Jan Gruber

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Jan Gruber

Sommer 2024: Pegasus plant Antalya-Münster/Osnabrück

Die türkische Ferienfluggesellschaft Pegasus plant im Sommerflugplan 2024 eine Nonstopverbindung zwischen Antalya und Münster/Osnabrück anzubieten. Der Erstflug ist für den 1. April 2024 angekündigt. Vorerst sind vier wöchentliche Umläufe zwischen den beiden Städten geplant. Der Verkauf von Flugscheinen wurde bereits aufgenommen. Im Regelfall sollen Maschinen der Airbus-A320neo-Reihe eingesetzt werden.

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Flughafen Stuttgart beleuchtet Terminals in Regenbogenfarben

Anlässlich der Christopher Street Day-Kulturwochen, die von Stuttgart-Pride veranstaltet werden, hat der Landesflughafen in der Vorwoche die Terminals in Regenborgenfarben beleuchtet. Besonders gut sichtbar war dies bei Nacht.  Der Flughafen Stuttgart bringt Reisende aus aller Welt von und nach Baden-Württemberg. Menschen aus vielen Kulturen und Ländern weltweit sind am Flughafen willkommen, unabhängig von Alter, Nationalität, Geschlecht oder sexueller Orientierung. Gleichberechtigung und Akzeptanz sind zentrale Werte im Unternehmen. Am heutigen Freitag findet dazu ein Roundtable-Event am Flughafen statt. 

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Lufthansa zieht gegen Untersagung der Staatshilfe vor den EuGH

In der Vorwoche hat Lufthansa gegen die Untersagung der im Jahr 2020 gewährten Staatshilfe, die zwischenzeitlich bereits zurückbezahlt wurde, ein Rechtsmittel eingelegt. Die Angelegenheit ist somit nun vor dem Europäischen Gerichtshof anhängig.  Zu Beginn der Corona-Pandemie hat unter anderem die Bundesrepublik Deutschland der Lufthansa Group mit rund sechs Milliarden Euro unter die Flügel gegriffen. Dieser Schritt wurde der EU-Kommission genehmigt. Dagegen sind die Mitbewerber Ryanair und Condor vor Gericht gezogen und das EU-Gericht hat die Bewilligung gekippt. Anzumerken ist in diesem Zusammenhang auch, dass Condor in den letzten Jahren gleich mehrfach Staatshilfe in Anspruch genommen hat.  Seitens Lufthansa wurden die staatlich garantieren Darlehen mittlerweile vollständig zurückbezahlt. Der Konzern hat diese auf reguläre Kapitalmarktanleihen umgeschuldet. Gegen das Urteil des EU-Gerichts zieht man vor den EuGH, da man die Staatshilfe der Bundesrepublik Deutschland für rechtens hält. 

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Australien: Nexus Airlines mit ehemaligen Air-Baltic-Dash am Start

In Australien ist mit Nexus Airlines eine neue Regionalfluggesellschaft an den Start gegangen. Diese betreibt zunächst drei de Havilland Dash 8-400, die zuvor auf Malta auf ihren Einsatz in Downunder vorbereitet wurden. Es handelt sich um eine Tochtergesellschaft von Aviair, die Mitte Juli 2023 ihren kommerziellen Flugbetrieb aufgenommen hat. Zunächst hat man eine de Havilland Dash 8-400 ab Geraldton in Dienst gestellt. Rund eine Woche später folgte eine zweite Einheit, die in Richtung Perth in den Liniendienst gestellt wurde. Das dritte Flugzeug fliegt ab Broome auf der Kimberly-Route. Nexus Airlines legt auf vielen Routen eine Reihe von Zwischenstopps ein. Das ist auch so gewollt, denn das Unternehmen sieht sich mehr als eine Art Regionalzug, das kleinere Städte und Gemeinden besser miteinander verknüpfen möchte. Die Muttergesellschaft Aviair war bislang hauptsächlich im Chartergeschäft aktiv und hat kleinere Muster die Pilatus PC-12 im Einsatz. Daher betrachtet man die Start der Tochter Nexus Airlines auch als großen Expansionsschritt. Nach und nach will man weitere de Havilland Dash 8-400 übernehmen und weiter expandieren. Das Projekt wird auch von der öffentlichen Hand unterstützt, denn auf den meisten Routen gibt es finanzielle Unterstützung. Diese sind aber daran geknüpft, dass die Anwohner der subventionsgebenden Regionen vergünstigte Tarife verhalten. Die drei de Havilland Dash 8-400 waren vormals bei Air Baltic im Einsatz. Es handelt sich um Flugzeuge, die von der Leasinggesellschaft Nordic Aviation Capital geleast werden. Auf dem maltesischen Flughafen Luqa wurden die drei Turbopropflugzeuge auf ihren Einsatz bei Nexus Airlines vorbereitet. Auch ihre Livery haben diese hier erhalten.

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EU: Pakistan International könnte von schwarzer Liste gestrichen werden

Momentan darf die Fluggesellschaft Pakistan International Airlines die Flughäfen in der Europäischen Union nicht ansteuern. Das könnte sich möglicherweise schon bald ändern, denn laut Easa könnte der Carrier von der schwarzen Liste gestrichen werden.  Auf diese hatte es PIA im Jahr 2020 geschafft, denn es kam ans Licht, dass zahlreiche Piloten im Rahmen eines kriminellen Systems über gefälschte Lizenzen verfügt haben. Laut Easa stehe man mit der Zivilluftfahrtbehörde von Pakistan in einem Dialog, der zur Aufhebung des Banns führen könnte. Vieles wird von einem Vor-Ort-Termin der europäischen Behörde bei ihren Kollegen in Pakistan abhängen. Die Beamten wollen sich persönlich von den Fortschritten überzeugen. 

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Sommer 2024: Condor mit einigen Neuerungen ab Deutschland

Die Ferienfluggesellschaft Condor plant auch im Sommerflugplan 2024 ab München, Frankfurt und Düsseldorf je einmal pro Woche nach Agadir zu fliegen. Diese Strecken werden zunächst im Winter 2023/24 angeboten.  In den letzten Tagen hat Condor damit begonnen die Planungen für den Sommer 2024 im Reservierungssystem ersichtlich zu machen. Auf der Kurzstrecke finden sich ab deutschen Airports einige Neuerungen. Beispielsweise wird man ab 1. Mai 2024 ab Frankfurt am Main nach längerer Pause wieder am Verkehrstag Mittwoch nach La Palma fliegen. Ebenso reaktiviert werden die Antalya-Flüge ab München, die von 17. Mai 2024 an täglich bedient werden sollen.  Im Winter 2023/24 wird Condor ab München, Frankfurt und Düsseldorf wieder nach Agadir fliegen. Die Verbindungen sollen auch im Sommerflugplan 2024 jeweils einmal pro Woche angeboten werden. Darüberhinaus wird der Ferienflieger von Leipzig/Halle aus ab 20. Mai 2024 an Montagen Kurs auf die Stadt an der Atlantik-Küste nehmen. Vom sächsischen Airport aus geht es ab 17. Mai 2024 jeweils an Freitagen und Sonntagen auch nach Jerez de la Frontera. Rhodos wird Condor ab 2. Mai 2024 an Dienstagen, Donnerstagen und Sonntagen neu auch ab Nürnberg ansteuern. 

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Deutsche buchen deutlich weniger Urlaube in Österreich

Im ersten Halbjahr des laufenden Jahres hatten die österreichischen Beherbergungsbetriebe 75,3 Millionen Übernachtungen. Damit lag man um 18,8 Prozent über dem Vorjahreswert und laut Statistik Austria „nur noch knapp unter dem Niveau von 2019 mit 76,35 Millionen Nächtigungen“.  Allerdings konnte die Branche im Juni 2023 nur noch um 3,4 Prozent zulegen, denn besonders aus der Bundesrepublik Deutschland, einem wichtigen Quellmarkt, hat man erheblich weniger Buchungen bekommen. In den ersten sechs Monaten sanken die Nächtigungszahlen aus Deutschland gar um 2,4 Prozent auf 5,1 Millionen Übernachtungen.  Im Plus waren die Niederländer, denn diese buchten im Juni 2023 um 16,5 Prozent mehr in Österreich. Auch aus dem Vereinigten Königreich, den USA, Tschechien, Polen, und Italien konnte ein zweistelliges Wachstum verzeichnet werden. 

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Marabu-Chef Paul Schwaiger wirft das Handtuch

Die Condor-Konzernschwester Marabu Airlines steht seit der Aufnahme des Flugbetriebs im Kreuzfeuer der öffentlichen Medienkritik. Nun nimmt Firmenchef Paul Schwaiger den Hut und zwar „aus persönlichen Gründen“, wie in einer Medienmitteilung zu lesen ist.  Ad-interium hat mit sofortiger Wirkung der ebenfalls von Condor stammende Manager Axel Schefe den Marabu-Chefsessel übernommen. Seite Hauptaufgabe ist, dass er den Flugbetrieb stabiliseren und weiter vorantreiben soll. Allerdings kriselt es auch beim Hauptpartner Nordica, denn das staatliche Unternehmen scheint sich massiv verhoben zu haben und musste dieser Tage bekanntgeben, dass man im ersten Halbjahr des laufenden Jahres einen Verlust von über sieben Millionen Euro erwirtschaftet hat. Auch soll die Finanzlage mittlerweile angespannt sein.  Marabu Airlines wurde im Vorjahr durch den Condor-Mehrheitseigentümer Attestor gegründet und dürfte auch dazu dienen ein Flottenwachstumsverbot, das dem die deutsche Fluggesellschaft aufgrund von Staatshilfen unterliegt, umgehen zu können. Als Partner holte man Nordica ins Boot, die unter anderem einen Teil der Flotte betreiben soll und auch mit weiteren Dienstleistungen für Marabu aktiv ist. Ein weiterer Partner ist Heston Airlines. Für den Vertrieb ist Condor zuständig. Die Gesamtkombination funktioniert jedoch offensichtlich nur sehr kompliziert, denn Marabu Airlines ist seit der Betriebsaufnahme ein Stammgast in den Negativschlagzeilen. Schefe wird den Posten ab sofort übernehmen, während Schwaiger für eine Übergangszeit beratend für Marabu tätig bleiben wird, um den geordneten Übergang zu gewährleisten.  Paul Schwaiger, der zuvor Vertriebsleiter bei Condor war, fungierte von der Firmengründung an als Marabu-Geschäftsführer. In der offiziellen Medienmitteilung ist lediglich die Rede von „anfänglichen Schwierigkeiten, die unter anderem durch verspätet bereitgestellte

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Corendon übernimmt B737-Max-8 ab Werk

Die türkische Billigfluggesellschaft Corendon hat in der vergangenen Woche eine Boeing 737-Max-8 direkt ab Werk übernommen. Die Maschine trägt die Registrierung TC-MKG und ist die siebente Einheit dieses Typs in der Flotte des Carriers.  Die Maschinen des Typs Boeing 737-Max-8 zählen seit dem Jahr 2018 zur Flotte des Konzerns, der in der Türkei, den Niederlanden auf auf Malta Flugbetriebe unterhält. Insgesamt verfügt man über 37 Flugzeuge, wobei die überwiegende Mehrheit des Typs B737-800 ist. Für das Jahr 2024 kündigte Corendon Airlines an, die Flotte weiter zu verjüngen und zugleich das Streckennetz weiter auszubauen. Pro Jahr befördert Corendon Airlines mehr als sechs Millionen Passagiere aus Ländern wie Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Belgien, Polen sowie Großbritannien. 

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Stuttgart: Fehlende Billigflieger sorgen für rote Zahlen

Der Flughafen Stuttgart hat während der Coronakrise aus unterschiedlichen Gründen gleich mehrere Lowcost-Carrier verloren. Das wirkt sich äußerst negativ auf die Erholung der Passagierzahlen aus, denn der baden-württembergische Airport erholt sich erheblich langsamer als vergleichbare Airports in Deutschland. Abgesehen der Palma-de-Mallorca-Strecke sowie Türkei- und Kosovo-Routen gibt es auf vielen Strecken ab Stuttgart kaum bis überhaupt keinen Wettbewerb. Die betroffenen Ziele werden nur von einem Carrier bzw. einer Firmengruppe bedient. Dies hat zur Folge, dass die Preise mitunter deutlich höher sind als ab vergleichbaren deutschen Airports, auf deren Route es Wettbewerb gibt. Bis kurz zum Beginn der Corona-Pandemie war in Stuttgart vieles anderes. Lowcoster wie Lauda, Easyjet, Blue Air und andere in diesem Segment tätige Anbieter sorgten auf vielen Routen für Wettbewerb, auf den sich Platzhirsch Eurowings einlassen musste. Das Resultat: Im Jahr 2019 hatte der Landesairport so viele Fluggäste wie noch nie. Der damalige Rekord konnte aber nicht lange gefeiert werden, denn ab März 2020 ging es mit der Luftfahrt generell steil bergab, denn binnen weniger Tage kam die Branche fast auf der gesamten Welt zum Quasi-Stillstand. Lowcoster haben sich zurückgezogen Lauda verabschiedete sich noch im Sommerflugplan 2020 vom Stuttgarter Flughafen. Die offizielle Begründung war damals, dass das Personal gegen Lohnkürzungen gestimmt habe. In Düsseldorf wurde dies zwar durchgewunken, jedoch die Jobs rettete das auch nicht, denn dort wurde die Schließung dann damit begründet, dass Airport bzw. Ground Handling dem irischen Lowcost-Konzern preislich nicht entgegengekommen wäre. Wesentlich stiller vertschüßte sich Easyjet vom Stuttgarter Flughafen. Man hatte vor der Pandemie beispielsweise

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