Jan Gruber

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Jan Gruber

Ryanair nun auch über Amadeus Travel Platform buchbar

Über viele Jahre hinweg hat die Billigfluggesellschaft Ryanair ausschließlich auf Direktvertrieb gesetzt. Seit einiger Zeit kooperiert man punktuell auch mit Betreibern von GDS-Systemen. Neu ist man auch bei Amadeus vertreten. „Wir freuen uns, dass wir nun auf der Amadeus Travel Platform mit Ryanairs konkurrenzlosem Netzwerk von über 3.000 Flügen zu mehr als 235 Destinationenlive sind. Damit erweitern wir das Geschäftsreiseangebot von Ryanair weiter und ermöglichen Firmenkunden einen besseren Zugang zu unserem marktführenden Streckennetz, hohen Frequenzen, Pünktlichkeit und unschlagbar günstigen Tarifen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Amadeus in den kommenden Jahren, wenn Ryanair bis zum Geschäftsjahr 2026 auf 225 Millionen Passagiere pro Jahr anwächst“, so Dara Brady.

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Spanisches Höchstgericht spricht Hinterbliebenen von Germanwings-Absturz mehr Geld zu

Das spanische Höchstgericht hat die Entschädigungsleistungen, die vierzehn Angehörigen von sieben Opfern des Germanwings-Absturzes, der sich vor einigen Jahren ereignet hat, erhöht. Diese hatten gegen die Herabsetzung, die zuvor vorgenommen wurde, geklagt. Bemerkenswert ist, dass man den Unfall mit einem Verkehrsunfall im Straßenverkehr verglichen hat. Man hat eine Erhöhung der Entschädigungsleistungen um 50 Prozent zugesprochen. Man urteilte, dass die Kürzung auch aufgrund des vorsätzlichen Handelns eines Crewmitglieds nicht angemessen wäre und das Leid der Angehörigen nur weiter verschärft habe. Die 14 Personen hatten die Vereinbarungen, die seitens Germanwings angeboten wurden, abgelehnt. Daraufhin landete der Fall vor Gericht. Das spanische Höchstgericht stellte auch fest, dass die bereits seitens des Carriers geleisteten 50.000 Euro lediglich eine Vorauszahlung auf künftige Entschädigungen sind, jedoch keinesfalls eine abschließende Zahlung.

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Tschechien: Regiojet gewinnt Ausschreibung für Fernstrecke im Inland

Das tschechische Eisenbahnunternehmen Regiojet wird ab Dezember 2026 die Fernverbindung zwischen Prag über Havlíčkův Brod nach Jihlava/Brno betreiben. Es handelt sich um eine Route, die seitens des Verkehrsministeriums europaweit ausgeschrieben wurde. Bislang wird diese inländische Eisenbahnverbindung vom staatlichen Mitbewerber České dráhy bedient. Im Dezember 2026 wird der private Anbieter Regiojet übernehmen. „Der neu ausgeschriebene Vertrag wird den Fahrgästen neue Züge und eine bessere Erreichbarkeit der Regionalstadt Jihlava bringen, da alle 120 Minuten ein direkter Zug zwischen Praha, Havlíčkův Brod und Brno sowie ein direkter Zug von Praha über Havlíčkův Brod nach Jihlava verkehren wird“, erklärt Tschechiens Verkehrsminister, Martin Kupka. Die Vergabe an Regiojet bedeutet auch, dass sich das Unternehmen für die Bedienung der subventionierten Route, für die man den Zuschlag bekommen hat, neue Triebzüge beschaffen muss. In der Ausschreibung ist festgehalten, dass es sich um Fahrbetriebsmittel des Herstellers Pesa, die mindestens 200 km/h schnell fahren können, handeln muss. Später sollen diese auch auf anderen Routen zum Einsatz kommen, wobei diese noch nicht ausgeschrieben sind. Im Tender ist auch festgehalten, dass an Bord kostenfreies WLAN sowie die Möglichkeit zum Erwerb von Snacks und Getränken angeboten werden muss. Auch hat Tschechien darauf geachtet, dass Niederflurfahrzeuge zum Einsatz kommen. Denn: Kupka betont, dass mindestens eine Tür auf jeder Seite jedes Wagens den Ein- und Ausstieg ohne Treppen ermöglichen muss. Damit will man sicherstellen, dass auch Passagiere mit eingeschränkter Mobilität ohne fremde Hilfe mitfahren können. Der Vertrag, den das Verkehrsministerium mit Regiojet unterschrieben hat, ist auf 15 Jahre datiert. Die Dauer wird damit begründet,

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April 2022: Ljubljana weiterhin deutlich unter Vorkrisenniveau

Der slowenische Hauptstadtflughafen Ljubljana hatte im April 2023 insgesamt 95.105 Reisende. Zwar konnte man gegenüber dem Vorjahresmonat um 36,8 Prozent zulegen, jedoch liegt man weiterhin deutlich unter dem Vorkrisenaufkommen. Verglichen mit April 2019 hatte Ljubljana um 39,8 Prozent weniger Fluggäste. Auch die Anzahl der Flugbewegungen war mit 1.698 Starts bzw. Landungen um 39,3 Prozent niedriger. In den ersten vier Monaten des laufenden Jahres hatte der slowenische Hauptstadtflughafen 296.494 Passagiere und damit um 40,9 Prozent als im Vergleichszeitraum des Jahres 2019.

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Air Montenegro nimmt zwei Routen ab Sarajevo auf

Die Staatliche Fluggesellschaft Air Montenegro wird ab Mitte Juni 2023 Nonstopflüge von Sarajevo nach Podgorica und Tirana anbieten. Diese sind vorerst bis Mitte September 2023 befristet. Formell handelt es sich bei den Podgorica-Flügen um Linienflüge. Jene nach Tirana werden im Auftrag eines Tour Operators durchgeführt. Beide Verbindungen sollen am 19. Juni 2023 aufgenommen werden. Es handelt sich um die ersten Nonstopflüge zwischen Sarajevo und Tirana.

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Deutsche Bahn AG bestellt bei Talgo 56 weitere ICE-L

Beim spanischen Hersteller Talgo hat die Deusche Bahn AG 56 weitere Triebzüge, die man als ICE-L vermarkten wird, bestellt. Der Auftragswert nach Listenpreisen beträgt rund 1,4 Milliarden Euro und ist die größte Einzelbestellung, die in der Firmengeschichte der DB AG getätigt wurde. Im Jahr 2019 haben Talgo und die staatliche Eisenbahngesellschaft Deutschlands einen Rahmenvertrag unterschrieben. Zunächst hat man 23 Einheiten fix bestellt. Nun stockte man die Order auf 79 Einheiten auf. Es handelt sich zum Züge, die auf der Taglo-230-Plattform basieren. Die Deutsche Bahn AG will diese als ICE-L vermarkten. Dies ist insofern auch eine Premiere, denn bislang stammten alle ICE-Generationen, inklusive dem so genannten Diesel-ICE, aus dem Hause Siemens. Erstmals setzt die Deutsche Bahn AG bei ihrem Flaggschiffprodukt auf einen anderen Hersteller. Dies dürfte auch einen anderen Grund haben, denn der ICE-L soll sich auch dadurch auszeichnen, dass dieser barrierefrei zugänglich ist. Das ist bei den momentan eingesetzten ICE-Triebwägen nicht der Fall, da diese nur über eine kleine Treppe zugänglich sind. Laut Deutscher Bahn AG soll derzeit nur Talgo die gewünschte Lösung anbieten können. Die 56 neuen ICE L sind identisch mit den 23 derzeit produzierten Zügen und werden ab Herbst 2024 schrittweise in Betrieb genommen: Es handelt sich um hochmoderne Züge mit mehr Platz und hohem Komfort, die aus einer Lokomotive bestehen, die 17 Personenwagen antreibt, von denen der letzte über einen Führerstand verfügt, um den Betrieb flexibler zu gestalten – eine Konfiguration, die in Spanien unbekannt, in Deutschland aber durchaus üblich ist. Die vollständig von Talgo entwickelte

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Lufthansa setzt im Juni 2023 Boeing 747-400 nach Mallorca ein

Aufgrund hoher Nachfrage wird Lufthansa im Juni 2023 erneut Langstreckenflugzeuge des Typs Boeing 747-400 auf der Strecke Frankfurt am Main-Palma de Mallorca einsetzen. Bereits in der Vergangenheit hat man immer wieder Großraumgerät auf dieser Route zum Einsatz gebracht. Aus dem Reservierungssystem von Lufthansa geht hervor, dass das Kurspaar LH1530/LH1531 am 9. Juni und 16. Juni 2023 mit Boeing 747-400 bedient werden soll. Am 3., 10., 12., 13., und 17. Juni 2023 will man mit diesem Muster auch LH1158/LH1559 durchführen.

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Wizz Air nimmt Ljubljana-Skopje auf

Ab Skopje wird Wizz Air mit Wirksamkeit zum 27. September 2023 zwei wöchentliche Nonstopflüge nach Ljubljana anbieten. Ebenso wird man ab 18. Dezember 2023 dreimal pro Woche Kurs auf Luxemburg nehmen. Die Nonstopverbindung zwischen Skopje und Ljubljana soll zunächst zweimal wöchentlich bedient werden. Aus dem Reservierungssystem des Carriers geht hervor, dass geplant ist, dass mit Wirksamkeit zum 2. November 2023 eine dritte Frequenz hinzugefügt wird.

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Comiso: Aeroitalia fliegt nach Bologna statt Forli

Statt nach Forli fliegt Aeroitalia ab Comiso nach Bologna. In der zuerst genannten Stadt befindet sich die offizielle Homebase der italienischen Fluggesellschaft. Dort will man mittelfristig ein Langstreckendrehkreuz aufbauen. Allerdings zeigte sich auch mit den geplanten Flügen ab Comiso, dass die Nachfrage von/nach Forli äußerst verhalten ist. Aus diesem Grund hat man das Angebot auf den größeren Bologna-Airport verlagert. Das Unternehmen teilte weiters mit, dass diese Route im Regelfall mit Boeing 737-700, die mit 148 Sitzplätzen bestuhlt sind, bedienen möchte. Die Verlagerung wurde mit Wirksamkeit zum 16. Mai 2023 durchgeführt.

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Volotea und Eurowings starten Verkaufskooperation offiziell

Vor einiger Zeit haben die Fluggesellschaften Volotea und Eurowings eine wechselseitige Vertriebspartnerschaft angekündigt. Diese wurde nun offiziell besiegelt, denn der Absichtserklärung, die im März 2023 unterschrieben wurde, folgte nun ein formeller Kooperationsvertrag. Betroffen sind insgesamt 150 Flugstrecken, die künftig bei der jeweils anderen Airline buchbar gemacht werden sollen. Es handelt sich um 104 Routen von Eurowings und 46 von Volotea. Laut gemeinsamer Erklärung soll es im Streckennetz keine Überschneidungen geben, so dass die Auswahl auf beiden Homepages wachsen soll. „Wir freuen uns sehr, unsere Partnerschaft mit Eurowings offiziell zu machen und unsere Reichweite auf den deutschen Markt auszudehnen – ein wichtiger Schritt in Bezug auf unsere größeren Wachstumspläne in Europa. Diese Vereinbarung ist eine spannende Gelegenheit für Volotea, noch mehr Kund:innen preisgünstige Non-Stop-Flüge anzubieten, so dass sie neue Ziele in unserem umfangreichen Streckennetz entdecken können“, erklärt Carlos Muñoz, Gründer und CEO von Volotea. Auch im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit der Lufthansa-Tochter nimmt der spanische Billigflieger ab Ende Mai bzw. Anfang Oktober acht neue Routen ab Deutschland auf. Man bietet ab Berlin, Düsseldorf, Hamburg und Stuttgart künftig Flüge in Richtung Frankreich und Italien an. So werden über Volotea künftig auch Bordeaux, Lyon, Nantes, Florenz und Verona nonstop von Deutschland aus erreicht. „Die Partnerschaft mit Volotea ist ein weiterer Meilenstein auf unserem Weg, das ‚Euro‘ im Markennamen Eurowings zu stärken. Unsere Kund:innen profitieren ab sofort von einer noch viel größeren Bandbreite an preiswerten Direktflügen innerhalb Europas. Darüber hinaus stärken wir unsere Vertriebskraft insbesondere im Süden Europas signifikant“, so Eurowings-Chef Jens Bischof.

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