Jan Gruber

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Jan Gruber

Flughafen Wien lässt Feuerwehr-Bus, Zapfsäulen und Rasenvertikutierer versteigern

Österreichs größter Flughafen, Wien-Schwechat, lässt derzeit über Troostwijk Auctions einige Fahrzeuge, Zapfsäulen und andere nicht mehr benötigte Gegenstände gegen Höchstgebot verkaufen. Derartige Auktionen kommen häufiger vor, jedoch ist diesmal der zum Teil schlechte Zustand der Güter auffällig. Beispielsweise sind die drei angebotenen ehemaligen Follow-Me-Cars offensichtlich schwer beschädigt. Dies ist ein Indiz dafür, dass diese irgendwann in der Vergangenheit einen Unfall gehabt haben dürften. Einen fahrtüchtigen Eindruck hinterlassen die Autos nicht mehr. Ebenfalls erhältlich: Ein Feuerwehr-Bus mit einer durchaus interessanten Vorgeschichte. Ursprünglich wurde dieses Fahrzeug von Dr. Richard im Auftrag der Wiener Linien betrieben. Später wurde es an die Flughafen Wien AG verkauft. Der ehemalige Linienbus wurde in eine mobile Einsatzzentrale der Feuerwehr verwandet. Da der Bus ohnehin schon rot war, musste man diesen nicht umlackieren. Blaulichter aufs Dach gab es aber sehr wohl. Nebst Autoreifen für BMW X5, Elektro-Roller, Autos, Transporter, Bodenreiniger, Generatoren, Zapfsäulen und Tankautomaten gibt es auch einen Rasenvertikutierer und viele weitere ausgemusterte Gegenstände. Die Auktion läuft noch bis 9. März 2023 und wer schon immer mal eine Flugzeugschleppstange haben wollte, könnte auch auf seine Kosten kommen. Der Katalog der Online-Versteigerung befindet sich unter diesem Link bei Troostwijk Auctions.

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Noch keine Slots: Jetblue will Amsterdam anfliegen

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Jetblue beabsichtigt ab Boston und New York-JFK mit dem Maschinentyp Airbus A321LR nach Amsterdam zu fliegen. Allerdings hat man ein Problem: An die notwendigen Slots in Schiphol muss man erst noch kommen. Seitens Jetblue hofft man auf behördliche Hilfe durch das U.S.-amerikanische Department of Transport, denn man hat beantragt, dass dieses zumindest zwei tägliche Kurspaare, die momentan von KLM gehalten werden, aufhebt und an Jetblue vergibt. Über diesen Weg hofft man doch noch an Start- und Landerechte in Schiphol zu kommen. Ob das Vorhaben gelingt, ist derzeit noch offen.

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Betriebsrat kritisiert Hängepartie um Hahn-Verkauf

Die Hängepartie rund um den Verkauf des insolventen Flughafens Frankfurt-Hahn sorgt nun auch seitens des Betriebsrats, der betont, dass bislang alle Löhne und Gehälter pünktlich auf den Konten angekommen sind, für Kritik. Hintergrund ist, dass die Firma Swift Conjoy, an die ursprünglich der Zuschlag ergangen ist, den Kaufpreis bis dato nicht bezahlt hat. Nun wurde mit der NR Holding AG eine Alternative gefunden, jedoch befindet sich diese im Mehrheitseigentum des Russen Viktor Charitonin. Der Betriebsrat kritisiert, dass sich angesichts des Krieges in der Ukraine ein suboptimales Bild ergeben würde. Die NR Holding GmbH erklärte gegenüber der DPA unter anderem, dass die Mehrheit in den Händen von deutschen Investoren liegen wird. Man wäre selbst – bei Zuschlag – mit weniger als 25 Prozent beteiligt und habe demnach auch keine Sperrminorität.

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Skyalps will Wetlease-Aufträge an Land ziehen

Die italienische Regionalfluggesellschaft Skyalps will sich im Bereich von Feederflügen und ACMI-Dienstleistungen ein weiteres Standbein aufbauen. Die Errichtung zusätzlicher Bases außerhalb Bozens soll dazu führen, dass man verschiedene Codeshare-Abkommen abschließen kann und als Zubriger attraktiv wird. Laut einem Bericht der Tageszeitung Alto Adige will man die de Havilland Dash 8-400-Flotte künftig auch verstärkt im Wetlease für andere Carrier einsetzen. Allerdings nannte das Unternehmen gegenüber dem Blatt noch keinen konkreten Auftraggeber. Die Flotte soll in Kürze um eine weitere Maschine ausgebaut werden.

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Slowenien verhandelt wieder mit Ryanair und Wizz Air

Nachdem im Vorjahr Verhandlungen mit Ryanair, Wizz Air und Easyjet keinen Erfolg gebracht haben, hat die slowenische Regierung mit den beiden zuerst genannten Carriern wieder separate Gespräche aufgenommen. Ziel dieser neuerlichen Verhandlungen ist es, dass zumindest einer der beiden Billigflieger dazu bewogen werden kann Flüge ab Ljubljana und/oder Maribor aufzunehmen. Ryanair fliegt derzeit Slowenien als einziges EU-Land nicht an. Wizz Air hat vor einiger Zeit die letzte Route ab Ljubljana eingestellt.

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Amsterdam-Brüssel: KLM und Thalys bauen Kooperation aus

Die niederländische Fluggesellschaft KLM und der Eisenbahnbetreiber Thalys bauen ihre Kooperation auf der Strecke Amsterdam-Brüssel weiter aus. Die Airline reserviert für ihre Passagiere zusätzliche Sitze auf den vier täglichen Bahnverbindungen. Diese sind ab 26. März 2023 verfügbar. Im Vorjahr testete KLM die Akzeptanz der Schienenverbindung als Alternative zu klassischen Zubringerflügen. Offensichtlich ist man mit dem Ergebnis zufrieden, denn im Sommer 2023 will der niederländische Carrier deutlich mehr Sitze in den Thalys-Zügen, die gegen Herbst 2023 als Eurostar auftreten werden, anbieten. KLM ist ein entschiedener Befürworter des niederländischen Aktionsplans für Schienen- und Luftverkehrsdienste, der darauf abzielt, internationale Zugreisen als Alternative zum Fliegen zu sechs vorrangigen Zielen (Brüssel, Paris, London, Düsseldorf, Frankfurt und Berlin) zu verbessern. Der Aktionsplan wurde Ende 2020 von Amsterdam Airport Schiphol, dem niederländischen Eisenbahnnetzbetreiber ProRail, KLM und NS Dutch Railways ausgearbeitet. Der Nachhaltigkeitsansatz von KLM konzentriert sich auf die Verringerung der Emissionen und der Lärmbelastung, und die kontinuierliche Entwicklung des Produkts Luft/Schiene ist Teil dieser Bemühungen. „Wir sind stolz darauf, dieses Luft-Schiene-Produkt auszubauen. Wir setzen uns weiterhin dafür ein, eine reibungslose Reise für unsere Kunden zu gewährleisten und den Zug auf Kurzstrecken in Europa zu einer immer besseren Alternative zum Flugzeug zu machen. Wir arbeiten eng mit unseren Partnern zusammen, um die notwendigen Verbesserungen für unsere Kunden zu erreichen“, so Boet Kreiken, Executive Vice President Kundenerfahrung KLM.

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Jänner 2023: Flughafen Ljubljana hatte 57.912 Reisende

Der von Fraport betriebene Flughafen Ljubljana hatte im Jänner 2023 insgesamt 57.912 Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat konnte man um54 Prozent zulegen. Allerdings lag der slowenische Hauptstadtairport um 23,3 Prozent unter jenem Wert, den man vor der Coronapandemie, also im Jänner 2020, hatte. Die Anzahl der Flugbewegungen war gegenüber dem Vorjahresmonat um sechs Prozent rückläufig und wird seitens Fraport mit 906 Starts oder Landungen beziffert. Für das laufende Jahr prognostiziert die Geschäftsführung etwa 1,2 Millionen Reisende.

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AUA übernimmt Wien-Frankfurt fast vollständig von Lufthansa

Mit Wirksamkeit zum 26. März 2023 wird Austrian Airlines auf der Strecke Wien-Frankfurt die überwiegende Mehrheit des Flugverkehrs der Lufthansa Group übernehmen. Dies hat zur Folge, dass man künftig bis zu 77 Mal pro Woche zwischen den beiden Drehkreuzen pendeln wird. Im Regelfall wird diese Strecke mit dem Maschinentyp Airbus A320 bedient. Punktuell kommen auch A321, A320neo und Embraer 195 zum Einsatz. Bislang hatte Austrian Airlines auf dieser Route bis zu fünf tägliche Umläufe. Künftig werden es bis zu elf sein. Lufthansa wird im Gegenzug seltener zwischen Frankfurt und Wien fliegen. Nur noch ein tägliches Kurspaar soll vom Kranich durchgeführt werden. Dieses wird im Regelfall mit Airbus A321 bedient.

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Verdi-Streik: Lufthansa muss alle Flüge ab Frankfurt und München streichen

Aufgrund des Streiks, zu dem die Gewerkschaft Verdi an den Flughäfen Frankfurt/Main, München, Stuttgart, Hamburg, Dortmund, Hannover und Bremen für Freitag, den 17. Feber 2023 aufruft, muss Lufthansa sämtliche ab ihren beiden deutschen Drehkreuzen geplante Flüge streichen. Betroffen sind etwa 1.300 Verbindungen. Sowohl München als auch Frankfurt am Main haben bereits mitgeteilt, dass aufgrund der Arbeitsniederlegungen, zu denen die Gewerkschaft Verdi aufruft, am Freitag kein regulärer Passagierflugbetrieb möglich ist. Selbiges gilt auch für die anderen fünf Airports, die vom Streik betroffen sind. Während Airlines wie Condor und Tuifly zumindest einige Verbindungen auf andere Flughäfen verlegt haben, hat man sich beim Lufthansa Konzern dazu entschieden, dass das von/nach Frankfurt und München geplante Flugangebot der Firmengruppe komplett ausgesetzt bleibt. Eigenen Angaben nach will Lufthansa die betroffenen Passagiere bereits informiert haben und diesen – soweit möglich – alternative Verbindungen, Umbuchungen und Bahnfahrkarten angeboten haben. Unabhängig davon ersucht die größte Airline Deutschlands sich regelmäßig über den aktuellen Status der Buchung zu informieren. Derzeit geht man davon aus, dass der Flugbetrieb am Samstag, den 18. Feber 2023 wieder regulär durchgeführt werden kann. Erfahrungsgemäß kann es besonders auf der Langstrecke zu Nachwirkungen kommen. „Wir bedauern die enormen Auswirkungen dieses Warnstreiks, der zulasten unserer Fluggäste ausgetragen wird. Wir sind nicht Partei der Tarifverhandlungen und haben auch keinerlei Einfluss darauf – dennoch sind unsere Gäste und wir massiv betroffen. Mehr als 1.300 Flugstreichungen allein für die Airlines der Lufthansa Gruppe zeigen erneut, wie verletzlich und anfällig das System Luftverkehr durch Streikaktivitäten ist“, sagt Michael Niggemann, Mitglied des Vorstands

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Virgin Atlantic stellt Pakistan-Flüge ein

Die britische Fluggesellschaft Virgin Atlantic wird im Sommerflugplan 2023 die Nonstopverbindungen nach Islamabad und Lahore, die ab London-Heathrow angeboten werden, einstellen. Bereits jetzt fliegt der Carrier diese Ziele nur unregelmäßig an. Das zuletzt genannte Ziel soll ab 1. Mai 2023 nicht mehr angeflogen werden. Islamabad gibt Virgin Atlantic per 11. Juli 2023 auf. Die beiden Destinationen wurden bislang alle drei bis vier Wochen von London-Heathrow aus angesteuert. Das Unternehmen machte zu den Routenaufgaben keine näheren Angaben.

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