Jan Gruber

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Jan Gruber

Smartlynx beauftragt LH Technik mit Total Component Support

Die auf ACMI- und Charterdienstleistungen sowie Frachtflüge spezialisierte Firmengruppe Smartlynx hat mit Lufthansa Technik einen siebenjährigen Vertrag, der so genannten Total Component Support umfasst, abgeschlossen. Der kürzlich unterzeichnete Vertrag umfasst mehr als 60 Flugzeuge, darunter 53 Airbus A320, zehn A330 und vier Boeing 737 Max. SmartLynx Airlines ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen und legt den Fokus nun auf Qualität und Zuverlässigkeit für ihre Kunden. Durch die Partnerschaft mit Lufthansa Technik will SmartLynx Airlines ihren Service optimieren und eine bessere Performance erzielen. Der TCS-Vertrag ist am 1. Mai in Kraft getreten und umfasst Dienstleistungen wie Ersatzteilpooling sowie die Wartung, Reparatur und Überholung der benötigten Komponenten. SmartLynx Airlines profitiert von einem individuellen Versorgungskonzept, das kurze und schnelle Transportwege innerhalb der globalen Versorgungskette von Lufthansa Technik ermöglicht, einschließlich AOG (Aircraft On Ground)-Support für zeitkritische Komponenten.

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Kollegin ins Cockpit eingeladen: Geldstrafe für Air India und Lizenzentzug für den Kapitän

Am 27. Feber 2023 hatte der Kapitän von Air-India-Flug AI915 eine Bekannte eingeladen ihn im Cockpit zu besuchen. Aus Sicherheitsgründen wäre dies während der Flugphase nicht erlaubt gewesen. Die Missachtung der Vorschrift hat nun Konsequenzen für den Piloten und Air India. Die indische Zivilluftfahrtbehörde verhängte über die Airline eine Geldstrafe in der Höhe von umgerechneten 36.000 U.S.-Dollar. Wesentlich härter traf es den Flugzeugführer, denn dessen Lizenz wurde für drei Monate eingezogen. Der Erste Offizier erhielt eine formelle Ermahnung, denn aus Sicht des Amts hätte er den Besuch der Dame verhindern müssen bzw. wesentlich energischer gegen den Regelverstoß protestieren bzw. vorgehen müssen. Eine gänzlich firmenfremde Person war die Besucherin, die Airline und Kapitän Strafen eingebrockt hat, aber nicht. Die Frau ist selbst eine Mitarbeiterin von Air India. Sie war zum Zeitpunkt des Vorfalls privat unterwegs und damit nicht im Dienst. Laut indischer Zivilluftfahrtbehörde sind auch firmenzugehörige Personen außerhalb der Arbeitszeit, also besonders bei privaten Flugreisen, wie jeder andere Fluggast zu betrachten. Daher wäre es nicht zulässig gewesen, dass der Kapitän die Dame während der Flugphase zum Besuch des Cockpits eingeladen hat. Doch auch für die Air-India-Mitarbeiterin, die die Einladung angenommen hat, gibt es Konsequenzen. Die Generaldirektion für Zivilluftfahrt hat Air India angewiesen, dass entsprechende Maßnahmen ergriffen werden müssen. Unter anderem soll die Frau vorübergehend von Führungsaufgaben bei der Airline entbunden werden. Die Begründung: Als langjährige Air-India-Beschäftigte hätte sie wissen müssen, dass sie dem Aufruf des Kapitäns nicht Folge leisten darf und zwar völlig egal, ob man sich privat bzw. beruflich gut

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Nach weniger als einem Jahr: Pinkbus hat München-Zürich aufgegeben

Das war’s wohl nicht: Erst im Frühjahr 2022 hat der deutsche Flixbus-Herausforderer Pinkbus eine Nonstopverbindung zwischen München und Zürich aufgenommen. Zeitweise kooperierte man auch mit der Westbahn und bot durchgehende Tickets ab Wien an. Damit ist nach weniger als einem Jahr schon wieder Schluss. Die vom österreichischen Buskonzern Dr. Richard im Auftrag von Pinkbus bediente Verbindung zwischen München und Zürich wurde eingestellt. Zu den Gründen macht der Flixbus-Herausforderer keine näheren Angaben. Die Folge daraus: Das Kooperationsangebot mit der Westbahn (Zug von Wien bis München, Umstieg auf den Bus nach Zürich) ist ebenfalls Geschichte. Das Pinkbus-Streckennetz ist damit auf nur eine einzige Strecke geschrumpft: Berlin-Hamburg.

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Kärnten rechnet mit großer Nachfrage im Sommer 2023

Mit der Wintersaison 2022/23 hat sich Kärnten dem hohen Niveau vor der Pandemie bereits angenähert und mit 3,3 Millionen Übernachtungen rund 96 % des Nächtigungsvolumens vom Vergleichszeitraum der Vor-Covid-Saison 2018 /19 erreicht. Und auch für den Sommer 2023 sind die Aussichten durchwegs positiv. Große Reiselust herrscht laut der aktuellen Sommerpotentialstudie der Österreich Werbung in den 10 Kernmärkten. Ca 70 % der Befragten planen einen Sommerurlaub. Die Zahl der Österreich-Urlaubsplaner ist in den wichtigsten Herkunftsmärkten mit 20 Millionen Menschen um 3 Millionen höher als im Vorjahr, das ein sehr gutes Sommer-Ergebnis aufwies. Auf ein gutes Preis-Leistungsverhältnis wird im Hinblick auf die Inflation noch mehr Wert gelegt und Urlaubsentscheidungen werden bewusster getroffen. Preissensible Gäste buchen in Nebensaisonen, sparen bei der Unterkunft und bei Nebenausgaben. Für 66 % der österreichischen Reisenden ist Qualität wichtiger als ein günstiger Preis, so ein Ergebnis einer YouGov Umfrage (im Auftrag der TUI). 23 % der deutschen Österreich-Zielgruppe sind bereit mehr Geld für ein nachhaltiges Übernachtungsangebot eines Urlaubshotels auszugeben. Am höchsten ist die Ausgabebereitschaft im Hinblick auf Nachhaltigkeit beim Thema der öffentlichen Anreise und Lebensmittelherkunft (Conjoint Studie: Nachhaltigkeitsaspekte bei der Hotelauswahl, Österreich Werbung).

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Datenpanne: Air Baltic muss Web-Check-in deaktivieren

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat derzeit mit einer Datenpanne zu kämpfen. Dies führt dazu, dass auf vielen Flügen der Web-Check-in nicht zur Verfügung steht. Die betroffenen Passagiere müssen mit ihrem Ausweis beim Check-in-Schalter am jeweiligen Airport erscheinen. Der Carrier informiert die Reisenden per E-Mail darüber, dass aufgrund eines technischen Fehlers Reservierungsdaten an andere Passagiere verschickt wurden. Vereinfacht gesagt bedeutet das, dass Personen, die die vertraulichen Daten nichts angehen, von Air Baltic beispielsweise eine Reservierungsbestätigung, die sie nicht hätten bekommen sollen, zugeschickt bekommen haben. Um sicherzustellen, dass die Tickets nicht missbräuchlich unter falschem Namen verwendet werden, ersucht der lettische Carrier die betroffenen Passagiere persönlich am Check-in-Schalter zu erscheinen. Aus diesem Grund steht auf vielen Flügen der Internet-Check-In nicht zur Verfügung. Das Unternehmen betont in einem vorliegenden Anschreiben, dass für die Nutzung des Schalter-Check-ins, zu der man auffordert, keine Extra-Kosten anfallen. Normalerweise bittet Air Baltic nämlich zur Kasse, wenn man zuvor nicht über das Internet eingecheckt hat. Weiters betont die Fluggesellschaft, dass von der Datenpanne keine Zahlungsdaten betroffen sind. Jene Empfänger, an die versehentlich Reservierungsdaten geschickt worden wären, hätten keinen Zugriff auf Kreditkarteninformationen und/oder vergleichbare Zahlungsmittel. Wegen der Datenpanne können auch keine Zusatzleistungen über das Internet gebucht werden. Diese kann man momentan nur telefonisch, per E-Mail und am Flughafenschalter kaufen. Auch dies habe Sicherheitsgründe, geht aus dem Anschreiben von Air Baltic hervor.

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Billund: Sun Air nimmt Göteborg-Flüge auf

Ab Ende Mai 2023 wird der British-Airways-Franchisenehmer Sun Air of Scandinavia eine neue Route zwischen Billund und Göteborg aufnehmen. Diese soll zunächst dreimal wöchentlich bedient werden. Derzeit plant die Regionalfluggesellschaft ab 31. Mai 2023 an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag mit Dornier 328-Jets zwischen den beiden Städten zu pendeln. Derzeit verfügt man über zehn Exemplare dieses Typs, jedoch sind einige Exemplare abgestellt. Derzeit bietet man auf der Linie lediglich Flüge nach London-City und Manchester an.

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IATA: Verkehrsaufkommen nähert sich dem Vorkrisenniveau an

Laut den jüngsten Zahlen des Weltluftfahrtverbands IATA wurden im März 2023 um 52,4 Prozent mehr Passagierkilometer verkauft als im Vorjahresmonat. Das Verkehrsaufkommen soll bei 88 Prozent des Niveaus, das man vor der Corona-Pandemie hatte, gelegen haben. Global gesehen soll es auf fast allen Märkten ein großes Wachstum geben. Dabei sticht die Asien-Pazifik-Region besonders hervor. Da in diesem Teil der Welt die Corona-Restriktionen vergleichsweise spät aufgehoben wurden, gibt es offensichtlich einen großen Reise-Nachholbedarf. In Europa hingegen verläuft die Erholung äußerst unterschiedlich. Während sich einige Märkte dem Vorkrisenniveau annähern oder dieses längst übertreffen konnten, hält Deutschland die rote Laterne, denn kein europäischer Markt erholt sich langsamer als jener der Bundesrepublik.

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Dritte Piste in Wien: Flughafengegner fordern neues UVP-Verfahren

In der vergangenen Woche gab die Flughafen Wien AG bekannt, dass man beantragt hat, dass man die Realisierungsfrist für die Errichtung der geplanten dritten Start- und Landebahn verlängert bekommt. Seitens der „Bürgerinitiative gegen Fluglärm in Wien-West“ und des Vereins Aviation Reset formiert sich dagegen Widerstand. Rund acht Jahre lang musste die Flughafen Wien AG die Baugenehmigung für die geplante dritte Runway erstreiten. Unmittelbar vor dem Beginn der Corona-Pandemie, die zum fast vollständigen Erliegen des Flugverkehrs geführt hat, lag dann die höchstrichterliche Freigabe der Baugenehmigung bzw. des UVP-Verfahrens vor. Da man die erste Bauphase höchstwahrscheinlich nicht im beabsichtigten Zeitfester umsetzen wird, hat man eine Fristverlängerung beantragt. Die beiden Organisationen sind strikt dagegen, dass die öffentliche Hand dafür grünes Licht geben würde. Man argumentiert unter anderem, dass die zugrundeliegende Planung dann mehr als 25 Jahre alt ist und dann im Jahr 2033 dem Stand der Technik des Jahres 2033 betreffen würde. Man befürchtet, dass das Projekt dann nicht mehr jenem, das höchstrichterlich genehmigt wurde, entsprechend könnte. Daher fordert man, dass eine neue Umweltverträglichkeitsprüfung oder aber „zumindest ein Änderungsverfahren nach dem UVP-Gesetz“ durchgeführt wird. „Wir werden alle gebotenen Schritte auf nationaler wie europäischer Ebene setzen, der Verwirklichung dieses klima- und gesundheitsschädlichen sowie umweltpolitisch durch nichts zu rechtfertigenden Vorhabens entgegenzutreten.“, so der Rechtsvertreter der Bürgerinitiative und des Vereins, RA Dr. Martin Fischer (Kanzlei Heger & Partner). Die Obfrau des Vereins Aviation Reset Dr. Susanne Heger ergänzt: „Das wirtschaftliche Risiko für das Projekt dritte Piste lastet auf den Steuerzahler. Wir haben im bisherigen Verfahren auf

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German Airways fliegt mit fünf Embraer 190 für KLM Cityhopper

Seit einiger Zeit ist die deutsche Fluggesellschaft German Airways im Rahmen eines Wetlease-Auftrags für die niederländische KLM Cityhopper tätig. Die bereits im zweiten Jahr laufende Kooperation wurde verlängert und umfasst nun fünf Embraer 190. Derzeit ist der Wetlease-Auftrag bis zum Winterflugplan 2023/24 befristet. Allerdings teilte das deutsche Luftfahrtunternehmen auch mit, dass die beiden Vertragspartner die Zusammenarbeit über den Winter 2023/24 hinaus fortzusetzen. Konkret ist seit Ende Februar eine Embraer E190 von German Airways für KLM Cityhopper in Düsseldorf stationiert.  Mit Start des Sommerflugplans Ende März nahm ein weiterer Jet den Dienst ab Stuttgart auf. Ab Mitte Juni wird ein drittes Flugzeug ab Basel eingesetzt. Im Juli kommen zwei weitere Flugzeuge hinzu, die in Aalborg und in Frankfurt stationiert sind. „In den vergangenen Monaten hat sich gezeigt, dass beide Unternehmen zufrieden mit der Zusammenarbeit sind. Wir bringen eine sehr zuverlässige Dienstleistung und ein hoch motiviertes Team ein. Und freuen uns sehr, dass wir KLM Cityhopper als fester Bestandteil des dortigen Flugbetriebs unterstützen dürfen. Wir sind uns beide einig, die Kooperation auch über den laufenden Vertrag hinaus fortsetzen zu wollen“, so German-Airways-Geschäftsführerin Maren Wolters.

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Winter 2023/24: Wizz Air kündigt Bremen-Tirana an

Im Dezember 2023 nimmt die Billigfluggesellschaft Wizz Air eine Nonstopverbindung zwischen Tirana und Bremen auf. Diese soll zunächst dreimal wöchentlich bedient werden. Es handelt sich um die neunte Route, die ab der albanischen Hauptstadt in Richtung Deutschland angeboten wird. Der Bremen-Erstflug ist seitens Wizz Air für den 12. Dezember 2023 angekündigt. „Wir freuen uns, unseren Passagieren einen Direktflug aus dem Norden Deutschlands in die Hauptstadt Albaniens anbieten zu können. Die neue Strecke wird auch dazu beitragen, die Beziehungen zwischen Deutschland und Albanien zu intensivieren“, so Valeria Bragarenco, Corporate Communications Manager bei Wizz Air.

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