
Alliance Air: Eine staatliche Fluggesellschaft in finanziellen Turbulenzen
Die indische Regionalfluggesellschaft Alliance Air, die in den letzten Jahren wiederholt finanzielle Unterstützung durch die Regierung erhalten hat, steht erneut vor massiven wirtschaftlichen Herausforderungen. Trotz mehrerer staatlicher Finanzspritzen kämpft die Airline mit einem immensen Schuldenberg und operativen Schwierigkeiten, die ihre Zukunft zunehmend ungewiss erscheinen lassen. Alliance Air, eine ehemalige Tochtergesellschaft der einst staatlichen Fluggesellschaft Air India, hat in den letzten Jahren massive finanzielle Unterstützung von der indischen Regierung erhalten. Erst im vergangenen Jahr wurden 6 Milliarden INR (etwa 71,6 Millionen USD) in die Airline gepumpt. Diese Mittel wurden jedoch überwiegend zur Zahlung von Zinsen auf die bestehenden Schulden verwendet, was darauf hindeutet, dass die Airline tief in der Schuldenfalle steckt. Laut Quellen der indischen Zeitung Financial Express sucht Alliance Air nun nach weiteren 7 Milliarden INR (ca. 83,5 Millionen USD), um ihre finanziellen Verpflichtungen erfüllen und den Betrieb aufrechterhalten zu können. Der Schuldenberg von Alliance Air beläuft sich mittlerweile auf etwa 40 Milliarden INR (rund 477,2 Millionen USD). Diese hohe Verschuldung, kombiniert mit anhaltenden Problemen in der Lieferkette, stellt die Airline vor enorme Herausforderungen. Besonders die Probleme mit der Wartung und Verfügbarkeit von Flugzeugtriebwerken haben dazu geführt, dass mehrere Flugzeuge am Boden bleiben mussten, was den operativen Betrieb erheblich beeinträchtigt hat. Blick auf die Flotte und das Streckennetz Alliance Air verfügt über eine Flotte von 21 Flugzeugen, die hauptsächlich aus Turboprop-Maschinen vom Typ ATR besteht. Diese Flotte setzt sich aus zwei ATR42-600, 18 ATR72-600 und einer Do228-200 zusammen. Die ATR72-Maschinen bilden das Rückgrat der Flotte und sind für die Bedienung








