Jan Gruber

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Jan Gruber

Ab 8. Jänner 2024: Lufthansa Group mit 20 wöchentlichen Tel-Aviv-Flügen

Seit dem Angriff der Terrororganisation Hamas auf Israel pausieren die Linienflüge der Lufthansa Group von/nach Tel Aviv. Die Wiederaufnahme wurde aus Sicherheitsgründen wiederholt verschoben. Nun will der Konzern ab 8. Jänner 2024 wieder den größten Airport Israels ansteuern. Zunächst wird lediglich ein stark reduzierter Flugplan angeboten. Lufthansa wird ab Frankfurt vier Umläufe pro Woche anbieten und ab München drei. Austrian Airlines plant ab Wien-Schwechat achtmal wöchentlich Kurs auf Tel Aviv zu nehmen. Swiss wird ab Zürich fünf wöchentliche Verbindungen anbieten. In Summe soll es rund 20 Flüge pro Woche von/nach Tel Aviv geben. Laut Lufthansa entspricht dies etwa 30 Prozent des regulären Flugplans. Zunächst wollen die Airlines des Kranich-Konzerns mit dem Maschinentyp Airbus A320 fliegen. Die Airlines der Lufthansa Group hatten am 9. Oktober 2023 ihre planmäßigen Flüge von und nach Tel Aviv ausgesetzt. Die ebenfalls ausgesetzten Flüge nach Beirut (Libanon) wurden 15. Dezember 2023, von Lufthansa, Swiss und Eurowings wieder aufgenommen. „Sicherheit hat für die Airlines der Lufthansa Group stets oberste Priorität. Die Lufthansa Group beobachtet die Sicherheitslage in Israel weiterhin intensiv und steht in engem Kontakt mit den lokalen und internationalen Behörden. Mit eventuellen Flugplananpassungen muss bei sich verändernden Bedingungen gerechnet werden“, erklärt der Kranich-Konzern in einer Medienmitteilung.

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Österreich: Bus- und Taxifahrer bekommen höhere Löhne

Die Wirtschaftskammer und die Gewerkschaft Vida haben Kollektivverträge für die Beschäftigten im Taxi- und Mietwagengewerbe sowie Lenker in privaten Autobusbetrieben abgeschlossen. Es kommt zu Erhöhungen der monatlichen Bezüge.  Per 1. Jänner 2024 steigen die Löhne der Taxi- und Mietwagenfahrer um 10,3 Prozent. Busfahrer bekommen 8,7 Prozent mehr Geld. „Der neue KV-Mindestlohn für die Buslenker:innen beträgt 2.773 Euro brutto im Monat. Das ist ein erstes gutes Mittel gegen den Personalmangel, macht die Branche wieder attraktiver für Berufseinsteiger, die die Stammbelegschaft vor den überbordenden Überstunden entlasten“, so Claudia Mairhofer, Leiterin des Bus-KV-Verhandlungsteams der Gewerkschaft Vida.  „Da es in der Taxi- und Mietwagenbranche so gut wie keine KV-Überzahlungen gibt, wirkt sich die prozentuelle Erhöhung der KV-Löhne in der Praxis direkt positiv für die Beschäftigen aus. Der neue KV-Mindestlohn beträgt ab 1.1.2024 1.880 Euro brutto im Monat, was einem Plus von 175 Euro entspricht“, erläutert Karl Delfs, Leiter des Vida-KV-Verhandlungsteams für den Taxi- und Mietwagenbereich. Zusätzlich konnte mit den Arbeitgebern vereinbart werden, dass der Mindestlohn ab 1.1.2025 2.000 Euro im Monat beträgt. 

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Condor fliegt auch ab Karlsruhe und Rostock nach Palma de Mallorca

Die Ferienfluggesellschaft Condor wird im Sommerflugplan 2024 auch ab Karlsruhe/Baden-Baden und Rostock-Laage Flüge nach Palma de Mallorca anbieten.   Ab der Ostsee-Stadt wird man an den Verkehrstagen Montag und Freitag fliegen. Der Erstflug ist für den 17. Juli 2024 angekündigt. Von Karlsruhe/Baden-Baden aus geht es ab 19. Mai 2024 jeweils an Dienstagen und Sonntagen auf die Balearen-Insel.  Weitere Neuaufnahmen in Richtung Palma de Mallorca gibt es im Sommer 2024 ab Basel, Köln/Bonn, Münster/Osnabrück und Dortmund. 

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Basel: Swissport kündigt neue Lounge an

Das Ground-Handling-Unternehmen Swissport beabsichtigt künftig am Flughafen Basel eine so genannte Aspire-Lounge zu betreiben. Kürzlich wurde die Konzession bis 2030 verlängert. Das bestehende Angebot soll saniert und ausgebaut werden. Künftig soll eine Unterteilung in verschiedene Bereiche erfolgen. Der Wartebereich soll Betreiberangaben nach Kaffeehaus-Atmosphäre aufweisen. Neu ist auch, dass es künftig eine Außenterrasse mit gutem Blick auf das Vorfeld geben soll.

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Sommer 2024: Condor nimmt Dortmund-Palma de Mallorca auf

Die Ferienfluggesellschaft Condor wird im Sommerflugplan 2023 drei wöchentliche Umläufe zwischen Dortmund und Palma de Mallorca anbzieten.  Diese sollen jeweils an den Verkehrstagen Montag, Donnerstag und Samstag mit Airbus A320 bedient werden. „Die Verbindung nach Palma erfreut sich seit Jahren hoher Beliebtheit“, erklärt Guido Miletic, Leiter Airport Services + Marketing & Sales. „Umso erfreulicher ist es, dass das Angebot im kommenden Jahr durch die Urlaubsflieger von Condor weiter ausgebaut wird. Die zusätzlichen Flüge ergänzen das bereits bestehende Angebot und bieten unseren Reisenden noch mehr Auswahl und Flexibilität in der Urlaubsplanung“.  Condor wird auf dieser Route mit Ryanair und Eurowings in den direkten Wettbewerb treten, so dass es im Sommer 2024 dem aktuellen Stand der Dinge nach drei Anbieter für Palma-Flüge ab Dortmund geben wird. 

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Turkish Airlines mit sechs Millionen Fluggästen im November 2023

Das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines hatte im November 2023 rund sechs Millionen Passagiere an Bord. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat konnte man um 4,1 Prozent zulegen. Die angebotene Kapazität war um 12,1 Prozent erhöht. Die Auslastung wird seitens des Luftfahrtunternehmens mit 80,4 Prozent angegeben. Besonders im Bereich internationaler Gäste konnte man stark zulegen. Das Unternehmen meldet ein Plus von 11,2 Prozent.

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November 2023: Play hatte 107.236 Passagiere

Die isländische Billigfluggesellschaft Play hatte im November 2023 insgesamt 107.236 Fluggäste an Bord. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat konnte man somit um 42 Prozent zulegen. Die Auslastung verschlechterte sich von 79 Prozent auf 74,5 Prozent. Während die Auslastung zurückging, verzeichnete das Luftfahrtunternehmen trotz eines Anstiegs der angebotenen Sitzkilometer (ASK) um 54 Prozent einen Anstieg der Einnahmen pro Einheit (RASK) im Vergleich zum Vorjahr. Auch die Zusatzeinnahmen stiegen im Vergleich zum November 2022 um 30 Prozent. Ein erheblicher Teil der Passagiere reiste entweder von Island aus, nach Island oder mit Umsteigeverbindungen über die Fluggesellschaft.

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Heston Airlines hat für NG Eagle den Erstflug durchgeführt

Mit Hilfe von Heston Airlines hat das in Nigeria ansässige Unternehmen NG Eagle am 10. Dezember 2023 den ersten Flug durchgeführt. Heston Airlines fliegt derzeit mit dem Airbus A320, der die Registrierung LY-WSM trägt, für das afrikanische Start-Up.  NG Eagle wurde als Nachfolgegesellschaft der Arik Air gegründet und hat zahlreiche Assets übernommen. Zu diesen zählen auch einige Boeing 737.

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Russland: Putin will bis 2030 mindestens 1.000 Verkehrsflugzeuge aus eigener Produktion

Russlands Präsident Wladimir Putin hat während einer Pressekonferenz kritisiert, dass die Fluggesellschaften des von ihm regierten Staats „zu viele“ Maschinen der Hersteller Airbus und Boeing betreiben würden. Seine Politik ziele darauf ab dies zu ändern. In der Tat sind in der Russischen Föderation mehr westliche Muster im Einsatz als jene, die im eigenen Land gefertigt wurden. Das hat verschiedene Gründe, jedoch lässt sich dies vereinfacht damit erklären, dass die russischen Flugzeugbauer schlichtweg die potentielle Nachfrage nur mangelhaft bedienen konnten. Abgesehen von wenigen Neuentwicklungen haben viele Muster ihren Ursprung in der Sowjetzeit. Ein anderes Problem: Beispielsweise haben sich viele Operators über die zähe Ersatzteilverfügbarkeit beim Sukhoi SSJ-100 beklagt. Völlig unabhängig davon, dass die russischen Flugzeugbauer seit Jahrzehnten hausgemachte Probleme nicht in den Griff bekommen haben, will Putin, dass bis zum Jahr 2030 rund 1.000 Verkehrsflugzeuge im eigenen Land gefertigt werden. Allerdings benötigt man auch für diese einige westliche Komponenten. Putin gibt sich aber zuversichtlich, dass man dies lösen wird und im eigenen Land bauen kann. Bei vielen russischen Carriern gelten die im eigenen Land gefertigten Maschinen als unbeliebt. Selbst hohe Subventionen konnten bislang nicht alle Anbieter von den angeblichen Vorzügen der russischen Muster überzeugen. Bedingt durch den Umstand, dass auf unabsehbare Zeit nicht legal im Westen eingekauft werden kann, gibt es für zahlreiche Fluggesellschaften kaum Alternativen. Offiziell sind russische Airlines von der Ersatzteilversorgung westlicher Muster komplett abgeschnitten. In der Praxis werden die Sanktionen über Zwischenhändler, die in Staaten, die sich an den Sanktionen nicht beteiligen ansässig sind, effektiv umgangen. Die Politik

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Comac C919 erstmals in Hongkong gelandet

Der chinesische Flugzeugbauer Comac hat auf dem internationalen Flughafen von Hongkong die beiden im Inland entwickelten Muster ARJ21 und C919 ausgestellt. Der zuletzt genannte Typ ist somit erstmals in der Sonderverwaltungszone gelandet.  Vor Ort wurde eine Zeremonie abgehalten, an der unter anderem Chief Executive John Lee und andere hochrangige Vertreter teilgenommen haben. Die Maschine wurde mit der üblichen Wasserfontäne der Flughafenfeuerwehr begrüßt.  Während der ARJ21 bereits außerhalb von China im Einsatz ist, fliegt die C919 bislang ausschließlich für chinesische Carrier und das fast ausschließlich im Inlandsverkehr. Beide Typen gelten als große Hoffnungsträger der Luftfahrtindustrie der Volksrepublik China. Während dem Aufenthalt in Hongkong wurden zahlreiche Führungen für die Bevölkerung organisiert, um die C919 bekannter zu machen. 

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