Jan Gruber

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Jan Gruber

Führungswechsel bei EgyptAir: Neuer CEO Mohamed Alian übernimmt

Bei der ägyptischen Fluggesellschaft EgyptAir kommt es zu einem Wechsel an der Unternehmensspitze. Mohamed Moussa, bisheriger CEO, wird von seinem Stellvertreter Mohamed Alian abgelöst. Der neue CEO ist erfahrener Pilot und Ausbilder auf dem Airbus A330. Alian übernimmt die Leitung des staatlichen Unternehmens in einer Zeit, in der die Luftfahrtbranche weiterhin mit den Nachwirkungen der globalen Pandemie und geopolitischen Herausforderungen konfrontiert ist. Die genauen Gründe für den Wechsel wurden von EgyptAir nicht detailliert erläutert.

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RegioJet auf Erfolgskurs: Rekordzahlen im ersten Halbjahr 2024

Die private Eisenbahn- und Busgesellschaft RegioJet, die in Mittel- und Osteuropa zu den größten Anbietern gehört, konnte im ersten Halbjahr 2024 bemerkenswerte Ergebnisse verzeichnen. Mit insgesamt fast sechs Millionen beförderten Passagieren auf ihren Bahn- und Buslinien setzt das Unternehmen seinen Wachstumskurs fort und etabliert sich weiter als wichtiger Akteur im europäischen Transportsektor. Der größte Zuwachs wurde im Bereich des Schienenverkehrs verzeichnet. RegioJet beförderte auf seinen kommerziellen Bahnlinien, die Städte in der Tschechischen Republik, der Slowakei, Österreich, Ungarn und Polen verbinden, fast vier Millionen Passagiere. Dies entspricht einer Steigerung von 300.000 Passagieren im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres. Besonders bemerkenswert ist die Zunahme des internationalen Zugverkehrs, bei dem das Unternehmen einen Anstieg von rund 800.000 Passagieren im Jahr 2019 auf 920.000 Passagiere im Jahr 2024 verzeichnen konnte. Ein bedeutender Teil dieses Wachstums resultiert aus der steigenden Nachfrage nach längeren Bahnreisen. Die durchschnittliche Reiseweite der Passagiere stieg von etwa 270 km im Jahr 2019 auf 300 km im Jahr 2024. Diese Entwicklung spiegelt das zunehmende Vertrauen der Kunden in RegioJet wider, auch bei längeren Strecken auf die Dienste des Unternehmens zu setzen. Expansion in internationale Märkte Ein weiterer Meilenstein für RegioJet war die Ausweitung des internationalen Streckennetzes. Besonders die Verbindung Wien-Budapest zeigte ein starkes Wachstum. Die Anzahl der Passagiere auf dieser Strecke stieg von 60.000 im Jahr 2019 auf beeindruckende 330.000 im Jahr 2024. Diese Nachfrage führte zu einer Verdoppelung der angebotenen Verbindungen, wie Jakub Svoboda, Geschäftsführer von RegioJet, bestätigt. Auch die Verbindungen in Richtung Ukraine verzeichnen starkes Wachstum. Die Strecke

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Sommerferien am Flughafen Zürich: Hohe Passagierzahlen trotz Verspätungen

Der Flughafen Zürich verzeichnete während der Sommerferien im Juli 2024 rund 3,1 Millionen Passagiere, was einem leichten Rückgang von einem Prozent gegenüber 2019 entspricht. Trotz betrieblicher Verbesserungen, die die Wartezeiten an Check-in, Sicherheitskontrollen und Grenzkontrollen verkürzen konnten, führten häufige Gewitter und Einschränkungen in der Flugsicherung zu vermehrten Verspätungen. Besonders stark betroffen waren die Monate Juni und Juli, in denen die Pünktlichkeitsrate sank. Um den Verspätungen entgegenzuwirken, hat der Flughafen in Zusammenarbeit mit Partnern wie Swiss und Skyguide kurzfristige Maßnahmen umgesetzt und langfristige Pläne zur Entflechtung der Flugrouten angekündigt. Neben dem regen Flugbetrieb waren die Zuschauerterrassen des Flughafens ein beliebtes Ziel für Daheimgebliebene. Über 40.000 Personen besuchten die Terrassen während der Ferienzeit, und der Brunch zum Nationalfeiertag am 1. August war komplett ausgebucht.

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Air Baltic kündigt Bases in Wien, München und Brüssel an

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic wird im Sommerflugplan 2025 gleich drei neue Bases errichten. Der Carrier wird Flugzeuge in Wien, München und Brüssel stationieren. Bereits jetzt befindet man sich auf der Suche nach fliegendem Personal. Ab dem 1. September 2024 wird Air Baltic eine Stelle als Kapitän für den Airbus A220-300 ausschreiben. Darüber hinaus wird die Fluggesellschaft auch Senior First Officers suchen, die mit der Aussicht auf eine schnelle Beförderung zu den Airbus A220-300-Flugzeugen eingeladen werden. Als Anreiz für neue Mitarbeiter bietet Air Baltic einen Einstellungsbonus von 15.000 EUR brutto für Kapitäne und 10.000 EUR brutto für Senior First Officers, wenn diese bis zum 31. Mai 2025 dem Unternehmen beitreten. In Tallinn und Vilnius sollen ab 1. November 2024 auch Besatzungen stationiert sein. An beiden Airports ist der Carrier bereits präsent, jedoch kam bislang lettisches Personal der Homebase Riga zum Einsatz. Im Sommerflugplan 2025 will man in Brüssel, München und Wien sowohl Airbus A220-300 als auch fliegende Mitarbeiter vorhalten. Das Unternehmen machte jedoch noch keinerlei Angaben zur Anzahl der Maschinen, zu den möglichen Routen bzw. eventuellen Charter- und/oder Wetlease-Auftraggebern. „Diese Erweiterungen sind darauf ausgerichtet, die Reichweite und Flexibilität der Fluggesellschaft zu erhöhen und gleichzeitig den Service in wichtigen europäischen Märkten zu verbessern“, heißt es dazu von Air Baltic lapidar. Ab Januar 2025 werden Piloten und Kabinenpersonal von einer höheren Vergütung sowie von besser organisierten Dienstplänen profitieren, die unter anderem mehr freie Tage beinhalten werden. Pauls Cālītis, Chief Operations Officer von Air Baltic, betonte die Bedeutung dieser Maßnahmen: „Wir freuen uns,

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Austrian Airlines geht mit innovativer „Haifischhaut“ auf die Langstrecke

Ab Dezember 2024 wird Austrian Airlines als erste Fluggesellschaft weltweit Boeing 777-200ER-Maschinen mit der bahnbrechenden „Aeroshark“-Oberflächentechnologie ausstatten. Diese fortschrittliche Technologie, die von Lufthansa Technik und dem Chemiekonzern BASF entwickelt wurde, verspricht bedeutende Fortschritte in der Reduzierung des Treibstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen. Die Implementierung dieser „Haifischhaut“-Technologie ist ein bedeutender Schritt für die Fluggesellschaft, die sich damit ehrgeizige Umweltziele setzt und gleichzeitig die Effizienz ihrer Langstreckenflotte erhöht. Die „Aeroshark“-Technologie basiert auf der Natur und imitiert die Eigenschaften der Haut von Haifischen, die für ihre besonders strömungsgünstige Struktur bekannt ist. Die Technik verwendet einen speziellen Riblet-Film, der aus rund 50 Mikrometer kleinen, transparenten Rippen besteht. Diese Rippen reduzieren den Reibungswiderstand, indem sie die Luftströmung um das Flugzeug optimieren. Diese Innovation wurde speziell entwickelt, um die Aerodynamik der Flugzeugoberflächen zu verbessern und so den Treibstoffverbrauch zu senken. Für Austrian Airlines bedeutet die Ausstattung ihrer vier Boeing 777-200ER mit dieser Technologie eine signifikante Umweltmaßnahme. Die Fluggesellschaft wird insgesamt etwa 830 Quadratmeter Riblet-Film pro Maschine auf Rumpf und Triebwerksgondeln anbringen. Laut den Prognosen wird diese Maßnahme zu einer Einsparung von etwa einem Prozent des Treibstoffverbrauchs pro Flug führen. Über alle vier Flugzeuge hinweg kann die Technik so insgesamt etwa 2.650 Tonnen Treibstoff und über 8.300 Tonnen CO2 einsparen – das entspricht den Emissionen von etwa 46 Flügen von Wien nach New York. Langfristige Umweltauswirkungen und Investitionsmotivation Francesco Sciortino, Chief Operating Officer von Austrian Airlines, betont die langfristigen Vorteile der Investition in die „Haifischhaut“-Technologie: „Auch wenn sich unsere Boeing 777-200ER in ihren letzten Dienstjahren befinden, tätigen wir

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ANA führt Pokémon-Sicherheitsvideos auf speziell lackierten Flugzeugen ein

Die japanische Fluggesellschaft ANA All Nippon Airways integriert ab sofort Sicherheitsvideos mit Pokémon-Thematik in ihren „Pikachu Jet NH“ und „Eevee Jet NH“. Diese Videos wurden in Zusammenarbeit mit der Pokémon Company erstellt und sollen wichtige Sicherheitsinformationen auf unterhaltsame und leicht verständliche Weise vermitteln. Das Konzept richtet sich an Passagiere aller Altersgruppen und zielt darauf ab, das Flugerlebnis durch eine einzigartige Kombination aus Unterhaltung und wichtigen Sicherheitsanweisungen zu verbessern. Die speziell lackierten Flugzeuge werden auf internationalen Strecken eingesetzt und sind Teil der im März 2023 gestarteten Initiative „Pokémon Air Adventures“.

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Discover Airlines erweitert Sommerflugplan 2025 um neue Ziele in Europa

Discover Airlines wird im Sommer 2025 dasStreckennetz aus Frankfurt und München erweitern. Die Airline nimmt neue Verbindungen in Nordeuropa und im Mittelmeerraum auf und stockt bestehende Routen auf. Neu im Angebot sind Verbindungen nach Ålesund und Bodø in Norwegen sowie die ganzjährige Verbindung nach Kittilä in Finnland. Ab Mai 2025 wird Discover Airlines zweimal wöchentlich von Frankfurt nach Ålesund fliegen, eine Stadt an der norwegischen Küste. Die Verbindung nach Bodø wird von München aus ab Juni 2025 zweimal wöchentlich angeboten. Auch die Verbindung von Frankfurt nach Evenes in Norwegen wird ab Sommer 2025 ausgeweitet. Darüber hinaus wird die Linie nach Kittilä in Finnland als ganzjährig betrieben. Von April bis Oktober 2025 wird zudem Reykjavik in Island neu ins Programm aufgenommen. Die Verbindung von München nach Keflavik wird dreimal wöchentlich angeboten. Im Mittelmeerraum wird das Angebot auf Griechenland ausgeweitet, mit neuen Verbindungen nach Kefalonia und Kalamata sowie einer Erhöhung der Flüge nach Heraklion. Auch die Routen nach Bulgarien werden erweitert, mit zusätzlichen Flügen nach Burgas ab München. Insgesamt wird Discover Airlines im kommenden Sommer 36 Ziele ab Frankfurt und 29 Ziele ab München anbieten. Die neuen Flüge sind bereits buchbar.

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JetBlue und Spirit Airlines fordern Millionenbeträge von Anwälten nach gescheiterter Fusion

JetBlue Airways und Spirit Airlines fordern von Anwaltskanzleien bis zu 34 Millionen US-Dollar an Gebühren zurück, die im Zusammenhang mit einer gescheiterten Klage gegen die Fusion der beiden Fluggesellschaften entstanden sind. Die Fusion, die 3,8 Milliarden US-Dollar kosten sollte, wurde im März 2024 aufgegeben, nachdem das US-Justizministerium und ein Bundesgericht den Zusammenschluss gestoppt hatten. Die Anwälte, die eine Gruppe von 25 Fluggästen und Reisebüros in einer Kartellklage vertreten hatten, behaupten, ihre Klage sei entscheidend für das Scheitern der Fusion gewesen. Die Fluggesellschaften widersprechen dieser Darstellung und argumentieren, dass die Klage lediglich das Verfahren des Justizministeriums dupliziert habe und die geforderten Gebühren unangemessen seien.

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Dreamliner: Kasachstan liebäugelt mit USA-Flügen

In einem Schritt zur Modernisierung und Erweiterung der kasachischen Luftfahrtindustrie traf eine hochrangige Delegation aus Kasachstan, angeführt von Zhaslan Madiev, dem Minister für digitale Entwicklung, Innovation und Luft- und Raumfahrtindustrie, auf Vertreter von Boeing. Ziel des Treffens war es, die Zusammenarbeit zu vertiefen, innovative Technologien kennenzulernen und die Grundlage für eine stärkere Luftfahrtflotte in Kasachstan zu legen. Ein zentrales Thema der Gespräche war die bevorstehende Lieferung des ersten Boeing Dreamliners nach Kasachstan, die bis Ende 2025 abgeschlossen sein soll. Der Dreamliner, ein hochmodernes Langstreckenflugzeug, das für seine Treibstoffeffizienz und den verbesserten Passagierkomfort bekannt ist, wird Kasachstan in die Lage versetzen, Nonstopflüge in die USA anzubieten. Diese direkte Verbindung in einen der wichtigsten Märkte der Welt könnte Kasachstan nicht nur auf der globalen Luftfahrtkarte sichtbarer machen, sondern auch die wirtschaftlichen Verbindungen zwischen den beiden Ländern stärken. Die operative Bedienung der geplanten Flüge soll durch Air Astana erfolgen. Für Kasachstan, dessen Fluggesellschaften bisher in erster Linie auf regionale Verbindungen fokussiert waren, stellt die Einführung des Dreamliners einen weiteren  Fortschritt dar. Diese Erweiterung der Flotte ist nicht nur ein Schritt in Richtung Modernisierung, sondern auch eine klare Ansage, dass das Land seine Rolle im internationalen Luftverkehr ausbauen möchte. Einblick in die Produktion und digitale Transformation bei Boeing Während ihres Besuchs hatten die Mitglieder der kasachischen Delegation die Möglichkeit, sich direkt mit den Produktionsprozessen bei Boeing vertraut zu machen. Boeing, ein Unternehmen, das für seine hohen Qualitätsstandards und seine Innovationskraft bekannt ist, betreibt Produktionsstätten auf der ganzen Welt, in denen zivile, militärische und Raumfahrtflugzeuge

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Ryanair reduziert Flugbetrieb in Warschau-Modlin um 50 Prozent

Ryanair hat angekündigt, das Flugangebot am Warschauer Flughafen Modlin für die Wintersaison 2024/25 drastisch zu reduzieren. Grund dafür sind gescheiterte Verhandlungen mit der Flughafenleitung über die Entwicklungskosten. Ab November 2024 wird die Zahl der stationierten Flugzeuge von fünf auf vier sinken, was zum Verlust von 50 Arbeitsplätzen führt. Trotz der Reduzierung will Ryanair 22 Strecken von Modlin aus weiterhin bedienen, während Teile der Kapazität auf den Flughafen Warschau Chopin verlagert werden. Dort werden sechs Strecken angeboten. Jason McGuinness, Chief Commercial Officer von Ryanair, zeigte sich enttäuscht über die festgefahrenen Gespräche und hofft, dass ein neues Managementteam im September zu einer wettbewerbsfähigen Vereinbarung führen könnte. Für Reisende in Modlin wird jedoch erwartet, dass die reduzierte Kapazität höhere Preise zur Folge haben wird.

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