Jan Gruber

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Jan Gruber

Kommentar: Businessjet-Stammkundin Gewessler will ihr Hobby verbieten lassen

Österreichs Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) bezeichnet sich selbst als Klimaschutzministerin und lässt keine Gelegenheit aus, um ihre Abneigung gegenüber der Luftfahrt zum Ausdruck zu bringen. Nun fordert die passionierte Stammkundin von Bedarfsfluggesellschaften ein Verbot von Businessjets. Der Luftfahrtverband kritisiert das Regierungsmitglied heftig. Geht es nach Leonore Gewessler so gäbe es längst keine Flüge innerhalb Österreichs sowie auf der Kurzstrecke mehr. Diesen hat sie regelrecht den Kampf angesagt und will sie unter anderem durch staatlich finanzierte Nachtzüge ersetzen. Wer nun spekuliert, dass die Nightjet-Züge dadurch günstiger werden könnten, irrt, denn das Preisniveau ist weiterhin äußerst hoch, wenn man mal vom Sitzwagen, in dem innerhalb Österreichs auch das Klimaticket gilt, absieht. Auch hinsichtlich des Komforts in den Schlaf- und Liegewägen gehen die fulminanten Darstellungen von Gewessler, den ÖBB und der Realität weit auseinander. Es wird äußerst viel versprochen, aber gehalten wird davon, wenn überhaupt, nur ein kleiner Bruchteil. Besonders heftig wird seitens Passagieren die angeblich gelegentliche mangelnde Sauberkeit kritisiert. Aber auch der Umstand, dass Downgrades in niedrigere Kategorien als bezahlt durchaus an der Tagesordnung sein sollen und sich anschließend die Erstattung des Differenzbetrages zäh wie Leder hinziehen kann. Die Luftfahrt ist übrigens in diesem Zusammenhang so ganz und gar kein Vorbild, denn viele Airlines stellen sich regelrecht taub, stumm und unwissend, wenn es darum geht, dass Geld an Passagiere überwiesen werden muss. Beispielsweise hat es Austrian Airlines wegen nur 80 Euro auf einen Vollstreckungsbescheid ankommen lassen. Selbsternannte Klimaschützer fordern seit einiger Zeit, dass Privatjets generell verboten werden sollen. Ihr Argument ist, dass

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Klagenfurter Stadtsenat stimmt für das Ziehen der Call-Option

Nachdem die Kärntner Landesregierung bereits in der Vorwoche formell beschlossen hat, dass die Call-Option für den Lilihill-Anteil am Klagenfurter Flughafen gezogen wird, hat nun der Stadtsenat von Klagenfurt ebenso einen Beschluss gefasst. Künftig wollen sich das Land Kärnten und die Stadt Klagenfurt die Eigentümerschaft am Airport im Verhältnis 80:20 aufteilen. Dem Beschluss des Senats muss noch eine Abstimmung im Gemeinderat folgen, jedoch gilt dies nur noch als reine Formsache. Es ist davon auszugehen, dass ein jahrelanger Rechtsstreit mit Lilihill folgen wird, denn seitens des ehemaligen Mehrheitseigentümers wurden bereits rechtliche Schritte gegen das Vorgehen der öffentlichen Hand angekündigt.

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Elba-Verbindung: Luganos letzte regelmäßige Flüge

Am Tessiner Flughafen Lugano gibt es seit der Pleite von Darwin Airline und dem Rückzug von Swiss nur noch wenige Linienflüge. Auch im Charterbereich ist man im direkten Vergleich mit anderen eidgenössischen Airports eher schwach aufgestellt. Die Elba-Flüge, die auch heuer wieder von Silver Air durchgeführt werden, sind zumindest ein kleiner Lichtblick. Touristisch hat die Region rund um den Lago Maggiore so einiges zu bieten, jedoch ist der Lugano-Agno-Airport seit einigen Jahren auf dem absteigenden Ast. Einst verfügte man über ein durchaus dichtes Crossair-Netzwerk, jedoch wurde dieses nach und nach zurückgefahren. Auch Darwin Airline versuchte sich zunehmend außerhalb der Homebase. Die Pleite des Carriers, der zuletzt als Adria Airways Switzerland aufgetreten ist, führte zum Verlust von Linienstrecken. Der Rückzug von Swiss besiegelte dann auch das Aus der Drehkreuzanbindungen. Während der Corona-Pandemie musste man gar Insolvenz anmelden. Zeitweise gab es ein Projekt einen eigenen Carrier auf die Beine zu stellen, jedoch wurde es um dieses wieder äußerst ruhig. Komplett ruhig ist es in Lugano aber nicht, denn der Airport wird rege von der General- und Business-Aviation genutzt. Diese ist die Hauptkundschaft des Tessiner Flughafens. Regelmäßige Linienflüge hat man nämlich schon einige Zeit nicht mehr. Ab 18. Juni 2023 führt die tschechische Silver Air wieder Charterflüge im Auftrag von Flights&Travel nach Marina di Campo durch. Diese werden schon seit vielen Jahren – mit zeitweiser Unterbrechung während der Corona-Pandemie – angeboten. Zum Einsatz kommen Turbopropflugzeuge des Typs Let 410. Die kleinen Maschinen verkehren an den Verkehrstagen Mittwoch und Sonntag, wobei laut vorliegendem Flugplan

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Für Belpmoos Reisen: Skyalps hat Olbia-Bern aufgenommen

Seit Freitag, den 26. Mai 2023 gibt es wieder Charterflüge zwischen Bern und Olbia. Diese werden von der südtiroler Skyalps im Auftrag des Tour Operators Belpmoos Reisen bedient. Seit der Pleite der SkyWork Airlines gibt es in Bern-Belp keine regelmäßigen Linienflüge mehr. Wohlaber werden regelmäßig Charterflüge durchgeführt. Die Lübeck-Flüge sind formell Charterflüge. Im Sommerflugplan 2023 werden ab Bern-Belp unter anderem die Ziele Alicante, Marina di Campo (Elba), Lübeck, Jerez de la Frontera und Palma de Mallorca im Veranstalterauftrag angeflogen. Skyalps wird die Olbia-Route im Rahmen eigenwirtschaftlicher Umläufe, die man zwischen Bozen und Olbia durchführt, bedienen. Das Fluggerät des Typs de Havilland Dash 8-400 fliegt dabei vor dem inneritalienischen Rückflug zunächst für Belpmoos Reisen nach Bern und wieder zurück nach Sardinien.

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Urlaubsbuchungen: Verbraucherzentrale warnt vor Internet-Betrügern

Momentan befinden sich viele Menschen auf der Suche nach Last-Minute-Schnäppchen für ihre Sommerurlaube. Wo gespart werden soll, sind auch Betrüger nicht weit, die daran interessiert sind nur das Geld aus der Tasche zu ziehen. Die deutsche Verbraucherzentrale warnt ausdrücklich. Laut den Konsumentenschützern sind deutliche Warnsignale, dass der Preis erheblich günstiger ist als bei anderen Anbietern und dass zusätzlich Druck gemacht wird. Auch sollen Betrüger versuchen Sicherheitsmaßnahmen regulärer Anbieter zu umgehen, in dem beispielsweise die Kommunikation auf WhatsApp verlagert wird. Zusätzlich wird zumeist eine hohe Anzahlung gefordert. Personen, die Betrügern aufgesessen sind, sollten versuchen die Zahlung zu stoppen und mit möglichst allen Unterlagen, Screenshots und sonstigen Beweismitteln eine Strafanzeige bei der für den Wohnsitz zuständigen Dienststelle der Polizei erstatten.

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Air-Baltic-Flotte auf 42 Airbus A220-300 gestiegen

Die Flotte der lettischen Air Baltic ist zwischenzeitlich auf 42 Airbus A220-300 angewachsen. Die YL-ABP ist ab 27. Mai 2023 übernommen worden. Sie ist Teil der 50 Airbus A220-300, die der Carrier bestellt hat. Darüber hinaus verfügt airBaltic über 30 Optionen und Kaufrechte für denselben Flugzeugtyp. Bislang hat Air Baltic mehr als 11 600 000 Passagiere mit Flugzeugen des Typs Airbus A220-300 befördert. Die Airbus A220-300 der Fluggesellschaft haben fast 133 000 Flüge absolviert und sind über 289 000 Blockstunden geflogen.

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Dritte Piste: Land Niederösterreich bewilligt Fristverlängerung

Das Amt der niederösterreichischen Landesregierung hat in seiner Funktion als UVP-Behörde mit Bescheid vom 26. Mai 2023 die Realisierungsfrist für die Errichtung der dritten Piste am Flughafen Wien-Schwechat bis zum 30. Juni 2033 verlängert. Der Vorstand der Flughafen Wien AG hatte zuvor einen entsprechenden Antrag gestellt. Unmittelbar vor der Coronapandemie wurde das Vorhaben rechtskräftig bewilligt, jedoch aufgrund der Krise geringerer Passagierzahlen wurde mit dem Bau noch nicht begonnen. Nun hat Österreichs größter Airport Zeit bis 2033, andernfalls würde die Genehmigung verfallen.

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Korean Air stockt Frankfurt-Flüge auf

Mit Wirksamkeit zum 1. Juli 2023 wird das Skyteam-Mitglied Korean Air wieder häufiger Kurs auf Frankfurt am Main nehmen. Man wird künftig sieben Umläufe pro Woche anbieten und bringt damit den Verkehr zwischen Südkoreas Hauptstadt und der deutschen Wirtschaftsmetropole wieder auf das Vorkrisenniveau. Derzeit bietet der Carrier fünf Umläufe pro Woche an. Die zusätzlichen Flüge starten jeweils um 11:25 Uhr am Incheon International Airport und landen um 17:40 Uhr in Frankfurt. Zurück geht es jeweils um 19:40 Uhr ab Frankfurt mit Ankunft am Folgetag um 14:10 Uhr in Incheon. Im Regelfall kommen Boeing 777-300ER, die mit 277 Sitzen bestuhlt sind, zum Einsatz.

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Drei Monate bedingt: In den Urlaub gereist, aber Hund zu Hause im Schlafzimmer eingesperrt

Haustiere können treue Begleiter sein, jedoch spätestens wenn es in den Urlaub geht und die Mitnahme des Tieres entweder mit hohen Kosten verbunden ist oder aber die Airline generell die Beförderung von Hund, Katze und Co. verweigert, kann es kompliziert werden. Sofern sich niemand findet, der das Tier betreut oder aber man sich keine Tierpension leisten kann, sollte man besser auf die Reise verzichten. Das kam für einen Salzburger nicht in Frage, denn er sperrte seine Pitpull-Hündin lieber in seinem Schlafzimmer ein. Auf seinen Urlaub wollte der Salzburger nämlich nicht verzichten und so wurde das Tier einfach sich selbst in der Wohnung überlassen. Der Magistrat der Stadt Salzburg schritt ein, denn es gab Hinweise von Nachbarn, denn der Vierbeiner machte unter anderem mittels lautem Bellen auf seine missliche Lage aufmerksam. Die rechtlichen Schritte für die zwangsweise Öffnung der Wohnung wurden durchgeführt und anschließend fand ein Amtstierarzt am 8. November 2022 ein abgemagertes Tier in einem verwüsteten Zimmer, das noch dazu mit Urin und Kot verschmutzt war, vor. Es wird vermutet, dass der Vierbeiner einige Wochen ohne Nahrung und Wasser gewesen sein könnte. Der verantwortliche Amtstierarzt hat veranlasst, dass die Pitbull-Hündin bei der Pfotenhilfe versorgt wird. Dort wurde das Tier aufgepeppelt. Dem einstigen Hundebesitzer wurde das Tier nicht nur entzogen, sondern er musste sich vor dem Landesgericht Salzburg verantworten. Der Magistrat der Stadt Salzburg hat nämlich Strafanzeige erstattet. Im Verfahren versuchte sich der Mann dahingehend zu rechtfertigen, dass er dachte, dass ein Freund regelmäßig nach dem Tier schauen würde. Nach drei

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Schauinsland-Reisen übernimmt Sundair und FlyAir41 mehrheitlich

Der deutsche Tour Operator Schauinsland-Reisen übernimmt die Mehrheit an der Ferienfluggesellschaft Sundair und ihrer kroatischen Schwesterairline FlyAir41. Man will sich mit beiden Marken „künftig noch stärker im Markt etablieren“. Schauinsland-Reisen war bereits an Sundair beteiligt. Von der Firmengründung an bis zur Anmeldung des Schutzschirmverfahrens, das man im Zuge der Corona-Pandemie absolvierte, hielt man 49 Prozent. Der Carrier stand anschließend vollständig im Eigentum von Geschäftsführer Marcos Rossello. Später wurde auch die in Kroatien angesiedelte Schwester FlyAir41, die hauptsächlich im Wetlease für Sundair fliegt, gegründet. Nun gab Schauinsland-Reisen bekannt, dass man die Mehrheit an beiden Fluggesellschaften übernommen hat. Dazu erklärt Geschäftsführer Gerald Kassner: „Mit dem Einstieg bei Sundair und der kroatischen Schwesterfluggesellschaft FlyAir41 können wir uns noch mehr Kapazitäten im Markt sichern, jederzeit schnell auf aktuelle Entwicklungen reagieren und Synergieeffekte bei der gemeinsamen Flugplanung nutzen“, erklärt Gerald Kassner. „Außerdem haben wir so künftig die Möglichkeit, bei Bedarf auch Nischenmärkte stärker zu bedienen.“ Weiters heißt es, dass bestehende Veranstalterverträge und Sundair-Linienflüge auf eigene Rechnung fortgeführt werden sollen. Man betont, dass die Mitarbeiter beider Carrier profitieren würden, denn eigenen Angaben nach würde Schauinsland-Reisen als Mehrheitseigentümer für Sicherheit und Kontinuität bestehen. Auch schreibt der Tour Operator, dass man „als Mehrheitsgesellschafter voll hinter Marcos Rossello und seinem Team“ stehen würde. Gemeinsam betreiben die beiden Fluggesellschaften neun Maschinen der Airbus-A320-Reihe. „Wir können so noch unabhängiger am Markt agieren und freuen uns auf die gemeinsame Zukunft“, so Schauinsland-Chef Kassner.

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