Jan Gruber

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Jan Gruber

Jänner 2023: Zürich mit 1.729.201 Fluggästen

Der Flughafen Zürich-Kloten wurde im Jänner 2023 von 1.729.201 Passagieren genutzt. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum konnte man um 93 Prozent zulegen. Das Vorkrisenniveau hat man zu 81 Prozent erreicht. Die Anzahl Lokalfluggäste lag im Januar 2023 bei 1.191.394. Der Anteil der Umsteiger betrug 31 Prozent was 531.074 Passagieren entspricht. Mit 17.010 Starts oder Landungen hat man 78 Prozent des Niveaus vom Jänner 2019 erreicht. Gegenüber dem Vorjahresmonat konnte man um 34 Prozent zulegen. Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug lag mit 122 Fluggästen 36,4 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Sitzplatzauslastung ist im Berichtsmonat im Vergleich zum Vorjahresmonat um 19 Prozentpunkte auf 74 Prozent gestiegen. Insgesamt wurden am Flughafen Zürich im Jänner 28.368 Tonnen Fracht abgewickelt. Das entspricht einer Abnahme von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Verglichen mit Januar 2019 wurde 19 Prozent weniger Fracht abgewickelt.

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Air India tätigt Großbestellungen bei Airbus und Boeing

Bereits seit einigen Wochen wird in der Branche laut darüber gesprochen, aber nun ist es soweit: Der indische Konzern Tata Sons bestellt für die Air India Group 250 neue Flugzeuge bei Airbus und 220 Maschinen bei Boeing. Über viele Jahre hinweg dümpelte die ehemalige staatliche Fluggesellschaft vor sich hin. Seit der Privatisierung änderte sich dies schlagartig, denn unter der Führung von Tata Sons wurden bereits zahlreiche Leasingverträge abgeschlossen. Die Flotte ist zwischenzeitlich auf etwa 100 Verkehrsflugzeuge angewachsen. Nun gab Air India bekannt, dass 34 Airbus A350-1000, sechs A350-900, 140 A320neo und 70 A321neo bestellt wurden. Bei Konkurrent Boeing ordert man 20 B787-9, zehn B777-9, 190 Boeing 737-Max in den Varianten -8 und -10. Weiters sicherte man sich Optionen für weitere 50 Flugzeuge dieses Typs sowie für 20 B787-9.

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Erdbeben: Flughafen München spendet 270.000 Euro

Der Flughafen München und die Bodenabfertigungstochter Aeroground spenden zu Gunsten der Opfer der Erdbebenkatastrophe in der Türkei und Syrien 200.000 Euro. Weitere 70.000 Euro steuert der Flughafenverein München e.V. bei. Beim größten Airport Bayerns und ihrem Tochterunternehmen AeroGround arbeiten zahlreiche türkischstämmige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Erdbeben hat nach aktuellen Meldungen mehr als 16.000 Menschen das Leben gekostet und Zehntausende obdachlos gemacht. „Mit Entsetzen haben wir von den Folgen des schweren Erdbebens erfahren, das viele Städte und Dörfer im Südosten der Türkei und im Norden Syriens verwüstet hat. Die Flughafenfamilie steht in großer Solidarität mit den Kolleginnen und Kollegen zusammen, die sich Sorgen um Angehörige und Freunde im Katastrophengebiet machen. Wichtiger als alles andere ist jetzt, dass wir schnelle Hilfe leisten“, so Flughafenchef Jost Lammers.

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Schauinsland-Reisen wirbt für Arbeiten am Urlaubsort

Der deutsche Reiseveranstalter Schauinsland bietet seinen Beschäftigten im Rahmen des Programms „Workation“ an, dass diese ihren Jahresurlaub verlängern können. Dazu sollen die Beschäftigten am Urlaubsort arbeiten. „Wer zum Beispiel vier Wochen Gran Canaria bucht, kann dort zwei Wochen lang Urlaub machen und im Anschluss vor Ort noch zwei Wochen remote arbeiten“, erklärt Geschäftsführer Gerald Kassner, dessen Sohn Steffen Kassner die Idee zu diesem Programm hatte. „Wir suchen immer wieder nach Wegen, die Arbeitsplätze bei uns im Unternehmen noch attraktiver zu machen. Diese moderne Arbeitsform anzubieten, ist daher ein logischer Schritt“, erklärt Steffen Kassner. „Im harten Wettbewerb um Fachkräfte konnten wir uns als attraktiver Arbeitgeber zuletzt gut behaupten. Ich möchte schon jetzt mit dafür sorgen, dass das auch in Zukunft so bleibt.“ Der Tour Operator wirbt darüber hinaus mit zahlreichen weiteren Benefits um neue Mitarbeiter, beispielsweise mit regelmäßigen Gehaltserhöhungen und Zusatzleistungen. Erst im November hatte das Unternehmen angekündigt, die von der Bundesregierung ermöglichte Inflationsausgleichsprämie von 3.000 Euro in voller Höhe an alle Team-Mitglieder auszuzahlen, um die Mitarbeiter in der aktuell schwierigen Zeit zu unterstützen. Im vergangenen Jahr hat der Reiseveranstalter insgesamt fast 80 neue Mitarbeiter und 10 Lehrlinge eingestellt. Aufgrund der zuletzt starken Umsatzentwicklung will der Reiseanbieter auch in diesem Jahr weiterwachsen. Aktuell sind für den Unternehmensstandort in Duisburg sowie für die Schauinsland-Reisebüros in ganz Deutschland mehr als 20 Stellen ausgeschrieben.

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British Airways: Airbus-A380-Piloten mussten medizinischen Notfall erklären

Aufgrund eines medizinischen Notfalls musste am 12. Feber 2023 ein mit einem Airbus A380 durchgeführter British-Airways-Flug auf dem Weg von San Francisco nach London-Heathrow über Nordirland Luftnotlage melden. Man sendete um 14 Uhr 16 Lokalzeit den Code „7700“. Rund zehn Minuten später nahm der Kapitän diesen Squawk wieder zurück. Dies deutet darauf hin, dass man die Situation an Bord weitgehend in den Griff bekommen hat. Der Flug nach London-Heathrow wurde ohne weitere Auffälligkeiten fortgesetzt. Der Superjumbo landete gegen 15 Uhr 15 Lokalzeit in Heathrow. Allerdings wurde dem British-Airways-A380 eine andere Runway zugewiesen. Dies ist ein Indiz dafür, dass die Cockpit-Crew aufgrund des medizinischen Notfalls zumindest Priorität angefordert hat. Dem Vernehmen nach soll sich an Bord der Maschine ein Fluggast erheblich unwohl gefühlt haben. Der Kapitän entschied den Notfall zu melden. Ein paar Minuten später soll er aus der Kabine die Information übermittelt bekommen haben, dass eine sofortige Notlandung aus medizinischen Gründen nicht notwendig ist, da für den Reisenden keine akute Lebensgefahr besteht. Daher hat man den entsprechenden Transpondercode zurückgenommen, jedoch vorsorglich dennoch Priorität in Heathrow anfordert. Nach der Landung wurde der betroffene Passagier von einem medizinischen Team erstversorgt. Offiziellen Angaben nach soll der Fluggast den Umständen entsprechend wohlauf sein.

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Erdbeben: SunExpress flog medizinische Teams ein

Die türkische Ferienfluggesellschaft SunExpress hat im Zeitraum von 6. bis 9. Feber 2023 insgesamt 89 Sonderflüge durchgeführt, um medizinische Teams so rasch wie möglich in das vom Erdbeben erschütterte Gebiet in Syrien bzw. in der Türkei zu bringe, Mit den Rückflügen dieser Sonderflüge hat die Fluggesellschaft rund 6.000 vom Erdbeben betroffene Menschen evakuiert. Die Fluggesellschaft transportiert in enger Abstimmung mit den lokalen Behörden humanitäre Hilfsgüter kostenlos von ihren Bestimmungsorten in der Türkei in die Region, bisher rund 104 Tonnen. Um den Transport in die und aus der Erdbebenregion zu erleichtern, bietet SunExpress kostenfreie Inlandsflüge zwischen dem 7. und 13. Februar 2023 von und nach Adana, Diyarbakır, Gaziantep, Kayseri, Malatya und Mardin an. Darüber hinaus bietet die Airline allen Fluggästen auf Inlands- und internationalen Flügen, die von diesen Zielen abfliegen, bis zum 21. Februar 2023 eine zusätzliche Freigepäckmenge von 15 Kilogramm zu dem im Flugpreis enthaltenen Freigepäck an.

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Oberlandesgericht Wien kippt Datenschutzklausel von Laudamotion

Seit Ende 2020 ist die Laudamotion GmbH nicht mehr als Fluggesellschaft tätig, denn man legte die österreichischen Zulassungen freiwillig zurück. Allerdings sind noch immer Gerichte mit den einstigen Luftfahrtaktivitäten der heimischen Ryanair-Tochter, die als Firma weiterhin existiert, beschäftigt. Nun erklärte das Oberlandesgericht Wien weitere Klauseln der Allgemeinen Beförderungsbedingungen für unzulässig. Bereits vor einiger Zeit klagte der Verein für Konsumenteninformation im Auftrag des Sozialministeriums gegen zahlreiche Punkte der Beförderungsbedingungen der Laudamotion GmbH. Bisher wurden in diesem Verfahren bereits 23 Klauseln rechtskräftig für unzulässig erklärt. Nun wurde auch die letzte der eingeklagten Klauseln als gesetzwidrig beurteilt. Es handelt sich hierbei um eine Datenschutzklausel. Das Oberlandesgericht (OLG) Wien sah gleich mehrere Gesetzesverstöße als gegeben an. Das Urteil ist rechtskräftig. Die ehemalige Fluggesellschaft Laudamotion war bis zum Beginn der Corona-Pandemie unter eigener Identität unter eigenen Flugnummern als Billigfluggesellschaft aktiv. Mit der Wiederaufnahme des Flugbetriebs, die im Juni 2020 vollzogen wurde, änderte man das Geschäftsmodell. Bis zur Betriebsaufnahme der Konzernschwester Lauda Europe Ltd. flog man unter FR-Flugnummern im Auftrag der Konzernschwester Ryanair DAC. Ende 2020 legte man dann die österreichischen Zertifikate zurück, so dass man formell keine Airline mehr ist. Die einstige Airbus-A320-Flotte wird seither von der maltesischen Lauda Europe Ltd. betrieben. Dennoch sind noch immer Gerichte mit Klagen, die sich gegen die Laudamotion GmbH richten, beschäftigt. Im konkreten Fall beantragte die österreichische Ryanair-Tochter die kostenpflichtige Klagsabweisung und argumentierte, dass dem VKI die entsprechende Aktivlegitimation bei Datenschutzklauseln fehlen würde. Das Verfahren wurde deshalb bis zur Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) in einem Prozess gegen den

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Erdbeben: Emirates fliegt Hilfsgüter ein

Im Nachgang der verheerenden Erdbeben, die in Syrien und der Türkei für Zerstörung und zahlreiche Tote gesorgt haben, leistet auch Emirates Sky Cargo humanitäre Hilfe. Die ersten Lieferungen wurden unter den Flugnummern EK121 und EK117 eingeflogen. Es handelt sich um Wärmedecken und Familienzelte des UNHCR sowie um Hilfsgüter der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und des Welternährungsprogramms (WFP) in Form von medizinischen Kits und Notunterkünften, die in Dubai koordiniert werden. In den kommenden Tagen werden weitere Sendungen mit Decken, Zelten, Notunterkünften, Taschenlampen, Wasserverteilungsrampen sowie Trauma- und medizinischen Notfallsets mit Emirates transportiert. „Wir arbeiten mit Experten wie der International Humanitarian City zusammen, um den von den Erdbeben betroffenen und vertriebenen Menschen Soforthilfe zu bieten und die komplexen Wiederaufbaumaßnahmen vor Ort zu unterstützen. Emirates verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Unterstützung humanitärer Hilfsaktionen und bietet mit drei täglichen Flügen nach Istanbul regelmäßige und beständige Großraumkapazitäten für Hilfsgüter und medizinische Versorgung. Dubais einzigartige Position als weltweit größtes internationales Logistikzentrum für Hilfsgüter bedeutet, dass wir die von der Katastrophe betroffenen Gebiete und die am meisten gefährdeten Menschen so schnell wie möglich erreichen können“, so Sheikh Ahmed bin Saeed Al Maktoum, Chairman und Chief Executive von Emirates.

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Zweite Boeing 737-Max-8 mit Qatar-Hinweisen gesichtet

Zumindest offiziell hat Golfcarrier Qatar Airways keine Maschinen des Typs Boeing 737-Max-8 bestellt. Vor wenigen Tagen wurde eine Maschine, die das Leitwerk des in Doha ansässigen Carriers zeigt, in einem Boeing-Werk gesichtet. Nun wurde die N5573K am Portland International Airport fotografiert. Das Flugzeug trägt überwiegend die Livery von S7-Airlines, jedoch auf dem Leitwerk zumindest teilweise die Farben von Qatar Airways. Der U.S.-amerikanische Hersteller lässt auf dem genannten Flughafen häufig Lackierarbeiten durchführen. Dass eine ursprünglich für S7 Airlines bestimmte Boeing 737 Max 8 vor der Auslieferung an einen Kunden ein neues Farbenkleid bekommt, ist wenig zufällig. Aufgrund der Sanktionen, die im Nachgang des kriegerischen Angriffs auf die Ukraine, gegen die Russische Föderation ausgesprochen wurden, dürfen weder Flugzeuge noch Ersatzteile an russische Carrier geliefert werden. Somit versuchen Boeing, Airbus und Leasinggeber die Bestellungen, die nicht übergeben werden dürfen, anderweitig unterzubringen. Nicht jede Maschine wird noch „ab Werk“ umlackiert. Beispielweise wurde Corendon ein Flugzeug in den Farben von Belavia übergeben, jedoch entledigte man sich rasch dieser Livery. Turkish Airlines war einige Zeit mit einem Farbschema, das stark an Aeroflot erinnert, unterwegs. Dies brachte dem Carrier auch den spöttischen Namen „Turkoflot“ ein. Bezogen auf Qatar Airways ist der Umstand, dass bereits die zweite Maschine mit eindeutiger Livery auf dem Leitwerk gesichtet wurde, durchaus spannend. Offiziell hat sich dieser Golfcarrier bislang nicht zu einer Boeing 737-Max-8-Bestellung bekannt. Auch in den Orderlisten des Herstellers scheint man auf diesen Typ bezogen nicht auf. Daher ist anzunehmen, dass man über Leasingeber bezieht, denn in diesem Fall scheint der

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Flughafen Wien: IFM-Angebot unterdurchschnittlich angenommen

Der australische Pensionsfonds IFM beabsichtigte mittels eines Pflichtangebots, zu dessen Nichtannahme Vorstand und Aufsichtsrat geraten haben, die Beteiligung an der Flughafen Wien AG deutlich aufzustocken. Während der Annahmefrist blieb das Interesse der Aktionäre deutlich unter den Erwartungen. Lediglich ein Drittel der Teilhaber ist auf das Angebot der Australier eingegangen. Die Geschäftsführung des größten Airports Österreichs teilte dazu mit: „Für den Flughafen Wien ist es ein erfreulicher Vertrauensbeweis, dass zwei Drittel der Streubesitzaktionäre das Kaufangebot von IFM nicht angenommen haben. Das unterstreicht, dass die Streubesitzaktionäre an eine weitere positive Entwicklung des Unternehmens glauben. Das wird auch durch die gute Verkehrsentwicklung unterstrichen, die zeigt, dass die Reiselust wieder zunimmt. Eine wichtige Erfolgsgrundlage für eine künftige gute Unternehmensperformance ist auch die Aufrechterhaltung der Börsennotierung der Flughafen Wien AG, das Unternehmen wird alles Erforderliche tun, um diese auch künftig zu sichern“.

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