Jan Gruber

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Jan Gruber

Hamburg: Michael Eggenschwiler geht in Pension

Nach über 20 Jahren Dienstzeit wird Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Hamburger Flughafens, mit Jahresende 2023 in den Ruhestand treten. Symbolisch ist es schon zu einer Staffelübergabe an Christian Kunsch und Berit Schmitz gekommen. „Ich empfinde es als große Ehre, dass ich die vergangenen fast 21 Jahre hier am Hamburg Airport mitgestalten durfte. In dieser Zeit konnte ich gemeinsam mit unserem Team viel bewegen: Die Terminals, die Plaza und das Frachtzentrum wurden neu gebaut, das Vorfeld im laufenden Betrieb grundhaft erneuert, und wir haben im Umweltbereich unsere Vorreiterrolle in der Branche weiter ausgebaut. Hier sind die Weichen für die Zukunft gestellt“, sagt Michael Eggenschwiler. „Das Wichtigste war es für mich immer, wie großartig sich die Menschen als starkes Team verstanden haben – als Airport Family. So haben wir Erfolge nicht nur gefeiert, sondern auch herausfordernde Zeiten professionell Seite an Seite gemeistert.“

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Sommer 2024: Condor stationiert Airbus A320 auf Mallorca

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor hat eine Strategie, die man bereits als Thomas-Cook-Konzernmitglied verfolgt hat, wieder aus der Schublade geholt. Man bedient von Palma de Mallorca aus einige Ziele in Deutschland und der Schweiz.  Einst gab es die Konzernschwester Thomas Cook Balearics, die mittlerweile nicht mehr existiert. Diese wurde ins Leben gerufen, um zu niedrigeren Kosten zahlreiche Airports in Deutschland mit Palma de Mallorca zu verbinden. Eine eigene Tochter zieht Condor diesmal nicht auf, jedoch stationiert man einen Airbus A320 auf der Balearen-Insel. Mit dieser Maschine will man einige sekundäre Airports in der Bundesrepublik und der Eidgenossenschaft ansteuern. Die Konkurrenten Lauda Europe und Eurowings Europe unterhalten schon seit längerer Zeit größere Bases in Palma de Mallorca. 

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Aegean nimmt zwei A320 von Cyprus Airways ins Wetlease

Das griechische Star-Alliance-Mitglied Aegean Airlines nimmt zwei von Cyprus Airways betriebene Airbus A320 ins Wetlease. Noch im Dezember 2023 soll die erste Einheit ab Athen zum Einsatz kommen. Der Deal wurde  von Zela Aviation vermittelt und ist längerfristig ausgelegt. Im März 2024 soll der zweite Airbus A320 im Auftrag von Aegean Ailines unterwegs sein. Damit will der griechische Carrier die Kapazität für die Hauptsaison im Jahr 2024 aufstocken. Aegean hat in letzter Zeit auch damit zu kämpfen, einen Kapazitätsengpass auszugleichen, der dadurch entstanden ist, dass mehrere ihrer Airbus A320neo-Flugzeuge in den nächsten Monaten wegen außerplanmäßiger Überprüfungen an Pratt & Whitney PW1100G-Triebwerken am Boden bleiben müssen. Dies ist ein anhaltendes Problem, von dem in den letzten Monaten eine Vielzahl von Fluggesellschaften weltweit betroffen war. „Wir sind sehr froh und stolz, den nächsten Schritt in unserer strategischen Zusammenarbeit mit Aegean zu tun“, sagte Paul Sies, Chief Executive von Cyprus Airways. „Wir haben bereits ein umfassendes Codeshare-Abkommen, in dem wir eng zusammenarbeiten, um unsere gemeinsamen Produkte und Dienstleistungen anzubieten und zu optimieren. Jetzt heben wir unsere Kooperation auf die nächste Stufe und arbeiten auch auf operativer Ebene eng mit Aegean zusammen“.

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DER Touristik baut Varna- und Burgas-Charter aus

Der Reiseveranstalter DER Touristik legt im Sommerflugplan 2024 weitere Flüge von Deutschland nach Bulgarien auf. Diese werden ab München, Erfurt, Hannover, Düsseldorf und Dresden angeboten. Operating Carrier ist die rumänische Fly Lili. Ab München, Hannover, Düsseldorf und Dresden geht es im Auftrag des Tour Operators zweimal wöchentlich mit Airbus A320 nach Burgas. Dieses Ziel wird auch ab Erfurt als Vollcharter angeboten, jedoch nur einmal pro Woche. Die Aufnahme der Flüge erfolgt gestaffelt ab Mai 2024. Vorerst sind diese bis Ende September 2024 befristet. Ab Hannover bietet man zusätzlich die Destination Varna im ungefähr gleichen Reisezeitraum an. Neben den Vollchartern, die von Fly Lili durchgeführt werden, hat man sich mit anderen Veranstaltermarken auch Kapazitäten bei anderen Fluggesellschaften gesichert bzw. teilwiese dort auch Flugzeuge gechartert. Unter den Brands IST und Dertour geht es mit European Air Charter ab Leipzig/Halle nach Bulgarien. In Berlin kommt Sundair zum Einsatz, in Frankfurt Discover Airlines und ab Köln/Bonn, Düsseldorf und Stuttgart wird Eurowings die Bulgarien-Ziele bedienen. Generell baut DER Touristik das Angebot in Burgas und Varna, die als vergleichsweise günstige Urlaubsziele in Europa gelten, im Sommerflugplan 2024 stark aus. Das Unternehmen betont in einer Medienmitteilung, dass man bei diesen Destinationen die Preise nicht erhöht habe. Ein Portrait über den Kabakum Beach, der sich in der Nähe der Stadt Varna befindet, hat Aviation.Direct unter diesem Link bereitgestellt.

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Hamburg: Eurowings hat Erbil und Tromsø aufgenommen

Die Fluggesellschaft Eurowings bietet ab Hamburg zwei neue Destinationen an. Dabei handelt es sich um Tromsø und Erbil. Bedient wird die Norwegen-Strecke jeden Donnerstag und Sonntag. Ebenfalls neu im Eurowings-Programm ist Erbil im Irak. Jeden Dienstag und Donnerstag finden die Flüge statt. Insgesamt umfasst das Streckenangebot von Eurowings ab Hamburg 60 Direktziele, darunter viele Urlaubsziele in ganz Europa. Für das nächste Jahr hatte Eurowings bereits drei neue Direktziele bekanntgeben: Manchester in England, Jerez de la Frontera in Spanien sowie Zakynthos in Griechenland. „Es freut mich, dass Eurowings ihr Engagement weiter ausbaut. Mit Tromsø und Erbil haben sie gleich zwei Ziele ins Programm genommen, die nie zuvor nonstop ab Hamburg Airport erreichbar waren. Jedes neue Direktziel schafft eine noch bessere Anbindung in die Metropolstadt Hamburg und bietet unseren norddeutschen Passagieren mehr Vielfalt“, sagt Gesa Zaremba, Head of Airline & Traffic Development am Hamburg Airport. „Zusätzlich hat Eurowings für 2024 drei neue Verbindungen ab Hamburg bekanntgeben, das sorgt für mehr Flexibilität bei der Reiseplanung.“

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Warnstreik bei Discover Airlines am 23. Dezember 2023

Erstmals in der noch jungen Firmengeschichte gibt es bei der Lufthansa-Tochter Discover Airlines einen Streikaufruf. Die Vereinigung Cockpit ruft die Piloten zur Arbeitsniederlegung auf. Der Warnstreik soll ab 23. Dezember 2023 über die Bühne gehen. Laut Gewerkschaft werden alle Flüge, die mit Airbus A320 und A330 durchgeführt werden, im Zeitraum von 8 Uhr 00 bis 13 Uhr 00 bestreikt. Hintergrund des Warnstreiks ist, dass die Tarifverhandlungen aus Sicht der Arbeitnehmervertreter festgefahren sein sollen. Es ist damit zu rechnen, dass zahlreiche Discover-Airlines-Flüge ausfallen werden. Wie viele Piloten sich tatsächlich am Streik beteiligen werden ist noch offen.

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Skytrax: ANA erneut mit fünf Sternen ausgezeichnet

Bereits zum elften Mal in Folge hat die japanische All Nippon Airways die Fünf-Sterne-Auszeichnung der Organisation Skytrax verliehen bekommen, teilte der Carrier stolz mit.  „Die Auszeichnung von ANA mit dem 5-Sterne-Siegel durch Skytrax seit mehr als einem Jahrzehnt spiegelt das unermüdliche Engagement unseres Teams für hervorragende Leistungen und einen höchsten Servicestandard für unsere Kunden wider“, sagte Shinichi Inoue, Präsident und CEO von ANA. „Während wir diesen Erfolg feiern, werden wir unsere Bemühungen für die nächsten zehn Jahre und darüber hinaus unbeirrt fortsetzen.“  Einst galt Skytrax als besonders begehrte Auszeichnung, jedoch hat diese massiv an Ansehen verloren. Hintergrund ist, dass man Lufthansa lediglich aufgrund einer Ankündigung, die jedoch bis dato nicht in die Tat umgesetzt hat, die Fünf-Sterne-Auszeichnung verliehen hat. Zwar wurde diese nachträglich wieder entzogen, jedoch leidet die Glaubwürdigkeit von Skytrax bis heute darunter. 

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Norwegian mit drei weiteren Sommerstrecken

Der Billigflieger Norwegian Air Shuttle hat für den Sommerflugplan 2024 die Aufnahme von drei weiteren Strecken angekündigt.  Ab Bergen wird man saisonal zweimal wöchentlich Kurs auf die schottische Hauptstadt Edinburgh nehmen. Diese Route soll zwischen 20. Juni 2024 und 18. August 2024 bedient werden. Palma de Mallorca wird Norwegian ab 7. Mai 2024 einmal pro Woche auch ab Harstad anbieten. Dubrovnik hat das Luftfahrtunternehmen ab 1. Mai 2024 zweimal pro Woche ab Göteborg im Portfolio. 

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Qatar Airways stattet Flugbegleiter mit 15.000 Smartphones aus

Golfcarrier Qatar Airways will die Kommunikation innerhalb des Kabinenpersonals verbessern. Dazu sollen die rund 15.000 Flugbegleiter mit neuen Smartphones, die eine spezielle App vorinstalliert haben, ausgestattet werden. Das in Doha ansässige Luftfahrtunternehmen will mit Hilfe dieser Technologie die Flüge für die Passagiere personalisieren. Auf dem mobilen Gerät können die Flugbegleiter beispielsweise die Profile der Reisenden, spezielle Serviceanfragen und den Vielfliegerstatus einsehen. Weiters soll es möglich sein, dass die Besatzungsmitglieder über die App untereinander kommunizieren können. Laut Qatar Airways sollen auch die jeweils neuesten Schulungsunterlagen in digitaler Form über das Smartphone bereitgestellt werden, so dass diese jederzeit abgerufen werden können. Da es sich um ein sehr umfangreiches Projekt handelt, wird die Einführung schrittweise erfolgen. Zunächst sollen die Flugbegleiter, die in Doha stationiert sind, ausgerüstet werden. Anschließend folgen andere Crewbases, Lounges und das Bodenpersonal. „Wir bei Qatar Airways freuen uns sehr, eine neue Phase der digitalen Transformation der Fluggesellschaft einzuleiten, insbesondere eine, die unser erstklassiges Borderlebnis verbessern wird. Qatar Airways ist führend bei Innovationen und der Einführung digitaler Technologien in der Branche und zeichnet sich dadurch aus, dass wir aufkommende Trends erkennen und darauf reagieren, um den Komfort und die Bequemlichkeit unserer Passagiere zu erhöhen. Dieses Projekt ist ein entscheidender Schritt hin zu einer vernetzten und aufschlussreichen Interaktion zwischen unseren Kunden und Mitarbeitern“, so Mohammed Al Meer, Qatar Airways Group Chief Executive Officer.

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Bergamo: Aeroitalia kündigt weitere Rumänien-Strecke an

Die italienische Fluggesellschaft Aeroitalia versucht sich seit einiger Zeit auf den Verkehr zwischen Italien und Rumänien zu fokussieren. Ab Bergamo kündigt man die Aufnahme einer weiteren Route an.  Mit Wirksamkeit zum 31. März 2024 soll dreimal wöchentlich mit Boeing 737-800 Kurs auf Bacău genommen werden. Erst kürzlich wurde bekannt, dass man den rumänischen Subunternehmer Air Connect, der seit einiger Zeit mit ATR72-600 für Aeroitalia fliegt, übernommen hat. Zahlreiche Routen, die das italienische Unternehmen bedient, hatte zuvor die nicht mehr existierende Blue Air im Portfolio. Ganz zufällig dürfte das nicht sein, denn nach der Pleite des Billigfliegers haben viele Blue-Air-Manager zu Aeroitalia gewechselt. 

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