Jan Gruber

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Jan Gruber

Lufthansa trainiert mit Airbus A380 auch in Wien

Zu Trainingszwecken war Lufthansa mit dem Airbus A380-800, der die Registrierung D-AIMK trägt, am Mittwoch, den 3. Mai 2023 unter anderem in Wien-Schwechat zu Gast. Für Mai 2023 sind noch sieben weitere Besuche des Kranich-Superjumbos angemeldet. Lufthansa bereitet derzeit intensiv die Wiederindienststellung von Maschinen des Typs Airbus A380-800 vor. Dazu werden an verschiedenen Airports Trainingsflüge durchgeführt. Wiens Flughafenchef Julian Jäger teilte unter anderem über Instagram mit, dass noch an sieben weiteren Tagen im Mai 2023 dieses von Lufthansa betriebene Muster zu Trainingszwecken in Wien sein wird. Er empfiehlt das Beobachten von der Besucherterrasse aus.

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Westbahn inkludiert Sitzplatzreservierungen im Fahrscheinpreis

Immer wieder haben es überfüllte ÖBB-Züge, die gar mit Hilfe der österreichischen Polizei geräumt werden mussten, in die Schlagzeilen geschafft. Der private Konkurrent Westbahn gab gar eine Mitfahrgarantie ab. Nun legt man nach und führt mit „Westfixplatz“ eine kostenlose Sitzplatzreservierung, die bei Fahrscheinen, die bis drei Stunden vor planmäßiger Abfahrt gekauft werden, ein. Bei den meisten Bahngesellschaften ist es üblich, dass Sitzplatzreservierungen gesondert zu bezahlen sind. Davon ausgenommen sind so genannte Integrated-Reservation-Tickets, die seitens der ÖBB beispielsweise auf den Nightjet-Verbindungen angeboten werden. In manchen Ländern, zum Beispiel in der Slowakei und Tschechien, besteht im Fernverkehr gar Reservierungspflicht. Unter anderem deshalb inkludieren private Anbieter wie Regiojet die Sitzplatzreservierung, umgangssprachlich auch „Platzkarte“ genannt, gleich im Ticketpreis. Innerhalb Österreichs sind inkludierte Reservierungen – abgesehen von Nightjet-Sitzwägen – bislang eher die absolute Ausnahme. Das will die Westbahn nun ändern, denn ab sofort ist laut Mitteilung des Unternehmens bei jeder Onlinebuchung für die Standard-Klasse diese automatisch mit drin, wenn sie bis spätestens drei Stunden vor der gewählten Abfahrtszeit durchgeführt wird. Rein ohne Eigennutz ist diese Maßnahme natürlich nicht, denn für die private Bahngesellschaft bietet dies operative Vorteile, da sich die Auslastung der Stadler-Kiss-III-Triebwägen leichter steuern lässt. „Mit dem Westfixplatz bieten wir jetzt allen Reisenden mit WESTbahn-Ticket das, was es für Besitzerinnen und Besitzer des KlimaTickets Ö seit dessen erstem Gültigkeitstag gibt: Die kostenlose Sitzplatzreservierung bei jeder Fahrt mit der Westbahn“, so Thomas Posch, Geschäftsführer der Westbahn. „Wir sind überzeugt, dass wir damit Planungssicherheit schaffen – besonders für alle, die nicht täglich mit dem Zug unterwegs

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Special Livery: Lynx Air bringt kanadischen Luchs in die Luft

Die kanadische Billigfluggesellschaft Lynx Air hat Anfang dieser Woche eine weitere Boeing 737-Max übernommen. Diese trägt eine besondere Lackierung, die unter anderem Pfotenabdrücke auf dem Rumpf zeigt. Laut Lynx Air ist die Special Livery eine Hommage an den kanadischen Luchs, der nebst Kanada auch in den Vereinigten Staaten von Amerika, insbesondere im Bundesstaat Alaska, heimisch ist. Er zeichnet sich durch sein langes, dichtes Fell, dreieckige Ohren mit schwarzen Büscheln an den Spitzen und breite, schneeschuhartige Pfoten aus. Die jüngst übernommene Boeing 737-Max-8 ist die erste Einheit, die man direkt ab Werk eingeflottet hat. Es handelt sich um die erste von insgesamt elf Leasingmaschinen, die man von BOC Aviation Ltd. Least. Die Flotte des Carriers ist somit auf 17 Flugzeuge angewachsen. Unter anderem auf sozialen Medien zeigt sich Lynx Air stolz über die Special Livery. https://twitter.com/Lynx_Air/status/1653410941252534272

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Azerbaijan Airlines feiert Erstflug Baku-Wien

Schon länger war die Aufnahme einer von Azerbaijan Airlines durchgeführten Nonstopverbindung zwischen Baku und Wien angekündigt. Am Mittwoch, den 2. Mai 2023 war es dann soweit, denn der Erstflug wurde mit einem Airbus A319 durchgeführt. „Herzlich Willkommen Azerbaijan Airlines! Ich freue mich eine neue Airline mit einer neuen Direktverbindung auf unserem Flughafen begrüßen zu dürfen. Der Flag-Carrier Aserbaidschans verbindet mit Wien und Baku zwei pulsierende Hauptstädte. Baku ist als wirtschaftliches Zentrum und größte Stadt am Kaspischen Meer eine interessante Destination für Geschäfts- und Urlaubsreisen. Die neue Flugverbindung kommt auch für Touristen aus Aserbaidschan rechtzeitig vor dem Sommer, um Wien bei einem Städtetrip zu genießen“ so Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. Die Flugverbindung wird jeden Dienstag und Freitag bedient. Die Flugzeit zwischen Wien und Baku beträgt etwa dreieinhalb Stunden. Aserbaidschans Hauptstadt Baku liegt direkt am Kaspischen Meer und bietet modernes Großstadtflair und eine mittelalterliche befestigte Altstadt. Das historische Zentrum lässt sich gut bei einer Städtereise erkunden.

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Flughafenfest: Weeze feiert 20-jährigen Bestand

Anfang dieser Woche ging auf dem deutschen Regionalflughafen Niederrhein anlässlich des 20-jährigen Bestands ein Flughafenfest über die Bühne. Laut Veranstaltern haben etwa 15.000 Personen aus Deutschland und den Niederlanden teilgenommen. „Es war rundherum ein gelungenes Jubiläumsfest und wir haben uns sehr darüber gefreut, wie viele Gratulanten diesseits und jenseits der Grenze mit uns gefeiert haben“, so Flughafenchef Sebastian Papst. Der Airport Weeze feiert sein 20-jähriges Bestehen unter günstigen Vorzeichen. Der Flughafen verzeichnet in diesem Jahr einen deutlichen Anstieg der Passagierzahlen. Geschäftsführer Sebastian Papst: „Ryanair hat sein Angebot weiter aufgestockt und in diesem Sommer sind fünf weitere Airlines unterwegs“. Der grenznahe Flughafen ist auch bei den niederländischen Nachbarn zunehmend beliebt. Papst erwartet, dass der Anteil der Niederländer unter den Passagieren in diesem Jahr auf mehr als 40 Prozent ansteigen wird.

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Gutachten: Regierung lässt Wert von Tap Air Portugal ermitteln

Mit der Frage wie viel Tap Air Portugal eigentlich wert ist müssen sich nun zwei Gutachter, die seitens der portugiesischen Regierung beauftragt wurden, befassen. Allerdings deutet man bereits an, dass es beim Kaufpreis eine gewisse Flexibilität geben könnte. Konkret will die Regierung nämlich den Preis für die zur neuerlichen Privatisierung bestimmten Tap Air Portugal an verschiedenen Faktoren ausmachen. So soll es eine große Rolle spielen welche Synergien ein möglicher Käufer herstellen kann. Dem Vernehmen nach sollen sich Lufthansa, Air France-KLM und die International Airlines Group für einen Einstieg interessieren. Verbindliche Angebote wurden aber noch nicht abgegeben, denn die erneute Privatisierung wurde formell noch gar nicht ausgeschrieben.

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Charter: Avanti Air fliegt für Rhomberg ab Innsbruck nach Calvi

Seit 30. April 2023 führt die deutsche Avanti Air im Auftrag des Tour Operators Rhomberg Reisen ab Innsbruck wieder Charterflüge nach Calvi (Korsika) durch. Diese werden mit dem Maschinentyp de Havilland Dash 8-400 bedient. So landete am Sonntag, den 30. April, um 15:33 Uhr – etwas früher als geplant – das Turbopropflugzeug von Avanti Air zum ersten Mal in Innsbruck, um die ersten Urlauberinnen und Urlauber an Bord zu begrüßen und auf die französische Mittelmeerinsel zu bringen. Die Korsika-Flüge werden bis 8. Oktober 2023 jeweils an Sonntagen angeboten. Die Vorfreude auf diesen Erstflug war sowohl den 30 gebuchten Passagierinnen und Passagieren als auch Flughafengeschäftsführer Marco Pernetta, der persönlich bei diesem Erstflug vorbeischaute, anzumerken. „Es freut uns sehr, dass es uns gelungen ist, die Zusammenarbeit mit Rhomberg Reisen nach vielen Jahren wiederaufzunehmen und Korsika als sehr attraktives Urlaubsziel anbieten zu können“ so Pernetta und fügt hinzu: „zudem kehrt mit Avanti Air ein bewährter Airlinepartner zurück, der bestens mit den Gegebenheiten am Flughafen Innsbruck vertraut ist.“ Um 16:42 Uhr hob die Maschine schließlich in Richtung Calvi ab.

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Fracht: Cargolux mit erneutem Rekordergebnis

Für die Frachtfluggesellschaft Cargolux war das Geschäftsjahr 2022 äußerst erfolgreich, denn man konnte das Ergebnis des Vorjahres toppen und neuerlich einen Rekordgewinn verkünden. Nach steuern erzielte man rund 1,45 Milliarden Euro. Cargolux konnte in den letzten drei Jahren jeweils Rekordergebnisse einfliegen. Im Geschäftsjahr 2022 steigerte man den Gewinn gegenüber 2021 um 22 Prozent. Für 2023 rechnet man allerdings nicht mit weiterem Zuwachs, sondern ist weniger optimistisch. Hintergrund ist unter anderem, dass die weltweite Nachfrage stagnierend bzw. in manchen Märkten sogar rückläufig ist. Dies zeigt sich unter anderem auch in den Frachtzahlen diverser großer Flughäfen.

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Wizz Air hat Dortmund-Eriwan aufgenommen

Seit Sonntag, den 30. April 2023 verbindet die Billigfluggesellschaft Wizz Air Dortmund mit Eriwan, der Hauptstadt Armeniens. Diese Route war am deutschen Airport schon lange erwartet worden und deshalb wurde der Erstflug ausgiebig gefeiert. „Wir freuen uns sehr über unseren Erstflug von Dortmund nach Eriwan, über die Verbindung dieser zwei pulsierenden Städte, die neue Möglichkeiten für Wirtschaft, Tourismus und kulturellen Austausch schafft.“, so Valeria Bragarenco, Corporate Communications Manager Wizz Air, „Diese neue Strecke steht für unser Engagement, unser Streckennetz zu erweitern und unseren Passagieren mehr Möglichkeiten zu bieten, die Welt zu entdecken.“ Auch Guido Miletic zeigt sich erfreut, „dass die Wizz Air ihr Angebot ab Dortmund mit Eriwan um ein weiteres Reiseziel ergänzt und damit Dortmund mit insgesamt 14 Ländern in der Sommersaison verbindet.“

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PRM-Service nicht erschienen: Rollstuhfahrer kriecht Ryanair-Fluggasttreppe hinunter

Am Flughafen Göteborg (Landvetter) hätte ein irischer Passagier am 29. April 2023 nach der Landung rund eine Stunde lang auf seinen PRM-Service warten müssen. Angesichts der Umstands, dass es bereits 23 Uhr 00 war, zog er es vor die Treppe hinunterzukriechen. Eigentlich rühmt sich der Billigflieger Ryanair mit besonders kurzen Turnaround-Zeiten. Auf manchen Airports schafft man das Aus- und Einsteigen sowie die Verladung von Gepäckstücken in weniger als 25 Minuten. Somit dürfte der Lowcoster so ganz und gar kein Interesse daran gehabt haben, dass die Maschine eine Stunde lang „festsitzt“, weil der beauftragte PRM-Service nicht in der Lage war pünktlich an der Maschine zu erscheinen. Der Crew wurde mitgeteilt, dass es noch mindestens eine Stunde dauern wird bis man den Rollstuhlfahrer abholen kann. Die Besatzung hätte für ihn auch eine Verspätung in Kauf genommen und mit ihm gemeinsam gewartet. Aber das wollte der Ire nicht, denn dieser entschied sich dazu lieber mühsam die Fluggasttreppe hinunterzukriechen als so lange auf die Abholung durch den PRM-Service des Flughafens Göteborg zu warten. Der Fall schlug im Vereinigten Königreich und in Irland durchaus hohe Wellen. „Das ist nicht das erste Mal, dass ich in einem Flugzeug festsitze, nachdem alle anderen bereits ausgestiegen sind. Das ist inakzeptabel. Alles, worum ich bitte, ist, dass ich in Würde reisen kann“, kritisiert der 37-Jährige gegenüber der BBC den Umgang mit Rollstuhlfahrern. Die betroffene Fluggesellschaft Ryanair will den Vorfall genau untersuchen. Man betont, dass man den PRM-Service ordnungsgemäß angemeldet habe und das Handling-Unternehmen diese Dienstleistung für den Billigflieger hätte

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