
Sicherheitsaspekte und Budgetfragen dominieren die Reiseplanung 2026
Trotz globaler geopolitischer Spannungen und anhaltend hoher Lebenshaltungskosten bleibt die Urlaubsbegeisterung in Österreich auf einem stabilen Rekordniveau. Die 25. Ausgabe des Europ Assistance Urlaubsbarometers belegt, dass 80 Prozent der Österreicher weiterhin reisefreudig sind. Inmitten einer durch bewaffnete Konflikte geprägten Weltlage fungiert der Urlaub als essenzieller Fixpunkt im Alltag. Sicherheit ist dabei zum zentralen Entscheidungskriterium avanciert: Rund 29 Prozent der heimischen Reisenden wählen ihr Ziel primär nach Sicherheitsaspekten aus. Dies führt zu einer deutlichen Meidung von Krisenregionen im Nahen Osten sowie Ländern wie Russland oder den USA. Das Reiseverhalten verlagert sich infolge der Sicherheitslage zunehmend auf bewährte Destinationen. Während Asien als Zielregion bei Europäern massiv an Boden verliert – bedingt auch durch Störungen an großen Flughafen-Drehkreuzen am Golf –, erleben die Mittelmeer-Klassiker einen ungebrochenen Zulauf. Italien führt die Beliebtheitsskala mit 23 Prozent an, gefolgt von Kroatien und Griechenland. Ein Drittel der Österreicher plant zudem, den Urlaub im eigenen Land zu verbringen. Die Präferenz für das Meer bleibt mit 63 Prozent dominant, wobei auch Städtereisen und Aufenthalte im ländlichen Raum weiterhin gefragt sind. Finanziell kalkulieren österreichische Haushalte mit einem durchschnittlichen Urlaubsbudget von 2.489 Euro, womit sie deutlich über dem europäischen Schnitt von 2.089 Euro liegen. Obwohl dieser Betrag im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken ist, rechnet über die Hälfte der Befragten mit real steigenden Ausgaben aufgrund der Inflation. Um diese Kosten zu bewältigen und Risiken zu minimieren, setzen 72 Prozent der Österreicher auf den Abschluss einer Reiseversicherung. Finanzielle Erwägungen bleiben jedoch der Hauptgrund für den Verzicht auf eine Sommerreise, falls das Budget








