Jan Gruber

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Jan Gruber

DB und ÖBB machen St. Anton zum höchstgelegenen ICE-Bahnhof

Die Freie und Hansestadt Hamburg ist noch bis einschließlich 25. März 2023 mittels einer InterCity-Express-Verbindung mit St. Anton am Arlberg verbunden. Laut ÖBB und Deutscher Bahn handelt es sich um die höchstgelegene ICE-Haltestelle im Streckennetz. Seit Dezember 2023 verbinden die Elektrotriebzüge der Deutschen Bahn AG Hamburg mit dem bei Schifahrern beliebten Ort in Tirol. Es handelt sich um eine saisonale Verbindung, die über München geführt wird. Vorerst planen DB und ÖBB, dass diese bis einschließlich 25. März 2023 unter dem Beinamen „Ski Express Tirol“ angeboten wird. Bei entsprechendem Erfolg könnte diese in der nächsten Wintersaison erneut aufgelegt werden. „Als St. Antons einstige Visionäre die Arlberg-Bahnstrecke und unseren Bahnhof errichteten, war ihnen die Tragweite sicher nicht bewusst. 140 Jahre später ist beides im Sinne der Nachhaltigkeit wichtiger denn je. Daher freuen wir uns, mit der neuen, direkten ICE-Direktverbindung aus Hamburg einen weiteren Schritt in Richtung klimaneutraler Anreise für unsere Gäste gehen zu können“, so St. Antons Tourismusdirektor Martin Ebster. Der neue „Ski Express Tirol“ startet in der Wintersaison bis einschließlich 25. März 2023 jeden Samstag um 06:05 Uhr in Hamburg und bringt Urlauber in rund zehn Stunden über Hannover, München sowie Innsbruck in die „Wiege des alpinen Skilaufs“ sowie retour. Darüber hinaus gibt es samstags um 06:26 Uhr ab München eine weitere ICE-Direktverbindung nach St. Anton. Dank der Ankunftszeit um 11:03 Uhr können Pistenfans noch fast einen ganzen Tag im Skigebiet genießen. In der Sommersaison wird von 24. Juni bis 9. September ebenso eine ICE-Verbindung zwischen München und St. Anton angeboten.

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Paris: Air France nimmt Ottawa auf

Das Skyteam-Mitglied Air France nimmt im Sommerflugplan 2023 eine weitere Langstreckenverbindung ab Paris-Charles de Gaulle auf: Man wird künftig mit Airbus A330-200 auch das kanadische Ottawa ansteuern. Die Neuaufnahme soll am 27. Juni 2023 fünfmal wöchentlich bedient werden. Die Durchführung der Flüge ist für die Verkehrstage Montag, Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag angekündigt. Weitere Destinationen, die Air France in Kanada bedient sind: Quebec City, Montreal, Toronto und Vancouver.

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Passagierzahlen: Ljubljana weit unter dem Vorkrisenaufkommen

Der slowenische Flughafen Ljubljana konnte sich bislang weder von der Pleite der Adria Airways noch von den Auswirkungen der Corona-Pandemie erholen. Im Jahr 2022 hatte man lediglich 970.156 Passagiere und rangiert somit im direkten Vergleich mit anderen Hauptstädten weit hinten. Trotz des Umstands, dass die slowenische Regierung auf einigen Routen Subventionen verteilt hat, konnte der von Fraport geführte Airport bislang nicht wachsen. Man liegt weit hinter dem Wert, den man vor der Corona-Pandemie hatte. Erschwerend kommt dazu, dass der Wegfall des einstigen Homebase-Carriers Adria Airways zu Lasten von Konnektivität und Angebot geht. Weniger Möglichkeiten ziehen logischerweise auch weniger Reisende an. Regelrecht sinnbildlich dafür ist der Umstand, dass viele Konferenzteilnehmer der in Ljubljana abgehaltenen Veranstaltung „New Air Gateway to Europe“ mangels Flugverbindungen nicht auf dem Luftweg anreisen konnten. Lange Zug-, Bus-, bzw. Autofahrten mussten unternommen werden, um in die slowenische Hauptstadt zu gelangen. Zwar geht Fraport davon aus, dass man im laufenden Jahr etwa 1,2 Millionen Passagiere am Standort Ljubljana haben wird, jedoch ist es fraglich, ob das gelingen wird. Das Erreichen des Vorkrisenniveaus sieht man nicht vor dem Jahr 2026. Für 2023 sind zusätzliche Routen von Finnair und Aegean Airlines sowie einige Frequenzaufstockungen angekündigt, aber dies ist auch der slowenischen Regierung zu wenig. Ein neues Subventionspaket soll dazu führen, dass zusätzliche Strecken aufgenommen werden. Dazu will man etwa 5,6 Millionen Euro pro Jahr in die Hand nehmen. Das Vorhaben wurde bei der EU-Kommission zur Bewilligung eingereicht, wobei die formelle Genehmigung noch nicht erteilt wurde. Gleichzeitig will Slowenien bis Mitte dieses

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Hannover: Tuifly-Verbindung nach Castellon soll etabliert werden

Die Region Valencia verhandelt laut spanischen Medienberichten mit dem deutschen Tui-Konzern über die Aufnahme einer Nonstopverbindung zwischen Castellón und Hannover. Für eine gewisse Grundauslastung soll der Umstand sorgen, dass sich im Einzugsgebiet beider Airports Werke des Volkswagen-Konzerns befinden. Einen genauen Zeitplan für die Aufnahme einer möglichen neuen Tuifly-Verbindung gibt es aber noch nicht. Derzeit handelt es sich lediglich um Gespräche mit Tui-Chef Sebastian Ebel sowie Vertretern aus Wirtschaft und Touristik.

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Aeroporti de Roma entfristet 257 Arbeitsverhältnisse

Für Italien fast ungewöhnlich, jedoch konnte der Betreiber der Flughäfen Fiumicino und Ciampino, Aeroporti de Roma, mit den Gewerkschaften CGIL, CISL, UIL und UGL of Air Transport eine Einigung bezüglich der Übernahme von 257 befristeten Mitarbeitern in unbefristete Dienstverhältnisse erzielen. In Italien werden von Arbeitgebern nur ungerne unbefristete Arbeitsverträge mit Arbeitnehmern abgeschlossen, da diese im direkten Vergleich mit Österreich oder Deutschland nur schwer gekündigt werden können. In Verhandlungen mit Gewerkschaften verpflichtete sich Aeroporti de Roma dazu, dass 257 befristete Vollzeitmitarbeiter in unbefristete Arbeitsverhältnisse überführt werden sollen. Diese sind an den Flughäfen Ciampino und Fiumicino tätig. Seitens der ADR kann man sich vorstellen, dass sich die Anzahl freiwillig erhöhen könnte, denn man rechnet mit einer äußerst hohen Passagiernachfrage in der Sommersaison 2023. „Die heute unterzeichnete Vereinbarung ist das Ergebnis einer fruchtbaren Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften und stellt mit der Stabilisierung von 257 Beschäftigten eine wichtige Investition in unser Humankapital dar“, erklärt Marco Troncone, CEO von Aeroporti di Roma. Ab März werden 66 Mitarbeiter, die derzeit beim FCO und der CIA in der Fluggastbetreuung beschäftigt sind, unbefristet eingestellt, während weitere 191 Mitarbeiter von befristeten Verträgen in Vollzeitverträge wechseln werden. Die Gewerkschaften CGIL, CISL, UIL und UGL of Air Transport sind die anderen Unterzeichner der Vereinbarung.

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Sommer 2023: Lauda Europe übernimmt weitere Ryanair-Strecken

Die maltesische Ryanair-Tochter Lauda Europe wird im Sommerflugplan 2023 einige neue Routen im Auftrag der irischen Konzernschwester bedienen. Diese hatte man bislang nicht im Portfolio. Zum Einsatz kommt der Maschinentyp Airbus A320. Lauda Europe unterhält in Wien, Zagreb, Zadar, London-Stansted und Palma de Mallorca Bases. Vor Ort sind Flugzeuge und Personal stationiert. Abgesehen von Charterflügen fliegt man fast ausschließlich unter dem FR-Code im Auftrag der operativen Konzernschwester Ryanair DAC, die mit der Konzernmutter Ryanair Holdings plc nicht zu verwechseln ist. Ab Stansted kommen die Airbus A320 von Lauda Europe neu auch auf folgenden Routen zum Einsatz: Barcelona, Biarritz, Bratislava, Brive, Castellon, Corvera, Dortmund, Ibiza, Jerez de la Frontera, Kosice, Palermo, Pisa, Poitiers, Porto, Rhodos, Stettin und Verona. Von Palma de Mallorca aus fliegen die Jets der Ryanair-Tochter neu auch nach Terneriffa Nord, Stockholm-Arlanda, Rom-Fiumicino, Porto, Paderborn, Mailand-Malpensa, Klagenfurt, Jerez de la Frontera, Edinburgh, und Aarhus. Ebenso gibt es ab Wien-Schwechat Routen, die bislang – abgesehen von kurzfristigen Änderungen – fast ausschließlich mit Boeing 737-800 von Buzz und/oder Malta Air bedient wurden. Neu kommen die Lauda-A320 auch nach Zakynthos, Skiathos, Rhodos, Pula, Preveza, Perugia und Lamezia Terme zum Einsatz. Ab der Basis Zagreb übernimmt man die bisher von Buzz ab der slowakischen Hauptstadt bediente Bratislava-Strecke. Von Zadar aus kommen die Maschinen des Typs Airbus A320 neu auch nach Münster/Osnabrück, Karlsruhe/Baden-Baden, Leeds/Bradford, Mailand-Bergamo, Pisa, Weeze und Rzeszow zum Einsatz. Manche Ziele waren bereits im Vorjahr angekündigt, wurden jedoch aus den unterschiedlichsten Gründen zunächst nicht aufgenommen.

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Amsterdam befürchtet neuerliche Kapazitätsengpässe

Am niederländischen Flughafen Amsterdam befürchtet man, dass der akute Personalmangel bis zur Haupturlaubszeit nicht beseitigt werden kann. Ein Airport-Sprecher erklärt gegenüber der Tageszeitung „De Telegraaf“, dass es erneut zu Kapazitätseinschränkungen kommen könnte. Besonders in den Bereichen Gepäckabfertigung und Sicherheitspersonal sind noch hunderte Stellen unbesetzt. Dazu kommt, dass viele Mitarbeiter noch offene Jahresurlaube haben. Die Erholung wollen diese natürlich antreten, so dass die ohnehin schön dünne Personaldecke noch dünner werden könnte. Sofern die Probleme nicht gelöst werden können, müssen laut Flughafen Amsterdam-Schiphol die vor Ort tätigen Airlines und Dienstleister neuerlich die Kapazität einschränken. „Der Personalmangel bei einigen Abfertigern kann dazu führen, dass ein Flugzeug Verspätung hat, was auch eine Verspätung eines unserer Flugzeuge zur Folge haben könnte und somit unseren Betrieb beeinträchtigt“, wird ein KLM-Medienreferent zitiert.

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Unruly Pax: Belgisches Ehepaar kassiert Flugverbot bei Tuifly Belgium

Ein belgisches Ehepaar hat seitens Tuifly Belgium ein dreijähriges Flugverbot kassiert, da man aus Sicht der Fluggesellschaft Anweisungen der Besatzungen bezüglich dem mitgeführten Chihuahuas missachtet haben soll. Die Reisenden haben eigenen Angaben nach ihr Tier während einem Langstreckenflug aus einer Transporttasche genommen. Die Crew hatte dies ausdrücklich untersagt. Es soll zu einer lautstarken Auseinandersetzung gekommen sind. Aus diesem Grund hätte Tuifly Belgium das dreijährige Flugverbot ausgesprochen. Dieses wird seitens der Betroffenen als „harte Strafe“ empfunden. Die Folge daraus war auch, dass beim Rückflug die Beförderung verweigert wurde und die Reisenden eine andere Airline suchen mussten. „Wir nehmen diese Maßnahme nicht auf die leichte Schulter“ sagte Piet Demeyere, Sprecher der TUI, „das Personal anzuschreien und zu beschimpfen und dadurch den Flug zu stören, ist wirklich nicht akzeptabel“.

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Heathrow muss sich einen neuen Firmenchef suchen

Der Flughafen London-Heathrow muss sich auf die Suche nach einem neuen Geschäftsführer machen, denn John Holland-Kaye wird noch in diesem Jahr zurücktreten. Der Manager steht seit neun Jahren an der Spitze des größten Airports des Vereinigten Königeichs. Holland-Kaye ist mit den Fluggesellschaften aneinandergeraten, weil er während des Reisechaos im letzten Sommer den Flugverkehr einschränkte und die Landegebühren drastisch erhöhte. Außerdem musste er sich gegen die Pläne zum Bau einer dritten Startbahn in Heathrow zur Wehr setzen. Nach neun Jahren als CEO des Flughafens Heathrow hat John Holland-Kaye den Verwaltungsrat über seine Absicht informiert, im Jahr 2023 als CEO zurückzutreten.

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Norwegian eröffnet Basis Riga erst im Jahr 2024

Eigentlich wollte die Billigfluggesellschaft Norwegian Air Shuttle im Sommerflugplan 2023 eine Basis in Riga eröffnen. Mit dieser wollte man unter anderem Platzhirsch Air Baltic Konkurrenz machen. Die Pläne hat man aber auf die lange Bank geschoben. Der Lowcoster betrachtet die lettische Hauptstadt als strategisch wichtig und will mit vor Ort stationierten Maschinen den Verkehr zwischen Riga und skandinavischen Ländern ausbauen. Perspektivisch kann man sich vorstellen auch die eine oder andere Ferienroute ins Streckennetz aufzunehmen. Den ursprünglichen Plänen nach hätte es bereits im Sommerflugplan 2023 losgehen sollen. Daraus wird nun – zumindest vorläufig – nichts. Norwegian bestätigte auf Anfrage, dass man die geplante Basis Riga in diesem Jahr nicht eröffnen wird. Man hat das Projekt um ein Jahr nach hinten verschoben und strebt nun den Sommerflugplan 2024 als neuen Starttermin in Lettland an. Nähere Gründe nannte man nicht. Der Mitbewerber Air Baltic dürfte von diesen Nachrichten erfreut sein, denn man hat zwar auf einigen Strecken Ryanair und/oder Wizzair oder andere Airlines als Mitbewerber, jedoch bedient man viele Routen ohne Konkurrenten. Die Errichtung eines Norwegian-Stützpunkts könnte zu mehr Wettbewerb und damit sinkenden Preisen führen.

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