Jan Gruber

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Jan Gruber

Airbus A321XLR vor weiterer Verzögerung

Der von einigen Airlines dringend erwartete Airbus A321XLR könnte sich laut dem europäischen Flugzeugbauer um einige Monate verzögern. Hintergründe sind sowohl Probleme auf den Lieferketten als auch zusätzliche Inspektionen, die im Bereich des Zusatztanks, der im mittleren Bereich positioniert wird. Vor einiger Zeit hat Airbus mit dem A321LR eine Variante des A321neo auf den Markt gebracht, die über eine deutlich gesteigerte Reichweite verfügt. Einige Carrier setzen dieses Muster auf Langstrecken, beispielsweise im Transatlantikverkehr, ein. Der A321XLR wird über eine nochmals gesteigerte Range verfügen. Dies wird unter anderem mit Hilfe von zusätzlichen Tanks, die unter anderem im mittleren Rumpfbereich untergebracht sind, bewerkstelligt. Gegenüber dem A321LR soll die Reichweite um etwa 15 Prozent höher sein und bis zu 4.700 Nautische Meilen betragen. Das ambitionierte Programm hat bereits einige Rückschläge erlitten und das führte dazu, dass Airbus die Erstauslieferung bereits um ein Jahr nach hinten verschieben musste. Die EASA forderte konstruktive Änderungen ein. Unter anderem muss die Unterbodenverkleidung deutlich verstärkt werden, um Brandschutzauflagen erfüllen zu können. Einige Monate nach dem ersten Testflug später schloss sich die EASA nach den Kommentaren der US-Luftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Administration) zum hinteren Mitteltank (Rear Center Tank, RCT) und dessen Platzierung am hinteren Ende des Rumpfes der amerikanischen Aufsichtsbehörde an und forderte Airbus auf, diesen Bereich zu verstärken. Die Entscheidung wurde getroffen, um „einen angemessenen Schutz der Insassen vor den Risiken eines externen Feuers und des Durchbrennens, der Entzündung von Treibstoffdämpfen und der Explosion des Treibstofftanks zu gewährleisten sowie die Crash-Tauglichkeit dieses Treibstofftanks sicherzustellen, so dass kein Treibstoff

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Air Baltic akzeptiert neu auch Google Pay

Seit wenigen Tagen akzeptiert die lettische Fluggesellschaft Air Baltic auch den Zahlungsdienst Google Pay für die Bezahlung von Flugtickets und weiteren Dienstleistungen. Voraussetzung ist, dass die Android-App oder der Chrome-Browser genutzt werden. „Wir freuen uns, einen Schritt weiter zu gehen, indem wir uns an die Zahlungsgewohnheiten der Passagiere anpassen. Unser Ziel ist es, unseren Kunden ein möglichst bequemes, nahtloses und sicheres Buchungserlebnis zu bieten, und die Aufnahme von Google Pay in das Angebot der Zahlungsoptionen hilft Air Baltic dabei, dieses Ziel zu erreichen“, so Jolanta Rema, Vizepräsidentin e-Commerce und kommerzieller Vertrieb.

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Heringsdorf investierte 2,4 Millionen Euro in die Infrastruktur

Der deutsche Flughafen Heringsdorf hat eigenen Angaben nach während der Corona-Pandemie rund 2,4 Millionen Euro in die Modernisierung der Infrastruktur investiert. Unter anderem wurden die Anflugbefeuerung und die Wetteranlage auf den neuesten Stand gebracht. Im Sommerflugplan 2023 wird es dem aktuellen Stand der Dinge nach regelmäßige Flüge ab Luxemburg, Frankfurt am Main, Kassel-Calden und Mannheim nach Heringsdorf geben. Im Vorjahr erwies sich die Frankfurt-Strecke als besonders stark. Die Auslastung soll bei rund 80 Prozent gelegen haben, so der Flughafen Heringsdorf.

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Zagreb: Croatia Airlines noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht

Das kroatische Star-Alliance-Mitglied Croatia Airlines hat im Vorjahr einen Verlust in der Höhe von 18,2 Millionen Euro eingeflogen. Gegenüber 2021 hat man zwar deutlich mehr Passagiere an Bord gehabt, jedoch zum fünften Mal in Folge rote Zahlen geschrieben. Der Carrier beförderte im Jahr 2022 insgesamt 1.453.224 Passagiere. Trotz dessen, dass man sich gegenüber 2021 deutlich steigern konnte, war dies nicht ausreichend, um den Turnaround zu schaffen. Im Gegenteil: Im direkten Vergleich mit dem Jahr 2019, in dem man einen Nettoverlust von 10,7 Millionen Euro hatte, ist man noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Dies wird seitens des Croatia-Managements wie folgt begründet: „Die Ergebnisse im Jahr 2022 wurden in erster Linie durch den Anstieg der Treibstoffpreise und die insgesamt negativen Auswirkungen des Anstiegs auf andere finanzielle Parameter beeinträchtigt“. Der Umsatz soll um etwa 17 Prozent unter dem Niveau, das man vor der Corona-Pandemie hatte, gelegen haben. Die Kosten sollen aber um etwa 53 Prozent in die Höhe geschossen sein. Das Unternehmen kritisiert, dass nebst der Kerosinkosten auch die Gebühren für Dienstleistungen an Airports sowie die Flugsicherung erheblich gestiegen sein sollen. Im Vorjahr erhielt Croatia Airlines einen staatlichen Zuschuss von 33,7 Millionen Euro. Weiters gewährte die Regierung ein so genanntes Gesellschafterdarlehen von weiteren 12,5 Millionen Euro. Damit erhöhte sich der Schuldenstand gegenüber dem Staat auf 78,8 Millionen Euro. Zusätzlich steht man mit drei Millionen Euro bei zwei kroatischen Banken in der Kreide. Die Fluggesellschaft betont, dass man in der Lage ist alle aus den Krediten resultierenden Verpflichtungen pünktlich erfüllen zu können.

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Cathay Pacific stockt einige Europa-Ziele auf

Die Fluggesellschaft Cathay Pacific hat in der vergangenen Woche die Planungen für einige Europa-Strecken im Sommerflugplan 2023 aktualisiert. Betroffen sind unter anderem die Ziele Frankfurt am Main und Zürich. Der Carrier beabsichtigt die schweizerische Wirtschaftsmetropole zunächst zweimal wöchentlich mit Airbus A350-900 anzusteuern. Per 1. Juli 2023 soll auf drei Umläufe pro Woche aufgestockt werden. Selbiges gilt auch für Madrid und Mailand-Malpensa. Nach Frankfurt am Main soll es einmal täglich mit diesem Muster gehen. Amsterdam soll in selbiger Frequenz mit A350-1000 angesteuert werden. Nach London Heathrow sind 27 wöchentliche Umläufe, die mit A350-900, A350-1000 und Boeing 777-300ER durchgeführt werden sollen, geplant. Mit Wirksamkeit zum 1. Juni 2023 soll auf bis zu 34 Rotationen pro Woche aufgestockt werden. Manchester will Cathay Pacific viermal pro Woche mit A350-900 bedienen. Nach Paris-Charles de Gaulle soll es täglich mit Boeing 777-300ER gehen.

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Lufthansa bestellt Airbus A350-1000 und weitere B787-9

Deutschlands größte Fluggesellschaft, Lufthansa, hat am Donnerstag die Bestellung von insgesamt 22 neuen Langstreckenflugzeugen bekanntgeben. Es handelt sich um zehn Airbus A350-1000, fünf A350-900 und sieben Boeing 787-9. Mittelfristig will man im Gegenzug älter Muster, darunter Boeing 747-400, Airbus A340-300 und A340-600 ausflotten. Besonders von Vierstrahlern will man sich trennen, da diese als besonders treibstoffintensiv und damit als teuer im Betrieb gelten. Der Aufsichtsrat der Deutschen Lufthansa AG hat für die Bestellung der 22 Langstreckenflugzeuge bereits grünes Licht gegeben. Der Auftragswert nach Listenpreisen beträgt rund 7,5 Milliarden U.S.-Dollar und soll im Einklang mit der mittelfristigen Finanzplanung des Konzerns stehen. Zudem ist die Lufthansa Group in fortgeschrittenen Verhandlungen für weitere Langstreckenflugzeuge, die kurzfristig verfügbar sein können. „Mit dem Kauf von 22 zusätzlichen A350 und Boeing 787 haben wir für die Airlines der Lufthansa Group seit Beginn der Pandemie insgesamt mehr als 50 Langstreckenflugzeuge neuester Generation gesichert. Die Flugzeuge werden mit unserer neuen Langstreckenkabine ausgestattet – inklusive der neuen Sitz-Generation in allen Klassen. Die Kombination aus unseren erstklassigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Boden und an Bord, modernsten Flugzeugen und unserem neuesten Sitzangebot an Bord wird unsere Airlines im Premiumsegment wieder weit vorne positionieren. Darüber hinaus tragen die neuen Flugzeuge entscheidend dazu bei, unsere CO₂-Einsparziele bis 2030 zu erreichen, denn treibstoffeffiziente Flugzeuge modernster Bauart sind im Luftverkehr der mit Abstand größte Hebel für mehr Klimaschutz“, erklärt Konzernchef Carsten Spohr. Inklusive der heutigen Bestellung erhält die Lufthansa Group in den nächsten Jahren 108 Langstreckenflugzeuge wie die A350-1000, A350-900, Boeing 787-9 und die Boeing 777-9.

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Frankfurt: Air China setzt Boeing 777-300ER ein

Die Fluggesellschaft Air China setzt seit vergangener Woche zwischen Shanghai und Frankfurt am Main Langstreckenflugzeuge des Typs Boeing 777-300ER ein. Diese sind mit 311 Sitzplätzen bestuhlt. Bislang kamen auf dieser Route meist Airbus A350-900 zum Einsatz. Aus vorliegenden Flugplandaten geht hervor, dass Air China auch im Sommerflugplan 2023 zumindest einmal wöchentlich mit Boeing 777-300ER fliegen will. Dieser Maschinentyp soll jeweils am Verkehrstag Dienstag aus Shanghai nach Frankfurt am Main kommen.

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British Airways führte erstmals Flug mit komplett schwarzer Crew durch

Das IAG-Konzernmitglied British Airways hat am 8. Feber 2023 erstmals in der Firmengeschichte einen Flug, deren Besatzung ausschließlich aus Schwarzen bestanden hat, durchgeführt. Dieser führte als BA255 von London-Heathrow nach Bridgetown. Zu der komplett schwarzen Besatzung gehörten die Flug- und Kabinenbesatzung, das Bodenpersonal, das Team am Flugsteig. Ein Mitarbeiter von British Airways twitterte Fotos von dem Flug und nannte ihn einen „sehr monumentalen Tag in der Geschichte von BA“.

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Ab Lissabon und Madrid: World2Fly nimmt Samana auf

Die spanische Fluggesellschaft World2Fly beabsichtigt am 6. Juli 2023 eine Nonstop-Verbindung zwischen Madrid und Samana aufzunehmen. Damit schließt man sich der Konzernschwester World2Fly Portugal, die dieses Ziel ab 30. Juni 2023 ab Lissabon anbieten wird, an. Formell handelt es sich um Charterflüge im Auftrag eines Tour Operators. Ab Madrid soll jeweils am Verkehrstag Donnerstag mit Airbus A330-300, die mit 388 Sitzplätzen bestuhlt sind, geflogen werden. World2Fly Portugal wird ab Lissabon mit A350-900 fliegen. Vorerst sind beide Neuaufnahmen bis Anfang September 2023 befristet.

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Flughafen Berlin baut „Siko mit Termin“ weiter aus

Der Flughafen Berlin-Brandenburg bietet seit 1. März 2023 weitere 2.000 tägliche Slots für die Sicherheitskontrolle an. Diese stehen Passagieren, die den kostenfreien Reservierungsservice in Anspruch nehmen, zur Verfügung. Insgesamt bietet man im Bereich der „Siko mit Termin“ eine Kapazität für 6.000 Passagiere pro Tag an. Aktuell passieren jeden Tag zwischen 25.000 und 30.000 Fluggäste vor ihrem Abflug die Sicherheitskontrollen am BER. In der aktuellen Ausbaustufe stehen damit Zeitslots für mindestens 20 Prozent der täglich abreisenden Passagiere zur Verfügung. „Der BER Runway hat sich erfolgreich etabliert und ist ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil unseres Angebots am Flughafen Berlin Brandenburg. Damit können Fluggäste die Dauer ihres Aufenthalts vor Ort stärker selbst bestimmen und somit stressfreier reisen. Zugleich ermöglicht uns der BER Runway, die Abläufe vor den Sicherheitskontrollen besser zu steuern. Wir freuen uns sehr, diesen Service in Zusammenarbeit mit der Bundespolizei weiter ausbauen zu können“, so Thomas Hoff Andersson, Geschäftsführer Operations der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH.-

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