Jan Gruber

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Jan Gruber

Wizz Air stockt Basis Warschau-Chopin auf elf Flugzeuge auf

Der Billigflieger Wizz Air stockt die Basis Warschau-Chopin um einen weiteren Airbus A321neo auf und wird künftig elf Maschinen auf diesem Airport stationiert haben. Mit Agadir kündigt man eine weitere Route an. Der Carrier teilte mit, dass man ab der polnischen Hauptstadt im Jahr 2023 rund vier Millionen Sitzplätze anbietet. Ab allen polnischen Airports zusammengerechnet habe man 12 Millionen Plätze im Verkauf. Vom Flughafen Warschau-Chopin aus bietet man derzeit 13 Strecken an.

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Indien: Leasinggeber bringt Insolvenzantrag gegen Spicejet ein

Der indische Billigflieger Spicejet ist derzeit besonderem Druck aufgrund von offenen Leasingraten ausgesetzt. Unter anderem der Lessor Aircastle hat einen Insolvenzantrag gegen das Unternehmen eingebracht. Gegen diesen setzt sich der Lowcoster juristisch zur Wehr. Immer wieder ist Spicejet in zum Teil aufsehende Prozesse, die zumeist dem Zahlungsverzug des Carriers resultieren, verwickelt. Beispielsweise wurde man von de Havilland auf eine hohe Summe verklagt, da man die Zahlungen für bestellte Dash 8-400 eingestellt hatte. Kürzlich hat ein Leasinggeber Flugzeuge an die Kette legen lassen, da die indische Airline die Raten schuldig geblieben sein soll. Der Carrier behauptete damals, dass man defacto nicht betroffen wäre, da die Maschinen zur Ausflottung bestimmt sein sollen. Aircastle fordert von Spicejet die Bezahlung von Leasingraten für insgesamt vier Boeing 737-800. Da man bislang keine Zahlung erhalten hat, brachte man am 4. Mai 2023 über lokale Rechtsanwälte, die den Lessor vertreten, einen Insolvenzantrag nach lokalem Recht ein. Dieser hat zur Folge, dass das Unternehmen nun die Möglichkeit hat binnen zehn Tagen ab Zustellung zu bezahlen oder aber einen entsprechenden Widerspruch zu leisten. Geschieht beides nicht, so kann der Gläubiger die formelle Eröffnung des Insolvenzverfahrens beantragen. Laut lokalen Medienberichten soll Spicejet einen Widerspruch eingelegt haben. Das bedeutet konkret, dass nun eine Anhörung vor dem fachlich zuständigen Gericht in Delhi stattfinden wird. Dieses legt dann die weitere Vorgehensweise fest. Seitens des Billigfliegers gibt man sich aber gelassen, denn man verweist darauf, dass sämtliche von Aircastle geleasten Flugzeuge bereits aus der Flotte ausgeschieden wären. Auch befinde man sich mit dem Leasinggeber

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Keflavik: Play nimmt Fuerteventura und Verona auf

Die isländische Billigfluggesellschaft Play legt für den Winterflugplan 2023/24 mit Fuerteventura und Verona zwei weitere Strecken ab Keflavik auf. Diese sollen jeweils einmal pro Woche angesteuert werden. Auf die Kanaren-Insel geht es im Zeitraum von 20. Dezember 2023 bis 10. April 2024. Über eine weitere Fortführung im Sommerflugplan 2024 hat man aktuell noch nicht entschieden. Verona soll nur rund vier Wochen lang angesteuert werden und zwar von 20. Jänner bis 24. Feber 2023. Bemerkenswert ist, dass die Ankündigung der zuletzt genannten Destination nur wenige Tage auf den Mitbewerber Icelandair folgt, der im Winter 2023/24 ebenfalls linienmäßig nach Verona fliegen möchte.

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Winter 2023/24: Austrian Airlines nimmt Wien-Kittilä auf

Im Winterflugplan 2023/24 wird Austrian Airlines für einige Wochen eine Nonstopverbindung zwischen Wien und dem finnischen Kittilä anbieten. Diese Route soll ab 20. Jänner 2023 jeweils an Samstagen bedient werden. Derzeit ist die Durchführung bis zum 16. März 2023 befristet. Offensichtlich richtet man sich an Wintersportler, die ihre Urlaube in den Schigebieten rund um Kittilä verbringen wollen. Bereits in der vergangenen Wintersaison haben unter anderem Helvetic Airways und die AUA-Konzernschwester Eurowings einige saisonale Routen in diese Region Finnlands bedient. Im Streckennetz der Austrian Airlines ist Kittilä neu. Die Flugnummern der Route lauten OS96361/9632. Der Carrier hat im Reservierungssystem den Maschinentyp Airbus A321 als Muster hinterlegt.

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Flughafen Köln/Bonn ist zurück in den schwarzen Zahlen

Der Flughafen Köln/Bonn hat im Vorjahr einen Gewinn in der Höhe von 17,2 Millionen Euro geschrieben. Es handelt sich um das beste Ergebnis der 2000er-Jahre, so die Geschäftsleitung. Im Jahr 2021 hatte man einen Verlust von 14,5 Millionen Euro. „Unsere sehr erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung verdanken wir unserem Geschäftsmodell, das aus zwei zentralen Säulen besteht: dem Passagierverkehr, der sich in Köln/Bonn im vergangenen Jahr schneller als gedacht erholt hat, und der Fracht, die wir auf sehr hohem Niveau stabilisieren konnten“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. „Das gute Ergebnis ist ein Verdienst aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die trotz all der Erschwernisse des vergangenen Jahres herausragende Arbeit geleistet haben. Der Gewinn ermöglicht es uns, wichtige Investitionen zum Beispiel in Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu tätigen und den Airport weiterzuentwickeln.“ Mit dem Jahr 2022 ist der Flughafen nach den von Corona geprägten Jahren wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt, nachdem es 2021 noch ein Minus von 14,5 Millionen Euro gegeben hatte. Die Umsatzerlöse stiegen 2022 um rund 70 Millionen auf 317,4 Millionen Euro (2021: 246,3 Mio. Euro). Mit 73,7 Millionen Euro konnte das EBITDA des Vorjahres mehr als verdoppelt werden (2021: 32,6 Mio. Euro).

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Kasachstan: Air Astana mit neuen Sommerzielen

Die kasachische Air Astana bietet im Sommerflugplan 2023 einige neue Destinationen an. Unter anderem fliegt man viermal wöchentlich ab Almaty nach Heraklion. Bodrum steuert man dreimal pro Woche an. Der Carrier wird die zuerst genannte Destination ab 1. Juni 2023 bedienen. Die türkische Küstenmetropole folgt am 2. Juni 2023. Weiters wird man ab 3. Juni 2023 dreimal wöchentlich Kurs auf Podgorica nehmen. Ab 6. Juni 2023 fliegt man neu fünfmal pro Woche nach Batumi. Auch diese beiden Neuaufnahmen werden ab Almaty angeboten. Podgorica wird man überdies auch ab Astana ansteuern.

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Irak untersagt Iraqi Airways den Betrieb von A220-300

Es dauerte vergleichsweise sehr lange bis Iraqi Airways nach der Auslieferung des ersten Airbus A220 diesen in den aktiven Flugdienst stellen konnte. Nun ist – zumindest vorläufig – Schluss, denn die Zivilluftfahrtbehörde des Iraks untersagte ab 3. Mai 2023 den Betrieb des Musters A220-300. Derzeit verfügt Iraqi Airways über vier Exemplare dieses Typs, jedoch setzt man zumeist nur eines davon regelmäßig ein. Über die wahren Gründe dieser Vorgehensweise wird schon länger spekuliert, denn das Unternehmen ist diesbezüglich nicht sonderlich gesprächig. In einem Schreiben, das mit dem 3. Mai 2023 datiert ist, wird der Carrier seitens der Zivilluftfahrtbehörde des Iraks angewiesen „den Betrieb aller Flugzeuge des Modells Airbus A220-300 einzustellen“. Dies hat „sofort und bis auf weiteres und bis zum Abschluss der Untersuchungsverfahren zu erfolgen“. Die YR-ARI war laut vorliegenden Daten von Flightradar24 am 3. Mai 2023 letztmalig im Einsatz. Hintergrund der behördlichen Maßnahme sind die jüngsten Triebwerksprobleme. Von diesen sind auch andere Carrier betroffen. Konkret geht es um das Pratt & Whitney PW1500G, das vielen Operators Schwierigkeiten bereitet. Es müssen außerordentliche Überprüfungen und gegebenenfalls Reparaturen durch Pratt & Whitney vorgenommen werden, jedoch kann das U.S.-amerikanische Unternehmen nicht ausreichend Tauschtriebwerke liefern. Auch ist es bei den Wartungen zu Verzögerungen gekommen, so dass einige Carrier ihre Maschinen nicht mehr betreiben können. Die irakische Zivilluftfahrtbehörde hat nun zur Ultima Ratio gegriffen, jedoch dürfte der Umstand, dass es Lieferschwierigkeiten gibt, nicht der alleinige Grund sein. Bedingt dadurch, dass Iraqi Airways ohnehin nur einen von vier Airbus A220-300 einsetzt, hätte man rein theoretisch selbst „Tauschtriebwerke“

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Klagenfurt: Schnelles Handeln der Politik kann durch Formalitäten ausgebremst werden

Im Ringen um die Zukunft des Klagenfurter Flughafens versuchen das Land Kärnten (über die K-BV) und die Stadt Klagenfurt die Kontrolle über den Airport zurückzuerlangen und das vorerst ohne das Ziehen der Call-Option. Möglich machen soll das der simple Umstand, dass Mehrheitseigentümer Lilihill die einstimmig beschlossene Kapitalerhöhung – im Gegensatz zu den Minderheitsgesellschaftern – nicht einbezahlt hat. Dies führt zur so genannten Verwässerung der Anteile von Lilihill. Mit ein bisschen „Nachschuss“ können die Stadt Klagenfurt und die K-BV die Mehrheit und damit die Kontrolle über den Airport bekommen. Ganz oben auf der Agenda der öffentlichen Hand dürfte die Absetzung der momentan amtierenden Flughafengeschäftsleitung stehen. Geht es nach Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber (ÖVP) soll anschließend so rasch wie möglich die Call-Option gezogen werden, um Lilihill gänzlich aus dem Kreis der Airportgesellschafter herauszubekommen. Die Stadt Klagenfurt hat bereits wiederholt betont, dass man am Fortbestand des Airports interessiert ist und nötigenfalls einer weitere Kapitalerhöhung im Alleingang durchführen wird. Das Land Kärnten will aber im Boot bleiben und der zuständige Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber (ÖVP) machte bereits klar, dass man ebenfalls nachschießen wird. Ganz zufällig ist der plötzliche Drang der öffentlichen Hand erneut Geld in den defizitären Regionalflughafen zu stecken nicht, denn dahinter steckt auch die Chance den Mehrheitseigentümer Lilihill vom Thron zu stoßen. Die ewige Diskussion um die Call-Option wäre dann vom Tisch, denn bei Nichteinbezahlung einer beschlossenen Kapitalerhöhung kann es zur so genannten Verwässerung, also Verringerung der Anteile kommen. Gemeinsam mit der Stadt Klagenfurt wäre dann die K-BV wieder die Nummer Eins und dann

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Co-Working-Space im Flughafen Hamburg eröffnet

Im Terminal 2 des Hamburger Flughafens wurde ein so genannter Co-Working-Space eingerichtet. Dieser kann sowohl von Passagieren als auch von Personen aus der Region gegen Gebühr genutzt werden. Der Eintritt kostet zumindest 19,99 Euro pro Tag. In Zusammenarbeit mit Beehive hat der Flughafen Hamburg im Terminal 2 einen Co-Working-Space eingerichtet. „Für viele Menschen aus der Region ist Hamburg Airport ein beliebtes Ausflugsziel, um Flugzeuge zu beobachten oder im Rahmen einer Vorfeld-Tour einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Mit Eröffnung eines Coworking-Spaces bieten wir ab sofort die Möglichkeit, auch im Arbeitsalltag die einzigartige Flughafen-Atmosphäre zu genießen. Für Reisende, welche die Zeit bis zum Abflug gern sinnvoll nutzen möchten, entsteht ebenfalls ein völlig neues Arbeitsumfeld direkt im Terminal. Unweit der Gates können sie die Vorzüge eines gut ausgestatteten Büros genießen und sich ganz in Ruhe ihrer Arbeit widmen. Mit Blick auf das Flughafen-Geschehen und umgeben von Menschen aus aller Welt können hier neue Ideen entwickelt, Meetings abgehalten und neue Kontakte geknüpft werden. Dass wir mit Beehive einen erfahrenen Partner an unserer Seite wissen, freut mich besonders“, sagt Lutz Deubel, Bereichsleiter Center Management am Hamburg Airport.

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Klagenfurt: Noch immer keine Löhne für Flughafenmitarbeiter

Die Beschäftigten des Klagenfurter Flughafens und der Handling- und Sicherheitstochter haben bislang ihre Gehälter für April 2023 nicht ausbezahlt bekommen. Vor einer Woche hieß es seitens der Geschäftsführung, dass es erst am 5. Mai 2023 soweit sein soll. Angekommen ist nichts. Betriebsrat und Gewerkschaft sind stinksauer und die Politik beruft Sondersitzungen ein, die zur Entmachtung von Lilihill führen sollen. Offiziell ist nun die Rede von einem „kurzfristigen Liquiditätsengpass“. Dieser soll daran schuld sein, dass die Löhne und Gehälter der rund 120 Betroffenen noch immer nicht überwiesen wurden. Die Stadt Klagenfurt arbeitet nun an einer Lösung, das den Beschäftigten zinsfreie Darlehen als Überbrückung ermöglichen soll. Sowohl der Betriebsrat als auch die Gewerkschaft haben aber Zweifel daran, dass die Kassen des Klagenfurter Flughafens tatsächlich so leer sind, dass man die Gehälter nicht mehr bezahlen kann. Vielmehr mutmaßt man, dass die Verzögerungen als Druckmittel dienen sollen. Die zumeist redselige Flughafengesellschaft war für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Arbeitnehmervertreter sprechen jedenfalls von einer „riesigen Sauerei“. Noch will man nicht zur Arbeitsniederlegung aufrufen, denn offensichtlich will man die Rettungsmaßnahmen seitens der Politik abwarten. Allerdings besteht durchaus die Möglichkeit, dass – zumindest in der Theorie – die Geschäftsleitung noch einen Insolvenzantrag einbringen könnten. Hierfür ist die Zustimmung der Gesellschafter nämlich nicht erforderlich, da es sich um eine Pflicht des Geschäftsführers handelt, bei der dieser bei Unterlassung in eine persönliche Haftung kommen könnte. Stadt und Land wollen die Kontrolle übernehmen Die Stadt Klagenfurt und das Land Kärnten wollen jedenfalls zusammenstehen und gemeinsam am Airport wieder das Ruder übernehmen.

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