Jan Gruber

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Jan Gruber

Medizinischer Notfall: Emirates musste mit A380 in München zwischenlanden

Auf dem Weg von Dubai nach London-Gatwick musste der von Emirates Airline betriebene Airbus A380 mit der Registrierung A6-EOZ am 12. September 2023 eine außerplanmäßige Zwischenlandung auf dem Flughafen München einlegen. Hintergrund ist ein medizinischer Notfall, der sich an Bord ereignet hat.  Unter der Flugnummer EK15 befand sich der Superjumbo auf dem Weg nach London-Gatwick. Da es einem Passagier alles andere als gut ging, entschied der Kapitän einen medizinischen Notfall zu melden und eine Landung auf dem nähestgelegenen Airport, der für Airbus A380 geeignet ist, anzufordern. Kurz vor der Landung, die um 12 Uhr 49 Lokalzeit erfolgte, wurde der Transpondercode auf 7700 geändert. Dies ist der Hinweis für einen allgemeinen Notfall.  Ein Sprecher der größten Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate sagte zur außerplanmäßigen Zwischenlandung in München: “ Emirates Flug EK 15 von Dubai nach London Gatwick am 12. September wurde aufgrund eines medizinischen Notfalls eines Passagiers nach München umgeleitet“.  Am Boden stand bereits ein medizinisches Team für den erkrankten Fluggast bereit. Dieses übernahm den Reisenden, um ihn zur weiteren Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus zu bringen. Nach einiger Standzeit hat das Langstreckenflugzeug dann den Flughafen München wieder verlassen und den Flug nach London-Gatwick fortgesetzt. Aufgrund des medizinischen Notfalls ist eine Verspätung entstanden.  Immer wieder kommt es vor, dass sich an Bord von Verkehrsflugzeugen medizinische Notfälle verschiedenster Art ereignen. Von Herzinfarkten über plötzliche Schwächeanfälle bis hin zur Geburt von Babies ist schon so ziemlich alles vorgekommen. Je nach Schweregrad muss der Kapitän dann entscheiden, ob der Flug fortgesetzt werden kann oder

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Sommer 2024: Austrian Airlines fliegt häufiger nach Los Angeles

Im Sommerflugplan 2024 wird Austrian Airlines die saisonale Route Wien-Los Angeles erst am 2. Juni 2024 aufnehmen. Allerdings wird man diese Strecke künftig häufiger bedienen. Aus dem bereits im Reservierungssystem zugänglichen Flugplan geht hervor, dass Austrian Airlines beabsichtigt im Sommer 2024 sechsmal wöchentlich zwischen Wien und Los Angeles zu fliegen. Die Route soll täglich, ausgenommen an Montagen, angeboten werden.

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Kommentar: Die 9,99-Euro-Tickets sind endlich wieder da

Seit einigen Tagen erhalten Abonnenten von Airline-Newslettern wieder vermehrt Werbeaktionen von Carriern zugeschickt. Die eine Rabatt-Aktion jagt wieder die andere und das Preisniveau für Flugtickets scheint wieder im Fallen zu sein. Das hat seinen sehr guten Grund, denn bei vielen Anbietern sehen die Vorausbuchungszahlen für den Winter 2023/24 und den Sommer 2024 noch nicht so gut aus.  Im Sommer 2023 konnten viele Carrier zum Teil exorbitant hohe Ticketpreise durchsetzen. Viele Passagiere wollten unbedingt in den Urlaub fliegen und/oder einen Städtetrip machen, denn nicht gerade wenige Menschen haben sich in den Jahren zuvor von der Propaganda, die einige Regierungen in punkto Coronavirus verbreitet haben, verängstigen lassen und sind zu Hause geblieben. Auch blickten viele bei den sich ständig ändernden Einreise- und Quarantänebestimmungen nicht mehr durch. Das Resultat: Dieses Jahr wollten besonders viele Menschen unbedingt wieder in den Urlaub und dabei haben die Kosten nur zweite Geige gespielt. Leider wurde dies auch von einigen auf Kredit finanziert, denn die alltäglichen Teuerungen treffen mittlerweile auch weite Teile der Mittelschicht.  Mehrkosten plus gutes Körberlgeld wurden verdient  Den Fluggesellschaften ist es gelungen, dass diese die Mehrkosten nicht nur weiterreichen konnten, sondern bei kaum inkludiertem Service auch noch kräftig etwas draufschlagen konnten. In den meisten Fällen wurde gebucht und damit haben Angebot und Nachfrage eine Lösung gefunden. Allerdings sieht es bei vielen Airlines für die Zeit nach den Herbstferien 2023 nicht mehr so rosig aus, denn die Buchungszahlen sind nicht gerade berauschend.  Die Ursachen hierfür sind vielfältig. Einerseits gibt es viele Menschen, die sich von neuerlicher

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Köln/Bonn: Nile Air nimmt Kairo-Flüge auf

Die Fluggesellschaft Nile Air wird ab Oktober 2023 wieder Kurs auf Deutschland nehmen. Der Carrier beabsichtigt zunächst zwei wöchentliche Roationen zwischen Kairo und Köln/Bonn durchzuführen.  Laut einer Meldung des Portals Aeroroutes.com soll ab 15. Oktober 2023 an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag geflogen werden. Als Maschinentyp sind Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 geplant. Es handelt sich um Linienflüge, die auf eigene Rechnung angeboten werden. 

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Sommer 2024: Tap Air Portugal stockt Brasilien-Angebot auf

Im Sommerflugplan 2024 wird Tap Air Portugal häufiger Kurs auf Brasilien nehmen. Man stockt ab dem Drehkreuz Lissabon das Angebot auf 91 wöchentliche Umläufe auf.  Recife wird dann zehn- statt bisher siebenmal angeflogen, die Zahl der Verbindungen nach Rio de Janeiro steigt von zehn auf zwölf.  São Paulo, Belém, Brasília, Natal, Maceió (via Natal), Porto Alegre und Salvador erhalten jeweils einen zusätzlichen wöchentlichen Flug von und nach Portugal.  Der Ausbau der Verbindungen beschränkt sich allerdings nicht auf Brasilien. Mosambiks Hauptstadt Maputo wird ab Sommer 2024 wöchentlich vier- statt wie bisher dreimal angeflogen. In Nordamerika wird die Zahl der Verbindungen nach Toronto (Kanada) auf 13 wöchentliche Flüge aufgestockt. Und San Francisco (USA) wird im Hochsommer wöchentlich sechs- statt fünfmal angesteuert. In Europa erhöht TAP Air Portugal vor allem die Zahl der Flüge zwischen Lissabon und Italien. 

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Air Baltic setzt drei Deutschland-Strecken aus

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic wird im Winterflugplan 2023/24 drei Deutschland-Strecken nicht bedienen. Es handelt sich um die Ziele Hamburg, Hannover und Stuttgart.  Mit Wirksamkeit zum 27. Oktober 2023 werden die Flüge zwischen Vilnius und der Hansestadt ausgesetzt. Ab 28. Oktober 2023 werden Hannover und Stuttgart zumindest über den Winter 2023/24 nicht bedient. Die Wiederaufnahmen zum Sommer 2024 sind angestrebt. 

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Easyjet nimmt Birmingham-Salzburg auf

Die Billigfluggesellschaft Easyjet wird ab 13. Jänner 2024 einmal wöchentlich zwischen Birmingham und Salzburg fliegen. Ab der Schweiz legt man zwei neue Routen auf.  So geht es ab 16. Dezember 2023 je zweimal wöchentlich ab Genf und Salzburg nach London-Stansted. Die drei zusätzlichen Routen hat man vorerst während der Winterperiode 2023/24 im Portfolio. 

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Hydraulikprobleme: A320 von Ural Airlines musste auf Acker notlanden

Der von Ural Airlines betriebene Airbus A320 mit der Registrierung RA-73805 (vormals VP-BMW) musste am 12. September 2023 eine Notlandung auf einem Feld nahe der Ortschaft Kamenka absolvieren. Die Maschine befand sich als U61383 auf dem Weg von Sotschi nach Omsk. Am Zielort setzte man aber nicht auf, sondern setzte den Flug in Richtung Novosibirsk fort. Die Daten von Flightradar24 zeigen, dass etwa 17 Minuten vor der Landung auf dem Feld der Notfall-Transpondercode 7700 gesendet wurde. Offiziellen Angaben nach, auf die sich die staatliche Nachrichtenagentur Tass beruft, habe der betroffene Airbus A320 Hydraulikprobleme gehabt. Die Crew hatte Sorgen, dass die Bremsen bei der Landung nicht funktionieren könnten und zogen daher eine Notlandung auf einem Acker vor. In diesem Zusammenhang bemerkenswert: Erst kürzlich wurde bekannt, dass zumindest bei Aeroflot der Umgang mit defekten Bremsen massiv gelockert wurde. Experten waren schon damals der Meinung, dass dies ein enormes Sicherheitsrisiko darstellen könnte. Interessanterweise äußerte Firmenchef Sergey Skuratov während einer Pressekonferenz eine Theorie, die davon zumindest leicht abweicht. Er meinte, dass eines der drei Hydraulik-Systeme ausgefallen wären. Dieses hätte dazu geführt, dass die Piloten sowohl die Slats als auch die Flaps nicht mehr hätten bewegen können. Da die Piste in Omsk zu kurz gewesen wäre, hätte der Kapitän eine Ausweichlandung in Novosibirsk beschlossen. Allerdings führten die Probleme auch dazu, dass der Airbus A320 wegen erhöhtem Treibstoffverbrauch sein Ziel nicht mehr erreichen konnte. Deshalb wurde eine Notlandung auf einem Weizenfeld durchgeführt. Diese ist erfolgreich gelungen, jedoch hat man bei Ural Airlines damit durchaus Erfahrung, denn

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Wizz Air gibt Eilat-Flüge ab Wien auf

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air wird im Winterflugplan 2023/24 ab Wien-Schwechat die südisraelische Destination Eilat nicht mehr anbieten. Der Carrier hat diese Route bereits aus dem Verkauf genommen und gegenüber Aviation.Direct die Einstellung bestätigt. Vor einigen Jahren brachte Wizz Air Nonstop-Flüge nach Eilat in den Wiener Winterflugplan. Zu Beginn wurde noch der damals zivil mitbenutzte Militärflughafen Ovda angesteuert, denn aus verschiedenen Gründen wären Nonstopflüge nach Eilat-Hozman nicht möglich gewesen. Nach der Eröffnung des Airports Eilat-Ramon wechselte man auf diesen. Die Corona-Pandemie brachte mit sich, dass Wizz Air die Flüge nach Eilat erst im Winterflugplan 2022/23 reaktivieren konnte. Diese wurden äußerst kurzfristig aufgelegt, jedoch lag dies primär daran, dass sich die Einreise- und Quarantänebestimmungen während der gesamten Pandemiezeit häufig geändert haben und besonders Israel über einen längeren Zeitraum hinweg sehr harte Bestimmungen hatte. Zeitweise durften Touristen überhaupt nicht einreisen. Im Winter 2023/24 werden Personen, die ihre Urlaube in Eilat verbringen wollen, vergeblich Nonstopflüge ab Wien suchen. Diese werden seitens Wizz Air nämlich nicht mehr angeboten, bestätigte eine Sprecherin gegenüber Aviation.Direct. Eine Alternative in dieser Region steht ab Wien beim pinkfarbenen Lowcoster nicht zur Verfügung. Allerdings bietet der Mitbewerber Ryanair Flüge nach Akaba an. Der Airport befindet sich Luftlinie direkt gegenüber von Eilat-Hozman, jedoch auf jordanischer Seite. Passagiere, die nach Eilat wollen und in Akaba landen, sollten beachten, dass für Jordanien für die meisten europäischen Staatsbürger ein kostenpflichtiges Visum erforderlich ist. Dieses kann vorab online beantragt und bezahlt werden oder aber bei Ankunft erteilt werden. Weiters sind die Grenzübertritte von Jordanien nach Israel

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SAS baut den Konzernvorstand um

Bei der skandinavischen Fluggesellschaft SAS ist es im Vorstand zu Neubesetzungen gekommen. Unter anderem wurde Ginger Hughes zum neuen Chief Transformation Officer ernannt. Der neue Chief Commercial Officer ist Paul Verhagen, der in der Vergangenheit unter anderem bei Aeromexico und Iberojet in führenden Funktionen tätig war. Hughes war zuvor für jene Beratungsfirma, die die SAS Group durch das Chapter-11-Verfahren begleitet hat, aktiv.

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