Jan Gruber

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Jan Gruber

Slowenien treibt Gründung eines neuen Staatscarriers voran

Die slowenische Regierung will wieder einen eigenen Staatscarrier in die Luft bringen. Seitens des Premierministers wurde dem Verkehrsministerium grünes Licht für die entsprechenden Vorbereitungen, die Gründung und den Aufbau gegeben. Die auch aufgrund von Subventionen seitens der EU erzwungene Privatisierung der Adria Airways erwies sich als Flop, denn der vermeintliche Investor führte das Unternehmen in die Insolvenz. Seither ist die Konnektivität des südlichen Nachbarn Österreichs stark eingeschränkt. Verschiedene Förderprogramme haben nicht den gewünschten Erfolg gebracht, so dass man nun wieder in Eigenregie abheben möchte. Als Partner könnte Amelia International fungieren, denn das Unternehmen verfügt sowohl in Frankreich als auch in Slowenien über AOCs. Gegenüber lokalen Medien gab man sich bezüglich einer möglichen Kooperation offen und meinte, dass man dies prüfen werde, sofern die Rahmenbedingungen passen.

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Spielberg: Greenpeace kritisiert Privatjet-Flüge zum Formel-1-Rennen

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace nimmt den Formel-1-Grand-Prix, der am Wochenende im österreichischen Spielberg über die Bühne gegangen ist, um erneut gegen Privatjets zu poltern. Als Grundlage für die Behauptungen nimmt man jedoch keine aktuellen Zahlen, sondern jene des Vorjahres und nennt dabei auch nicht die Berechnungsmethode. Laut Greenpeace sollen zum Österreich-Rennen im Jahr 2022 exakt 151 Privatjet-Flüge geführt haben. Die Umweltschutzorganisation behauptet, dass diese so viele „so viele klimaschädliche Emissionen wie 116.000 Fans, die per Zug anreisen“ verursacht hätten. Man nutzt die Gelegenheit, um erneut ein EU-weites Verbot von Privatjets zu fordern. Greenpeace beruft sich auf Daten der Crowdsourcing-Plattform Opensky-Networks und behauptet, dass im Jahr 2022 rund 80 Prozent der Flüge eine Strecke unter 1.000 Kilometer gehabt hätten. Einige hätten von Salzburg, Innsbruck und Graz zum der Rennstrecke nahegelegenen Flugplatz geführt. Die Organisation nennt aber nicht die Art und Weise der Berechnung wie man zum Schluss gekommen ist, dass die Privatjet-Flüge angeblich so viele Emissionen verursacht hätten wie die Bahnanreise von 116.000 Besuchern. Auch gibt es keine validen Daten, die belegen, dass so viele Personen tatsächlich mit dem Zug nach Spielberg gefahren sind. Das Areal wird nämlich besonders häufig mit dem Auto angesteuert.  „Während die Klimakrise eskaliert, sitzen Superreiche korken-knallend in ihren klimaschädlichen Privatjets. Auf einem einstündigen Privatflug zum Formel-1-Vergnügen verursachen sie so viele klimaschädliche Emissionen, wie eine Person in Österreich durchschnittlich in ganzen fünf Monaten verursacht. Zur Belohnung für ihr klimazerstörendes Verhalten wird ihnen noch dazu am Militärflughafen der rote Teppich ausgerollt. Hier ist der Gipfel der Absurdität erreicht. Die

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Cyprus Airways flottet zwei A220-300 ein

Die Fluggesellschaft Cyprus Airways wird zwei Airbus A220-300, die ursprünglich für Air Senegal bestimmt waren, einflotten. Die Maschinen sind bereits lackiert und werden in Kürze seitens der Air Lease Corporation übergeben. Im Gegensatz zu anderen Airlines wird man als erster europäischer Operator in der Business-Class nicht nur freie Mittelsitze, sondern echte Business-Class-Sitze anbieten. „Wir sind begeistert, mit dem ALC-Team an der ersten Implementierung der A220 in die Flotte von Cyprus Airways zu arbeiten“, sagte Paul Sies, Chief Executive Officer von Cyprus Airways. „Die A220, die in der Branche als bahnbrechend gilt, wird unseren Gästen ein neues Erlebnis bieten und unser Engagement für Nachhaltigkeit unterstreichen. Die A220 bietet die neueste Technologie auf dem Markt und ermöglicht große Einsparungen beim Treibstoffverbrauch und bei den direkten Betriebskosten. Wir freuen uns auf eine lange und für beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit mit ALC und hoffen, dass wir in den kommenden Jahren bei der Weiterentwicklung unseres Flottenplans mit ihnen zusammenarbeiten können.“

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Corendon: Sommerflugplan um 40 Prozent gekürzt

Die Fluggesellschaften der Corendon Group sind im Vorjahr mit einer großangelegten Expansion, die überwiegend mit Hilfe von Wetlease-Flugzeugen bewerkstelligt wurde, aufgefallen. Doch bereits während der Sommerflugplanperiode 2022 wurde wiederholt der Rotstift angesetzt. Heuer fällt das Angebot massiv kleiner aus. Nachteilig dürfte sich für Corendon erwiesen haben, dass man kein Fuel Hedging hatte und daher voll von den gestiegenen Treibstoffpreisen betroffen war. Das führte dazu, dass man eigenen Angaben nach in ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten geflogen ist und gegen Jahresende 2022 auch Probleme mit dem deutschen Zoll hatte, der Pfändungen wegen offener Luftverkehrssteuern eingeleitet hatte. Zwar stellt es das Unternehmen so dar, dass die gestiegenen Treibstoffpreise die Hauptursache gewesen wäre, jedoch hat man sich offensichtlich hinsichtlich der Nachfrage auf vielen Routen massiv verkalkuliert. Auch sind Wetlease-Flugzeuge zumeist deutlich teurer als eigene Produktion. Die Folge daraus: Im Sommer 2023 ist Corendon auf Sparflamme unterwegs und bedient eigenen Angaben nach nur die klassischen Stammmärkte. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Türkei-Flügen. Gruppenweit wurde der Flugplan um 40 Prozent reduziert. Auch will man heuer ohne Wetlease-Maschinen auskommen. Im Bereich des Vertriebs setzt Corendon noch stärker als zuvor auf Ticketverkäufer in Reisebüros.

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Air Arabia Maroc hat Köln/Bonn-Tanger aufgenommen

Seit 24. Juni 2023 verbindet die Fluggesellschaft Air Arabia Maroc den Flughafen Köln/Bonn einmal wöchentlich mit Tanger. Momentan werden die Flüge jeweils am Verkehrstag Samstag in abendlicher Zeitenlage angeboten. Ab dem 22. September findet der Flug freitags (21.50 Uhr) statt. Auch im Winterflugplan wird Tanger einmal wöchentlich ab Köln/Bonn bedient. „Für Reisende, die es in die Sonne zieht und die neben Stränden auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten, eine pulsierende Metropole und eine spannende Kultur erkunden möchten, ist Tanger definitiv eine Reise wert“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. „Es freut uns, dass Air Arabia Maroc nun neben Nador ein weiteres spannendes Ziel von unserem Flughafen aus anbietet.“

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Air Asia least 19 zusätzliche Airbus A320

Tony Fernandes, Geschäftsführer der Air-Asia-Muttergesellschaft Capital A, erklärte, dass die Firmengruppe bis August 2023 sämtliche noch geparkten Flugzeuge wieder in die Luft bringen will. Auch will man 19 zusätzliche Airbus A320 leasen. „Wir haben bereits 19 Flugzeuge unter Vertrag genommen und verhandeln über weitere. AirAsia geht außerdem davon aus, dass alle 204 Flugzeuge bis Ende August dieses Jahres reaktiviert werden können und in den kommenden Monaten 100 % der Kapazität von vor der Pandemie erreichen“, so der Manager.

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Kanada: Porter Airlines macht zehn E195-E2 zu Geld

Die kanadische Regionalfluggesellschaft Porter Airlines hat mit dem Leasinggeber Avolon einen Sale-and-Leaseback-Vertrag über zehn Embraer 195-E2 abgeschlossen. Es handelt sich um Regionaljets, die noch nicht ausgeliefert wurden. Von der Transaktion umfasst sind zehn von 50 E195-E2, die Porter in diesem Jahr bestellt hat. Laut Avolon wird es sich um die ersten Maschinen dieses Typs im Portfolio handeln. Derzeit sind bei Porter Airlines bereits zehn E195-E2 im Einsatz.

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Indien: Spicejet einigt sich mit Nordic Aviation Capital

Die indische Billigfluggesellschaft Spicejet konnte mit dem Leasinggeber Nordic Aviation Capital einen schon länger ausgetragenen Streit über drei de Havilland Dash 8-400 beilegen. Die betroffenen Maschinen wurden wieder in den Liniendienst gestellt. „Diese drei Flugzeuge wurden vom Leasinggeber beschlagnahmt“, so Spicejet. „Die Einführung der drei Flugzeuge zusätzlich zu dem von der Fluggesellschaft gestarteten Programm zur Wiederbelebung und Wiederherstellung der Flotte würde in den kommenden Wochen zu einer erheblichen Aufstockung der SpiceJet-Flotte führen“.

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EuGH: Land Kärnten muss millionenschwere Tuifly-Subventionen zurückfordern

Lange ist es her, doch nun wurde die deutsche Ferienfluggesellschaft vom Europäischen Gerichtshof kostenpflichtig an die einstigen Aktivitäten in Klagenfurt erinnert. Der Carrier muss Beihilfen, die das Land Kärnten zwischen 2003 und 2008 gewährt hatte, zurückbezahlen. In Zahlen: 9,6 Millionen Euro zuzüglich Zinsen und Prozesskosten. Die damalige Landesregierung meinte den Klagenfurter Flughafen mit Hilfe durchaus hoher Subventionen „pushen“ zu müssen. So „kaufte“ man sich Billigflieger wie Ryanair und Hapag-Llyod Express (ehemaliger Markenname von Tuifly). Nachhaltig war dies nicht, denn nach Auslaufen der Verträge zogen sich sowohl Ryanair als auch Air Berlin (nach der Übernahme der Tuifly-City-Strecken) zurück. Der mittlerweile nicht mehr existierende Carrier aus der deutschen Bundeshauptstadt kündigte diesen Schritt sogar öffentlich an, denn entweder fließt weiterhin Geld oder man kehrt Klagenfurt den Rücken. Dass die damalige Landesbank Hypo-Alpe-Adria im September 2005 der schon schwer angeschlagenen Styrian Spirit einen etwa zwei Millionen Euro schweren Kredit gewährt hat, weil es Landeshauptmann Jörg Haider (FPÖ/BZÖ) so wollte, erscheint im Vergleich zu den nicht nachhaltig verteilten Subventionen schon fast „preiswert“. Nachhaltig war es aber auch nicht, denn nur wenige Wochen später war die Regionalfluggesellschaft pleite. Subventionen der Haider-Landesregierung schaden dem Airport bis heute Generell hat die damalige Subventionspraxis der Haider-Landesregierung bis heute schweren Schaden angerichtet. Ehemalige leitende Angestellte des Klagenfurter Flughafens erklären übereinstimmend, dass bei Gesprächen mit Airlines stets dieses Thema angesprochen wird und seitens der Carrier Signale kommen, dass man nur kommen wird, wenn man wie damals unter anderem Air Berlin, Tuifly und Ryanair auch Geld bekommt. Möglichst eine vollständige Verlustabdeckung will

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Air France-KLM erhöht den GDS-Zuschlag

Mit Wirksamkeit zum 1. Juli 2023 erhöht die Air-France-KLM-Group den so genannten GDS-Zuschlag, der bei Buchungen über von Reisebüros verwendeten System wie Sabre, Galileo, Travelport und Amadeus erhoben wird. Derzeit verrechnet man im pro Oneway-Flug und Passagier 18,70 U.S.-Dollar. Ab 1. Juli 2023 schlägt der Carrier auf diesem Weg 23,10 U.S.-Dollar auf. Davon ausgenommen sind Buchungen, die Vermittler über die so genannten NDC-Kanäle von Air France und/oder KLM tätigen. Auch Internetbuchungen über die Homepages der Carrier sind nicht betroffen.

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