Jan Gruber

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Jan Gruber

Kosice ab 15. Juni 2020 wieder am Netz

CSA und Austrian Airlines sind die ersten beiden Fluggesellschaften, die ihre Flüge ab dem zweitgrößten Airport der Slowakei wiederaufnehmen. Auch in der Slowakei wird in den nächsten Tagen der internationale Flugverkehr wiederaufgenommen. In Kosice werden ab 15. Juni 2020 wieder drei wöchentliche Flüge nach Prag von CSA durchgeführt. Austrian Airlines wird ab 22. Juni 2020 viermal pro Woche nach Wien fliegen. Weitere Fluggesellschaften sollen in den nächsten Wochen und Monaten folgen, so der Airport in einer Medienmitteilung. Der Zutritt in das Terminal des Flughafens Kosice ist künftig nur noch Passagieren mit gültigem Ticket gestattet. Weiters ist das Tragen von Mund-Nasen-Schutzmasken verpflichtend. Der Airport installierte auch Wärmebildkameras, die die Temperatur aller Reisenden überwachen sollen. Auch muss ein Sicherheitsabstand von zwei Metern eingehalten werden. Michael Tmej, Exekutivdirektor und Vorsitzender des Verwaltungsrates des Flughafens Košice, sagte: „Dank staatlicher Unterstützungsmaßnahmen überwinden wir diese enorm anspruchsvolle Zeit und mussten keine Jobs stornieren. Wir nutzten die Tatsache, dass der Flughafen wegen verschiedener Reparaturen, Vorbereitungs- und Desinfektionsarbeiten geschlossen war, damit sich die Passagiere am Flughafen nicht nur wohl, sondern auch sicher fühlen. Wir freuen uns sehr, dass sich die Reisebedingungen verbessert haben und wir unsere Passagiere am Flughafen Košice begrüßen können. Wir glauben, dass das Fliegen bald wieder in unser tägliches Leben zurückkehren wird, und wir tun alles, damit sich die Passagiere bei uns sicher fühlen und eine angenehme Zeit vor dem Abflug genießen, sei es für die Arbeit oder den Urlaub.“ Mit dem Krisenstabsbeschluss vom 9.6.2020 wurde der freie Personenverkehr auf folgende Länder ausgedehnt: Deutschland, Liechtenstein,

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AUA-Rettung: Bundesländer fühlen sich abgehängt

Die AUA ist gerettet, doch die Verbindungen von Wien nach Salzburg, Graz und Klagenfurt sind nicht in trockenen Tüchern. Das stört die Wirtschaftskammer. In den Bundesländern sorgt der Umstand, dass Austrian Airlines insbesondere einige Ultrakurzstrecken-Flüge innerhalb Österreichs aufgeben muss bzw. diese mit einer horrenden Steuer belegt werden, nicht gerade für Begeisterung. So kritisieren die Wirtschaftskammern Kärntens und der Steiermark die Vorgehensweise der Regierung. Ganze Regionen würde man regelrecht von der Außenwelt abhängen, so der Tenor aus der Wirtschaft. „Ich freue mich, dass es der Bundesregierung gelungen ist, die AUA und den Flughafen Wien langfristig abzusichern. Ich erwarte mir aber auch, dass damit auch der innerösterreichische Flugverkehr wiederaufgenommen wird. Der Lebensstandort Kärnten braucht den Airport und die Anbindung an internationale Hubs“, erklärte heute dazu Kärntens Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl. Aus wirtschaftlicher Sicht, im Interesse des Tourismuslandes, aber auch als identitätsstiftende regionale Infrastruktur sei der Flughafen Klagenfurt und seine Einbindung in das Streckennetz der AUA unverzichtbar. Auch fordert der WKO-Funktionär, dass die AUA ihre Schulden bei den Reisebüros begleichen solle: „Hier wurden rund 200 Millionen Euro von den heimischen Reisebüros für später wegen der Coronakrise abgesagte Flüge angezahlt und von der AUA einbehalten, obwohl die Reisebüros ihrerseits die Anzahlungen der Kunden rückerstattet haben. Dieses Geld muss unverzüglich an die Reisebüros zurückfließen, deren Lage wegen der anhaltenden Reisebeschränkungen ohnehin schwierig genug ist.“ WKO: Wegfall der AUA-Verbindung nach Wien schwächt die Steiermark und Salzburg In der Steiermark kritisieren WKO-Präsident Josef Herk und IV-Vorsitzender Georg Knill den bevorstehenden Wegfall der Anbindung von Graz an das Austrian-Airlines-Drehkreuz

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Wizzair und Lauda: „Mindestpreise? Nein Danke!“

Wenig überraschend halten Wizzair und der Mitbewerber Lauda herzlich wenig von Mindestpreisen für Flugtickets. Die gestrige Ankündigung der Bundesregierung, dass Mindestpreise für Flugtickets eingeführt werden sollen, kam durchaus überraschend. Bei den beiden günstigsten Anbietern am Flughafen Wien, Lauda und Wizzair, wusste man davon offenbar nichts, will jedoch zunächst abwarten, ob es tatsächlich zur einer gesetzlichen Regelung kommt.Lauda-Geschäftsführer David O’Brien erklärte im Gespräch mit Aviation.Direct, dass es derzeit lediglich eine Ankündigung der Bundesregierung ist und die rechtliche Grundlage hierfür noch gar nicht geschaffen wurde. Dennoch zeigt er sich verwundert: „Zeigen Sie mir bitte eine Branche mit staatlich verordneten Mindestpreisen? Jeder Friseur, jeder Supermarkt und jeder andere Unternehmer ist in seiner Preisgestaltung frei. Sollte die österreichische Regierung die Ankündigung tatsächlich umsetzen, so ist es ein Rückfall in die 1970er-Jahre, um Austrian Airlines zu protegieren“. Besonders verärgert zeigte sich der Lauda-Manager darüber, dass Lufthansa-Chef Carsten Spohr erst vor wenigen Wochen Mindestpreise für Flugscheine gefordert habe und in einer Investorenkonferenz gesagt haben soll, dass der Konzern die Staatshilfe gar nicht benötige, sondern lediglich versuche sie zu bekommen. „Carsten Spohr hat diese dumme Idee in Deutschland gehabt und der österreichische Kanzler Kurz hat sich im Zuge der Staatshilfe für Austrian Airlines darauf eingelassen. Die Lufthansa Group betreibt alte Flugzeuge mit niedrigem Ladefaktor ist wesentlich schädlicher für die Umwelt als wir. Hohe Auslastung und modernes Fluggerät sind nunmal umweltfreundlicher. Die künstliche Verteuerung von Ticketpreisen hat auch andere fatale Folgen: Regelrechtes Social Distancing wird in Europa kommen. Wir lehnen Mindestpreise für Flugtickets ab und sind davon überzeugt,

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Wizzair mit vier neuen Strecken ab Wien

Die direkte Konkurrenz zu Lauda wird weiterhin gesucht und zwar mit vier zusätzlichen Routen ab Wien. Mit Bukarest, Barcelona, Santorini und Mahon kündigt der ungarische Billigflieger Wizzair vier weitere Strecken ab Wien-Schwechat an. Diese sollen Mitte Juli 2020 aufgenommen werden. Mit Ausnahme von Menorca verschärft man damit den Konkurrenzkampf mit Lauda weiter. Bukarest und Barcelona werden ab 15. Juli 2020 an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Sonntag angeflogen. Mahon (Menorca) wird am 17. Juli 2020 aufgenommen und jeweils Montags und Freitags bedient. Ab 18. Juli 2020 geht es jeweils an Dienstagen und Samstagen nach Santorini (Griechenland). „Es ist mir eine große Freude, die Aufnahme von vier neuen Strecken von Wien bekannt zu geben. Die heutige Ankündigung unterstreicht unser langfristiges Engagement in Wien und für den österreichischen Aviation-Markt. Unser Ziel ist es, unseren österreichischen Passagieren immer mehr günstige Reisemöglichkeiten zu bieten. Wir laden alle Reisenden ein, diese und andere großartige europäische Destinationen mit einer der jüngsten und modernsten Flugzeugflotten zu entdecken und die günstigen Tarife und Services an Bord von Wizz zu genießen“, so Wizzair-Sprecher András Rado.

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Kommentar: Mindestpreise ad absurdum?

„Der Umwelt zuliebe“ will Österreichs Regierung Mindestpreise für Flugtickets einführen. Doch ganz ausgegoren scheinen die Pläne noch nicht zu sein. Ein Kommentar aus aktuellem Anlass. Die Ereignisse vom Montag mischen die Karten am Luftfahrtstandort Österreich neu: Die Ryanair-Tochter Lauda wird ihre Basis in Wien offenhalten, wenn auch in verkleinertem Umfang. Anstatt 16 Airbus A320 wird man ab August zehn Maschinen einsetzen. Die Republik Österreich wird Austrian Airlines finanziell unter die Arme greifen. Die Regierung verkündete ein millionenschweres Rettungspaket, das in Zusammenarbeit mit Lufthansa und österreichischen Banken gestemmt wird. Die eigentlich für das Jahr 2021 geplante Anpassung der Ticketsteuer auf einheitlich 12 Euro wird nun vorgezogen, allerdings dürfte dies nicht wirklich für Veränderungen im Markt sorgen. Wohl eher die von der Regierung vorgestellte Anti-Dumping-Regelung könnte den Markt verändern. So soll es künftig keine Flugscheine mehr unter etwa 40 Euro geben. Konkret sagte die Regierung, dass Tickets nicht mehr unter dem Preis der Steuern und Gebühren sowie der Ticketsteuer verkauft werden dürfen. Das hat Auswirkungen auf Billigangebote, insbesondere von Wizzair und Lauda, die häufig Flugscheine ab 9,99 Euro verkauft haben. Wenn die Pläne der Regierung so wie vorgestellt umgesetzt werden können, würde das günstigste Ticket künftig 40 Euro oneway kosten. Fraglich erscheint dabei allerdings inwiefern eine solche Anti-Dumping-Regelung innerhalb der Europäischen Union durchgesetzt werden kann. Es handelt sich um einen groben Eingriff in die unternehmerische Freiheit der Preisgestaltung. Daher wäre es nicht verwunderlich, wenn der eine oder andere Anbieter gegen das neue Gesetz, das noch nicht im Nationalrat beschlossen ist, vor Gericht

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AUA: GPA kritisiert fehlende Staatsbeteiligung

Mit der Rettung der AUA weitgehend zufrieden, doch eine staatliche Beteiligung wäre besser gewesen, so die Gewerkschaft. Die Gewerkschaft GPA-DJP sieht das am Montag vorgestellte Rettungspaket der österreichischen Bundesregierung für die Lufthansa Tochter Austrian Airlines weitgehend positiv. Kritisch betrachtet man allerdings, dass die Regierung auf eine Beteiligung der Republik Österreich verzichtet. Hier habe man die Chance vertan den Standort Wien nachhaltig, auch über die nächsten zehn Jahre hinaus, abzusichern, erklärt Bundesgeschäftsführer Karl Dürtscher.  Rene Pfister Betriebsratsvorsitzender das Bodenpersonal der Austrian Airlines ist beruhigt: „Mit der Rettung der AUA können tausende Arbeitsplätze gesichert werden. Es geht hier nicht nur um einen strategisch essentiellen Wirtschaftszweig, sondern auch um die Existenzen tausender Beschäftigter.“ „Das Einspringen der Republik sichert das Drehkreuz Wien und damit auch den Wirtschafts- und Kongressstandort sowie eine Wachstumsperspektive. Es zeigt sich erneut, dass der Markt alleine alles andere als Krisenfest und ein starker Staat die beste Krisenmedizin ist“, so Dürtscher.

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Tuifly: VC wirft Missbrauch von Staatshilfe vor

Der Umstand, dass die TUI Group rund 1,8 Milliarden Euro vom deutschen Staat bekommen hat, jedoch etwa 700 fliegende Mitarbeiter bei Tuifly abbaut, stößt der VC sauer auf. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit kritisiert das Verhalten des TUI-Konzerns heftig. Der Umstand, dass man rund 1,8 Milliarden Euro an staatlicher Hilfe bekommen habe, jedoch dennoch 700 Stellen beim fliegenden Personal in Deutschland abbauen will, ist in den Augen der Arbeitnehmervertreter verantwortungslos oder gar missbräuchlich. Besonders besonders sauer stößt der VC auf, dass die Buchungslage für den Winterflugplan 2020/2021 und den Sommer 2021 durchaus gut sein soll. Aufgrund der langfristig durchaus guten Geschäftsaussichten gäbe es kein Argument für die Reduktion der Arbeitsplätze in Deutschland, so. die Vereinigung Cockpit in einer Aussendung. In Richtung der deutschen Bundesregierung wird der Vorwurf erhoben, dass der deutsche Steuerzahler Jobabbau in der heimischen Wirtschaft mit Steuermitteln finanzieren würde. Daher appelliert die Vereinigung Cockpit, dass die staatlichen Hilfen, die als kurzfristige Überbrückung für die derzeitigen Ausfälle gedacht sind, nicht missbraucht werden dürfen, um langfristig Arbeitsplätze ins Ausland zu verlagern. Die Gewerkschaft fordert, dass alle Arbeitsplätze TUIfly erhalten bleiben müssen, dies auch insbesondere deshalb, weil der Carrier über Tarifverträge verfügt. Den Seitenhieb auf Low Cost Airlines, die sich insbesondere Auslagerung und sogenannte atypischer Beschäftigung bedienen, konnte sich die Vereinigung Cockpit nicht verkneifen. “TUI versucht, die Corona-Krise zu missbrauchen, um Arbeitsplätze in Deutschland abzubauen. Das ist inakzeptabel und mit uns nicht zu machen. Der Konzern will offenbar eine niedrigere Kostenbasis in Deutschland durch die Verlagerung von Jobs erreichen. Wir werden um

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Ryanair verzichtet auf Umbuchungsgebühr

Am Mittwoch können Buchungen für Juli und August 2020 einmalig ohne Extragebühr umgebucht werden. Der irische Billigflieger Ryanair verzichtet ab Mittwoch für alle Buchungen, die für Abflugtermine im Juli und August 2020 getätigt werden, auf die Erhebung der sonst üblichen Umbuchungsgebühr. Damit schließt sich das Unternehmen einem Branchentrend an. Die Medienmitteilung des Lowcosters gibt allerdings keine Auskunft darüber, ob eine etwaige Tarifdifferenz aufbezahlt werden muss oder nicht. Ryanair plant ab 1. Juli 2020 täglich etwa 1.000 Flüge durchzuführen. Flugscheine, die am 10. Juni 2020 gekauft werden, können ohne Gebühr auf ein anderes Datum – maximal bis 31. Dezember 2020 – umgebucht werden. Voraussetzung ist, dass der ursprüngliche Reisezeitraum im Juli oder August 2020 ist. „Da beliebte Urlaubsländer wie Italien, Portugal und Spanien wieder für internationale Touristen öffnen, sind wir bereit, ab dem 1. Juli, wenn Ryanair über 1.000 tägliche Flüge in unserem gesamten Streckennetz durchführen wird, Passagiere an Bord zu begrüßen. Wir wollen unseren Kunden so viel Vertrauen und Flexibilität wie möglich bieten, ohne Umbuchungsgebühr, wenn sich ihre Reisepläne ändern“, so Dara Brady, Director of Marketing & Digital bei Ryanair.

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Äußerst gemischte Reaktionen auf die AUA-Rettung

Kaum verkündete die österreichische Regierung das Rettungspaket für Austrian Airlines, schon werden zahlreiche OTS-Aussendungen verschickt. Hier eine Zusammenfassung der Reaktionen. WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf begrüßt das heute von der Bundesregierung vorgelegte Paket zur Unterstützung der Austrian Airlines: „Das Paket ist weit mehr als ein Sicherheitsnetz für ein systemrelevantes Unternehmen. Die Standortgarantie ist wichtig für einen international erfolgreichen Luftfahrtstandort Wien und den gesamten Tourismus- und Wirtschaftsstandort Österreich. Denn viele vor- und nachgelagerte Branchen rund um die AUA profitieren von der Absicherung des Hubs Wien-Schwechat. Das schafft und sichert nicht nur Wertschöpfung, sondern auch viele tausend Arbeitsplätze in Österreich.“ „Erfreulich ist insbesondere auch das Bekenntnis zur Langstrecke, die für Tourismus und Geschäftsreisen besonders relevant ist. Wichtig ist aber auch ein klares Bekenntnis der AUA, der ohnedies vorhandenen gesetzlichen Verpflichtung zur Rückerstattung geleisteter Anzahlungen an die Reisebüros vollumfänglich nachzukommen“, betont Kopf. Auch die heutige Zustimmung der Belegschaft zur KV-Einigung bei Laudamotion begrüßt Kopf als weitere vernünftige Entscheidung für den Luftfahrtstandort Österreich. “Das heute präsentierte Rettungspaket für die AUA ist klimapolitisch eine Bruchlandung. Die Regierung versenkt Steuergeld in einem fossilen Konzern und verabsäumt dabei, ambitionierte Klima-Konditionen festzulegen. Damit konterkariert sie ihr eigenes Ziel einer Klimaneutralität bis 2040 für Österreich. Zudem drohen die ohnehin geringen Reduktionsziele zu leeren Versprechungen zu verkommen, wenn klar definierte Kontrollmechanismen sowie Strafen bei einer Abweichung fehlen“, warnt Jasmin Duregger, Klima- und Energieexpertin bei Greenpeace. Erschwerend komme hinzu, dass bei der Verringerung nicht weniger, sondern effizientes Fliegen im Fokus steht. “Es geht nicht darum alte durch neue Flugzeuge zu ersetzen oder ein

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Köstinger: „AUA soll Kundengelder zurückzahlen“

Eigentlich müsste die AUA bei Stornierungen innerhalb von sieben Tagen in Form von Geld zurückzahlen. Nun schaltetet sich Ministerin Köstinger (ÖVP) ein und fordert die sofortige Rückzahlung. Tourismusministerin Elisabeth Köstinger fordert Austrian Airlines, die nun auch mit Steuermitteln gerettet werden soll, dazu auf, dass diese ihre Schulden bei Kunden, darunter auch Reisebüros und Veranstalter, unverzüglich begleicht. In den letzten Wochen stand das Unternehmen wiederholt im Kreuzfeuer der Kritik, da Rückzahlen gar nicht oder wenn nur sehr schleppend geleistet wurden. Das Unternehmen widersprach der Darstellung stets und verwies auf den erhöhten Arbeitsaufwand. „Ich begrüße die Rettung der AUA, erwarte mir von der Fluglinie nun aber auch die rasche Rückerstattung bereits geleisteter Zahlungen an Reisebüros und Veranstalter“, so Köstinger. „Die Reisebüros mussten zahlreiche Rückerstattungen bei den Stornierungen an die Reisenden leisten und müssen nun auch die an die eigenen Partner geleistete Zahlungen umgehend zurückerhalten. Wenn die AUA durch staatliche Zuschüsse und Haftungsübernahmen nun gerettet wird, dann heißt das für mich auch, dass diese Rückerstattung an Reisebüros durch die AUA ebenso erfolgen muss“, Die Ministerin verweist in einer Aussendung auch auf verschiedene weitere Maßnahmen im Tourismus: „Neben der Kurzarbeit konnte zuletzt auch eine Verbesserung des Fixkostenzuschusses für die Branche erreicht werden. Personalaufwände, die für die Bearbeitung von krisenbedingten Stornierungen und Umbuchungen angefallen sind, können nun auch als Fixkosten anerkannt und in die Berechnung des Zuschusses einbezogen werden. Der Bundesregierung ist die dramatische Situation der Branche bewusst. Wir versuchen zu unterstützen, wo immer das möglich ist. Vom AUA-Vorstand erwarte ich mir nun eine rasche

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