Jan Gruber

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Jan Gruber

Flughafen Graz lädt zu offenen Bewerbertagen ein

Der Flughafen Graz befindet sich in den Bereichen Check-in, Load-Control und Flugzeugabfertigung auf der dringenden Suche nach zusätzlichen Mitarbeitern. Dazu veranstaltet man am 3. und 4. März 2023 offene Bewerbertage. Interessierte Personen, die mindestens 18 Jahre alt sind, können sich vor Ort über die Berufe informieren, ein bisschen hinter die Kulissen blicken und sich gleich bewerben. Der Grazer Flughafen veranstaltet erstmals derartige offene Bewerbertage. Man hofft, dass man so möglichst viele neue Mitarbeiter für die Arbeit in der Luftfahrt gewinnen kann. „Mit den Recruiting Days wollen wir allen Interessierten die Möglichkeit geben, den Arbeitsplatz Flughafen genau kennen zu lernen. Neben einer Einführung und einem Rundgang zu den relevanten Bereichen soll vor allem auch das Gespräch mit dem Stammpersonal dabei helfen, sich ein genaues Bild machen zu können“, so Wolfgang Grimus, Geschäftsführer Flughafen Graz. „Der Flughafen Graz bietet auch oft interessante Aufstiegsmöglichkeiten“, weiß Jürgen Löschnig, Geschäftsführer Flughafen Graz zu berichten. „Viele Kollegen die jetzt dem Stammpersonal angehören, haben als saisonale Aushilfen begonnen, sind dabei der Faszination Luftfahrt erlegen und konnten sich ihren Interessen und Begabungen entsprechend im Unternehmen weiterentwickeln.“ Auf einen Blick:

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Köln/Bonn: Nile Air nimmt Kairo-Flüge auf

Die ägyptische Fluggesellschaft Nile Air wird ab 18. Juni 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Kairo und Köln/Bonn bedienen. Als Fluggerät sollen Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 eingesetzt werden. Der Anbieter ist ein ägyptischer Carrier, der sich in Privateigentum befindet. Nile Air ist seit dem Jahr 2007 auf dem Markt und verfügt über eine Flotte, die aus vier Airbus A320 und zwei A321 besteht. Das durchschnittliche Alter der Flugzeuge beträgt 16,3 Jahre. Weiters wartet man auf die Auslieferung von zwei bestellten A321neo.

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Skyalps will mindestens zehn weitere Dash 8-400 einflotten

Die Südtiroler Fluggesellschaft Skyalps beabsichtigt mindestens zehn weitere de Havilland Dash 8-400 in die Flotte aufzunehmen. Diese will man jedoch nicht primär im eigenwirtschaftlichen Streckennetz einsetzen, sondern im Rahmen von ACMI-Aufträgen für andere Fluggesellschaften. Konkret sieht man bei Skyalps großes Potential für so genannte Capacity Purchase Agreements (CPA). Diese Form der Zusammenarbeit ist in den USA durchaus häufig verbreitet, denn im Rahmen solcher Vereinbarungen kaufen große Fluggesellschaften wie United Airlines, Delta Air Lines oder American Airlines Kapazitäten bei Regio-Carriern zu. Diese bedienen in großem Umfang vordefinierte Strecken. Die Folge daraus: Der Betrieb kleinerer Muster wie Embraer E-Jets, Bombardier CRJs oder auch Turbopropmuster ist auf Subunternehmer wie Mesa Airlines ausgelagert. In Europa ist diese Form der Kooperation zwischen Fluggesellschaften, die über geeignete Regional-Maschinen verfügen, mittlerweile eher selten geworden. In der Vergangenheit hatte die Lufthansa Group mit den damals unabhängigen Anbietern Eurowings, Contact Air und Augsburg Airways ähnliche Vereinbarungen. Ursprünglich handelte sich bei „Team Lufthansa“ um einen Franchise-Verbund, bei dem auch Cirrus Airlines und Rheintalflug die Kranich-Marke und deren Vertriebskanäle gegen eine Lizenzgebühr genutzt haben. Später wurde die Form der Zusammenarbeit dahingehend geändert, dass Cityline, Contact Air, Augsburg Airways und Eurowings im Auftrag und somit auf Rechnung der Lufthansa geflogen sind. Die Auflösung von Lufthansa Regional begann zunächst mit einem blauen Brief an Contact Air und rund ein Jahr später traf es auch Augsburg Airways. Beide genannten Carrier existieren heute nicht mehr. CPA-Geschäft in Europa eher die Ausnahme Lufthansa greift mittlerweile nur noch in Ausnahmefällen auf Wetlease-Dienstleistungen, die von Fluggesellschaften, an denen

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Frankfurt-Hahn: Insolvenzverwalter holt neuerlich Angebote ein

Das Rennen um den deutschen Regionalflughafen Frankfurt-Hahn ist wieder offen, denn Masseverwalter Jan Markus Plathner hat Bieter und sonstige Interessenten dazu eingeladen bis 9. März 2023 Angebote abzugeben. Eine Entscheidung soll bis zum 26. März 2023 fallen. „Im Hinblick auf die versagte Genehmigung in den besonderen Gläubigerversammlungen und die neuen Interessenbekundungen möchten wir potenziellen Interessenten die Chance geben, am Investorenprozess teilzunehmen. Im Vordergrund steht aber weiterhin, zeitnah eine Lösung zu erreichen“, so der Jurist. Der Flugbetrieb am Flughafen Frankfurt-Hahn wird im Rahmen des Insolvenzverfahrens weiterhin vollständig fortgeführt. Der Sommerflugplan 2023 wird weitere neue europäische Ziele enthalten, die nonstop ab Frankfurt-Hahn angeflogen werden.

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Jänner 2023: Belgrad mit so vielen Passagieren wie noch nie

Der Hauptstadtflughafen Serbiens, Belgrad, hatte im Jänner 2023 so viele Passagiere wie noch nie. Der Airport wurde von 444.865 Fluggästen genutzt. Man lag damit um 10,3 Prozent über dem Wert, den man im Jänner 2020 hatte. Das Vorjahresaufkommen wurde um 84,6 Prozent übertroffen. Die Anzahl der Flugbewegungen legte um 32 Prozent zu. In den kommenden Monaten werden voraussichtlich 29 neue Strecken ab Belgrad hinzukommen. Die Geschäftsführung des Airports geht davon aus, dass man dieses Jahr einen neuen Fluggastrekord aufstellen wird.

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Schweden: Novair ist am Ende

Die schwedische Charterfluggesellschaft Novair ist am Ende. Das Unternehmen gab bekannt, dass man die Leasingverträge der beiden Airbus A321neo aufgelöst hat und die Flugzeuge in Kürze an die Lessoren zurückgegeben werden. Aus finanziellen Gründen werde man Konkurs anmelden und die 140 Mitarbeiter kündigen müssen. Seit einigen Wochen befindet man sich in einer Auseinandersetzung mit dem Reiseveranstalter Apollo. Alternativen hat man offenbar keine. Zuletzt betrieb man zwei geleaste Airbus A321neo.

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SAS am Valentinstag von Hackern heimgesucht

Am Valentinstag hatte die skandinavische Fluggesellschaft SAS mit einem Hackerangriff zu kämpfen. Zunächst waren sowohl die Website als auch die Smartphone-App für einige Stunden nicht erreichbar, doch über Nacht verschlimmerten sich die Probleme. Es kam zu einer Datenschutzpanne, denn einige Passagiere konnten die Daten anderer SAS-Kunden, die während dem Hackerangriff eingeloggt waren, sehen. „Angriffe wie dieser kommen oft schubweise, und in naher Zukunft sind weitere Angriffe zu erwarten. Dies sollte jedoch keine Auswirkungen auf die Passagierdaten haben. Wir beobachten die Situation genau und arbeiten weiter daran, den Angriff und die damit verbundenen Folgen zu analysieren und zu bewerten sowie Präventivmaßnahmen zu ergreifen“, so das Unternehmen in einer Stellungnahme.

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Air Serbia reaktiviert Lissabon-Belgrad

Im Sommerflugplan 2023 wird Air Serbia wieder zwischen Belgrad und Lissabon fliegen. Diese Route wurde zuletzt von Vorgänger Jat Airways im August 1988 bedient. Damals kam Fluggerät des Typs BAC1-11 zum Einsatz. Ab 15. April 2023 will Air Serbia an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag mit Airbus A319 zwischen den beiden Städten pendeln. Bei entsprechendem Markterfolg behält man sich eine nachträgliche Aufstockung der Neuaufnahme vor.

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Mit Dash 8-100: Universal Air flog Hilfsgüter nach Adana

Mit der de Havilland Dash 8-100, die die Registrierung 9H-ALM trägt, wurden vergangene Woche Hilfsgüter von Malta in die Türkei geflogen. An Bord des Turbopropflugzeugs befanden sich Lebensmittel, Decken, warme Kleidung, Babyartikel und viele weitere Gegenstände, die im Nachgang des Erbebens dringt benötigt werden. Die Hilfsgüter wurden aufgrund einer privaten Initiative von einer Vielzahl maltesischer Privatpersonen gespendet. Die Bevölkerung war dazu aufgerufen Sachspenden, die für die vom Erdbeben geplagte Region in der Türkei bestimmt sind, zu spenden. Dabei konnte jeder, der wollte, so viel oder wenig zur Verfügung stellen wie er wollte bzw. konnte. Kapitän Mark Berg und First Officer Thomas Oyston, beide für die maltesische Universal Air tätig, haben die Sachspenden kann am 16. Feber 2023 von Luqa nach Adana geflogen. Dort wurden die Hilfsgüter umgehend an die Bevölkerung verteilt. Als Fluggerät kam die de Havilland Dash 8-100 mit der Registrierung 9H-ALM zum Einsatz. Diese Maschine wurde im Jahr 1997 an Ryukyu Air Commuter ausgeliefert und wird seit einiger Zeit vom maltesischen Carrier genutzt. Auf dem Weg von Malta in die Türkei musste aus technischen Gründen am Flughafen Heraklion ein Tankstopp eingelegt werden.

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Mexiko: Aeromar muss nach 35 Jahren das Handtuch werfen

Die mexikanische Fluggesellschaft Aeromar musste nach rund 35 Jahren den Flugbetrieb einstellen. Zuletzt war das Unternehmen von finanziellen Schwierigkeiten geplagt. Seit 2020 ist es der zweite Carrier dieses Landes, der den Betrieb aufgeben musste. Aeromar hatte zuletzt 21 Inlandsziele und bediente drei internationale Destinationen. Offiziellen Angaben nach hat man allein gegenüber Flughäfen, Dienstleistern und der mexikanischen Regierung einen Schuldenberg in der Höhe von rund 600 Millionen U.S.-Dollar angehäuft. Die Flotte von Aeromar bestand zuletzt aus drei ATR42-500, zwei ATR42-600 und sechs ATR72-600. In der Vergangenheit hatte man auch ATR42-300 sowie Regionaljets der Typen CRJ-200ER und CRJ-200LR in Betrieb.

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