Jan Gruber

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Jan Gruber

Tipps und Empfehlungen für den Umgang mit Medikamenten auf Reisen

Im Jahr 2023 unternahmen österreichische Urlauber insgesamt etwa 27 Millionen Reisen, wobei vor allem die Sommermonate als Hauptreisezeiten galten. Mit dem Beginn der Reisesaison richtet Alexander Herzog, Generalsekretär der Pharmig (Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs), einen dringenden Appell an Reisende, im Umgang mit Medikamenten während des Urlaubs besonders verantwortungsbewusst vorzugehen. „Es ist wichtig, eine Reiseapotheke dabei zu haben, um im Fall von Krankheiten Zeit zu sparen und eine schnelle medizinische Versorgung zu gewährleisten. Besonders Menschen, die regelmäßig Medikamente einnehmen, sollten für längere Aufenthalte entsprechend ausgerüstet sein. Dennoch sind Medikamente empfindliche Produkte, und es ist daher entscheidend, sie sorgfältig zu behandeln, insbesondere unter den Bedingungen einer Reise. Dazu gehört auch die korrekte Lagerung im Urlaub und eine umweltfreundliche Entsorgung, wenn sie nicht mehr benötigt werden“, erklärt Herzog. Besonders bei Reisen in wärmere Regionen ist es wichtig, nicht nur die Haut vor der Sonne zu schützen, sondern auch die mitgeführten Medikamente. Viele Wirkstoffe in Medikamenten reagieren empfindlich auf Hitze und Licht, was ihre Wirksamkeit beeinträchtigen kann, ohne dass äußerliche Veränderungen sichtbar sind. Medikamente sollten daher vor Licht und Feuchtigkeit geschützt und möglichst kühl aufbewahrt werden. Spezielle Taschen oder Boxen mit Kühlakkus eignen sich gut für den Transport. Zusätzlich sollten Reisende den Beipackzettel gründlich lesen, um alle wichtigen Informationen zu erhalten. Für Flugreisende empfiehlt Herzog, Medikamente im Handgepäck mitzuführen, um Probleme zu vermeiden, falls das Hauptgepäck verspätet ankommt. „Es ist wichtig, die Bestimmungen für Flüssigkeiten zu beachten. Ein ärztliches Attest in Deutsch und Englisch kann helfen, eventuelle Verzögerungen beim Sicherheitscheck zu minimieren“, ergänzt

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Robinson plant neue Clubs auf Sansibar und den Kapverden

Der renommierte Anbieter für Premium-Cluburlaub, Robinson, erweitert sein Portfolio um zwei neue Clubs an exotischen Standorten: Auf Sansibar und der Kapverden-Insel Boa Vista sollen die neuen Anlagen entstehen. Diese Erweiterung folgt auf bereits etablierte Clubs in Thailand, den Malediven und bald auch in Vietnam. „Unsere Entscheidung für Sansibar und Boa Vista unterstreicht unseren Fokus auf exotische Destinationen, die sowohl für Stammgäste als auch neue Besucher attraktiv sind“, betont Bernd Mäser, Geschäftsführer von Robinson und TUI Magic Life. Der neue Robinson Club auf Sansibar wird zur Wintersaison 2026/27 eröffnet. Die Anlage am Muyuni Beach an der Ostküste bietet über 320 Zimmer und Villen. Besonderes Augenmerk liegt auf Wassersportarten wie Tauchen und Schnorcheln sowie kulturellen Exkursionen in Tansania. Der Robinson Club auf Boa Vista wird als Ergänzung zum erfolgreichen Adults-Only-Club auf Sal positioniert. Mit einem „For-All“-Konzept richtet er sich an Familien und bietet umfangreiche Sporteinrichtungen und einen geplanten Aquapark.

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Austrian Airlines eröffnet neue Nonstop-Verbindung nach Boston

Am 1. Juli 2024 startete Austrian Airlines ihre erste ganzjährige Nonstop-Flugverbindung von Wien nach Boston. Mit der Boeing 767, ausgestattet mit 211 Sitzplätzen, wird die österreichische Fluggesellschaft bis zu sechs Flüge pro Woche zur US-Metropole anbieten. Die Eröffnung dieser neuen Route markiert einen bedeutenden Schritt in der strategischen Netzwerkerweiterung von Austrian Airlines. Bevor die Passagiere zu ihrem ersten Flug nach Boston abhoben, wurden sie am Gate von Michael Trestl, dem Chief Commercial Officer von Austrian Airlines, sowie von Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, herzlich empfangen. Die traditionelle Ribbon Cutting Ceremony sowie kulinarische Köstlichkeiten und ein Schnellzeichner sorgten für festliche Stimmung. Michael Trestl verteilte persönlich Goodies an die Gäste und betonte die Bedeutung der neuen Verbindung für das Unternehmen. „Boston erweitert unser Destinationsportfolio um ein äußerst attraktives Reiseziel“, sagte Michael Trestl. „Mit dieser Erweiterung unseres Langstreckennetzes bieten wir unseren Passagieren vielfältige Reisemöglichkeiten und stärken unser Drehkreuz in Wien.“ Er hob besonders die kulturellen und wirtschaftlichen Attraktionen von Boston hervor, darunter renommierte Bildungseinrichtungen wie Harvard und das MIT. Die Flugzeit zwischen Wien und Boston beträgt rund 9 Stunden. Die Flüge werden an verschiedenen Tagen der Woche bedient, wobei der Abflug um 10:40 Uhr in Wien und die Ankunft um 13:50 Uhr Ortszeit in Boston erfolgt. Der Rückflug startet um 17:10 Uhr in Boston und landet um 07:25 Uhr am nächsten Morgen wieder in Wien. Mit Boston als neuer Destination erweitert Austrian Airlines ihr interkontinentales Netzwerk auf insgesamt 18 Destinationen weltweit. Dies unterstreicht die Bedeutung der USA als wichtigen Markt für

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Flughafen Burgas begrüßt erstmals Touristen aus Usbekistan

Am 30.06.2024 wurde am Flughafen Burgas ein historischer Moment gefeiert: Der erste Flug mit fast 150 Touristen aus Taschkent, Usbekistan, landete am „sonnigsten Flughafen am Schwarzen Meer“. Anwesend waren offizielle Gäste und Vertreter des diplomatischen Korps, darunter Stoyana Rusinova, die vorübergehend die bulgarische Botschaft in Taschkent leitet. Die Feierlichkeiten umfassten einen Wasserbogen, traditionelles Pogacha und bulgarisches Lavendelöl, die alle Anwesenden erfreuten. Dieses Projekt wurde durch die Zusammenarbeit von Fraport Twin Star Airport Management, dem Konzessionär des Flughafens, und Avatar Tour sowie AsiaLuxe Travel, einem führenden Reiseveranstalter in Usbekistan, erfolgreich umgesetzt. „Wir freuen uns sehr, Touristen aus Usbekistan am bulgarischen Schwarzen Meer begrüßen zu dürfen. Dieser Beginn einer neuen Linie markiert einen besonderen Moment, und wir sind zuversichtlich, dass wir diese Verbindung in den kommenden Jahren weiter ausbauen können“, sagte Frank Quante, CEO von Fraport Twin Star.

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Kötter Aviation Security übernimmt Sicherheitskontrollen am BER

Seit dem 1. Juli 2024 hat der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) die Kötter Aviation Security SE & Co. KG mit den Kontrollen für Beschäftigte und Waren an den Zugängen zum Luftsicherheitsbereich beauftragt. Diese Maßnahme betrifft nicht die Sicherheitskontrollen für Fluggäste oder die Sicherung des Flughafengeländes insgesamt. Kötter Aviation Security wird die Aufgaben und Kapazitäten des bisherigen Dienstleisters nahtlos übernehmen. Kötter Aviation Security verfügt über umfangreiche Erfahrungen und Kapazitäten im Bereich der Sicherheitsdienstleistungen an Flughäfen. Die Entscheidung zur Neuvergabe erfolgte, nachdem der Vertrag mit einem der bisherigen externen Sicherheitsdienstleister wegen ausgebliebener Gehaltszahlungen zum 30. Juni gekündigt wurde. Neben den eigenen Sicherheitskräften des Flughafens sind am BER zwei externe Sicherheitsdienstleister tätig, um die Kontrollen von Beschäftigten und angelieferten Waren zu gewährleisten.

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Bundesheer: Kommandoübergabe des Jagdkommandos in Wiener Neustadt

Am Donnerstag, den 27. Juni 2024, übernahm Oberst des Generalstabsdienstes Arthur Bennett das Kommando über das Jagdkommando des Österreichischen Bundesheeres. Die Übergabe erfolgte im Beisein von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Bennett folgt auf Brigadier Philipp Ségur-Cabanac, der das Jagdkommando seit April 2019 führte und nun eine einjährige Ausbildung am Royal College for Defence Studies in London absolvieren wird. Oberst Bennett, Absolvent des 29. Jagdkommando-Grundkurses, begann seine Laufbahn 2004 als Leutnant in der Jagdkommando-Kompanie. Er diente unter anderem als Planungsoffizier bei der Militärvertretung in Brüssel und absolvierte den 21. Generalstabslehrgang. Verteidigungsministerin Tanner betonte die Bedeutung erfahrener Führung für die Eliteeinheit in unsicheren Zeiten und dankte Brigadier Ségur-Cabanac für seinen Einsatz. Das Jagdkommando ist auf Einsätze unter extremen Bedingungen spezialisiert, einschließlich Spezialaufklärung, Kommandounternehmen, militärischer Unterstützung und Evakuierungsoperationen. Die Einheit agiert sowohl in Österreich als auch international, oft unter höchster körperlicher und geistiger Belastung.

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Jens Fehlinger wird neuer CEO von Swiss

Der Verwaltungsrat der Swiss hat Jens Fehlinger zum neuen CEO ernannt. Der 43-Jährige wird sein Amt am 1. Oktober 2024 antreten und folgt damit auf Dieter Vranckx, der in den Vorstand des Lufthansa Konzerns wechselt. Fehlinger begann seine Karriere als Pilot und hat in verschiedenen Führungspositionen innerhalb der Lufthansa Group gearbeitet. Derzeit ist er Geschäftsführer der Lufthansa City Airlines. Fehlinger verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Luftfahrtbranche und hat unter anderem die Strategie und Geschäftsentwicklung von Lufthansa Airlines sowie das operative Performance Management der Lufthansa Group geleitet. Während der Corona-Pandemie war er für das Krisenmanagement-Office der Lufthansa Group verantwortlich und führte das Restrukturierungsprojekt ReNew. Zudem baute er als Geschäftsführer die neue Fluggesellschaft Lufthansa City Airlines auf. Fehlinger hat Luftfahrtsystemtechnik und -management in Bremen und Verkehrswesen in Darmstadt studiert sowie einen Executive MBA der IE Business School Madrid erworben. Er ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Der Präsident des Verwaltungsrats von Swiss, Reto Francioni, betonte, dass Fehlinger mit seiner umfangreichen Erfahrung und strategischen Kompetenz der richtige Kandidat für den Posten sei. Bis zu seinem Amtsantritt wird Heike Birlenbach als CEO ad interim fungieren.

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FlyLili startet neue Flugverbindung zwischen Brasov und München

Am 28. Juni 2024 hat die rumänische Fluggesellschaft FlyLili erstmals Flüge von Brasov nach München aufgenommen. Die neuen Linienverbindungen werden dreimal wöchentlich, jeweils montags, mittwochs und freitags, angeboten. Der Flug FL1001 landet um 08:10 Uhr in München und startet als FL1002 um 09:20 Uhr zurück nach Brasov. FlyLili wurde von einem deutsch-rumänischen Unternehmer gegründet und setzt auf dieser Route einen Airbus A319 oder A320 mit Drei-Klassen-Bestuhlung ein. Die Stadt Brasov, die etwa 400.000 Einwohner zählt und am Rande der Karpaten liegt, ist bekannt für ihre Mischung aus Tradition und Moderne. Zudem ist das nahegelegene „Dracula-Schloss“ eine beliebte Attraktion für internationale Touristen. Bei der Eröffnungsfeier am Münchner Flughafen zeigten sich Vertreter von FlyLili und des Flughafens zusammen mit der Crew erfreut über die neue Verbindung, die sowohl den Tourismus als auch die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Rumänien und Deutschland stärken soll.

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Medical: El Al durfte in der Türkei nicht nachtanken

Ein medizinischer Notfall zwang eine Boeing 737-800 der israelischen Fluggesellschaft El Al zur Landung in Antalya. Der Vorfall ereignete sich vor dem Hintergrund des Gaza-Krieges, der die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen der Türkei und Israel weiter belastet. Die Flugbesatzung erhielt am Flughafen Antalya keine Genehmigung zur Nachbetankung, was die Herausforderungen in der Region für die Luftfahrt verdeutlicht. Am 7. Oktober 2023 verübten Terroristen der palästinensischen Organisation Hamas einen brutalen Angriff auf israelische Zivilisten, bei dem zahlreiche Menschen getötet und Geiseln genommen wurden. Israel reagierte darauf mit einer Militäraktion im Gaza-Streifen. Seitdem beeinträchtigt der Gaza-Krieg auch das Luftverkehrssystem in der Region. Am Sonntag, den 30. Juni 2024 war Flug 5102 von El Al auf dem Weg von Warschau nach Tel Aviv, als ein medizinischer Notfall an Bord die Crew zwang, in Antalya zwischenzulanden. Der betroffene Passagier erhielt am Flughafen medizinische Hilfe. Doch als die Crew die Maschine für den Weiterflug nach Tel Aviv betanken wollte, verweigerten die Flughafenmitarbeiter die Betankung der israelischen Boeing 737-800. Laut einem Bericht der „Times of Israel“ durften die Passagiere während der vierstündigen Wartezeit das Flugzeug nicht verlassen. Die verweigerte Betankung führte zu einer diplomatischen Intervention. Israelische und türkische Diplomaten versuchten, eine Lösung zu finden, doch die Verhandlungen dauerten zu lange. Schließlich entschied die Crew, mit dem verbleibenden Treibstoff nach Rhodos zu fliegen, wo die Maschine erfolgreich betankt werden konnte. Die politischen Hintergründe Vor dem Ausbruch des Gaza-Krieges war Turkish Airlines die Fluggesellschaft, die am häufigsten nach Israel flog. Die Flugverbindungen wurden seitdem eingestellt, und die Beziehungen

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Airbus plant Übernahme von Spirit AeroSystems

Airbus SE hat eine verbindliche Vereinbarung mit Spirit AeroSystems getroffen, die eine mögliche Übernahme wesentlicher Produktionsaktivitäten betrifft. Diese strategische Entscheidung umfasst die Produktion von A350-Rumpfsektionen in Kinston (North Carolina, USA) und St. Nazaire (Frankreich), die Flügel- und Mittelsektionen der A220 in Belfast (Nordirland) und Casablanca (Marokko) sowie die A220-Pylone in Wichita (Kansas, USA). Mit dieser Vereinbarung strebt Airbus an, die Versorgungssicherheit für seine Verkehrsflugzeugprogramme zu gewährleisten und gleichzeitig eine nachhaltigere betriebliche und finanzielle Grundlage zu schaffen. Die Transaktion sieht vor, dass Airbus die genannten Produktionsaktivitäten von Spirit AeroSystems übernimmt. Im Gegenzug erhält Airbus von Spirit AeroSystems eine Zahlung in Höhe von 559 Millionen USD, während die nominale Gegenleistung symbolisch bei 1,00 USD liegt, vorbehaltlich von Anpassungen, die sich aus dem endgültigen Transaktionsumfang ergeben können. Dieser ungewöhnliche finanzielle Rahmen zeigt, dass Airbus vor allem an der strategischen Kontrolle und der Sicherstellung der Produktionskapazitäten interessiert ist. Strategische Bedeutung der Übernahme Die geplante Übernahme ist für Airbus von großer Bedeutung, da sie die langfristige Versorgungssicherheit und die Kontrolle über kritische Produktionsprozesse stärkt. Dies ist besonders in einer Zeit wichtig, in der die Luftfahrtindustrie nach der COVID-19-Pandemie vor Herausforderungen steht, die Lieferketten und Produktionskapazitäten betreffen. Airbus kann durch die direkte Kontrolle dieser Produktionsstätten flexibler und effizienter auf Marktveränderungen reagieren und die Qualität und Kontinuität in der Fertigung sichern. Tom Enders, ehemaliger CEO von Airbus, hatte bereits in der Vergangenheit auf die Notwendigkeit hingewiesen, die Lieferketten zu sichern und zu optimieren. Diese Vereinbarung mit Spirit AeroSystems ist ein weiterer Schritt in diese Richtung und zeigt

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