Jan Gruber

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Jan Gruber

Corendon in Weeze gelandet

Am Samstag, den 27. Juni 2020 führte die türkische Fluggesellschaft Corondon den ersten Flug zwischen Antalya und Weeze durch. An Bord der Boeing 737-800 befanden sich Angaben des deutschen Regionalflughafens 75 Passagiere, die in Richtung Türkei flogen. „Wir freuen uns über die Premiere der Corendon Airlines in Weeze. Diese Streckeneröffnung unseres neuen Partners zu Beginn der Sommerferien ist für unseren Flughafen ein sehr positives Signal“, so Flughafendirektor Ludger van Bebber. Tarik Helvaci, Stationschef der Corendon Airlines für die deutschen Abflughäfen erklärte: „Der Flughafen Weeze hat uns wegen seiner guten Lage in der Grenzregion, der großen  Beliebtheit bei seinen Kunden und wegen der ausgezeichneten Zusammenarbeit auf allen Ebenen überzeugt. Dem ersten Corendon Airlines – Flug heute in Weeze werden viele weitere folgen!“ Im Flugplan der Airline sind in diesem Sommer zunächst zwei wöchentliche Flüge nach Antalya vorgesehen. An Bord der Corendon Airlines werden vornehmlich Gäste erwartet, die eine Pauschalreise bei einem der namhaften deutschen und niederländischen Veranstalter gebucht haben.

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AUA kündigt weitere Ferienziele an

Kurz vor Beginn der Sommerferien in einigen Bundesländern Österreichs kündigt die AUA die Wiederaufnahme weiterer Urlaubsdestinationen an. Die österreichische Lufthansa-Tochter Austrian Airlines wird im Juli 2020 weitere Feriendestinationen aufnehmen. Palma de Mallorca, das ansonsten nur von Ryanair bedient wird, fliegt einmal pro Woche als Charterverbindung an. Wien-Zadar wird in Kürze ebenfalls wieder angeboten. Darüber hinaus verdoppelt Austrian Airlines die Anzahl der Flüge nach Dubrovnik und Split auf bis zu sechs Verbindungen pro Woche. Ab Juli geht es zudem täglich nach Thessaloniki (statt viermal die Woche). Nizza wird von vier auf fünf wöchentliche Flüge aufgestockt. Weiters werden unter anderem Flüge nach darunter Karpathos, Kos, Rhodos, Santorin oder Zakynthos angeboten. „Durch die Aufhebung vieler innereuropäischer Reisebeschränkungen, zuletzt zum Beispiel für Spanien, können wir unser Angebot entsprechend erweitern“, so Austrian Airlines CCO Andreas Otto. „Natürlich müssen weiterhin die jeweiligen lokalen Sicherheitsbestimmungen beachtet werden, zum Beispiel was das Tragen von Masken betrifft. Ansonsten steht einem Sommerurlaub am Strand allerdings nichts im Weg.“

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Swiss fliegt wieder domestic

Auch innerhalb der Schweiz wird der Kranich-Ableger ab Juli 2020 wieder fliegen. Ab Genf und Zürich baut der Carrier das Sommerangebot weiter aus. Die Lufthansa-Tochter Swiss veröffentlichte am Montag ihr aktualisiertes Flugangebot für die laufende Sommerflugplanperiode. Dabei stockt der Carrier die Anzahl der Flüge ab Zürich und Genf sowohl auf der Kurz- als auch auf der Langstrecke auf. Bis Ende Oktober will Swiss rund 40 Prozent des ursprünglich geplanten Angebots fliegen. Ab Zürich wird Swiss im Juli 12 Europastrecken ins Programm nehmen, darunter Bilbao und Alicante in Spanien, Venedig (Italien), Cork (Irland) und Oslo (Norwegen). Deutlich verstärkt werden ab Zürich die bereits im Juni wieder aufgenommenen Verbindungen nach Deutschland (Berlin, Hamburg, Westerland), Portugal (Lissabon, Porto), Frankreich (Nizza), Serbien (Belgrad), Irland (Dublin) und Österreich (Wien). Ab Genf nimmt Swiss 24 weitere Europastrecken wieder in ihr Programm auf, darunter zahlreiche touristische Ziele im Süden Europas. In Griechenland fliegt SWISS wieder nach Heraklion, Kalamata, Korfu, Kos, Mykonos, Thessaloniki und Zakynthos, in Italien nach Brindisi, Catania, Florenz und Olbia und in Spanien nach Alicante, Menorca und Valencia. Darüber hinaus werden die Frequenzen nach Athen (Griechenland), Faro, Lissabon und Porto in Portugal, Frankfurt (Deutschland) und Pristina (Kosovo) erhöht. Auch die Verbindung Zürich-Genf wird im Juli wieder aufgenommen. Im Juli und August sind 12 wöchentliche Flüge geplant, in den Monaten September und Oktober 21. Damit erhalten Passagiere ab Genf wieder nahtlosen Zugang zu zahlreichen Interkontinentaldestinationen ab Zürich. Neu fliegt Swiss ab Juli wieder nach São Paulo (Brasilien), Shanghai (China), Montreal (Kanada) und Tel Aviv (Israel). Im

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Lufthansa setzt 50 Prozent der Flotte ein

Mit rund der Hälfte aller Maschinen ist die Lufthansa Group im Sommer 2020 in der Luft. Bis Ende Oktober will man etwa 90 Prozent der Kurz- und Mittelstreckenziele reaktiviert haben. Der Lufthansa-Konzern adaptierte am Montag die Planungen für die laufende Sommerflugplanperiode. Rund die Hälfte aller Maschinen, etwa 380 Stück, werden im Einsatz sein. Gegenüber der ursprünglichen Planung, die in der Zeit vor Corona erstellt wurde, bietet man in etwa 40 Prozent der Kapazität an. „Nach und nach öffnen sich die Grenzen wieder. Die Nachfrage steigt, kurz- und auch langfristig. Wir bauen daher den Flugplan und unser globales Netz konsequent weiter aus und treiben unseren Restart voran. Ich freue mich, dass wir unseren Gästen nun noch mehr Verbindungen in alle Welt mit allen Gesellschaften über alle Drehkreuze anbieten können,“ so Harry Hohmeister, Mitglied des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG. Ende Oktober werden über 90 Prozent aller ursprünglich geplanten Kurz- und Mittelstreckenziele und über 70 Prozent der Langstreckendestinationen der Group wieder angeflogen. Kunden, die jetzt ihren Sommer- und Herbsturlaub planen, steht damit über alle Drehkreuze des Konzerns ein weltweit umfangreiches Netz für touristische und geschäftliche Verbindungen zur Verfügung. So wird beispielsweise die Kernmarke Lufthansa im Sommer/Herbst über die Drehkreuze Frankfurt und München wöchentlich mehr als 150-mal Ziele auf dem amerikanischen Kontinent anfliegen. Rund 90 Flüge sind wöchentlich nach Asien geplant, über 45 in den Mittleren Osten und über 40 nach Afrika. Wieder aufgenommen werden bis Oktober unter anderem ab Frankfurt: Washington, San Francisco, Orlando, Seattle, Detroit, Las Vegas, Philadelphia, Dallas, Singapur, Seoul,

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Lauda-Basis Wien hob vorzeitig wieder ab

Eigentlich sollte die Homebase Wien erst am 1. Juli 2020 wieder kommerziell fliegen, doch am Sonntag hatte Ryanair ein AOG und Lauda sprang mit der OE-LOP ein. Die Basis Wien der Fluggesellschaft Lauda nahm am 28. Juni 2020 vorzeitig den Flugbetrieb wieder auf. Mit dem Airbus A320, der die Registrierung OE-LOP trägt, flog das Unternehmen im Auftrag der Konzernschwester Ryanair DAC am Sonntag kommerziell von Wien nach Riga und zurück. Die genutzten Flugnummern waren FR7293 und FR7294. Das betroffene Flugzeug wurde erst am 24. Juni 2020 von London-Stansted zurück nach Wien überstellt. Offiziell sollte die Lauda-Basis Wien erst am 1. Juli 2020 wieder kommerziell fliegen. Allerdings hatte Ryanair mit dem Ausfall einer Boeing 737-800 zu kämpfen und die österreichische Konzernschwester stellte vereinfacht gesagt das „Ersatzflugzeug“. Dem aktuellen Informationsstand nach soll Lauda am Montag für Ryanair von Wien nach Beauvais und Zadar fliegen. Da die österreichische Fluggesellschaft nicht mehr unter eigenen OE-Flugnummern unterwegs ist, sondern im Rahmen eines Wetlease-Vertrags für Ryanair fliegt, kommt nun stets der FR-Code zum Einsatz.

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Daniel Liebhart: „Lauda-Mitarbeiter wurden nur instrumentalisiert“

Das Verhalten der Fluggesellschaft Lauda hält die Gewerkschaft für „moralisch zutiefst verwerflich“ und bietet betroffenen Mitarbeitern Rechtsbeistand an. Schockiert und zutiefst enttäuscht zeigt sich die Gewerkschaft Vida in einer ersten Reaktion bezüglich der Vorgehensweise in Sachen Personalabbau bei der Ryanair-Tochter Lauda. Am Donnerstag begann das Unternehmen mit dem „Verteilen“ von Kündigungen und ausgerechnet eine hochschwangere Mitarbeiterin war unter den ersten Personen, die den „blauen Brief“ ausgehängt bekommen haben. „Das gesamte Prozedere um die aktuellen Kündigungen bei Laudamotion zeigt, dass das Unternehmen und der Ryanair-Konzern sich nicht an ihre Versprechen gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehalten haben, alle Arbeitsplätze in Wien zu erhalten, wenn die Sozialpartner eine neuen KV-Vereinbarung zustimmen. Vielmehr hat sich nun herausgestellt, dass ein Teil der Laudamotionmitarbeiter für die Konzerninteressen instrumentalisiert wurden. Abgesehen von der rechtlich fraglichen Vorgehensweise, bei der es zur Kündigung von kündigungsgeschützten Schwangeren und sich in Elternteilzeit befindlichen Beschäftigten gekommen sein soll, ist die Kündigung von besonders schutzbedürftigen Menschen auch moralisch als zutiefst verwerflich zu bezeichnen“, sagt Daniel Liebhart, Vorsitzender des Fachbereichs Luftfahrt in der Gewerkschaft Vida. In der Verwaltung wurden die Beschäftigten ganzer Abteilungen gekündigt, so auch in den Bereichen Finanzen, Marketing und Verkauf. Selbst von den Mitarbeitern der Pressestelle trennte man sich am Donnerstagnachmittag und stelle diese vom Dienst frei. Vor dem Landesgericht Korneuburg klagt das Unternehmen auf die Zustimmung zur Kündigung von mindestens 25 Damen, die durch das Mutterschutzgesetz geschützt sind. Zu den „Personalgesprächen“ mit 94 vorgeladenen Flugbegleitern und Piloten ist es gar nicht gekommen. Flankiert von Securities wurden vor dem Büro

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Thorsten Dirks verlässt Lufthansa

Finanzchef geht, Vorstandsvorsitzender übernimmt ad interim. Der bislang bei der Lufthansa AG für die Bereiche Digital und Finanzen verantwortliche Thorsten Dirks wird den Vorstand verlassen. Zuvor fungierte der von Telefonica in die Luftfahrt gewechselte Manager auch als Oberverantwortlicher für Eurowings. Konzernchef Carsten Spohr wird die Agenden von Dirks ad interim übernehmen. „Thorsten Dirks hat nach dem Eintritt in den Vorstand zunächst die Eurowings durch eine schwierige Phase geführt, gleichzeitig wichtige Akzente bei der Digitalisierung des Konzerns gesetzt und zuletzt wesentliche Bereiche des Finanzressorts kurzfristig übernommen. Es waren ausnahmslos schwierige und herausfordernde Themen, mit denen er konfrontiert war. Im Namen von Aufsichtsrat und Vorstand möchte ich unseren großen Dank für seine Arbeit zum Ausdruck bringen“, so Aufsichtsratsvorsitzender Karl-Ludwig Kley in einer Aussendung.

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Wirecard-Pleite wirkt sich auf die Luftfahrt aus

Einige beliebte „Vielfliegerkarten“ können mit sofortiger Wirkung nicht mehr genutzt werden. UK entzog WDCS die Lizenz. Die Pleite der deutschen Wirecard AG hat nun auch Auswirkungen auf Prepaid- und Debit-Karten, die insbesondere von Vielfliegern aufgrund oftmals fehlender Auslandseinsatzentgelte eingesetzt werden. Zahlreiche Fintechs, darunter auch Revolut, Curve und Holvi, händigen ihren Kunden Zahlungskarten aus, die formell von der Wirecard Card Solutions Ltd. (WDCS) ausgestellt wurden. Die britische Finanzmarktaufsicht FCA entzog dem Issuer WDCS am Freitag mit sofortiger Wirkung die Lizenz. Bislang hielt das Unternehmen eine so genannte „Electronic Money License“ und war damit ein so genanntes „Zahlungsinstitut“, das im Gegensatz zur Vollbanklizenz über keine Einlagensicherung verfügt. Die FCA untersagte Wirecard Card Solutions Ltd. jeglichen Kapitalabfluss, so dass Zahlungskarten, die von diesem Unternehmen herausgegeben wurden, mit sofortiger Wirkung ungültig sind und können daher nicht mehr zu Bezahlung verwendet werden. Das Fintech Curve informiere bereits alle Kunden, dass die „Curve-Card“, die insbesondere bei Vielfliegern äußerst beliebt ist, mit sofortiger Wirkung nicht mehr verwendet werden. Grund dafür ist, dass formeller Issuer der Karte eben WDCS ist. Auch andere Fintech-Unternehmen, darunter Holvi und Revolut, sind Kunden von Wirecard Card Solutions Ltd. und daher betroffen. Ob eine Prepaid- oder Debit-Karte vom Lizenzentzug betroffen ist, kann über verschiedene Wege festgestellt werden. Am einfachsten ist es den Kundenservice des Fintechs zu kontaktieren. Häufig, jedoch definitiv nicht immer, befindet sich auf der Rückseite ein sehr kleingedruckter Hinweis „this card is issued by Wirecard Card Solutions Limited“. Auch beim Produkt „Boon.Planet“, das sich in den letzten Monaten ebenfalls in Kreisen

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Lauda-Kündigungen nun auch vor dem Büro erhältlich

In Stuttgart, Düsseldorf und Palma de Mallorca nimmt die österreichische Ryanair-Tochter den Flugbetrieb in ihrer neuen Rolle als Wetlease-Provider wieder auf. Gleichzeitig werden in Wien vor dem Büro im großen Stil Kündigungen ausgeteilt. Am Donnerstag begann die Fluggesellschaft Lauda mit der Verteilung von Kündigungen. Dem aktuellen Informationsstand nach wurden mindestens 22 Mitarbeitern, die bisher in der Firmenzentrale gearbeitet haben, die Kündigung überreicht. Betroffen sind die Abteilungen Marketing, Verkauf, Finanzen, Technik und Einkauf. Weiters trennte sich das Unternehmen auch von Crew-Trainern. Selbst einer schwangeren Mitarbeiterin überreichte man die Kündigung und forderte sie zum Verlassen des Büros auf. Die Airline verkündete vergangenen Freitag, dass man sich von jenen 94 Bediensteten des fliegenden Personals, die ihre Zustimmung zum neuen Kollektivvertrag nicht erteilt haben, trennen wird. Diese wurden für den heutigen Freitag zum Personalgespräch vorgeladen. Nach Angaben von Betroffenen soll es zu diesem gar nicht gekommen sein, denn der Zutritt zu den Räumlichkeiten von Lauda soll verwehrt worden sein. Stattdessen sollen die Kündigungsschreiben direkt vor der Eingangstür überreicht worden sein. Indes nahm Lauda in Stuttgart, Düsseldorf und Palma de Mallorca den kommerziellen Flugbetrieb wieder auf. Geflogen wird nun nicht mehr unter dem OE-Code, sondern unter jenem der Konzernschwester Ryanair DAC. Ab Stuttgart werden die Destinationen Palma de Mallorca und Neapel im Auftrag der irischen Billigfluggesellschaft mit Airbus A320 angeflogen. Von Düsseldorf aus ist ein Wetlease-Flug nach Palma vorgesehen. In Wien soll ab 1. Juli 2020 im Auftrag von Ryanair der Neustart vollzogen werden.

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Wizzair nimmt Varna-Salzburg auf

Noch ist der Lowcoster in Salzburg gar nicht gestartet, jedoch wird mit der bulgarischen Küstenstadt eine weitere Destination angekündigt. Am 25. Juli 2020 wird die ungarische Billigfluggesellschaft Wizzair eine weitere Strecke ab Salzburg aufnehmen. Der Carrier wird die bulgarische Destination Varna an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag anfliegen. Die Route soll mit Maschinen des Typs Airbus A320 bedient werden. „Es ist mir eine große Freude, die Aufnahme der neuen Strecke von Salzburg nach Varna, so kurz nach der Aufnahme des Flugbetriebs von Wizz Air am Flughafen Salzburg, bekannt zu geben. Die heutige Ankündigung unterstreicht unser langfristiges Engagement in Salzburg und für den österreichischen Aviation-Markt. Unser Ziel ist es, unseren österreichischen Passagieren immer mehr günstige Reisemöglichkeiten zu bieten. Wir laden alle Reisenden ein, diese und andere großartige europäische Destinationen, mit einer der jüngsten und modernsten Flugzeugflotten zu entdecken und die günstigen Tarife und Services an Bord von Wizz zu genießen“, so WIzz-Sprecher András Rado.

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