Jan Gruber

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Jan Gruber

Flughafen Wien: Zoll beschlagnahmt 7.000 Fälschungen aus Hongkong

Den am Flughafen Wien-Schwechat tätigen Zöllnern ist ein Großaufgriff gelungen, denn im März 2024 wurde eine aus 53 Kartons bestehende Warensendung beschlagnahmt, in der sich etwa 7.000 gefälschte Markenprodukte befunden haben sollen. Per Luftfracht kamen die Fälschungen aus Hongkong nach Wien. Von der österreichischen Hauptstadt aus sollten diese nach Polen weiterbefördert werden. Laut soll wurden unter anderem 3.691 Sonnenbrillen, 1.750 Smartphone-Hüllen, 1.261 Paar Schuhe, 150 Ladekabel sowie 50 Kopfhörer beschlagnahmt. Es habe sich um in der Volksrepublik China hergestellte Fälschungen von Markenprodukten gehandelt, so das Finanzministerium in einer Aussendung. „Produktpiraterie und damit die Verletzung von Urheberrechten ist kein Kavaliersdelikt. Fälschungen schädigen nicht nur unsere Wirtschaft, sondern stellen auch eine Gefahr für die Konsumentinnen und Konsumenten dar. Mit durchdachten Risikoanalysen und gezielten Kontrollen gelingen unserem Zoll regelmäßig auch große Aufgriffe wie dieser“, so Finanzminister Magnus Brunner. Derartige Großaufgriffe kommen in Österreich vergleichsweise selten vor. Sowohl die Hersteller als auch die Händler von Produktfälschungen wissen sehr genau über welche Routen ihre Sendungen geleitet werden können, um möglichst nicht beschlagnahmt zu werden. Sobald die Produkte in der EU eingetroffen und „durchgewunken“ wurden oder aber nicht von Zöllnern als Fälschungen erkannt wurden, ist es oftmals sehr schwierig diese nachträglich noch aufzufinden. Es gilt als offenes Geheimnis, dass diese häufig in Logistikzentren großer Versandhändler landen und von dort aus im Auftrag chinesischer Händler im Rahmen so Fulfillment-Aufträge an Endkunden verschickt werden. Den großen Handelsplattformen ist dieses Problem durchaus bekannt und man reagiert auch auf Meldungen von Kunden, Behörden und Markeninhabern, jedoch wird immer wieder kritisiert,

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Air Astana und Neos beschließen Zusammenarbeit

Eine Kooperation vereinbart haben die Fluggesellschaften Neos und Air Astana. Unter anderem will man zwischen Amlaty und Mailand-Malpensa ein Codesharing-Abkommen auf die Beine stellen. „Wir freuen uns auf die strategische Partnerschaft mit Neos sowie darauf, gemeinsam neue Initiativen zum Vorteil unserer gemeinsamen Kunden zu entwickeln. Dank dieser Vereinbarung werden die Fluggäste von Air Astana in den Genuss von zusätzlicher Flexibilität und Auswahl bei den Flügen zwischen Kasachstan und Italien kommen“, sagte Peter Foster, CEO der Air Astana Group. „Im Jahr 2005 hat Air Astana das erste Interlining-Abkommen geschlossen. Seitdem hat die Group ihre Beziehungen zu weiteren internationalen Fluggesellschaften in Asien und Europa kontinuierlich ausgebaut, so dass unsere Passagiere von immer Optionen für Reisen in alle Welt profitieren.“ Weiters will man wie folgt kooperieren:

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Zurück nach Tel Aviv: El Al lässt Passagiere nicht in Abu Dhabi aussteigen

Für die Passagiere von El-Al-Flug LY971 hatten die starken Regenfälle, die sich in der vergangenen Woche in den Vereinigten Arabischen Emirate ereignet haben, einen durchaus unangenehmen Nebeneffekt. Statt nach Dubai-International ging es nach Abu Dhabi und dann wieder zurück nach Tel Aviv. Am 17. April 2024 sollte die von El Al betriebene Boeing 777-200ER mit der Registrierung 4X-ECE unter der Flugnummer LY971 von Tel Aviv nach Dubai-International (DXB) fliegen. Dort angekommen ist das Langstreckenflugzeug nicht, denn die starken Regenfälle, die im Emirat Dubai geherrscht haben, hatten erhebliche Auswirkungen auf den Betrieb des Airports. Dies hatte zur Folge, dass besagter El-Al-Flug nach Abu Dhabi ausweichen musste. Eigentlich wäre das keine Erwähnung wert, denn sonderlich weit sind die Städte Dubai und Abu Dhabi nicht voneinander entfernt. Unter normalen Umständen wäre es eine Kleinigkeit gewesen für die Passagiere einen Transfer an ihren Zielort zu organisieren. Doch dazu kam es nicht, denn der in Israel ansässige Carrier wollte in der Hauptstadt der Vereinigten Emirate zunächst abwarten, um zu einem späteren Zeitpunkt auf dem Luftweg nach Dubai zu übersetzen. Für die Passagiere hatte dies den unangenehmen Nebeneffekt, dass die Besatzung niemanden in Abu Dhabi ausstiegen lassen hat. Die Fluggäste mussten mehrere Stunden auf dem Vorfeld an Bord der 4X-ECE verharren. Als dem Kapitän dann klar wurde, dass es kaum möglich sein wird am 17. April 2024 den Flug nach Dubai fortzusetzen, beschloss er den Rückflug nach Tel Aviv einzuleiten. Betroffene berichten, dass sie nicht gefragt worden wären, ob sie in Abu Dhabi, das sich nicht

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Antalya: Corendon startet SAF-Beimischung

Die Ferienfluggesellschaften des türkischen Corendon Konzerns haben mitgeteilt, dass man seit kurzer Zeit auf ausgewählten Flügen von/nach Antalya dem Kerosin auch SAF beimischt. Das so genannte Sustainable Aviation Fuel bezieht man von Petrol Ofisi. Zunächst führt man die SAF-Beimischung von/nach Antalya auf dem Maschinentyp Boeing 737-800 durch. Nach der Einführung am Flughafen Antalya plant Corendon Airlines, den nachhaltigen Kraftstoff im kommenden Jahr auch in ihren Flugzeugen am Flughafen Izmir an der Türkischen Ägäis einzusetzen. Die Gesamtmenge an beigemischtem SAF soll bis 2025 mindestens verdoppelt und innerhalb von fünf Jahren um das Zehnfache erhöht werden. „Die Nutzung von SAF spielt eine wichtige Rolle bei unseren Bemühungen, den CO2-Ausstoß im Flugverkehr zu senken“, erklärt Yıldıray Karaer, CEO von Corendon Airlines. „Wir wollen deshalb den Einsatz dieses alternativen Treibstoffs in unserer Flotte weiter ausbauen und damit unserer Verantwortung für einen umweltschonenderen Betrieb gerecht werden.“

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CMA CGM bestellt vier weitere Airbus A350F

Vier weitere Frachtflugzeuge des Typs Airbus A350 hat CMA CGM Air Cargo bestellt. Das Unternehmen war im Jahr 2021 der erste Kunde. Damals hat man ebenfalls vier Exemplare geordert. Die nunmehr acht bestellten Maschinen sollen bis Ende 2027 in Dienst gestellt werden und dem Konzern die weltweite Expansion ermöglichen. Die Cargo-Airline gehört der französischen Reederei CMA-CGM an und unterhält ihr Frachtdrehkreuz auf dem Flughafen Paris-Charles de Gaulle. „Als Erstkunde für die Frachtversion der A350 hat sich CMA CGM Air Cargo für das umweltfreundlichste Flugzeug auf dem Markt entschieden und unterstreicht damit das Engagement des Unternehmens für einen nachhaltigen Transport“, wird das Unternehmen in der entsprechenden Medienmitteilung zitiert.

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Businessjets: Travelcoup will Empty Legs vermitteln

Der Reiseanbieter Travelcoup startet ein neues Standbein im Bereich von Businessjets: Man will künftig so genannte „Empty Legs“ vermitteln. In der Bedarfsluftfahrt kommen Leerflüge, die zur Positionierung erforderlich sind, häufig vor. Viele Anbieter verkaufen Sitzplätze zu vergleichsweise günstigen Preisen, da die Maschine andernfalls leer wäre und überhaupt kein Geld verdienen würde. Travelcoup will nun diese Möglichkeit des Reisens im großen Stil vermitteln. Dazu hat man eine Buchungsplattform ins Leben gerufen und wirbt mit Oneway-Preisen ab 149 Euro im Businessjet.

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Embraer will C-390 auch als Zivil-Frachter anbieten

Der brasilianische Flugzeugbauer Embraer beabsichtigt das militärische Muster C-390 künftig auch für zivile Zwecke anzubieten. Dazu hat man bereits mit der Post Correios einen LOI unterschrieben. Die C-390 gilt im militärischen Bereich als durchaus erfolgreicher und beliebter Transporter. Nun will Embraer das Muster auch als ziviles Transportflugzeug mit einer maximalen Nutzlast von 26 Tonnen anbieten. Mit der brasilianischen Post wurde bereits eine Vorvereinbarung für die notwendigen Umrüstungen unterschrieben.

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Southwind Airlines baut Russland-Türkei-Verkehr aus

Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass die Europäische Union, die Schweiz und das Vereinigte Königreich die türkische Southwind Airlines gebannt haben. Nun orientiert sich der Carrier teilweise neu und expandiert durchaus großangelegt in Richtung Russland. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, dass man enge Verbindungen zu Nordwind Airlines habe und sowohl die Eigentümer als auch das Management eher Strohmänner für Russen wären. Ursprünglich wurde die Airline gegründet, um den touristischen Verkehr zwischen der Russischen Föderation und der Türkei zu bedienen. Genau darauf will man sich jetzt wieder konzentrieren, denn laut einem Bericht von Aeroroutes.com sollen im Sommer 2024 verstärkt Großraumjets zwischen russischen Airports und Antalya zum Einsatz kommen.

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Ryanair: Bis zu 14 wöchentliche Flüge ab Klagenfurt

In der laufenden Sommerflugplanperiode 2024 bietet die Billigfluggesellschaft Ryanair ab Klagenfurt bis zu 14 wöchentliche Abflüge an. Das Portfolio besteht aus den Ziele Palma de Mallorca, Alicante und London-Stansted. Der irische Lowcoster ist derzeit nebst Austrian Airlines einer von nur zwei Anbietern, die Linienflüge von/nach Klagenfurt anbieten. Die AUA lässt die Anbindung an das Drehkreuz Wien seit Beginn der aktuellen Sommerperiode von Braathens mit ATR72-600 durchführen. „Ryanair freut sich, den Beginn des Klagenfurter Sommerflugplans mit 14 wöchentlichen Flügen zu 3 spannenden Destinationen, Alicante, London und Palma bekannt zu geben – die sich alle im Vorfeld der Sommersaison phänomenal entwickelt haben. Der Sommerflugplan 2024 von Ryanair nach Klagenfurt ist ab sofort unter ryanair.com buchbar. Wir freuen uns darauf, im Jahr 2024 noch mehr Kärntnerinnen und Kärntner an Bord der Ryanair Flüge nach/von Klagenfurt begrüßen zu dürfen“, so Andreas Gruber von Ryanair in Klagenfurt. Auch Maximilian Wildt, Flughafen Klagenfurt, unterstreicht die gute Zusammenarbeit mit Ryanair: „Ryanair ist ein wichtiger Partner für unseren Flughafen. Mit Alicante, London und Palma de Mallorca haben wir im Sommer wieder ein sehr attraktives Angebot. Wir freuen uns, die Zusammenarbeit mit Ryanair zu verstärken und sind zuversichtlich, dass in naher Zukunft noch mehr interessante Destinationen direkt ab dem Flughafen Klagenfurt angeboten werden.“

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Flughafen München gewinnt zwei Skytrax-Awards

Der Flughafen München hat bei den World Airport Awards die Auszeichnungen „Best Airport Staff in Europe“ und Best Airport in Central Europe“ überreicht bekommen. Diese stammen von der Organisation Skytrax und wurden diese Woche im Rahmen der Terminal-Expo, die in Frankfurt am Main stattfindet, übergeben. „Wir sind besonders stolz darauf, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Beste in Europa abgeschnitten haben. Das zeigt, dass der Münchner Flughafen auch international als besonders gastfreundlich wahrgenommen wird. Die Auszeichnungen sind eine Anerkennung für das Engagement und die harte Arbeit unseres gesamten Airport-Teams“, so Geschäftsführer Jost Lammers. Derzeit sind rund 33.000 Mitarbeiter am bayerischen Airport beschäftigt. Diese arbeiten entweder direkt bei der Flughafengesellschaft oder aber bei Dienstleistern, Flughafengesellschaften, in Geschäften oder bei Mietwagenfirmen. Hinsichtlich dem Personalmangel, den man nach der Corona-Pandemie hatte, betont die Betreibergesellschaft, dass man seither rund 1.500 zusätzliche Beschäftigte eingestellt habe. Im Oktober 2023 wurde seitens Skytrax ein Audit durchgeführt, das zur Folge hatte, dass der so genannte Fünf-Sterne-Status des Münchner Flughafens erneuert wurde. Über die nunmehrige Auszeichnung als „Best Airport in Central Europe“ zeigt sich der Flughafen München besonders erfreut. In Europa tragen derzeit neben München nur Rom-Fiumicino und Istanbul-New das Fünf-Sterne-Rating. „Wir gratulieren dem Flughafen München zum Gewinn dieser Kundenauszeichnungen für das Jahr 2024. Dies ist eine große Anerkennung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Airports. Der Flughafen München kann stolz darauf sein, von seinen Passagieren als führender Flughafen anerkannt zu werden“, so Edward Plaisted, CEO von Skytrax. Es ist allerdings auch darauf hinzuweisen, dass die Skytrax-Awards vor einiger

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