Jan Gruber

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Jan Gruber

EU-Gericht erklärt Bewilligung der Air-France-KLM-Staatshilfen für illegal

Die Billigfluggesellschaft Ryanair ist gegen verschiedene Staatshilfen, die einigen Airlines während der Corona-Pandemie gewährt wurden, vor Gericht gezogen. Der Erfolg ist unterschiedlich. Nun hat das EU-Gericht entschieden, dass die Bewilligung jener, die an Air France-KLM geflossen ist, rechtswidrig war. Wenig überraschend zeigt sich Ryanair davon erfreut. Geklagt hatte der Lowcoster gegen die Genehmigung einer COVID-19-Unterstützung in Höhe von sieben Milliarden Euro für Air France-KLM im Jahr 2020 gewandt, der im Jahr 2021 weitere vier Milliarden Euro folgten, wobei beide Zahlungen von der Europäischen Kommission genehmigt worden waren. Das Rechtsmittel, das von Ryanair ergriffen wurde richtete sich explizit gegen die Bewilligung. In der Begründung des EU-Gerichts ist unter anderem zu lesen: „Wenn die Auswirkungen einer Kumulierung staatlicher Beihilfen innerhalb ein und derselben Unternehmensgruppe auf den Wettbewerb zu befürchten sind, obliegt es der Kommission, die Verbindungen zwischen den zu dieser Gruppe gehörenden Unternehmen mit besonderer Wachsamkeit zu prüfen“. Ein Sprecher der Ryanair Group reagierte wie folgt auf das Urteil: „Diese Entscheidung ist eine der größten Errungenschaften der EU und trägt zur Schaffung eines echten Binnenmarktes für den Luftverkehr bei. Die Genehmigung der staatlichen Beihilfen Frankreichs für Air France-KLM durch die Europäische Kommission verstößt gegen die grundlegenden Prinzipien des EU-Rechts, wie das Prinzip der Nichtdiskriminierung aufgrund der Staatsangehörigkeit. Die heutigen Urteile bestätigen, dass die Kommission als Hüterin gleicher Wettbewerbsbedingungen im Luftverkehr agieren muss und diskriminierende staatliche Beihilfen, die von nationalen Regierungen gewährt werden, nicht absegnen kann. Das Eingreifen des Gerichts ist ein Triumph für den fairen Wettbewerb und die Verbraucher in der gesamten

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Klagenfurt: Maximilian Wildt bleibt Flughafen-Geschäftsführer

Der Klagenfurter Flughafen wird auch weiterhin von Maximilian Wildt, der Mitte 2023 als Übergangsgeschäftsführer vorgestellt wird, geleitet. Der Manager konnte sich in einer öffentlichen Ausschreibung durchsetzen. In der Generalversammlung wurde seitens der Eigentümervertreter demnach die Verlängerung bis Ende 2028 beschlossen. „Ich gratuliere Maximilian Wildt zu seiner Bestellung. Er hat in den letzten Monaten nach sehr turbulenten Zeiten Stabilität und Professionalität auf den Flughafen Klagenfurt zurückgebracht. Ich bin zuversichtlich, dass mit ihm an der Spitze weiterhin alle Kraft in das Kerngeschäft, nämlich den Flugbetrieb, investiert wird. Der Flughafen Klagenfurt ist eine zentrale Infrastruktureinrichtung für den Standort Kärnten. Jetzt geht es darum, gemeinsam mit der neuen Geschäftsführung, diesen wieder erfolgreich zu machen und für die Zukunft zu rüsten“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber (ÖVP). „Ich danke den Eigentümervertretern für das mir entgegengebrachte Vertrauen und freue mich darauf, gemeinsam mit meinem engagierten Team intensiv daran zu arbeiten, den Flughafen Klagenfurt in eine erfolgreiche Zukunft zu führen. Auch wenn wir vor großen Herausforderungen stehen, so bin ich doch vom Potenzial unseres Airports absolut überzeugt“, so Maximilian Wildt, Geschäftsführer am Airport. Maximilian Wildt hatte seine Funktion als Geschäftsführer des Flughafens Klagenfurt Anfang Juli 2023 mit einem bis Ende 2023 befristeten Vertrag angetreten. Im Rahmen einer von HILL International Klagenfurt durchgeführten öffentlichen Ausschreibung konnte er sich erfolgreich durchsetzen.

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Tuzla: Lumiwings hat Basis mit Boeing 737-700 eröffnet

Anfang dieser Woche hat die griechische Fluggesellschaft ihre neue Basis in Tuzla eröffnet. Ab sofort ist eine Boeing 737-700 stationiert, mit der Flüge in verschiedene Städte bedient werden. Unter anderem Halmstad, Skavsta, Maastricht, Saarbrücken und Esbjerg werden niederfrequent angesteuert. Die Eröffnung der Basis erfolgt nicht rein zufällig, denn nach der Schließung der Wizz-Air-Base wurden Subventionen ausgeschrieben. Dabei konnte sich Lumiwings insofern durchsetzen, weil man die einzige Fluggesellschaft war, die sich überhaupt am Tender beteiligt hat.

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Air Astana meldet Ergebnisverbesserung

Die kasachische Air-Astana-Group hat in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres den Betriebsgewinn nach IFRS um 11,2 Prozent auf umgerechnet 128,9 Millionen U.S.-Dollar steigern können.  Der Umsatz war um 20,5 Prozent erhöht und wird seitens der Firmengruppe mit 900,6 Millionen U.S.-Dollar angegeben. Unter dem Strich steht ein Gewinn von 72,4 Millionen U.S.-Dollar – um 18,7 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Jahres 2022.  „Die Gruppe hat sich im Jahr 2023 weiterhin gut entwickelt, trotz des doppelten Gegenwinds durch die hohe Inflation und die anhaltenden Probleme mit den ‚Pratt & Whitney 1100‘-Triebwerken der Airbus NEO-Flotte. Alle Märkte haben ein robustes Wachstum gezeigt, und es gibt kaum Anzeichen dafür, dass die starke Nachfrage, die wir seit Mitte 2021 erlebt haben, nachlässt. Die Routen der Gruppe nach Zentralasien und in den Kaukasus haben von der größeren Präsenz von Air Astana und FlyArystan in diesen Ländern profitiert, von denen die meisten einen deutlichen Anstieg der Geschäfts- und Urlaubsreisen verzeichnen. Die Routen in Richtung Ost- und Südasien haben sich ebenfalls gut entwickelt, insbesondere die Verbindungen nach China; die Wiederöffnung des Landes nach Corona gewinnt nach einem langsamen Start zunehmend an Dynamik. Die Gruppe legt weiterhin großen Wert auf eine hohe Servicequalität, und wir freuen uns, dass sowohl Air Astana als auch FlyArystan bei der Verleihung der Skytrax World Airline Awards in diesem Jahr die höchsten regionalen Auszeichnungen in ihren jeweiligen Kategorien erhalten haben“, erklärt Peter Foster, President und CEO der Air Astana Group. 

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Ryanair baut Marokko-Flüge ab Deutschland aus

Im Sommerflugplan 2024 wird der Billigflieger Ryanair die Destination Tanger auch ab Memmingen und Karlsruhe/Baden-Baden ansteuern. Ab Weeze stockt man die Anzahl der wöchentlichen Umläufe auf.  Mit 1. April 2024 wird der Lowcoster an den Verkehrstagen Montag und Freitag zwischen Tanger und Karlsruhe/Baden-Baden pendeln. Zwei Tage später wird der Carrier auch ab Memmingen diese Destination anbieten. Ab dem bayerischen Airport soll jeweils mittwochs und freitags geflogen werden. Für Weeze hat Ryanair angekündigt, dass in zwei Schritten auf fünf wöchentliche Umläufe aufgestockt werden soll. Diese Änderung ist mit 5. Juni 2024 wirksam. 

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Volotea stockt die Flotte weiter auf

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea will im kommenden Jahr weiter wachsen. Der Carrier bestätigte, dass vier weitere Maschinen eingeflottet werden sollen.  Allerdings machte man keine Angaben darüber, ob es sich um Airbus A319 oder A320 handeln wird beziehungsweise woher die Jets stammen werden. Derzeit besteht die Flotte von Volotea aus diesen beiden Maschinentypen. Insgesamt hat man 41 Flugzeuge.  

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Dortmund: Pegasus hat Istanbul-Flüge aufgenommen

Die türkische Fluggesellschaft Pegasus Air hat eine Nonstopverbindung zwischen Istanbul-Sabiha Gökçen und Dortmund aufgenommen. Dieses Ereignis feierte der deutsche Airport groß. „Die Einführung der Route zum Istanbul-Sabiha Gökçen ist ein bedeutender Meilenstein für den Dortmund Airport, sie bedient die hohe Nachfrage nach direkten Flugmöglichkeiten vom Ruhrgebiet in die Türkei“, betont Ludger van Bebber. „Allein der Bosporus selbst ist schon Grund genug, die Reise anzutreten. Durch Pegasus‘ weitreichendes Angebot an Zielen ab dem Drehkreuz Istanbul eröffnen sich zudem weitere faszinierende Reisemöglichkeiten rund um den Globus“, setzt van Bebber fort. Im vergangenen Jahr verzeichnete der auf der asiatischen Seite Istanbuls gelegene Flughafen mehr als 30 Millionen Passagiere und zählt somit zu den größten Flughäfen der Türkei.

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Zürich: Pilotengewerkschaft kündigt Edelweiss-Gesamtarbeitsvertrag

Die Pilotengewerkschaft Aeropers hat am Montag den Gesamtarbeitsvertrag, der mit der Swiss-Konzernschwester Edelweiss abgeschlossen war, gekündigt. Die Verhandlungen über einen neuen GAV wurden bereits eingeleitet. In einem Statement teilt die betroffene Fluggesellschaft mit, dass man „diesen Entscheid zur bewussten Veränderung der GAV-Rahmenbedingungen“ akzeptiert. Seit einiger Zeit gibt es tarifliche Unstimmigkeiten zwischen den Vertretern der Edelweiss-Piloten und der Geschäftsleitung.

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Sommer 2024: Finnair schickt Widebodies nach Amsterdam, München und London

Das Oneworld-Mitglied Finnair beabsichtigt im Sommerflugplan 2024 ihre Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A350-900 ab Helsinki auch auf innereuropäischen Strecken einzusetzen.  Beispielsweise wird man ab 31. März 2024 fünf wöchentliche Umläufe nach München mit diesem Muster durchführen. Auch nach London-Heathrow und Amsterdam sollen im Sommerflugplan 2024 regelmäßig Widebodies des Typs Airbus A350-900 eingesetzt werden, geht aus vorliegenden Flugplandaten hervor. 

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Flughafen Düsseldorf organisiert „Kiss & Fly“-Zone neu

In der Vorwoche hat der Flughafen Düsseldorf bekanntgegeben, dass die Sanierung des Parkhauses P3 abgeschlossen ist. Weiters hat man die so genannte „Kiss & Fly“-Zone neu organisiert.  Die Garage bietet künftig Abstellmöglichkeiten für bis zu 3.000 Fahrzeuge. Neu ist, dass es 30 Ladesäulen für E-Autos gibt. Die Beleuchtung hat man auf zeitgemäße und energiesparende LED-Technik umgestellt. Eine neue Beschilderung soll verhindern, dass es vor dem Terminal zu Rückstaus kommt. Dies war in der Vergangenheit zu Stoßzeiten durchaus problematisch.  Seit 13. Dezember 2023 darf man in der so genannten „Kiss & Fly“-Zone, die sich unmittelbar vor dem Terminal befindet, maximal sieben Minuten stehen. Weiters darf man nur zweimal pro Tag einfahren. Gewerbliche Nutzer wie Taxi- und/oder Busunternehmen können bei der Flughafengesellschaft gegen die Entrichtung einer Gebühr in den Genuss von vergünstigten Konditionen kommen. 

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