Jan Gruber

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Jan Gruber

Eurowings führt Abschiedsflug für BER-Terminal 5 durch

Im Auftrag des Reiseveranstalters Niki Aviation & Holidays wird die Fluggesellschaft Eurowings am 2. September 2023 einen Rundflug ab „Berlin-Schönefeld“ durchführen. Hintergrund ist, dass das zuletzt als Terminal 5 bezeichnete Gebäude offiziell verabschiedet wird. Das noch aus DDR-Zeiten stammende Terminal war zunächst Teil des Flughafens Berlin-Schönefeld und anschließend einige Wochen als Terminal 5 Teil des neuen BERs. Allerdings wurde es rasch vom Netz genommen, da aufgrund der Corona-Pandemie die Nachfrage sehr gering war. Kürzlich wurde beschlossen, dass es nie wieder als Netz gehen wird. Am 2. September 2023 wird Eurowings im Auftrag von Niki Aviation & Holidays eine Art Abschiedsflug für das alte Schönefeld-Terminal durchführen. Dieser soll um 17 Uhr 50 Lokalzeit abheben. Tickets sind ab 199 Euro direkt beim Anbieter erhältlich.

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Air Astana stellt Frankfurt-Astana auf Boeing 767-300ER um

Die kasachische Fluggesellschaft Air Astana stockt die tägliche Flugverbindung zwischen Astana und Frankfurt am Main auf. Künftig wird man statt des Airbus A321neo mit Widebodies des Typs Boeing 767-300ER fliegen. Somit kann man pro Flug um 57 Reisende mehr befördern und ein verbessertes Business-Class-Produkt anbieten. „In den Sommermonaten sind unsere Flüge von Frankfurt nach Astana traditionell besonders stark gebucht, weshalb wir uns sehr freuen, dass wir dank des Einsatzes einer größeren Maschine auf dieser Strecke jetzt pro Woche fast 400 zusätzliche Fluggäste ab Frankfurt befördern können“, so Susith Hettihewa, Senior Regional Manager EU Central & East, Turkey bei Air Astana. „Viele Geschäftsreisende und Touristen nutzen diese Verbindung, um von Astana oder unserem zweiten Drehkreuz in Almaty zu zahlreichen Zielen in Kasachstan und Zentralasien umzusteigen. Hinzu kommen im Sommer zahlreiche Passagiere, die in der Region ihre Freunde und Verwandte besuchen möchten.“

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Kind zweimal zu Boden gestoßen: UK-Gericht verurteilt zwei betrunkene Passagiere

Vor einiger Zeit ist es vor dem Start eines Tui-Airways-Fluges von Manchester nach Kreta zu einem besonders unangenehmen Fall von Passagieren, die sich daneben benehmen, gekommen. Ein betrunkenes Paar weigerte sich von Bord zu gehen und ihr eigenes Kind fiel dadurch zweimal zu Boden. Die beiden hatten sich im Vereinigten Königreich vor Gericht zu verantworten. In der Verhandlung sagte auch eine Tui-Flugbegleiterin ein Zeugin aus. Kurz vor dem Start habe das Kabinenpersonal bemerkt, dass die beiden Fluggäste betrunken sind. Dies wurde dem Cockpit gemeldet und dieses habe dann entschieden, dass die beiden nicht nach Kreta mitfliegen dürfen. Zwischen den Flugbegleitern und den beiden unruly PAX entwickelte sich ein Streitgespräch, denn das Paar weigerte sich strikt das Flugzeug zu verlassen. Während dem lautstarken Gespräch ist das Kind zu Boden gefallen. Die Stewardess gab vor Gericht an, dass die Eltern ignoriert hätten, dass dieses vom Gangplatz gefallen ist. Sie wäre dem Mädchen zur Hilfe gekommen und habe es wieder auf ihrem Sitzplatz positioniert. Die „Sun“ berichtet weiters unter Berufung auf die Zeugenaussage der Tui-Flugbegleiterin, dass diese die Situation als schlimmste, die sie je erlebt habe, vor Gericht beschrieben habe. Doch damit nicht genug: Die Mutter habe das Kind dann betatscht während ihr Mann versuchte sie über den Gang zu führen. Dadurch wäre das Kind zum ersten Mal zu Boden gefallen. Beim zweiten Mal habe die Frau das Kind dann mit Absicht so gestoßen, dass es erneut heruntergefallen ist. Die Summe der Ereignisse war der Crew dann zu viel, denn dann wurde die

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Ryanair rechnet mit weiterer Konsolidierung der Luftfahrt

Die Ryanair Group vermutet, dass es innerhalb der nächsten beiden Jahre zu einer weiteren Konsolidierung der europäischen Luftfahrt kommen wird. Die Anbietervielfalt werde sich weiter reduzieren und dies würde unweigerlich zu Lasten der Passagiere gehen, denn dadurch würden auch die Ticketpreise steigen. Erst vergangene Woche wurde bekanntgegeben, dass Lufthansa mit vorerst 41 Prozent bei Ita Airways einsteigen wird. Zu einem späteren Zeitpunkt will man den Alitalia-Nachfolger, der momentan tief in der Verlustzone steckt, komplett übernehmen. Damit kauft man sich in großen Stil in den italienischen Markt ein und wischt gleichzeitig dem Skyteam eines aus, denn mit dem Übertritt in die Star-Alliance ist zu rechnen. In Portugal sucht man nach einem Käufer für Tap. Mal wieder, denn der Carrier wurde vor einigen Jahren bereits privatisiert, jedoch in mehreren Schritten schleichend erneut verstaatlicht. Für das Star-Alliance-Mitglied sollen sich die IAG, Air France-KLM und Lufthansa interessieren. In Spanien wurde Air Europa mehr oder weniger schon an die International Airlines Group verkauft, jedoch gibt es noch kein grünes Licht seitens der EU-Kommission, die erhebliche wettbewerbsrechtliche Bedenken hat. Schon vor der Corona-Pandemie galt SAS als potentieller Übernahmekandidat . Immer wieder wurde Lufthansa nachgesagt, dass man am skandinavischen Star-Alliance-Partner großes Interesse habe. Zu offiziellen Übernahmeverhandlungen ist es bislang nicht gekommen. Es dürfte aber nur noch eine Frage der Zeit sein bis sich zumindest die staatlichen Mehrheitseigentümer von ihren Anteilen trennen werden. Auf der anderen Seite der Ostsee soll die staatliche Air Baltic wieder privatisiert werden, jedoch gibt es noch keinen Zeitplan für einen etwaigen Verkauf. Weitere

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Winter 2023/24: Wizz Air kündigt Prag-Gatwick an

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air legt für den Winterflugplan 2023/24 eine weitere Route ab Prag auf. Man wird die tschechische Hauptstadt mit London-Gatwick, wo Wizz Air UK eine Basis unterhält, verbinden. Der Erstflug ist für den 29. Oktober 2023 angekündigt. Derzeit plant der pinkfarbene Lowcoster diese Route täglich zu bedienen. Weiters fliegt man ab dem zweitgrößten Airport der britischen Hauptstadt im Winterflugplan 2023/24 auch nach Hurghada. Diese Neuaufnahme soll ab 31. Oktober 2023 dreimal wöchentlich bedient werden.

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Transavia muss 210 weitere Flüge streichen

Die Billigfluggesellschaft Transavia kürzt in den Kalendermonaten Juli und August 2023 das Angebot abermals. Man hat zusätzlich zu den bereits abgesagten Flügen die Streichung von 210 weiteren Verbindungen kommuniziert. Betroffen sind hauptsächlich die Flughäfen Amsterdam-Schiphol und Eindhoven. Der Carrier betont, dass man weniger als zwei Prozent der Kapazität zurückgenommen habe. Hintergrund der Maßnahme ist, dass man Schwierigkeiten bei der Registrierung und Inbetriebnahme von vier Boeing 737, die vormals bei Blue Air im Einsatz waren, hat. Weiters leidet man derzeit unter dem Mangel von Ersatzteilen.

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Kuala Lumpur: SKS Airways flottet zehn Embraer 195-E2 ein

Die malaysische Fluggesellschaft SKS Airways wird zehn Regionaljets des Typs Embraer 195-E2 einflotten. Diese sollen ab dem kommenden Jahr übernommen werden. SKS Airways wird die Maschinen mit 136 Sitzplätzen in Einklassenkonfiguration betreiben. Die Jets wurden nicht direkt bei Embraer bestellt, sondern werden über den Leasingeber Azorra Aviation bezogen. Mit Hilfe der Regionaljets will SKS Airways den Verkehr ab dem Flughafen Kuala Lumpur-Subang ausbauen

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Ryanair hat einzige Boeing 737-700 an Buzz abgegeben

Die irische Fluggesellschaft Ryanair DAC hat ihre einzige Boeing 737-700, die bislang als EI-SEV registriert war, an die polnische Konzernschwester Buzz abgegeben. Der Mittelstreckenjet soll künftig verstärkt im Chartersegment vermarktet werden. In Polen wurde die Maschine als SP-RUM eingetragen. Laut CH-Aviation.com wurde diese Boeing 737-700 bereits auf diversen Charterrouten ab Polen unter Buzz-Flugnummern eingesetzt. Es handelt sich um das einzige Flugzeug dieses Typs in der Konzernflotte der Ryanair Group. Es verfügt über eine VIP-Bestuhlung.

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Ita Airways: Gewerkschaften sehen Lufthansa-Einstieg kritisch

Einen besonders langen Atem hat Lufthansa bei Ita Airways gezeigt, denn man blieb trotz des Umstands, dass man im ersten Anlauf – damals noch in Kooperation mit MSC – den Kürzeren gezogen hat, hartnäckig bis alle anderen Interessenten die Lust verloren haben. Ganz gewiss ist der Alitalia-Nachfolger aber keine sprudelnde Einnahmequelle, denn die Italiener stecken tief in den roten Zahlen. An der Vorgänger-Airline haben sich schon viele Konzerne „die Finger verbrannt“. Als Beispiele wären da die italienische Post, Air France-KLM und Etihad Airways zu nennen. Den Steuerzahler haben sowohl Alitalia als auch Ita Airways schon unzählige Milliarden Euro gekostet. Lufthansa ist offensichtlich der Ansicht, dass man den italienischen Carrier in ein profitables Luftfahrtunternehmen verwandeln kann und kündigt in einer Medienmitteilung gar schon Neueinstellungen und Expansion an. Der „Deal“, den die italienische Regierung und Lufthansa vereinbart haben, muss jedoch noch wettbewerbsrechtlich geprüft werden. Ob die EU-Kommission dies durchwinken wird oder aber später ein Gericht alles ins Wanken bringen könnte, ist derzeit reine Spekulation. Erst kürzlich erklärte das EU-Gericht die Staatshilfe, die Deutschland gewährt hatte, für rechtswidrig. Der EuGH entschied, dass die seitens Italien an Carrier mit lokaler Betriebsgenehmigung aufgrund der Corona-Pandemie gewährten Beihilfen illegal waren, da Diskriminierung aufgrund der Herkunft vorlag. Gänzlich auszuschließen ist also nicht, dass es zu kartellrechtlichen Problemen kommen könnte, jedoch ist der italienische Markt gegenüber dem deutschen erheblich wettbewerbsintensiver. Die Gewerkschaften Vereinigung Cockpit und Unabhängige Flugbegleiter Organisation sehen den Einstieg von Lufthansa bei Ita Airways zweigeteilt. Einerseits hofft man, dass im Wachstum der Firmengruppe Chancen liegen und

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Delta, United und Volotea mit Erstflügen ab Berlin

Gleich mehrfach durfte das Management des Flughafens Berlin-Brandenburg zu Erstflugzeremonien antreten, denn Delta Air Lines, United Airlines und Volotea haben Verbindungen zum deutschen Hauptstadt-Airport aufgenommen. United Airlines verbindet seit 26. Mai 2023 Berlin mit Washington D.C. und bietet somit nebst New York-Newark eine zweite Route an. Die neue Langstreckenverbindung soll vorerst saisonal bis zum Ende der Sommerflugplanperiode 2023 angeboten werden. Über eine mögliche Fortführung im Winter 2023/24 wurde noch nicht endgültig entschieden. Washington-Berlin wird mit Boeing 767-400, die mit 240 Sitzplätzen bestuhlt sind, bedient. „Durch die neue Nonstop-Verbindung vom BER nach Washington, D.C. sind die beiden Hauptstadtregionen nur noch rund 9 Stunden voneinander entfernt. Mit dieser zweiten Verbindung an die Ostküste der USA baut United Airlines ihr Engagement am BER deutlich aus. Die Verbindung BER – Washington trägt dazu bei, die Zusammenarbeit und den Tourismus zwischen Deutschland und den USA weiter zu stärken und festigt die Attraktivität der Boom-Region Berlin-Brandenburg als Wirtschaftsstandort. Ich wünsche allen Passagieren einen guten Flug“, so BER-Chefin Aletta von Massenbach. Das Comeback feierte Delta Air Lines, denn der U.S.-amerikanische Carrier nimmt nach längerer Abwesenheit wieder ab New York-JFK Kurs auf die deutsche Bundeshauptstadt. Diese Route wird täglich bedient. Dazu von Massenbach: „Für viele Menschen aus Kunst, Kultur und Wirtschaft ist es ein Bedürfnis, sich schnell, direkt und jederzeit zwischen New York und Berlin bewegen zu können. Ich freue mich deshalb, Delta Air Lines als langjährige Partnerin der Flughafengesellschaft in Tegel mit dieser wichtigen Verbindung jetzt am BER begrüßen zu können. Die gute Zusammenarbeit mit Delta am

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