Jan Gruber

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Jan Gruber

Sommerferien 2023: Köln/Bonn erwartet 1,7 Millionen Passagiere

Der deutsche Flughafen Köln/Bonn rechnet damit, dass man während der Sommerferien von etwa 1,7 Millionen Reisenden genutzt wird. Damit würde man das Aufkommen des Vorjahreszeitraums um etwa sieben Prozent übertreffen.  Die verkehrsreichsten Zeiten sind das erste Hinreisewochenende vom 23. bis 25. Juni sowie das letzte Rückreisewochenende vom 4. bis 6. August mit jeweils über 110.000 Passagieren. Am verkehrsreichsten Tag (4. August) werden mehr als 40.000 Reisende erwartet, die in Köln/Bonn starten und landen.   „Die Sommerferien zählen zu den schönsten und zugleich arbeitsreichsten Zeiten am Flughafen. Wir sehen in diesem Jahr erneut einen erfreulichen Anstieg der Fluggastzahlen und haben in den vergangenen Monaten zahlreiche Neuerungen umgesetzt, damit unsere Gäste so angenehm wie möglich in den Urlaub starten können“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. „Wir haben neue digitale Services eingeführt, bauliche Optimierungen vorgenommen und moderne Aufenthaltsbereiche geschaffen. Auch die Neugestaltung der Bordkartenkontrolle im Terminal 1 wird rechtzeitig zum Ferienstart abgeschlossen.“   

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Zimex Aviation wird Erstkunde der de Havilland DHC-6-300-G

Das schweizerische Luftfahrtunternehmen Zimex Aviation wird Erstkunde der de Havilland DHC-6-300-G. Im Rahmen der Paris Air Show hat man bekanntgegeben, dass man zwei Exemplare dieses Typs direkt beim kanadischen Flugzeugbauer bestellt hat.  Zum Liefertermin der modernisierten Twin Otter machten weder der Carrier noch der Hersteller konkrete Angaben. Das Modell basiert auf der 300er-Version, jedoch verfügt es über eine erneuerte Avionik, die unter anderem dazu führt, dass die Reichweite und die Nutzlast steigen. Während der Paris Air Show gab auch die indische Flybig bekannt, dass man bei de Havilland bestellt hat. Hinsichtlich dem Modell DHC-6-300-G hat man jedoch lediglich eine Absichtserklärung unterschrieben und noch keine Order getätigt. Zimex Aviation ist somit der offizielle Erstkunde.  Der schweizerische Carrier verfügt derzeit unter anderem über drei ATR42, neun ATR72, acht de Havilland DHC-6-300 und zwei DHC-6-400. Auf dem AOC des in Salzburg anässigen Österreich-Ablegers sind zwei ATR42-320F registriert.  Zur bei de Havilland Aircraft of Canada getätigten Order erklärt Zimex-Chef Daniele Cereghetti: „Die Twin Otter ist seit mehr als vier Jahrzehnten der Eckpfeiler unseres Betriebs, und wir freuen uns, die neue Classic 300-G in unserer Flotte willkommen zu heißen. Als erster Betreiber dieser außergewöhnlichen Flugzeugserie mit EASA-Zulassung sind wir sehr stolz darauf, was auch unsere Fähigkeiten als de Havilland-Endorsed Service Centre unterstreicht“. 

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Almaty: Air Astana nimmt Kurs auf Tel Aviv

Im September 2023 wird Air Astana eine Nonstopverbindung zwischen Almaty und Tel Aviv aufnehmen. Eigenen Angaben nach handelt es sich um die erste und bislang einzige Linienstrecke zwischen den beiden Staaten.  Vorerst soll an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag mit Maschinen des Typs Airbus A321LR geflogen werden. Der Abflug in Almaty erfolgt donnerstags um 4:30 Uhr mit Landung um 8:15 Uhr Ortszeit. Am Sonntag startet der Flieger um 4:10 Uhr mit Ankunft um 7:55 Uhr Ortszeit in Tel Aviv. Zurück von der israelischen Stadt am Mittelmeer geht es um 9:30 Uhr Ortszeit mit Ankunft um 18:20 Uhr in der Wirtschaftsmetropole Almaty. Die Flugdauer beträgt auf dem Hinflug 6:45 Stunden und auf dem Rückweg 5:50 Stunden.  „Wir freuen uns, unseren Fluggästen mit der neuen Verbindung von Air Astana nach Tel Aviv das einzigartige Land im Nahen Osten näher zu bringen“, sagt Adel Dauletbek, Vice President of Marketing and Sales bei Air Astana. „Tel Aviv ist eine spannende Stadt mit zahlreichen Möglichkeiten für Touristen. Das Höchstmaß an Komfort sowie Kundenservice auf all unseren Flügen machen diese Reise unvergesslich.“ 

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Delta Air Lines mit neuem Europa-Manager

Die Fluggesellschaft Delta Air Lines hat mit Matteo Curcio einen neuen Senior Vice President, der für die Regionen Europa, Mittlerer Osten, Afrika und Indien zuständig ist, berufen. Von Paris aus koordiniert er auch die Wachstumsmöglichkeiten mit Virgin Atlantic und Air France-KLM.  Der Manager ist seit 2006 für den U.S.-amerikanischen Carrier tätig. Vor seiner Versetzung nach Europa war er unter anderem für die Asien-Pazifik-Region zuständig. Alain Bellemare, President International bei Delta Air Lines, kommentiert: „Matteos herausragende Expertise, kombiniert mit seiner Erfahrung im Aufbau von internationalen Partnerschaften wird dafür sorgen, dass Delta in der EMEAI-Region künftig noch stärker und wettbewerbsfähiger wird.“ 

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Alltours will mehr Tunesien-Pauschalreisen anbieten

Der deutsche Reiseveranstalter Alltours will künftig deutlich mehr Tunesien-Pauschalreisen anbieten. Dies soll auch mit allgemein steigenden Preisen in klassischen Urlaubsregionen zusammenhängen. Bislang spielt dieser nordafrikanische Staat bei Alltours nur eine geringe Rolle.  Strategie-Leiter Ronny de Clerq erklärte gegenüber verschiedenen Medien, dass man in den kommenden Jahren das Engagement in Tunesien „deutlich verstärken“ werde. Das Preis-Leistungs-Verhältnis wäre in diesem Land „großartig“. Dazu verpflichtet man mit Wirksamkeit zum 1. November 2023 die Tunisian Travel Service als so genannte Incoming-Agentur. Die Zusammenarbeit mit Best Time Travel läuft mit Ende der Sommersaison 2023 aus. 

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Eurowings hat ersten Airbus A321neo übernommen

Mit der D-AEEA hat die Lufthansa-Tochter Eurowings ihren ersten Airbus A321neo übernommen. Diesen vermarktet man als „Mallorca-Airbus“. Mit dieser Maschine können bis zu 232 Personen befördert werden, so dass sie das momentan größte Muster der Flotte ist.  Unter der Marke Eurowings ist das Unternehmen seit rund 30 Jahren auf dem Markt. Eigenen Angaben nach ist der Neuzugang der größte Mittelstreckenjet, den man jemals auf dem AOC registriert gehabt hat. Primär sollen die A321neo-Maschinen in Richtung Palma de Mallorca eingesetzt werden. Punktuell kommt das Flugzeug auch auf nachfragestarken Routen in Richtung Griechenland zum Einsatz. Die Balearen-Insel ist jenes Ziel, das man im Sommer 2023 besonders häufig ansteuert. Man bietet zu Spitzenzeiten 400 Rotationen pro Woche an.  „Unsere Buchungseingänge sind eindeutig: Die Menschen wollen wieder in die Ferien fliegen. Mit der A321neo fliegen unsere Gäste mit dem zurzeit modernsten, effizientesten und leisesten Mittelstrecken-Jet der Welt“, sagt Jens Bischof, CEO von Eurowings.  Der Carrier hat insgesamt acht A320neo mit 180 Sitzen und fünf A321neo mit 232 Sitzen bestellt. Insgesamt sieben A320neos wurden bisher eingeflottet, eine weitere voraussichtlich in 2024. Weitere drei Airbus A321neo erhält Eurowings voraussichtlich im Laufe des Jahres 2023.  Gleich nach der Landung wurde D-AEEA offiziell in die Hände von Eurowings Technik übergeben. Der Technikbetrieb in Düsseldorf mit rund 120 Mitarbeitern wird in den nächsten Wochen die Restaufrüstung des Flugzeugs durchführen. Der erste kommerzielle Flug mit Fluggästen wird voraussichtlich im August nach Mallorca durchgeführt. 

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Luxair wird europäischer B737-Max-7 Launching Customer

Noch hat die Boeing 737-Max-7 keine FAA-Zulassung und auch der genaue Termin der voraussichtlichen Erteilung steht noch nicht fest. Nun wurde aber bekanntgegeben, dass Luxair als Europa-Launchkunde fungieren wird. Der kleine Carrier soll damit zum europäischen Erstbetreiber der kleinsten Max-Variante werden.  Während die Max-8 und die größere Max-9 bei vielen Fluggesellschaften im aktiven Liniendienst stehen, sieht es bei der kleinsten und größten Variante (Max-7 und Max-10) anders aus. Diese sind noch nicht durch die FAA und andere Luftfahrtbehörden zugelassen worden. Wohl aber konnte man nach langem Ringen einen Kompromiss bezüglich einer neuen U.S.-amerikanischen Sicherheitsvorschrift erzielen, denn andernfalls wären für Max-8/9 und Max-7/10 gar unterschiedliche Typeratings notwendig gewesen. Damit wäre ein wichtiges Verkaufsargument verloren gegangen.  Insgesamt wartet Luxair auf die Auslieferung von acht B737-Max. In Kürze werden zwei geleaste Max-8 zur Flotte stoßen. Die Max-7 hat man ebenfalls bestellt und wird sogar europäischer Launch-Kunde. „Wir investieren weiterhin in das Wachstum von Luxair, und diese Vereinbarung über vier Boeing 737-7 ist ein weiterer Schritt zur Sicherung einer langfristigen Zukunft für unsere nationale Fluggesellschaft. Dieser Flugzeugtyp passt perfekt zu Luxair und wird den Anforderungen des Marktes gerecht“, so Giles Feith,Geschäftsführer von Luxair.  Momentan setzt sich die Flotte des Carriers aus je vier Boeing 737-700 und –800, elf de Havilland Dash 8-400 und zwei im Wetlease eingemieteten Embraer 190 zusammen. In der Vergangenheit hatte man auch Embraer 145 in Betrieb, jedoch wurden diese bereits ausgemustert. In Kürze wächst die Flotte um zwei B737-Max-8, die über einen Lessor bezogen werden. Mittelfristig sollen die NG-Modelle durch

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Aeroflot stockt „westliche Flotte“ weiter auf

Russlands staatliche Fluggesellschaft Aeroflot baut ihre Flotte um zwei Maschinen aus. Dabei handelt es sich nicht etwa um Fluggerät aus lokaler Produktion, sondern um zwei Boeing 737-900ER, die zunächst auf dem AOC der Tochtergesellschaft Rossiya registriert werden sollen. Von Airbus will man 199 Millionen Euro zurückbekommen haben und verhandelt mit westlichen Lessoren über den Kauf von 47 Flugzeugen.  Laut lokalen Medienberichten stammen die beiden Flugzeuge aus dem Bestand der staatseigenen Leasinggesellschaft GTLK. Diese ist von westlichen Sanktionen betroffen. Die beiden Boeing 737-900ER sollen aus dem Bestand des Lessors stammen, berichten lokale Medien.   Erst im März 2023 sorgte man für weltweites Aufsehen, denn zwei Boeing 737-900ER, die vormals bei Lion Air im Einsatz waren, wurden nach Moskau-DME überstellt und das ungeachtet der westlichen Sanktionen. Der Hintergrund ist aber recht einfach: Die beiden Flugzeuge, die als PK-LPY bzw. PK-LPW registriert waren, befinden sich im Eigentum von GTLK. Es handelte sich um eine branchenübliche Rückgabe an den Leasinggeber, wenngleich dies seitens russischer Airlines, sofern es um westliches Fluggerät geht, seit dem Einmarsch in die Ukraine eher der absolute Ausnahmefall geworden ist. Sogar die Zustimmung des Kremls ist erforderlich. Diese wurde bei Boeing 737-Max von S7-Airlines sogar erteilt.  Aeroflot will von Airbus 199 Millionen U.S.-Dollar zurückbekommen haben  Laut einem Bericht der russischen Nachrichtenagentur Tass habe sich Aeroflot bereits im Dezember 2022 mit dem europäischen Flugzeugbauer Airbus auf die Rückzahlung bereits geleisteter Anzahlungen geeinigt. Firmenchef Sergei Vladimirovich Alexandrovsky wird unter anderem damit zitiert, dass man rund 199 Millionen U.S.-Dollar zurückbekommen habe und sich in

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Vueling stolz auf SAF-Spenden, aber nur wenige machen mit

Einige Fluggesellschaften, darunter auch die spanische Billigfluggesellschaft Vueling, bieten ihren Passagieren an, dass diese im Zuge der Flugbuchung für so genannte SAF-Treibstoffe, die von der Branche als besonders nachhaltig beworben werden, spenden können. Im Vorjahr sollen sich bei dieser IAG-Tochter rund 100.000 Passagiere dafür entschieden haben.  Einige Monate vor der Corona-Pandemie kam unter anderem durch die Auftritte von Greta Thunberg der von deutschen Medien getragene Begriff „Flugscham“ auf. Viele Massenmedien haben behauptet, dass sich Fluggäste dafür schämen würden, dass sie das angeblich so klimaschädliche Verkehrsmittel Flugzeug nutzen würden. Die Passagierzahlen der Jahre 2018 und 2019 haben aber eine ganz andere Sprache gesprochen, jedoch führte der Medienhype leider auch dazu, dass sich einige Politiker unter Druck gesetzt gefühlt haben und überhastet während der Pandemie Ticketsteuern erhöht haben. So geschehen beispielsweise in Österreich.  Beigeschmack des „Greenwashings“  Möglichkeiten sich die angebliche „Flugscham“ reinzuwaschen gibt es bereits seit vielen Jahren. Viele Airlines bieten kurz vor dem Abschluss der Flugbuchung an, dass für Klimaschutzprojekte und/oder den Ankauf von SAF-Treibstoffen gespendet werden kann. Die Lufthansa Group ging sogar einen Schritt weiter und bietet so genannte Green-Fares mit integrierter Kompensation bzw. SAF an. Vom Markt wird das Produkt trotz Jubelmeldungen des Carriers aber nur sehr schwach angenommen. Die Ursachen hierfür können sehr unterschiedlich sein, jedoch dürften bei allen Anbietern mangelnde Transparenz was mit dem Geld eigentlich wirklich geschieht und der Umstand, dass viele das „Klimathema“ aufgrund jahrelanger, nahezu täglicher medialer Bombardements nicht mehr hören können. Die Aktivitäten der Klimakleber könnten bei vielen Menschen die Bereitschaft für „Greenwashing“

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Dortmund: Heike Heim ist neue Aufsichtsratsvorsitzende

Der Flughafen Dortmund hat am 16. Juni 2023 mit Heike Heim eine neue Aufsichtsratsvorsitzende bekommen. Die Managerin ist seit 1. Juni 2023 Vorstandsvorsitzende der Dortmunder Stadtwerke AG.  Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers GmbH bestätigte den Jahresabschluss 2022 von minus 8,5 Millionen Euro. Das entspricht einer Verbesse-rung gegenüber dem Jahresergebnis 2021 von 7,1 Millionen Euro. Mit 1,4 Mio. Euro erreicht der Dortmund Airport zudem erstmals das in den EU-Leitlinien geforderte positive Betriebsergebnis (Jahresergebnis ohne Abschreibungen, Zinsen und hoheit-liche Kosten) und erfüllt damit früher als geplant die Verpflichtungen der seit April 2014 geltenden Leitlinien für staatliche Beihilfen zu einem ausgeglichenen operativen Betriebsergebnis bis 2024. Im Jahr 2022 nutzten rd. 2,6 Millionen Fluggäste den Dortmund Airport für ihre Reise (plus 53 Prozent). 

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