Jan Gruber

Weitere Artikel aus der Rubrik

Jan Gruber

Jetstar: Neue Strecken und Basis am Flughafen Perth

Die wachsende Bedeutung der australischen Westküste für internationale Fluggesellschaften zeigt sich in den jüngsten Entwicklungen am Flughafen Perth. Während die australische Airline Qantas bereits Nonstop-Ultra-Langstreckenflüge nach London, Paris und Rom anbietet, positioniert sich Jetstar, die Billigfluggesellschaft der Qantas-Gruppe, zunehmend als Schlüsselakteur in der Region. Mit der Eröffnung einer neuen Basis in Perth und der Aufnahme zusätzlicher Flüge nach Asien stärkt Jetstar ihre Präsenz und bietet den Westaustraliern sowie internationalen Reisenden neue Möglichkeiten. Jetstar hat am 6. September 2024 offiziell ihren dritten asiatischen Zielort ab Perth eröffnet, indem sie Nonstop-Flüge nach Bangkok aufnimmt. Diese neue Strecke ergänzt die bereits bestehenden Verbindungen nach Singapur und Phuket, die im August 2024 gestartet wurden. Die Bangkok-Verbindung wird viermal wöchentlich angeboten und bedient von Montag bis Sonntag die Strecke zwischen Perth und Bangkok Suvarnabhumi Airport (BKK) mit einem Airbus A321LR. Die Flugzeiten für die Bangkok-Strecke sind strategisch gewählt, um den Reisenden flexible Optionen zu bieten: Abflüge aus Perth erfolgen montags, mittwochs, freitags und sonntags um 14:55 Uhr, mit einer Ankunft in Bangkok um 20:30 Uhr. Die Rückflüge starten an denselben Tagen um 21:40 Uhr und landen am folgenden Tag um 05:20 Uhr in Perth. Diese neue Verbindung schafft jährlich über 300.000 zusätzliche Sitzplätze im Low-Fare-Segment und soll sowohl den westaustralischen Tourismus ankurbeln als auch den Zugang zu Asien für die Passagiere erweitern. Neue Basis und Expansion Parallel zur Erweiterung des Streckennetzes hat Jetstar am Flughafen Perth eine neue Basis eröffnet. Diese umfasst bis zu 60 Piloten und vier neue Airbus A321LR. Die Basis ist Teil

weiterlesen »

Skyline Express nimmt fünftes Flugzeug in Betrieb

Die ukrainische Charterfluggesellschaft Skyline Express, früher bekannt als Azur Air Ukraine, hat ihr fünftes Flugzeug in Betrieb genommen. Dabei handelt es sich um eine Boeing 737-800 mit der ukrainischen Registrierung UR-SLH. Laut dem Portal Avianews befördert die Airline bereits Touristen mit ihrer Flotte, die neben der neuen Boeing 737-800 auch zwei Boeing 757-300 und eine Boeing 737-900 ER umfasst. Skyline Express setzt damit ihren Ausbau der Flotte fort, um den wachsenden Bedarf an Charterflügen zu decken.

weiterlesen »

1 Live veranstaltet zum dritten Mal „Loveplane“-Event am Flughafen Paderborn/Lippstadt

Der Radiosender 1 Live organisiert vom 7. bis 10. Oktober 2024 zum dritten Mal das Event „Loveplane“ am Flughafen Paderborn/Lippstadt. Bevor die Teilnehmer in einem exklusiven Partyflieger nach Kroatien abheben, findet eine Gate-Party am Flughafen statt. Interessierte können sich ab sofort online für das Event bewerben. Ein besonderes Merkmal des Formats ist, dass Internetnutzer die Kandidaten online matchen und so die Paare bestimmen, die gemeinsam an Bord gehen.

weiterlesen »

Elodie Berthonneau wird neue Vice President Asia-Pacific bei Lufthansa Cargo

Ab dem 1. Oktober 2024 übernimmt Elodie Berthonneau die Position der Vice President Asia-Pacific bei Lufthansa Cargo in Singapur. In dieser Rolle wird sie die Vertriebs- und Handlingorganisation in den wichtigen Märkten der Region Asien-Pazifik leiten, zu denen China, Japan, Südkorea, Thailand, Vietnam, Singapur, Malaysia, Indonesien, die Philippinen und Ozeanien zählen. Berthonneau kommt von Qatar Cargo, wo sie zuletzt als Vice President Network Planning and Strategic Partnership tätig war. Mit über 25 Jahren Erfahrung in der Luftfahrtbranche hat Berthonneau bereits verschiedene Führungspositionen bei Qatar Airways und Air France-KLM bekleidet. Ihre Expertise umfasst Bereiche wie Vertrieb, strategische Planung und Unternehmensumstrukturierung. Ihre internationale Erfahrung, insbesondere in Europa, dem Mittleren Osten und Asien, macht sie zu einer idealen Besetzung für die neue Rolle bei Lufthansa Cargo.

weiterlesen »

Air Serbia erreicht frühzeitig den Meilenstein von drei Millionen Passagieren

Air Serbia hat am 31. August 2024 ihren dreimillionsten Passagier des Jahres abgefertigt, was zwei Wochen früher als im Vorjahr geschah. In den ersten acht Monaten des Jahres führte die Fluggesellschaft insgesamt 31.000 Linien- und Charterflüge durch. Der CEO von Air Serbia, Jiri Marek, äußerte sich stolz über diesen Erfolg, der auf die starke Nachfrage nach Flügen zu über 90 Zielen in 34 Ländern zurückzuführen sei.

weiterlesen »

Fluggäste und Kleiderordnung: Wenn ein T-Shirt zum Ausschluss aus dem Flugzeug führt

Fliegen hat sich in den letzten Jahren nicht nur aufgrund von Sicherheitsmaßnahmen, sondern auch durch zunehmende Diskussionen über das Verhalten von Passagieren stark verändert. Während die meisten Menschen mit den klassischen Regeln und Sicherheitsvorschriften vertraut sind, tauchen immer häufiger Fälle auf, bei denen scheinbar harmlose Verhaltensweisen oder Kleidungsstücke dazu führen, dass Passagiere aus Flugzeugen entfernt werden. Ein kürzliches Ereignis an Bord eines Delta Air Lines-Fluges verdeutlicht diese wachsende Problematik, bei der ein Passagier aufgrund seines T-Shirts zum Verlassen des Flugzeugs gezwungen wurde. Der Vorfall ereignete sich am Sarasota Bradenton International Airport (SRQ) in Florida. Ein Passagier wartete darauf, an Bord seines Fluges zu gehen, als er von einem Delta Air Lines-Mitarbeiter darauf hingewiesen wurde, dass eine Beschwerde über sein T-Shirt eingegangen sei. Es wurde ihm mitgeteilt, dass er das T-Shirt wechseln müsse, um an Bord gehen zu dürfen. In einem ersten Schritt kam der Passagier dieser Aufforderung nach, indem er sein T-Shirt auf links drehte. Nachdem er jedoch im Flugzeug Platz genommen hatte, drehte er das T-Shirt wieder in den ursprünglichen Zustand zurück. Dies führte dazu, dass ein Delta-Mitarbeiter das Flugzeug betrat und den Passagier hinausbegleitete. Der Vorfall wirft wichtige Fragen auf: Wie werden solche Entscheidungen getroffen? Wer bestimmt, was als beleidigend oder unangemessen gilt? Und welche Rolle spielen subjektive Einschätzungen der Fluggesellschaften und ihrer Mitarbeiter? Die Regelungen der Fluggesellschaften Delta Air Lines, wie viele andere Fluggesellschaften, behält sich das Recht vor, Passagiere aus dem Flugzeug zu entfernen, wenn deren Verhalten, Kleidung oder Hygiene nach Ermessen der Fluggesellschaft als unangemessen

weiterlesen »

Swiss nimmt Flüge nach Tel Aviv wieder auf – Beirut-Verbindungen bleiben ausgesetzt

Die Fluggesellschaft Swiss wird ab dem 5. September 2024 ihre Flüge nach Tel Aviv wieder aufnehmen, nachdem eine eingehende Analyse der Sicherheitslage im Nahen Osten zu dem Schluss kam, dass ein sicherer Flugbetrieb gewährleistet werden kann. Täglich wird ein Airbus A330 die Strecke bedienen. Die Entscheidung, die Flüge nach Beirut bis Ende Oktober auszusetzen, bleibt bestehen und basiert auf kommerziellen Gründen. Swiss betont, dass Sicherheit oberste Priorität hat und die Lage in der Region weiterhin intensiv beobachtet wird. Passagiere, die ihre Tel-Aviv-Flüge nicht antreten möchten, können Tickets für Flüge bis zum 15. September vollständig erstatten lassen.

weiterlesen »

China Southern Airlines bietet kostenlose Stadtrundfahrten für Transitpassagiere in Guangzhou an

China Southern Airlines, die größte Fluggesellschaft Chinas, bietet internationalen Transitpassagieren am Guangzhou Baiyun International Airport eine besondere Serviceleistung: Kostenlose Stadtrundfahrten durch Guangzhou. Diese Touren stehen Fluggästen zur Verfügung, die mindestens acht Stunden Aufenthalt in der Stadt haben. Die fünfstündige Tour, die täglich um 7 Uhr morgens startet, bietet Einblicke in die reiche Kultur und Geschichte der Metropole, einschließlich Besuchen von Sehenswürdigkeiten wie dem Canton Tower und der Chen Clan Tempelakademie. Das Angebot richtet sich insbesondere an Passagiere aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die über Guangzhou zu Zielen in China, Asien, Australien oder Neuseeland weiterreisen.

weiterlesen »

Insolvenz des FTI-Reisekonzerns: Eine milliardenschwere Abwicklung mit weitreichenden Folgen

Die Insolvenz des Münchner Reisekonzerns FTI markiert einen tiefen Einschnitt in die europäische Tourismusbranche. Mit einem Schuldenberg von einer Milliarde Euro und der Abwicklung der beiden Kerngesellschaften FTI Touristik und „BigXtra“ Touristik steht der drittgrößte europäische Reiseanbieter vor dem endgültigen Aus. Diese dramatische Entwicklung betrifft nicht nur die 700 Mitarbeiter, die ihre Kündigung erhalten haben, sondern auch Hunderttausende von Reisenden, die nun auf eine Erstattung ihrer Vorauszahlungen hoffen. Der Insolvenzantrag von FTI im Juni 2024 kam für viele nicht überraschend. Bereits im Vorfeld hatte sich die finanzielle Lage des Konzerns zugespitzt. Kunden und Reisebüros wurden zunehmend vorsichtiger, neue Buchungen blieben aus, und Vertragspartner verlangten Vorkasse. Dies führte dazu, dass dem Unternehmen das Geld ausging. Ein weiterer entscheidender Punkt war das Fehlen der obligatorischen Sicherungsscheine beim Deutschen Reisesicherungsfonds (DRSF), ohne die FTI keine Reisen mehr verkaufen konnte. Im Moment der Insolvenzanmeldung befanden sich nur noch rund 30 Millionen Euro auf den Konten des Unternehmens – eine Summe, die in Anbetracht der Schulden und der bevorstehenden Rückzahlungen an Gläubiger und Kunden nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist. Der Insolvenzverwalter Axel Bierbach sieht die Lage realistisch: „Die gesamte Abwicklung wird Jahre dauern. Das ist ein Marathon.“ Auswirkungen auf Reisende und Gläubiger Rund 60.000 Urlauber, die sich zum Zeitpunkt der Insolvenz auf Reisen mit FTI befanden, wurden weitgehend ohne größere Probleme zurückgeholt. Neue Abreisen wurden sofort gestoppt. Doch für etwa 175.000 Reisende, die ihre Reise bereits ganz oder teilweise bezahlt hatten, stellt sich nun die Frage der Erstattung. Der Deutsche Reisesicherungsfonds (DRSF)

weiterlesen »

Lufthansa und Condor beklagen hohe Standortkosten in Deutschland

Die deutschen Fluggesellschaften Lufthansa und Condor sehen sich durch steigende staatliche Kosten und rigide politische Vorgaben zunehmend im Nachteil gegenüber internationalen Konkurrenten. Condor-Chef Peter Gerber kritisierte bei einer Veranstaltung am Frankfurter Flughafen die Verdopplung der staatlichen Abgaben für Flugsicherung, Sicherheitskontrollen und Luftverkehrsteuer in den letzten vier Jahren auf sieben Milliarden Euro jährlich. Diese Belastungen führten dazu, dass internationale Airlines deutsche Flughäfen zunehmend meiden, was zu einem Rückgang der weltweiten Verbindungen führe. Lufthansas Personalvorstand Michael Niggemann warnte zudem vor den negativen Auswirkungen der EU-Vorgaben zur Beimischung nachhaltiger Flugkraftstoffe (SAF), die ab 2025 in Kraft treten. Die Verpflichtung, zwei Prozent des Treibstoffs aus SAF zu beziehen, stehe im Widerspruch zu den geringen Produktionskapazitäten, was die Kosten weiter in die Höhe treibe und die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Airlines im Vergleich zu außereuropäischen Drehkreuzen gefährde.

weiterlesen »