Jan Gruber

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Jan Gruber

Zürich: Edelweiss feiert Biarritz-Erstflug

In der Vorwoche hat die Ferienfluggesellschaft Edelweiss Air den Erstflug zwischen Zürich und Biarritz durchgeführt. Bis Mitte September 2023 bietet man zwei wöchentliche Umläufe an. Seit 23. Juni 2023 fliegt Edelweiss Air jeweils an den Verkehrstagen Dienstag und Freitag von Zürich nach Biarritz. Dieses Ereignis wurde mit dem traditionellen Ribbon-Cut zelebriert. Gemeinsam mit der Crew schnitten Urs Lobsiger, Captain des Erstfluges und Rolf Hancock, Vice President Aviation Development des Flughafens Zürich, das Band durch.

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Marabu-Subunternehmer lässt Fluggast per Durchsage die Flugstreichung mitteilen

Die Condor-Konzernschwester Marabu sorgt mit dem Umstand, dass die Crew des maltesischen Subunternehmers Air Horizont den Fluggästen die Hiobsbotschaft, dass man heute nicht mehr in Richtung Hamburg abheben wird, einfach eine Passagierin hat lassen, für Aufsehen. Ein Video, das von einem Passagier aufgenommen und von zunächst von der deutschen Bildzeitung veröffentlicht wurde, zeigt den Vorfall, der sich am 23. Juni 2023 an Bord der von Air Horizont betriebenen Boeing 737-400 mit der Registrierung 9H-AMW, die als Marabu-Flug MBU6641 hätte unterwegs sein sollen, ereignet hat. Die Condor-Schwester Marabu Airlines gerät seit der Betriebsaufnahme nicht aus den Negativschlagzeilen. Enorme Verspätungen, kurzfristige Streichungen und mangelnde Betreuung der betroffenen Reisenden scheinen zur Tagesordnung zu zählen. Das Unternehmen beteuerte zwar immer wieder, dass man durch das Entflechten des Flugplans sowie dem Einmieten zusätzlicher Wetlease-Maschinen bemüht wäre für Abhilfe zu sorgen. Einigen Reisenden stößt durchaus sauer auf, dass diese ursprünglich einen Condor-Flug gebucht hatten, jedoch dann auf die Konzernschwester Marabu umgebucht wurden, die unter anderem ab München und Hamburg zahlreiche Routen von der deutschen Airline übernommen hat. Da das estnische Luftfahrtunternehmen momentan nur die ES-MBU selbst betreibt, aber alle anderen Flugzeuge von Drittanbietern wie Nordica und Heston Airlines bereedert werden, zeigt sich abermals, dass der fast ausschließliche Rückgriff auf ACMI-Anbieter im Chaos enden kann. Mittlerweile hat Marabu auch von anderen Betreibern Flugzeuge eingemietet, da man die offensichtlichen Probleme mit den von Nordica, Heston und selbst betriebenen Jets nicht in den Griff bekommt. Zu diesen zählt auch die von Air Horizont betriebene Boeing 737-400, die am 23.

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Sommer 2024: Norwegian reaktiviert Basis Palma de Mallorca

Die Billigfluggesellschaft Norwegian Air Shuttle wird im Sommer 2024 eine weitere Basis reaktivieren. Es handelt sich um den Standort Palma de Mallorca, der bereits einige Monate vor der Coronapandemie dicht gemacht wurde. Der norwegische Luftfahrtkonzern hatte sich unter anderem mit dem Langstreckenprojekt sowie der Expansion mit einem Ableger in Argentinien massiv verhoben. Bereits vor der Coronapandemie war man massiv finanziell angeschlagen. Im Zuge der Krise flüchtete man sich in Insolvenzverfahren und überlebte dieses in deutlich verkleinertem Umfang. In Spanien hat man mittlerweile die Bases Málaga, Barcelona und Alicante reaktiviert. Im Sommerflugplan 2024 soll jene auf Palma de Mallorca folgen. Dies ist ein deutliches Indiz dafür, dass der Carrier beabsichtigt im kommenden Jahr unter anderem in Richtung Deutschland Konkurrenz zu machen.

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Paderborn zurück in den schwarzen Zahlen und verlängert mit Hüser

Der deutsche Flughafen Paderborn wird auch weiterhin von Roland Hüser geleitet werden. Der Manager steht seit 1. Juli 2021 an der Spitze des Airports in bekam in der jüngsten Gesellschafterversammlung eine Vertragsverlängerung bis Ende 2028. Während der Corona-Pandemie musste sich der Flughafen Paderborn/Lippstadt in ein Insolvenzverfahren flüchten. Mittlerweile hat man wieder rund eine halbe Million Fluggäste pro Jahr. Bis zum Jahr 2025 sollen es 800.000 Reisende jährlich werden. Auch ist es dem ehemals krisengeschüttelten Airport gelungen in die Gewinnzone zu kommen. Das Geschäftsjahr 2022 konnte man mit einem Plus von 462.500 Euro abschließen. Der Aufsichtsrat sieht dies, auch im Hinblick auf jahrelange Verluste und das mittlerweile abgeschlossene Insolvenzverfahren sowie die Corona-Pandemie als großen Erfolg an.

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Wien: Ryanair nimmt 14 Gepäckaufgabeautomaten in Betrieb

Diese 14 neuen Selbstbedienungsautomaten ergänzen die 12 Gepäckaufgabeschalter von Ryanair und erweitern die Gepäckabfertigung am Flughafen Wien, wodurch sich die durchschnittliche Wartezeit der Passagiere bei der Gepäckaufgabe auf weniger als 2 Minuten verkürzt. Sie gewährleisten nicht nur eine schnelle und einfache Gepäckaufgabe für Ryanair-Kunden, sondern unterstreichen auch das Engagement von Ryanair, die Kundenerfahrung kontinuierlich zu verbessern.  „Mit dem Beginn der Sommerferien am Freitag freut sich Ryanair, die bereits umfangreichen Gepäckaufgabemöglichkeiten am Flughafen Wien mit der Einführung dieser 14 neuen Selbstbedienungsautomaten zu erweitern. Die Wartezeiten der Passagiere bei der Gepäckaufgabe werden dadurch erheblich verkürzt und ein noch reibungsloseres Flughafenerlebnis bei Flügen mit Europas Fluglinie Nr. 1 – Ryanair – gewährleistet.  Österreichische Kunden und ihre Familien können nun die Sommerferien optimal nutzen, indem sie einen der günstigen Ryanair-Flüge vom Flughafen Wien nach Alicante, Barcelona, Faro, Malta, Neapel, Santander, Palma, Zadar oder Zakynthos genießen, ohne sich über lange Warteschlangen bei der Gepäckaufgabe Gedanken machen zu müssen“, so Andreas Gruber von Ryanair. Der Carrier wird jährlich von rund 5,5 Millionen Fluggästen, die von/nach Wien reisen genutzt. Derzeit bietet man rund 800 Flüge pro Woche zu 75 Destinationen an. Dazu Flughafendirektor Julian Jäger: „Pünktlich zum Ferienbeginn starten Ryanair und der Flughafen Wien ein neues Self-Service Angebot zur einfachen Gepäckaufgabe. Passagiere können so noch einfacher und bequemer ihre Urlaubsreise zu einer der zahlreichen attraktiven Reisedestinationen aus dem breiten Flugangebot von Ryanair antreten“.

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Deutschland: Bislang zehn Millionen 49-Euro-Tickets verkauft

Seit Anfang Mai 2023 ist der Nachfolger des im Vorjahr für drei Monate angebotenen Neun-Euro-Tickets, das so genannte Deutschland-Ticket, zum Preis von 49 Euro pro Monat erhältlich. An den großen Erfolg des Vorgängers kann es bislang aber noch nicht anknüpfen. Laut dem Verband deutscher Verkehrsunternehmen wurden bislang zehn Millionen dieser deutschlandweit im Nahverkehr gültigen Netzkarten verkauft. Bisher ist es – im Gegensatz zum Vorjahr – noch nicht zu akut überfüllten Zügen gekommen. Dies dürfte nicht nur am deutlich höheren Preis liegen, sondern auch am Umstand, dass allein der Erwerb wesentlich komplizierter ist. Das Neun-Euro-Ticket war an fast allen Verkaufsautomaten, Schaltern, über das Internet sowie über Apps unkompliziert und ohne Bindung erhältlich. Beim Nachfolger, der nun 49 Euro kostet, jedoch im Gegensatz zum österreichischen Klimaticket Ö nur im Nahverkehr gilt, ist das anders. Es handelt sich um ein Abo, das jedoch monatlich gekündigt werden kann. Bedingt durch den Umstand, dass manche große Verkehrsunternehmen eine Bonitätsprüfung vornehmen, ist es Menschen mit entsprechender Vorgeschichte, die in der so genannten Schufa aktenkundig ist, nur kompliziert zugänglich. Einige Unternehmen verzichten auf derartige Prüfungen. Dennoch machen es sowohl der Gesetzgeber als auch die Verkehrsverbünden den Passagieren durchaus kompliziert an den 49-Euro-Fahrschein zu kommen. Der Verband Pro Bahn kritisiert heftig, dass die Fahrkarte im Gegensatz zum Vorgänger nicht einfach am Automaten und Schaltern gekauft werden kann, sondern nur über das Internet bzw. an Schaltern, die entsprechende Unterstützung anbieten. Dadurch würde man ältere Menschen sowie Personen, die ein gewisses Misstrauen gegenüber Onlinebestellungen haben, regelrecht ausschließen. Auch kritisiert die

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Flughafen Berlin lädt Anrainer zum Schallschutztag ein

Der Flughafen Berlin-Brandenburg veranstaltet am 29. Juni 2023 in der Zeit von 10 Uhr bis 18 Uhr im Dialogforum Schönefeld einen Informationstag zum Thema Schallschutz. Dazu lädt man insbesondere die Anrainer ein. Am Schallschutztag haben alle interessierten Gäste die Möglichkeit, ihre Fragen und Sachverhalte zu besprechen. Neben verschiedenen Baufirmen sind Expertinnen und Experten zu den Themen Fluglärm und Flugrouten sowie das Schallschutzteam der FBB den gesamten Tag vor Ort. Zudem wird es auch in diesem Jahr wieder Fachvorträge geben. So steht um 13 Uhr das Schallschutzprogramm des BER im Fokus, um 15 Uhr werden die Themen Fluglärm und Flugrouten präsentiert. Der Schallschutztag findet regelmäßig seit 2016 statt. Besuch und Beratung sind unverbindlich und kostenlos. Michael Halberstadt, Geschäftsführer Personal der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Der Flugverkehr hat seit der Eröffnung des BER deutlich zugenommen und wird weiter wachsen. Wir möchten unsere Anwohnerinnen und Anwohner daher erneut einladen, den bevorstehenden Schallschutztag zu besuchen. Er ist ein Angebot an alle, sich umfassend und fundiert zu den Themen Schallschutz, Fluglärm und Flugrouten zu informieren.“

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Einzelne EU-Staaten drängen auf verpflichtende API-Datenbank

Einige EU-Mitgliedsstaaten wollen, dass die bereits praktizierte Aufzeichnung von PNRs, unter denen Fluggesellschaften viele Informationen rund um die Buchung speichern, ausgedehnt wird. Als Argument führt man an, dass man dies zur Bekämpfung von Terrorismus und schweren Verbrechen benötigen würde. Konkret geht es um die API-Daten, die unter anderem Name, Geburtsdatum, Nationalität, Informationen zum Gepäck und gegebenenfalls auch Passadaten beinhalten. Bislang übermittelten die Airlines zwar eine PNR-Liste, jedoch viele eben keine API-Datensätze. Das wollen einige EU-Staaten geändert sehen und die Fluggesellschaften dazu verpflichten, dass diese auch die im Zuge des Check-ins (egal, ob dieser online oder am Schalter erfolgt) erhobenen Daten, ebenfalls in eine zentrale Datenbank einspeisen. Das Vereinigte Königreich verlangt bereits heute von Airlines, die in deren Hoheitsgebiet landen wollen, dass derartige Informationen vorab elektronisch übermittelt werden. Zumindest offiziell soll dadurch die Arbeit der Grenzpolizei erleichtert werden. Während der Corona-Pandemie hat sich Deutschland Ärger mit der EU-Kommission eingehandelt, denn man ermöglichte den Gesundheitsbehörden die PNR-Daten auszuwerten. Dafür gab und gibt es keine gesetzliche Grundlage. Die Bundesrepublik stellte die rechtswidrige Praxis zunächst nicht ein, lenkte jedoch ein, nachdem Brüssel ein Vertragsverletzungsverfahren sowie eine Klage in Aussicht gestellt hatte. Missbräuchliche Nutzung von PNR-Datensätzen ist also jederzeit möglich und das Beispiel Deutschland zeigt, dass es lediglich eine Art „Vorwand“ braucht und ob eine gesetzliche Grundlage vorhanden ist oder nicht spielt dann sowieso keine Rolle. Eigentlich ist die Einsicht in die PNR-Sätze nur mit konkretem Verdacht bei schweren Verbrechen sowie Terrorismusverdacht zulässig. Allerdings scheint bei der Politik ein grundsätzlicher Denkfehler vorzuliegen, denn das jahrelange

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Winter 2023/24: Austrian Airlines stockt Berlin-Innsbruck auf

Im Winterflugplan 2023/24 wird Austrian Airlines häufiger zwischen Berlin und Innsbruck fliegen. Man bietet auf dieser saisonalen Route künftig zwei Umläufe pro Woche an. Im Zeitraum zwischen 23. Dezember 2023 und 9. März 2024 wird Austrian Airlines an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag die deutsche Bundeshauptstadt mit Innsbruck verbinden. Kernzielgruppe sind Wintersportler, die ihre Urlaube in den nahegelegenen Schigebieten verbringen wollen. „Mit unserem erweiterten Flugangebot zwischen Berlin und Innsbruck bieten wir unseren Gästen nun mehr Flexibilität und eine direkte Verbindung nach Tirol. Wir freuen uns, unser Streckennetz mit dieser attraktiven Verbindung zu erweitern und unseren Gästen ein noch breiteres Reiseerlebnis zu ermöglichen“, so Chief Commercial Officer Michael Trestl. Im Vergleich zum letzten Winterflugplan 2022/2023 fliegt Austrian Airlines die Strecke Berlin-Innsbruck jetzt über einen längeren Zeitraum und mit einer wöchentlichen Frequenz mehr.

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Flughafen Wien AG gewinnt Immobilien-Award

Die Flughafen Wien AG konnte kürzlich den so genannten European Real Estate Brand Award in der Kategorie „Business Campus Austria 2023“ gewinnen. Mehr als 7.000 Branchenexperten haben im Rahmen einer Marken-Wert-Studie des REB-Institutes über 150 Unternehmen bewertet. „Diese Auszeichnung bestätigt die erfolgreiche Immobilienstrategie des Flughafen Wien, die seit mehr als zehn Jahren die Entwicklung des gesamten Flughafen-Standortes maßgeblich vorantreibt. Mit einer ausgezeichneten Verkehrsanbindung, einem breiten Infrastruktur-, Service- und Nahversorgungsangebot und vor allem mit dem topmodernen Office Park 4 ist die Vienna AirportCity der ideale Betriebsstandort für Unternehmen. Das erkennen auch zahlreiche Unternehmen, laufend siedeln sich neue Betriebe an.“, Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG.

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