Jan Gruber

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Jan Gruber

Flughafen Leipzig mit 331.793 Passagieren im ersten Quartal 2024

Der Flughafen Leipzig/Halle hatte im ersten Quartal des laufenden Jahres 2024 insgesamt 331.793 Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum konnte man sich um 23,6 Prozent steigern. Etwa zwei Drittel davon sind auf den touristischen Flugverkehr entfallen. Im März zählt der ostdeutsche Airport 146.160 Passagiere. Das sind 30,5 Prozent mehr als im Monat des Vorjahres. Das Frachtaufkommen am Flughafen Leipzig/Halle lag von Januar bis März bei rund 351.272 Tonnen und damit ein Prozent über dem Vorjahreswert. Die Anzahl der Flugzeugbewegungen sank im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr von um 6,5 Prozent auf 17.571.  In Summe zählten die Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden im ersten Quartal 477.399 Fluggäste; 15,2 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2023. Die Zahl der Flugzeugbewegungen lag mit 21.556 Starts und Landungen fünf Prozent unter dem Vorjahresniveau. 

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Ita-Einstieg: EU-Kommission will noch mehr Zugeständnisse von Lufthansa

Kürzlich wurde bekannt, dass Lufthansa in Sachen des geplanten Einstiegs bei Ita Airways der EU-Kommission weitere Zugeständnisse angeboten haben soll. Diese dürften den Wettbewerbshütern aber nicht weit genug gehen. Die EU-Kommission ist derzeit mit zwei Phase-II-Verfahren in der Luftfahrtbranche beschäftigt: Einerseits will die International Airlines Group die spanische Fluggesellschaft Air Europa übernehmen und andererseits beabsichtigt Lufthansa zunächst mit einer Minderheitsbeteiligung bei Ita Airways einzusteigen. Zu einem späteren Zeitpunkt ist die vollständige Übernahme des italienischen Carriers geplant. In der Vergangenheit machte die EU-Kommission bei Übernahmen von Fluggesellschaften eher lasche Auflagen, die sich im weiteren Verlauf der Geschehnisse als untauglich und unwirksam erwiesen haben. Ein Paradebeispiel hierfür ist der Kauf von Austrian Airlines – samt staatlicher Mitgift der damaligen österreichischen Regierung – durch Lufthansa. Auf einigen Routen, besonders im Österreich-Deutschland-Verkehr, sollten Start- und Landerechte an Mitbewerber abgegeben werden. In den meisten Fällen haben diese sich nach kurzer Zeit wieder zurückgezogen, so dass die Lufthansa Group eine regelrecht marktbeherrschende Stellung hat. Die Folge daraus: Die Ticketpreise sind im Vergleich mit Routen, auf denen es einen funktionierenden Wettbewerb gibt, hoch. Weil eben Auflagen und Zugeständnisse, die in der Vergangenheit bei Airline-Übernahmen gemacht wurden, keine dauerhafte Wirkung hatten und für Konsumenten Nachteile in Form höherer Ticketpreise und mitunter auch geringerer Frequenzen eingetreten sind, prüft die EU-Kommission die Fälle IAG/Air Europa und Lufthansa/Ita Airways besonders genau. Momentan sieht es ganz danach aus als wäre die International Airlines Group dazu bereit weit mehr Zugeständnisse zu machen als die Lufthansa Group. Dies ist aber nur eine Momentaufnahme, da

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Be Regional: Unternehmer denkt über zweite Flybe-Wiederauferstehung nach

Bereits zweimal mussten britische Fluggesellschaften unter dem Namen Flybe Konkurs anmelden und wurden aufgelöst. Nun wurden die Markenrechte verkauft und ein Unternehmer denkt darüber nach erneut eine Regionalfluggesellschaft in die Luft zu bringen. Auf sozialen Medien gaben die Initiatoren ihr Projekt, das den Namen „Be Regional“ trägt bekannt. Fix ist aber noch nichts, denn diese schreiben auch, dass es sich zunächst nur um eine Idee handelt und man erstmal den Bedarf nach einem Flybe-Comeback ermitteln muss. Damit gilt es abzuwarten, ob es überhaupt zu einer zweiten Wiedergeburt kommen wird.

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Bratislava: Neos fliegt für Čedok nach Phuket und Mauritius

Im Winterflugplan 2024/25 wird die italienische Fluggesellschaft Neos im Auftrag des tschechischen Reiseveranstalters Čedok Langstrecken-Charterflüge ab der slowakischen Hauptstadt Bratislava durchführen. Ab 30. Oktober 2024 soll es jeweils einmal pro Woche mit dem Maschinentyp Boeing 787-9 nach Phuket und Mauritius gehen. Die Flüge in die thailändische Stadt sollen jeweils Mittwochs durchgeführt werden. Nach Mauritius geht es an Donnerstagen. Erst kürzlich wurde mitgeteilt, dass Neos im Winter 2024/25 für Čedok auch ab Ostrava und Brno Langstrecken-Charterflüge durchführen wird.

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Certares steigt bei Reiseveranstalter FTI ein

Mit der Investmentgesellschaft Certares hat FTI einen neuen Eigentümer gefunden, der den Tour Operator mit frischem Kapital in der Höhe von 125 Millionen Euro ausstatten wird. Damit soll die unklare Lage eine Ende haben. Die bisherigen Eigentümer sollen im Boot bleiben und haben mitgeteilt, dass diese sich an der Kapitalerhöhung beteiligen werden. Der Deal steht noch unter dem Vorbehalt der notwendigen behördlichen Bewilligungen. „Mit der Unterstützung von Certares und seiner umfangreichen Erfahrung sowie dem vom Konsortium bereitgestellten Kapital ist FTI in einer einzigartigen Position für zukünftiges Wachstum und Rentabilität, die allen Stakeholdern – einschließlich unserer Kunden, Geschäftspartner und Mitarbeitenden – zugutekommt. Wir sind entschlossen, unser nächstes Erfolgskapitel zu beginnen und unsere Position als führender Akteur im deutschen und europäischen Tourismussektor weiter zu festigen“, so FTI-Geschäftsführer Karl Markgraf.

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Verhandlungen abgebrochen: Edelweiss kritisiert Gewerkschaft Aeropers

Die Ferienfluggesellschaft Edelweiss Air kritisiert, dass die Gewerkschaft Aeropers am Freitag der Vorwoche die Verhandlungen um einen neuen Gesamtarbeitsvertrag für die Piloten abgebrochen hat. Der Carrier teilte mit, dass man das von den Arbeitnehmervertretern abgelehnte Angebot erneuert und nochmals vorgelegt habe. Dieser Vorschlag wäre jedoch von der Gewerkschaft ebenfalls abgelehnt worden. „Das konkrete Angebot sieht weiterhin eine 15% Steigerung über 4,5 Jahre vor. Dies vor dem Hintergrund, dass bereits per Januar 2023, außervertraglich und freiwillig, von Edelweiss an alle Pilotinnen und Piloten 2% zusätzlich ausbezahlt wurden und im April 2024 große Teile der Einbußen aus der Coronazeit den Mitarbeitenden wieder gutgeschrieben werden“, so der Ferienflieger in einer Aussendung.

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Lot nimmt Warschau-Oradea auf

Die polnische Fluggesellschaft Lot wird ab 3. Juni 2024 eine Nonstopverbindung zwischen Warschau-Chopin und dem rumänischen Oradea bedienen. Es handelt sich nach Bukarest-Otopeni und Cluj um die dritte Lot-Destination in Rumänien. Lot wird viermal pro Woche nach Oradea fliegen. Ab Warschau startet LO657 montags und samstags um 14:30 Uhr, LO655 jeweils mittwochs und freitags um 11:25 Uhr. Der Flug dauert rund 90 Minuten. Auf dem Rückweg ist die Abflugzeit in Oradea montags und freitags mit LO658 um 17:40 Uhr, mittwochs und freitags mit LO656 um 14:35 Uhr. Zum Einsatz kommen Maschinen vom Typ Embraer 170 und 175. „Oradea im Nordwesten Rumäniens, nahe der Grenze zu Ungarn, gilt als Geheimtipp für Städtereisen abseits des touristischen Mainstreams. Die Stadt, deren Wurzeln bis zurück in die Zeit der Römer reichen, ist ein hochinteressantes Reiseziel mit prächtigen architektonischen Zeugnissen aus den Zeiten des Barocks und des Jugendstils“, so Amit Ray, Director DACH Markets, Italy and India sowie Head of Global Corporate and Strategic Sales bei Lot Polish Airlines. „Besonders angenehm für Besucher ist, dass Rumänien seit dem 31. März 2024 zum Schengenraum gehört. Wer mit Lot Polish Airlines nach Oradea fliegt, muss dort keine Passkontrolle mehr durchlaufen.“

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New York: Gate-Gourmet-Fahrzeug kracht in A350 von Virgin Atlantic

Am 15. April 2024 war neuerlich ein Langstreckenflugzeug von Virgin Atlantic in einen Bodenvorfall involviert. Ein in New York-JFK abgestellter Airbus A350-100 wurde von einem Gate-Gourmet-Cateringfahrzeugs im Triebwerksbereich touchiert. Betroffen ist der Langstreckenjet mit der Registrierung G-VDOT, der den Taufnahmen „Ruby Slipper“ trägt. Zum Zeitpunkt des Vorfalls war dieser Airbus A350-1000 sieben Jahre alt. Im Jahr 2020 wurde das Flugzeug gebraucht von Virgin Atlantic übernommen und versieht seither den Dienst für die im Vereinigten Königreich ansässige Fluggesellschaft. Die G-VDOT befand sich am nach einem aus London-Heathrow kommenden Flug in New York-JFK abgestellt. Die Maschine sollte am Abend des 15. April 2024 unter der Flugnummer VS26 den Rückflug ins Vereinigte Königreich durchführen. Dazu ist es zunächst nicht gekommen, denn aufgrund der Beschädigung musste die Verbindung gestrichen werden. Virgin Atlantic erklärte dazu, dass ein Cateringfahrzeug von Gate Gourmet in eine Triebwerksverkleidung gerollt wäre. Zu diesem Zeitpunkt hätten sich keine Fluggäste an Bord befunden. Es ist bloßer Sachschaden entstanden, jedoch war es notwendig, dass der Airbus A350-100 umfangreich untersucht werden muss. Dies hatte zur Folge, dass der geplante Heathrow-Flug gestrichen wurde. Auf Anfrage erklärt ein Sprecher von Virgin Atlantic wie folgt: „Der Flug VS26 von New York JFK nach London Heathrow wurde gestrichen, nachdem es am Flugsteig in JFK zu einem Zwischenfall gekommen ist, bei dem die Motorhaube eines stehenden Virgin Atlantic-Flugzeugs und das Auto eines Catering-Dienstleisters in die Motorhaube gerollt sind“, bestätigte die Fluggesellschaft in einer Mitteilung. Wir können bestätigen, dass sich zu diesem Zeitpunkt keine Kunden an Bord des Flugzeugs befanden“.

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Kärnten: Heftige Kritik an „vertriebenem“ GTI-Treffen

Das traditionell in Reifnitz am Wörthersee abgehaltene GTI-Treffen darf in diesem Jahr nicht stattfinden. Der Gemeinderat hat sich dazu entschlossen, dass man das Event nicht mehr haben will. Für Hoteliers und sonstige touristische Betriebe hat dies erhebliche Konsequenzen, denn es gehen Einnahmen von etwa 200.000 Besuchern verloren. Zwar stand das GTI-Treffen seit vielen Jahren im Kreuzfeuer der Kritik, jedoch wollte man auf das Geld der Teilnehmer dann doch nicht verzichten. In diesem Jahr ist alles anders, denn die Entscheidungsträger der Gemeinde Maria Wörth, der Reifnitz angehört, haben der Veranstaltung eine Absage erteilt. Man will die Autofans nicht mehr in der Gemeinde haben. Zu viel Ärger habe es über Jahrzehnte hinweg gegeben. Das bedeutet aber nicht das Aus für das traditionelle GTI-Treffen. Dieses wurde nach Wolfsburg, der Stammgemeinde des Volkswagen-Konzerns verlegt. Das sorgt bei Unternehmern für Kritik, denn Hoteliers, Gastronomen, Händlern und touristischen Betrieben in Kärnten würden die Einnahmen von etwa 200.000 Besuchern durch die Lappen gehen. In diesem Zusammenhang kritisiert man die politischen Entscheidungsträger heftig, denn diese habe sich von ein paar meckernden Anrainern beeinflussen lassen. Auch betont man, dass es sich um äußerst treue Kunden gehandelt habe, die zuverlässig seit vielen Jahren für eine gute Auslastung der Häuser gesorgt habe. Gegenüber der Kronen Zeitung poltert ein Bürgermeister einer Nachbargemeinde, dass die wirtschaftlich wichtige Veranstaltung umgebracht worden wäre und dadurch der gesamten Region ein finanzieller Schaden entstehen würde. Diesen könne man noch nicht beziffern, aber große Hoffnungen, dass es auch ohne GTI-Treffen zu einer guten Auslastung und damit ansehnlichen Einnahmen

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Streckengenehmigung entzogen: Pegasus muss Istanbul-Podgorica einstellen

Die türkische Billigfluggesellschaft Pegasus Airlines darf die Flüge zwischen Istanbul-SAW und Podgorica nicht fortführen. Hintergrund ist, dass die Regierung von Montenegro die Genehmigung entzogen hat, um Air Montenegro einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Die Regierung begründet die Entscheidung damit, dass sich die Präsenz von Pegasus Airlines negativ auf die Einnahmen von Air Montenegro auswirken würde. Weiters wäre mit Turkish Airlines bereits ein türkischer Carrier zwischen Istanbul und Podgorica präsent. Pegasus war aufgrund des Entzugs der Streckengenehmigung dazu gezwungen die Route einzustellen. Der vorerst letzte Flug wurde am 15. April 2024 durchgeführt.

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