Jan Gruber

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Jan Gruber

„Palermo“: Mediterrane Spitzengastronomie in Almaty

Mit italienischen Spezialitäten wartet das Restaurant „Palermo“ in der Panfilov St 98 in der kasachischen Metropole Almaty auf. Dass das Lokal in der gehobenen Gastronomie angesiedelt ist, bemerkt man bereits im Betreten. Ein echter Hingucker sind sicherlich die großen und bestens gepflegten Süßwasser-Aquarien, die sich nahe dem Eingang auf der rechten Seite befinden. Diese sind groß und beherbergen verschiedene Zierfischarte, beispielsweise Buntbarsche. Auf den Teller kommen diese Tiere übrigens auch auf Nachfrage nicht. Positiv ins Auge sticht, dass die Becken sehr gepflegt wirken und der Besatz behutsam gewählt ist. Keines der Aquarien ist in irgendeiner Weise verschmutzt oder überbevölkert. Weine aus Frankreich und Italien dominieren die Speisekarte Das überaus freundliche Personal weist rasch einen Tisch zu und spricht kurz darauf die ersten Empfehlungen für Getränke aus. Lokale Weine aus Kasachstan hat man aber kaum auf der Speisekarte, dafür eine äußerst reichhaltige Auswahl aus Italien und Frankreich. Es ist wenig verwunderlich, dass man Weine genau aus diesen Ländern vorhält, da man sich auf mediterrane Spezialitäten fokussiert. Übrigens: Zahlreiche Weine sind auch in Weinregalen, die dem Lokal optisch einen besonderen Touch geben, ausgestellt. Natürlich nicht alle, denn bekanntermaßen eignet sich nicht jeder für eine solche Ausstellung. Bestimmte Muscheln werden übrigens komplett frisch serviert und können vom Gast sogar einzeln ausgesucht werden, da diese sich in einem Salzwasseraquarium befinden. Somit weiß man vorher was oder wen man bald auf dem Teller serviert bekommt. Auch diese „Lagerstätte“ ist was die Sauberkeit anbelangt in absolut einwandfreiem Zustand. Obwohl das „Palermo“ in der gehobenen Gastronomie angesiedelt

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L’Odyssey plant neue Basis am Flughafen Nimes

Die virtuelle Fluggesellschaft L’Odyssey plant die Eröffnung einer neuen Basis am Flughafen Nimes in Südfrankreich. Laut Berichten lokaler Medien wird die Fluggesellschaft für ihren Flugbetrieb von Juni bis September 2025 eine ATR72-600 chartern. In diesem Zeitraum sollen insgesamt sieben neue Strecken bedient werden, darunter Verbindungen nach Barcelona und zur Insel Korsika. Zudem sind von Tours in Zentralfrankreich ebenfalls Flüge nach Korsika vorgesehen. L’Odyssey operiert als virtuelle Fluggesellschaft und erweitert damit ihr Angebot in der Region.

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SriLankan Airlines tritt BARIG bei

SriLankan Airlines, die nationale Fluggesellschaft Sri Lankas, ist dem Board of Airline Representatives in Germany (BARIG) beigetreten. Diese Interessensvertretung umfasst Fluggesellschaften, die in Deutschland tätig sind. Mit einer Flotte von 24 Airbus-Maschinen bedient SriLankan Airlines 114 Ziele in 62 Ländern, darunter eine dreimal wöchentliche Nonstop-Verbindung von Frankfurt nach Colombo, der Hauptstadt Sri Lankas. Der BARIG-Vorsitzende Michael Hoppe betonte die Beliebtheit Sri Lankas als Reiseziel, das jährlich mehr als 100.000 Gäste aus Deutschland empfängt. Die Mitgliedschaft von SriLankan Airlines im BARIG wird als bedeutender Schritt zur Stärkung der Zusammenarbeit in der Luftfahrtbranche gewertet. Sharadha Senevirathne, Country Manager Germany, hob hervor, dass die Arbeit des BARIG für eine effiziente und zukunftsorientierte Entwicklung der Luftfahrt von großer Bedeutung ist.

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Ita Airways nimmt Flüge zwischen Italien und Libyen wieder auf

Ita Airways wird ab Januar 2025 die Flugverbindungen zwischen Italien und Libyen wieder aufnehmen. Dies gab die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni während eines italienisch-libyschen Wirtschaftsforums in Tripolis bekannt. Die Wiederaufnahme der Flüge soll die wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen den beiden Ländern stärken. Die letzten Flüge zwischen Italien und Libyen wurden aufgrund der politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten eingestellt. Ministerpräsidentin Meloni äußerte sich stolz über diesen Schritt und betonte die Bedeutung der Luftverbindungen für die bilateralen Beziehungen. Die Wiedereröffnung der Route wird voraussichtlich sowohl den Tourismus als auch den Handel zwischen den beiden Nationen ankurbeln. Laut Berichten haben sich die wirtschaftlichen Bedingungen in Libyen allmählich stabilisiert, was eine Grundlage für die Wiederherstellung der Flugverbindungen bietet. Ita Airways wird damit zur ersten Fluggesellschaft, die diese Verbindung nach mehreren Jahren wieder einführt.

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Notlandung in Las Vegas: Technische Panne eines Airbus A321 von Frontier Airlines

Ein Airbus A321-200 der amerikanischen Fluggesellschaft Frontier Airlines führte am 5. Oktober 2024 eine spektakuläre Notlandung am Harry Reid International Airport in Las Vegas durch. An Bord befanden sich 170 Passagiere und sieben Besatzungsmitglieder, die glücklicherweise unverletzt blieben. Die dramatischen Ereignisse begannen, als kurz nach dem Start in San Diego ein intensiver chemischer Geruch im vorderen Bereich des Flugzeugs festgestellt wurde. Die Crew erkannte das Risiko und traf eine folgenschwere Entscheidung: Die Durchführung einer Notlandung. Ein erster Bericht des National Transport Safety Bureau (NTSB) gibt nun Hinweise darauf, daß eine defekte Lüftereinheit zur Kühlung des Avionikraumes die Ursache für den Zwischenfall gewesen sein könnte. Notlandung nach technischem Zwischenfall Nachdem die ersten Hinweise auf einen beissenden chemischen Geruch wahrgenommen wurden, konnte die Quelle trotz aller Kontrollmaßnahmen im Cockpit und durch das Kabinenpersonal nicht identifiziert werden. Die Crew, die auf ihre Sauerstoffmasken zurückgriff, folgte der Checkliste des Quick Reference Handbook (QRH), stellte jedoch fest, daß der Autopilot und der automatische Schubregler nicht mehr verfügbar waren. Der Co-Pilot bemerkte weitere Systemausfälle, deren Ursprung unklar war und die die Notwendigkeit weiterer Maßnahmen aufzeigten. Schließlich aktivierte die Crew das Verfahren zur „elektrischen Notfallkonfiguration“, um kritische Funktionen aufrechtzuerhalten und die Störung zu isolieren. Durch die Notfallkonfiguration wurde die Steuerung auf die Seite des Kapitäns verlagert, und die Instrumente des Ersten Offiziers fielen teilweise aus. Der Flugdatenschreiber verlor im Zuge des Eingriffs ebenfalls die Stromversorgung, so daß wichtige Flugdaten ab diesem Moment nicht mehr erfaßt wurden. Der Kapitän, der zunehmend unter Druck arbeitete, hielt die Steuerung manuell

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Smartlynx Airlines erhält FAA-Zertifikat für Flüge in den USA

Die lettische Wet-Lease- und Charterfluggesellschaft Smartlynx hat von der Federal Aviation Administration (FAA) das Foreign Air Operator Certificate (FAOC) erhalten, das es der Airline ermöglicht, Flüge in die und aus den USA durchzuführen. Laut Unternehmensangaben kann Smartlynx nun ihre Dienste in diesem regulierten Markt anbieten und die Wettbewerbsfähigkeit steigern. Zuvor führte die Airline bereits seit 2019 Flüge in die USA unter einem maltesischen Luftverkehrsbetreiberzeugnis durch. Die neue Genehmigung eröffnet Smartlynx zusätzliche Möglichkeiten, da etwa ein Drittel ihrer Flotte nun unter dem lettischen Zertifikat registriert ist. In den ersten neun Monaten des Jahres 2024 beförderte Smartlynx 7,21 Millionen Passagiere, was einem Anstieg von 52 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der CEO Edvinas Demenius erklärte, dass die Genehmigung eine wertvolle Ergänzung zur Unternehmensstrategie darstellt und die Flexibilität erhöht, um US-Destinationen zu bedienen und im Auftrag amerikanischer Fluggesellschaften zu operieren.

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Erhöhung der Flugticketabgabe in Frankreich ab 2025 geplant

Frankreich plant für 2025 eine signifikante Erhöhung der Solidaritätsabgabe auf Flugtickets. Der Verkehrsminister François Durovray kündigte in einem Interview mit der Zeitung La Tribune an, dass der Zuschlag für Economy-Flüge innerhalb Europas von 2,63 Euro auf 9,50 Euro angehoben werden soll. Für Business-Class-Langstreckentickets ist eine Erhöhung von 63,07 Euro auf 120 Euro vorgesehen. Diese Maßnahmen sind Teil des französischen Haushaltsplans und sollen dazu beitragen, eine Milliarde Euro Einnahmen zur Bekämpfung von Budget- und Klimaschulden zu generieren. Durovray betonte, dass die Zusatzkosten im Verhältnis zu den Ticketpreisen tragbar seien und kein Ungleichgewicht schaffen würden. Kritiker der Branche, wie die International Air Transport Association (IATA), warnen vor den möglichen negativen Folgen für die französische Luftfahrtindustrie und befürchten, dass die Maßnahme zu einem Rückgang der Fluggäste führen könnte. Zusätzlich zu den Erhöhungen für Economy- und Business-Tickets könnten Privatjet-Passagiere mit bis zu 3000 Euro an zusätzlichen Kosten rechnen. Durovray verwies auch darauf, dass viele Bürger es als ungerecht empfinden, dass Bahnfahrkarten teurer sind als einige Billigflugtickets. Die Maßnahmen stießen auf gemischte Reaktionen, da einige eine notwendige Anpassung an die Umweltherausforderungen sehen, während andere die Wettbewerbsfähigkeit der französischen Airlines in Gefahr sehen.

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Passagierzuwachs am Dortmund Airport während der Herbstferien 2024

Der Dortmund Airport verzeichnete in den Herbstferien 2024 einen signifikanten Anstieg der Passagierzahlen. Zwischen dem 12. und 27. Oktober 2024 nutzten insgesamt 172.174 Reisende den Flughafen, was einem Zuwachs von etwa 27,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. In diesem Zeitraum wurden über 40 Reisedestinationen angeboten, wobei die Verbindung nach Kattowitz mit fast 21.000 Passagieren die beliebteste war. Auch Mallorca erfreute sich mit knapp 15.800 Fluggästen großer Beliebtheit. Der hohe Passagieraufkommen bestätigt den positiven Wachstumstrend des Dortmunder Flughafens, der bereits im September mit rund 298.000 Reisenden einen Rekordmonat verzeichnete. Für die kommenden Monate wird eine anhaltend hohe Nachfrage erwartet, was dem Flughafen helfen könnte, sein Jahresziel von drei Millionen Passagieren zu erreichen.

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Swiss hat Genf-Berlin aufgenommen

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss International Air Lines hat am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) eine neue tägliche Flugverbindung nach Genf eingeführt. Seit dem 28. Oktober 2024 können Reisende sowohl von der lebendigen Hauptstadt als auch von der international geprägten Stadt am Genfersee profitieren. Die Flüge sind sowohl für Geschäfts- als auch für Freizeitreisende von Interesse. Die Abflüge erfolgen abends, sodass die Passagiere die Möglichkeit haben, die Zeit vor Ort optimal zu nutzen. Die Flugzeuge der Airbus A220-Familie landen um 19:30 Uhr am BER und starten um 20:15 Uhr in Richtung Genf, wo sie um 22:00 Uhr ankommen. Die Verbindung nach Genf ergänzt das bestehende Angebot von Swiss, die bereits bis zu acht Flüge pro Tag nach Zürich anbieten. Diese neue Route ist Teil eines erweiterten Winterflugplans, der auch die Erhöhung der Frequenzen nach beliebten Zielen in Skandinavien und Südeuropa umfasst. Zusätzlich zur neuen Genf-Verbindung erwartet der Flughafen Berlin im Winterflugplan 2024/2025 eine Vielzahl weiterer Ziele, die für Touristen und Geschäftsreisende von Bedeutung sind.

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US-Industrie verzeichnet Auftragsrückgang bei langlebigen Gütern

Im September verzeichnete die US-Industrie einen Rückgang der Bestellungen langlebiger Güter um 0,8 Prozent gegenüber dem Vormonat, wie das US-Handelsministerium meldete. Vor allem der Flugzeugbau und der Transportsektor waren ausschlaggebend für den Rückgang; das Transportsegment insgesamt, einschließlich Flugzeugbestellungen, verzeichnete eine starke Volatilität. Experten, wie Ralf Umlauf von der Helaba, weisen darauf hin, dass abseits des Transportsektors ein überraschendes Plus von 0,4 Prozent zu verzeichnen war, was auf stabile Investitionen in andere Wirtschaftsbereiche hindeutet. Diese gemischten Ergebnisse lassen eine differenzierte Einschätzung für die Industrieperspektiven der USA zu. Während Unsicherheiten im Luftfahrt- und Transportsektor bestehen, zeigen sich in anderen Industriezweigen, wie Maschinenbau und Elektronik, weiterhin robuste Wachstumsimpulse. Der allgemeine Rückgang wird auf die anhaltenden Unsicherheiten der globalen Wirtschaft sowie die restriktive Zinspolitik zurückgeführt, die Investitionen in langlebige Güter tendenziell belastet.

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