Jan Gruber

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Jan Gruber

Verdi-Streik: Hamburg bittet Fluggäste nicht zum Airport zu kommen

Angesichts des von der Gewerkschaft Verdi für den 17. Feber 2023 angekündigten Streiks geht der Hamburger Flughafen davon aus, dass kein regulärer Flugbetrieb möglich sein wird. Der Airport ersucht Passagiere und Abholer erst gar nicht zum Flughafen zu kommen. Allein in Hamburg sind etwa 32.000 an- und abreisende Passagiere von bevorstehenden Flugausfällen betroffen. Personen, die für Freitag, den 17. Feber 2023 Tickets von/nach Hamburg gebucht haben, werden gebeten nicht zum Airport zu kommen und sich bei ihrer Airline über Umbuchungen und/oder Möglichkeiten der Ersatzbeförderung zu informieren. Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten an sieben deutschen Verkehrsflughäfen in der Zeit von Donnerstag, 16. Februar, 22 Uhr, bis Freitag, 17. Februar 2023, 22 Uhr zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Am Hamburger Flughafen kann der Streik unter anderem die Bereiche Luftsicherheitskontrolle, Passagierabfertigung und Instandhaltung betreffen. Betroffen von einem Verdi-Streik sind auch weitere Flughäfen in Deutschland.

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Verdi-Streik: Dortmund rechnet mit Flugstreichungen

Aufgrund des für Freitag, den 17. Feber 2023 angekündigten Streiks an sieben deutschen Verkehrsflughäfen rechnet man in Dortmund mit Verzögerungen und Ausfällen. Das genaue Ausmaß lässt sich noch nicht abschätzen. Die Gewerkschaft Verdi ruft unter anderem an diesem Airport zu ganztägigen Arbeitsniederlegungen auf. Hintergrund sind die Verhandlungen für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes bei Bund und Kommunen. Der Flughafen Dortmund schreibt dazu: „Aufgrund des Streiks kann es zu Verzögerungen und Ausfällen im Flugbetrieb am Dortmund Airport kommen. Wir bitten um Verständnis.Bitte informieren Sie sich bei Ihrer Fluggesellschaft oder Ihrem Reiseveranstalter über den aktuellen Status Ihres gebuchten Fluges“.

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Flughafen München saniert 35 Jahre alte Brücke

Am Flughafen München wird die rund 35 Jahre alte Straßenbrücke Nord- und der Süd- bzw. der Wartungsallee saniert. Aus diesem Grund wird das Bauwerk, das sich auf der Höhe des Novotels befindet, ab 20. Feber 2023 bis voraussichtlich Dezember 2023 gesperrt. Für diese Zeit besteht eine ausgeschilderte Umleitung – der Verkehr wird dann über die seit rund zwei Jahren bestehende Brücke auf Höhe der Agip-Tankstelle geführt.Auch unter der zu sanierenden Brücke finden zeitweise Bauarbeiten statt. Deshalb wird es temporär auch zu Einschränkungen für den Verkehr auf der Zentralallee kommen. Während der Bauphase wird zudem für ein bis zwei Wochen die nördliche Abfahrt von der Zentral- zur Nordallee bzw. die Gegenrichtung gesperrt.

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Emirates veranstaltet Bewerbertage in Deutschland

Golfcarrier Emirates Airline befindet sich auch in Deutschland wieder auf der Suche nach Flugbegleitern. Dazu veranstaltet man in verschiedenen Städten Bewerbertage. Zu diesen können interessierte Personen – mit ihren Unterlagen – kommen, sich informieren und bei Interesse gleich bewerben. In München finden die Flugbegleiter-Tage am 1. März 2023 im Hilton Munich City sowie am 16. Feber und 27. März 2023 im Marrriott München statt. In Berlin am 18. Feber 2023 im NH Alexanderplatz und am 9. März im Pullmann Berlin Schweizerhof. In Frankfurt am Main können sich Interessiere am 20. Feber und 12. März 2023 im Hilton Garden Inn Frankfurt City Centre vorstellen. In Düsseldorf wird am 22. Feber 2023 ein Bewerbertag im Holiday Inn City durchgeführt. Ein weiterer findet am 25. März 2023 im Courtyard Düsseldorf statt. Im Marriott Leipzig können sich Interessiere am 24. Feber und 3. März 2023 bewerben und in Köln am 5. März 2023 im Hilton Hotel.

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Regiojet bestellt 12 Alstom Traxx MS3

Die tschechische Eisenbahngesellschaft hat 13 Mehrsystem-Lokomotiven des Typs Traxx MS3 bestellt. Diese sollen ab 2024 ausgeliefert werden und sowohl im Inland als auch auf Strecken in die Slowakei, nach Österreich, Ungarn, Polen und Deutschland eingesetzt werden. Hersteller Alstom teilte mit, dass die Lokomotiven im ehemaligen Bombardier-Werk in Kassel endmontiert werden sollen. Die Drehgestelle stammen vom Standort Siegen und die Karosseriestrukturen aus Wroclaw. Die ursprüngliche Planung und Konstruktion erfolgte in Mannheim. „Aktuell betreiben wir 22 Mehrsystem-Lokomotiven, davon 18 Traxx MS3 der neusten Generation. Diese modernen Lokomotiven sind ein zuverlässiger und bewährter Bestandteil unserer Lokomotivflotte“, so Regiojet-Chef Radim Jančura.

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Deutschland: Verdi ruft an sieben Flughäfen zum Streik auf

Am Freitag, den 17. Feber 2023 ruft die Gewerkschaft Verdi an sieben deutschen Verkehrsflughäfen zu 24-stündigen Warnstreiks auf. Betroffen sind die Airports Frankfurt, München, Stuttgart, Hamburg, Dortmund, Hannover und Bremen. Mit Flugausfällen und Verspätungen ist zu rechnen. Zur Arbeitsniederlegung aufgerufen sind drei Berufsgruppen: Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen, Mitarbeiter der Bodenverkehrsdienste und Luftsicherheitsbedienstete. Die Gewerkschaft Verdi befindet sich derzeit für die drei genannten Gruppen in Tarifverhandlungen, die als festgefahren gelten. Der Streik soll am Freitag in den frühen Morgenstunden beginnen und endet in der Nacht von Freitag auf Samstag, teilten die Arbeitnehmervertreter mit. „Aufgrund des Streiks ist mit starken Auswirkungen vor allem im innerdeutschen Flugverkehr von Verspätungen, über Ausfälle bis hin zum teilweise Erliegen des Luftverkehrs zu rechnen“, so Christine Behle, stellvertretende Verdi-Vorsitzende. „Gerade erst vor wenigen Tagen gab es mit Verdi eine Tarifeinigung am Hamburger Flughafen: Die Beschäftigten der Bodenverkehrsdienste erhalten künftig durchschnittlich rund 20 Prozent mehr Gehalt – ein großer Sprung, der die Inflation mehr als ausgleicht. Dieselbe Gewerkschaft ver.di bestreikt nun trotzdem den Hamburger Flughafen und sorgt für massive Einschränkungen für Zehntausende Reisende. Dabei ist in den TVÖD-Tarifverhandlungen, die in Berlin zwischen dem Bund und den Kommunen mit der Gewerkschaft ver.di geführt werden, die Flughafen Hamburg GmbH keine direkte Verhandlungspartnerin. Dieser Streik wird zum wiederholten Male und ganz bewusst auf dem Rücken der Hamburger Passagiere ausgetragen – dass das Verständnis aller Unbeteiligten dafür sinkt, können wir gut nachvollziehen. Ein 24-Stunden-Warnstreik in Hamburg ist unserer Ansicht nach vollkommen unangemessen, zumal der Flughafen Hamburg mit

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SAS setzt Jettime-B737-800 ab Kopenhagen ein

Im Sommerflugplan 2023 wird der dänische ACMI- und Charteranbieter Jettime mit mehreren Boeing 737-800 im Auftrag von SAS fliegen. Das eingemietete Fluggerät soll überwiegend ab Kopenhagen-Kastrup zum Einsatz kommen. Im Reservierungssystem des skandinavischen Star-Alliance-Mitglieds ist das von Jettime betriebene Fluggerät bereits ersichtlich. Die Maschinen werden ab der dänischen Hauptstadt unter anderem auf den Routen nach Alicante, Athen, Barcelona, Berlin, Brüssel, Genf, Frankfurt, Helsinki, Mailand-Malpensa, Malaga, Neapel, Nizza, Oslo, Paris-Charles de Gaulle, Palma de Mallorca, Rom-Fiumicino, Stockholm-Arlanda, Zürich, Venedig-Marco Polo und Keflavik anzutreffen sein. Nicht alle Frequenzen auf den genannten Strecken werden mit dem ACMI-Fluggerät durchgeführt.

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Mallorca macht den Airport fit für den Sommer 2023

Der Flughafen Palma de Mallorca wurde zuletzt vor rund 25 Jahren umfangreich saniert. Man rechnet mit besonders vielen Passagieren im Sommer 2023 und will bis zum großen Ansturm die Terminals auffrischen und Verbindungsgänge optimieren. Sowohl das Hauptgebäude als auch das Terminal A sollen verweigert werden. Das Terminal D wird um drei weitere Flugsteige ergänzt. Dies hat zur Folge, dass momentan einige Bereiche wegen Bauarbeiten gesperrt sind. Die Betreibergesellschaft lässt sich das Projekt rund 200 Millionen Euro kosten und betont, dass bis zur Hauptreisezeit 2023 alles fertig sein soll. Die Arbeiten sollen innerhalb der nächsten Monate durchgeführt werden. Um den Betrieb möglichst wenig zu beinträchtigen soll hauptsächlich nachts gearbeitet werden. Zum ersten Mal seit 25 Jahren werden derart umfangreiche Sanierungen am Flughafen Palma de Mallorca vorgenommen. Zwar hat man auch schon bisher punktuell Hand angelegt, jedoch nicht in diesem Ausmaß. Im Bereich der Flugsicherung beabsichtigt die spanische Regierung, dass die Kontrolltürme der Airports Santiago de Compostela, Bilbao, Gran Canaria, Malaga, Teneriffa Nord, Teneriffa Süd und Palma de Mallorca nicht mehr durch das staatliche ATC, sondern von einem privaten Anbieter betrieben werden sollen. Der Arbeitgeberverband Caeb und Fluggesellschaften sehen das Vorhaben positiv, allerdings gibt es seitens der Gewerkschaften erhebliche Kritik. In Kürze sollen entsprechende Verträge öffentlich ausgeschrieben werden.

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Hawaii: United Airlines meldet starken Höhenverlust nicht an das NTSB

In den Vereinigten Staaten von Amerika sorgt ein von United Airlines nicht an das NTSB gemeldeter Vorfall vom 18. Dezember 2022 für Aufsehen. Die Boeing 777-200 mit der Registrierung N212UA verlor kurz nach dem Start in Maui stark und schnell an Höhe. Das Langstreckenflugzeug sollte unter der Flugnummer UA1722 von Maui (Hawaii) nach Los Angeles fliegen. Die Wetterbedingungen waren stürmisch. Zunächst stieg die Maschine auf 2.200 Fuß. Anschließend verlor die N212NA in nur 18 Sekunden rund 1.400 Fuß Höhe ehe sich der Jet auf 775 Fuß einpendelte. Den Piloten ist es gelungen den erheblichen Höhenabfall abzufangen und die Boeing 777-200 auf die Reiseflughöhe von 33.000 Fuß steigen zu lassen. Der Vorfall dauerte 45 Sekunden, und die Passagiere mussten eine Kraft von 2,7G aushalten, die von einem Flugzeug ausgeht, das mit einer Geschwindigkeit von 8.600 Fuß pro Minute sinkt. Der Umstand, dass United Airlines diesen Vorfall nicht an das National Transportation Safety Board gemeldet hat, sorgt für Aufsehen. Es handelt sich eigentlich um einen meldepflichtigen Zwischenfall. Das Unternehmen gab auf diese Frage hinweg keine Stellungnahme ab. Ein Sprecher sagte unter anderem, dass die Piloten einen internen Bericht bei der zuständigen Stelle von United Airlines abgegeben hätten. Die betroffene Maschine wäre nach der Landung gründlich von Technikern untersucht worden. Derzeit ist auch offen warum die Flugsicherung nicht eingeschritten ist. Lokale Medien erheben sogar den Vorwurf, dass die zuständigen Lotsen den starken Höhenverlust der N212UA möglicherweise gar nicht bemerkt haben könnten. Jedenfalls wird in den veröffentlichten Aufzeichnungen des Funkverkehrs zwischen Piloten und ATC

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Passagiere wussten wo der Koffer ist – Air Canada verschenkte ihn trotzdem

In Kanada sorgt ein besonders ungewöhnlicher Fall in Sachen verlorene Gepäckstücke für Aufsehen. Obwohl Passagiere mittels Airtags den genauen Standort ihres Kofferns ausfindig machen konnten, reagierte Air Canada nicht. Der Carrier hat das Reisegepäckstück ohne Zustimmung der Besitzer an eine gemeinnützige Organisation gespendet. Ein kanadisches Paar wartete am Gepäckband in Quebec vergeblich auf die Ausgabe des aufgegebenen Koffers. Eine Meldung am Lost-and-Found-Schalter wurde getätigt und auch eine Reklamation an Air Canada verschickt. Nachdem es nicht zur erhofften Nachlieferung gekommen ist, orteten die Reisenden das Gepäckstück selbst. Das war nur deshalb möglich, weil man vor dem Abflug einen so genannten Airtag angebracht hatte. Somit konnte mit Hilfe einer App der mehr oder weniger genaue Standort festgestellt werden. Das verwunderte die beiden Kanadier aber, denn laut App soll sich ihr Koffer in einer Lagerhalle in einem Industriegebiet eines Vororts von Toronto befunden haben. Mit dieser Information sollte es ja möglich sein Air Canada zur Nachlieferung oder Ausgabe des Gepäckstücks zu bewegen? Weit gefehlt, denn das Star-Alliance-Mitglied reagierte auf E-Mails und Anrufe über drei Monate lang nicht. Also machte sich das Paar selbst auf den Weg und wollte sich das Eigentum am Standort, der auf der App angezeigt wurde, abholen. Der Zutritt zur Lagerhalle wurde den beiden aber verweigert und nun wurde es skurril: Vor Ort wurde den Passagieren gesagt, dass man mit Air Canada gar nichts zu tun habe und es sich auch um kein „Kofferlager“ der Airline handeln würde. Das wollten die verärgerten Fluggäste aber so nicht akzeptieren und riefen die

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