Jan Gruber

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Jan Gruber

Portugal: Regierung feuert Tap-Führungsspitze

Bei Tap Air Portugal haben sowohl Vorstandsvorsitzende Christine Ourmières-Widener als auch Verwaltungsratspräsident Manuel Beja die Kündigung kassiert. Hintergrund ist, dass eine ehemalige Managerin vor ihrem Wechsel in eine Regierungsposition eine Abfindung in der Höhe von einer halben Million Euro erhalten hat. Die Angelegenheit hat in Portugal hohe Wellen geschlagen und führte auch zu mehreren Rücktritten, darunter auch die betroffene Staatssekretärin im Finanzministerium. Die Gewerkschaften fordern seit mehreren Wochen, dass Firmenchefin Christine Ourmières-Widener den Hut nehmen soll, da ihr vorgeworfen wird, dass sie gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Verwaltungsrats die Abfindungszahlung durchgewunken haben soll. Derzeit befindet sich Tap Air Portugal im Mehrheitseigentum der Regierung. Politisch ist die Beteiligung an der Fluggesellschaft dem Finanzministerium unterstellt. Finanzminister Fernando Medina zog am Donnerstagabend die Reißleine und teilte mit, dass man sich von beiden Managern getrennt hat. „„Es war notwendig, das Vertrauensverhältnis zwischen Tap und dem Land und den Portugiesen wiederherzustellen“, so das Regierungsmitglied. Das Finanzministerium habe die 500.000-Euro-Abfindung untersucht und wäre zum Schluss gekommen, dass diese nicht gerechtfertigt war. Alexandra Reis, kurzzeitig Chefin von Tap und danach einige Zeit weiterhin als Managerin dem Unternehmen angehörig, hatte diese trotz Eigenkündigung vor ihrem Wechsel in die Politik erhalten. Sie bekleidete einige Monate die Position der Staatssekretärin im Finanzministerium ehe sie unter dem öffentlichen Druck zurückgetreten ist. Ein neuer Firmenchef für Tap Air Portugal wurde ebenfalls gefunden. Luís Rodrigues, bislang Geschäftsführer von Sata, wird sowohl die Funktion des CEO als auch des Verwaltungsratspräsidenten in Personalunion übernehmen. Es handelt sich um den zweiten Wechsel von der Azoren-Airline zur

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Made in Austria: Aircraft-Upcycling im Steigflug

Noch vor einigen Jahren hat sich kaum jemand Gedanken darüber gemacht was man aus einem ausgemusterten Produkt noch machen könnte. Ob Kleidungsstück, das nicht mehr gefällt oder ein in die Jahre gekommenes Flugzeug, Vieles wurde nicht wiederverwertet. Mittlerweile ist „Upcycling“ zu einem regelrechten Modetrend, der auch vor der Luftfahrt nicht Halt macht, geworden. Die japanische Fluggesellschaft ANA löste einen Hype um simple Pantoffeln, die aus Sitzbezügen hergestellt wurden, aus. Trotz eines nicht gerade preiswerten Kaufpreises war die Nachfrage so groß, dass man erst in einem Gewinnspiel die Kaufrechte gewinnen musste. Gratis gab es die „Patschen“ nicht, denn man musste ausgelost werden, um diese überhaupt kaufen zu dürfen. Sicherlich ist dies ein extremes Beispiel, jedoch erfreuen sich Upcycling-Produkte aus der Luftfahrt generell immer größerer Beliebtheit. Da in Verkehrsflugzeugen äußerst viele verschiedene Materialien verbaut sind, ist das Spektrum der Möglichkeiten, diesen ein zweites Leben einzuhauchen, äußerst groß. Es gibt nur wenige Dinge, die man nicht machen kann. Kreativität und natürlich ein bisschen Gespür, was Sammler und andere potentielle Käufer so schätzen, sind gefragt. Im Luftfahrt-Upcycling-Business ist auch ein österreichisches Startup, das von Piloten ins Leben gerufen wurde, aktiv. Beispielsweise hat man aus Komponenten der OE-LAW, einer ehemaligen Boeing 767-300ER von Lauda Air bzw. Austrian Airlines einige interessante Produkte generiert. Eigentlich klingt es ganz simpel aus einem Stück Rumpf eines Langstreckenflugzeuges zum Beispiel einen Schlüsselanhänger zu machen, aber auch nur in der Theorie. Die Herausforderung für das Team des österreichischen Startups Aicrafttag beginnt nämlich bereits bei der Suche nach geeignetem „Rohmaterial“. Ausgemusterte Verkehrsflugzeuge

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Austrian Airlines reaktiviert Teheran im Mai 2023

Voraussichtlich ab Mitte Mai 2023 will Austrian Airlines wieder zwischen Wien und Teheran fliegen. Geplant sind sechs wöchentliche Umläufe, die mit Airbus A320 bedient werden sollen. Seit einigen Wochen ist diese Route aufgrund von Sicherheitsbedenken unterbrochen. Aus vorliegenden Flugplandaten geht hervor, dass Austrian Airlines derzeit plant ab 11. Mai 2023 wieder zwischen Österreich und dem Iran zu fliegen. Die Flüge sollen täglich, ausgenommen am Verkehrstag Mittwoch, angeboten werden. Aufgrund der nicht abschätzbaren Entwicklungen im abgeschotteten Iran bleibt es abzuwarten, ob die AUA die Route tatsächlich reaktivieren wird.

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Ab Frankfurt und München: Lufthansa stockt China-Flüge auf

Ab den Drehkreuzen Frankfurt am Main und München erhöht Lufthansa nach anfänglichem Zögern schrittweise das Angebot in Richtung Shanghai und Peking. Die Aufstockungen werden im Sommerflugplan 2023 wirksam. Shanghai soll ab Frankfurt am Main per 26. März 2023 um drei wöchentliche Umläufe, die mit Boeing 747-400 bedient werden soll, aufgestockt werden. Auf dieser Route sollen vier Rotationen pro Woche angeboten werden. Ab München geht es ab 1. April 2023 zunächst dreimal wöchentlich mit Airbus A350-900 in die chinesische Metropole. Per 31. August 2023 will man auf tägliche Bedienung aufstocken. Peking, das derzeit nur einmal wöchentlich ab Frankfurt am Main angeboten wird, will man ab 27. März 2023 wieder täglich anfliegen. Auf dieser Route sollen Vierstrahler des Typs Airbus A340-300 eingesetzt werden. Von München aus nimmt man ab 1. Juli 2023 dreimal pro Woche Kurs auf die chinesische Hauptstadt. Der Einsatz von A350-900 ist geplant.

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Niederlande: Airlines klagen gegen Schiphol-Verkleinerung

In den Niederlanden haben sich sechs Fluggesellschaften zusammengeschlossen und gemeinsam eine Klage gegen die von der Regierung beabsichtigte Verkleinerung des Flughafens Amsterdam-Schiphol eingebracht. Tuifly, Easyjet, Corendon, Easyjet, Delta Air Lines und KLM haben gemeinsam den Erlass einer Einstweiligen Verfügung gegen das Vorhaben der niederländischen Regierung beantragt. Unterstützt wird das Rechtsmittel von Branchenverbänden. Hintergrund ist, dass die Regierung beabsichtigt aus Lärm- und Umweltschutzgründen die Anzahl der jährlichen Flüge von einer halben Million auf 440.000 zu verringern. Dies stößt naturgemäß bei den Airlines auf Ablehnung.

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Luxair flottet Boeing 737-Max-8 ein

Die Fluggesellschaft Luxair setzt auch künftig auf Mittelstreckenjets des U.S.-amerikanischen Herstellers Boeing. Man wird hat zwei B737-Max-8 bestellt und wird noch dieses Jahr das Muster einflotten. Noch vor dem Sommer 2023 wird Luxair zwei geleaste Maschinen dieses Typs erhalten. Zwei weitere Exemplare hat man bei Boeing bestellt. Mit den Neuzugängen will man die Flotte erweitern, aber auch die Kapazität, denn die bisherigen B737-700 sind für die aktuelle Nachfrage auf vielen Routen zu klein geworden, so der Carrier.

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Lufthansa stationiert A350-1000 in München

Lufthansa wird die zehn bestellten Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A350-1000 überwiegend ab München einsetzen. Dort sollen diese die bestehende A350-900-Flotte ergänzend. Perspektivisch werden auf ältere Vierstrahler abgelöst. Am Donnerstag überraschte Lufthansa mit einer Bestellung über insgesamt 22 Langstreckenflugzeuge. Im Zuge der Präsentation der Finanzzahlen sagte Konzernchef Carsten Spohr, dass die zehn Airbus A350-1000 in München stationiert werden und dort den Maschinentyp Airbus A380, der noch in diesem Sommer reaktiviert wird, schrittweise ablösen wird.

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Russland: Red Wings legt weitere Antalya-Strecke auf

Mit Sukhoi Superjet SSJ-100 beabsichtigt die russische Fluggesellschaft Red Wings im Sommerflugplan 2023 zweimal wöchentlich ab Nizhniy Novgorod Kurs auf das türkische Antalya zu nehmen. Derzeit ist geplant, dass diese Route am 29. März 2023 aufgenommen und zunächst zweimal pro Woche angeboten werden soll. Die Bedienung der Flüge ab Russland ist für die Verkehrstage Mittwoch und Freitag vorgesehen. In die umgekehrte Richtung geht es mittwochs und donnerstags.

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Malpensa: Neos nimmt Toronto auf

Die italienische Fluggesellschaft Neos wird im Sommerflugplan 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Mailand (Malpensa) und Toronto anbieten. Diese soll am 6. April 2023 aufgenommen und jeweils am Verkehrstag Donnerstag bedient werden. Ebenso stockt man die Verbindung nach Amritsar, die momentan mit Zwischenstopp in Tiflis angeboten wird, auf. Ab 5. April 2023 soll die Zwischenlandung in Georgien nur noch einmal in der Woche durchgeführt werden. Auf diesem Kurs kommt dann weiterhin eine Boeing 737-800 zum Einsatz. An den anderen Verkehrstagen fliegt man mit Boeing 787-9 nach den Mustern Amritsar-Malpensa-New York JFK bzw. Amritsar-Malpensa-Toronto.

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München: Eurowings Discover fliegt weiterhin für Lufthansa

Auch im Sommerflugplan 2023 sollen von Eurowings Discover betriebene Airbus A320 unter Lufthansa-Flugnummern ab München eingesetzt werden. Die Wetlease-Zusammenarbeit wurde laut vorliegenden Flugplandaten bis zumindest Ende Oktober 2023 verlängert. Aus dem Reservierungssystem ist – vorbehaltlich kurzfristiger Änderungen – ersichtlich, dass die Ferienfluggesellschaft ab der bayerischen Landeshauptstadt für Lufthansa unter anderem nach Alicante, Bastia, Bilbao, Bodrum, Catania, Dublin, Dubrovnik, Edinburgh, Faro, Ibiza, Heraklion, Lamezia Terme, Menorca, Malaga, Luqa, Mykonos, Neapel, Palermo, Palma de Mallorca, Rhodos, Sofia und Thessaloniki fliegen wird.

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