Jan Gruber

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Jan Gruber

Jetblue startet Ticketverkauf auf New York-Paris

Ab 29. Juni 2023 beabsichtigt Jetblue täglich mit Airbus A321LR zwischen New York (JFK) und Paris (Charles de Gaulle) zu fliegen. Mittlerweile hat der Carrier den Verkauf von Flugscheinen aufgenommen. Flug B61407 soll jeweils um 17 Uhr 00 am JFK-Airport starten und den französischen Hauptstadtflughafen um 6 Uhr 55 am Folgetag erreichen. Die Rückflüge heben als B61408 gegen 8 Uhr 55 in Paris ab und erreichen New York gegen 11 Uhr 20. Die angegebenen Flugzeiten sind jeweils Lokalzeiten.

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April 2023: Lufthansa setzt Boeing 747-400 nach Mallorca ein

Im April 2023 wird Lufthansa zwischen Frankfurt am Main und Palma de Mallorca temporär auch Langstreckenflugzeuge des Typs Boeing 747-400 einsetzen. An ausgewählten Samstagen soll das Kurspaar LH1158/LH1159 mit Jumbojets durchgeführt werden Vorerst ist der Einsatz der Großraumjets für April 2023 befristet. Der Konzern reagiert damit auf die hohe Nachfrage rund um Ostern.

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Klagenfurt: Polizei erwischt zwei Männer mit gefälschten Aufenthaltstiteln

Am Samstag, den 4. März 2023, griff die Polizei am Flughafen Klagenfurt zwei Männer, die gefälschte irische Aufenthaltstitel vorgewiesen haben, auf. Es soll sich um einen Georgen und einen Staatsangehörigen der Republik Moldau gehandelt haben. Laut Erklärung der Landespolizeidirektion Kärnten sollen die beiden Flugtickets für einen Ryanair-Flug nach Dublin gehabt haben. Da Irland kein Mitglied des Abkommens von Schengen ist, finden behördliche Ausreisekontrollen statt. Im Zuge dieser sollen die beiden Männer – nebst ihren Pässen – auch die irischen Titel vorgewiesen haben. Die Beamten sollen im Zuge einer ersten Überprüfung der Dokumente erhebliche Zweifel gehabt haben. Letztlich stellte sich heraus, dass es sich um in Polen erworbene Fälschungen gehandelt hat. Letzteres sollen die beiden Männer im Zuge der Einvernahmen selbst angegeben haben. Laut Polizei wurde ein Abschiebeverfahren durch das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl eingeleitet. Die Reisenden mussten eine hohe Sicherheitsleistung in bar hinterlegen und wurden auf freiem Fuß angezeigt. Die Ausreise in Richtung Irland wurde nicht bewilligt.

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Scoot flottet sämtliche A320ceo aus

Die Billigfluggesellschaft Scoot will sich bis Ende 2025 von sämtlichen noch in Betrieb befindlichen Airbus A320ceo trennen. Diese werde man sukzessive durch modernere A320neo ersetzen. Firmenchef Leslie Thng erklärte gegenüber CAPA Centre for Aviation, dass man die älteren Modelle jeweils mit der Auslieferung weiterer A320neo ausflotten wird. Derzeit hat man 24 A320-200, die durchschnittlich 10,7 Jahre alt sind, in Betrieb. Im Langstreckenbereich erwartet man die Auslieferung von vier Boeing 787-9 und drei 787-8. Erst kürzlich wurde bekannt, dass Scoot erstmals in der Firmengeschichte Regionaljets einflotten wird. Dabei handelt es sich um einige Embraer E190-E2.

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Düsseldorf: Aviapartner blitzt vor Gericht gegen Wisag-Lizenz ab

Nach vielen Jahren verliert das am Flughafen Düsseldorf tätige Ground-Handling-Unternehmen Aviapartner die Lizenz. Im Zuge einer Ausschreibung konnte sich der Mitbewerber Wisag durchsetzen. Der bisherige Inhaber zog erfolglos vor Gericht. Aviapartner versuchte die Entscheidung des Verkehrsministeriums des Bundeslands Nordrhein-Westfalens mit Hilfe eines Eilantrags gerichtlich zu bekämpfen. Allerdings lehnten die Richter diesen ab, so dass die Vergabe an Wisag und zwei weitere Unternehmen nur noch schwer anfechtbar sein dürfte. Die Gewerkschaft Verdi übte erst vor wenigen Wochen erhebliche Kritik daran, dass im Zuge der Neuausschreibung dem schon seit vielen Jahren in Düsseldorf tätigen Unternehmen Aviapartner die Verlängerung der Lizenz verweigert wurde. Da der Wechsel zum Sommerflugplan 2023 und damit unmittelbar vor Ostern 2023 stattfindet, warnen die Arbeitnehmervertreter vor einem möglichen Chaos.

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Iran Air fährt einige Europa-Strecken zurück

Die Fluggesellschaft Iran Air passt ab Mitte April 2023 die Frequenzen und das Fluggerät auf einigen Routen zwischen Teheran und Europa an. Betroffen sind die Ziele London-Heathrow, Mailand-Malpensa, Rom-Fiumicino und Paris-Charles de Gaulle. Mit Wirksamkeit zum 10. April 2023 bis vorerst 25. Mai 2023 soll die französische Hauptstadt nur noch einmal wöchentlich angesteuert werden. Der Einsatz von Airbus A330-200 ist geplant. Im Zeitraum von 12. April 2023 bis 17. Mai 2023 wird Iran Air in Richtung Mailand-Malpensa statt Widebodies auf Airbus A321 setzen. Die Strecke Teheran-Rom (Fiumicino) soll zwischen 30. März und 6. April 2023 temporär mit Airbus A320 statt den größeren A321 bedient werden. Nach London-Heathrow reduziert der Carrier im Zeitraum von 18. April bis 17. Mai 2023 von drei auf zwei Umläufe pro Woche. Auf dieser Route sollen Airbus A330-200 eingesetzt werden.

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United Airlines: Mann stach mit abgebrochenem Löffel auf Flugbegleiterin ein

Am Sonntag, den 5. März 2023 versuchte ein Passagier rund 45 Minuten vor der Ankunft von United-Airlines-Flug UA2609 eine Flugbegleiterin mit einem abgebrochenen Löffel zu attackieren. Auf die Kabinenmitarbeiterin soll eingestochen wurden sein, wobei andere Fluggäste einschritten und so schlimmeres verhindern konnten. Der mit der Boeing 757-200 mit der Registrierung N67134 durchgeführte Inlandsflug befand sich auf dem Weg von Los Angeles nach Boston. Rund 45 Minuten vor der Landung soll ein aus Massachusetts stammender Mann versucht haben eine Flugzeugtür zu öffnen. Als eine Flugbegleiterin dann zur Rede stellen wollte, wurde sie von ihm attackiert. Dabei soll der „unruly PAX“ mit einem abgebrochenen Löffel auf die Kabinenmitarbeiterin eingestochen haben. Aufmerksam geworden ist das Kabinenpersonal zunächst aufgrund eines Alarms, da auf der Steuerbordseite eine Tür, die sich zwischen der First- und Economy-Class befindet, entsichert wurde. Als ein Flugbegleiter die Tür untersuchte, stellte er fest, dass der Türverriegelungsgriff zu einem Viertel in die entriegelte Position geschoben worden war. Auch der Notschieber war in die entschärfte Position gebracht worden. Nachdem der Flugbegleiter die Tür wieder verriegelt hatte, meldete er den Vorfall dem Kapitän. Ein anderer Flugbegleiter erkannte, dass Torres sich in der Nähe der Tür aufgehalten hatte, und glaubte, dass er derjenige war, der sich an der Tür zu schaffen gemacht hatte. Die Besatzung sprach Torres an, um ihn zu befragen, und der Mann forderte einen Videobeweis, um zu beweisen, dass er es gewesen war. Es folge dann die Stechattacke. Andere Passagiere schritten ein, drückten den unruly PAX zu Boden und konnten so schlimmeres

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Sommer 2023: Play nimmt Glasgow-Keflavik auf

Die Billigfluggesellschaft Play startet im Mai 2023 eine weitere neue Strecke: Der Carrier beabsichtigt viermal wöchentlich zwischen Keflavik und Glasgow zu fliegen. Der Erstflug ist für den 26. Mai 2023 angekündigt. Die Route soll an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag mit Maschinen der Airbus A320-Reihe bedient werden. Vorerst handelt es sich um ein saisonales Angebot, denn über eine mögliche Fortführung im Winterflugplan 2023/24 hat man noch nicht entschieden.

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Pauschalreisen: Alltours über Buchungsboom erfreut

Der deutsche Tour Operator Alltours verzeichnet eigenen Angaben nach momentan deutlich mehr Buchungen für die Sommersaison 2023. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum kann man ein Plus von etwa 30 Prozent verzeichnen. Für das Gesamtjahr 2023 rechnet der Reiseveranstalter damit, dass man um etwa 20 Prozent über dem Wert des Vorjahres liegen wird. In 2022 hatte Alltours etwa zwei Millionen Kunden und erwirtschaftete ein Ebitda von 61,3 Millionen Euro. „Das Interesse an Urlaubsreisen ist nach den Corona-bedingten Reisebeschränkungen der vergangenen Jahre weiterhin sehr groß. Wir haben das Vorkrisenniveau bereits im vergangenen Jahr überschritten und erleben bei den Urlaubsreisen im Sommer 2023 einen regelrechten Buchungsboom“, erklärt Willi Verhuven, Inhaber und geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensgruppe Alltours auf der ITB-Pressekonferenz des Unternehmens.

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Kommentar: Alternde AUA-Langstreckenflotte vs. moderne Boeing 787-9

Ein Dauerbrenner seit vielen Jahren: Die alternde Langstreckenflotte der Austrian Airlines und deren mögliche Nachfolge. Noch nie zuvor wurden von den Managements der Lufthansa und ihrer Österreich-Tochter so konkrete Aussagen gemacht. Die Boeing 787-9 soll es also werden, aber wann diese geliefert werden, ist noch offen. Die Long-Haul-Bestandsflotte stammt zur überwiegenden Mehrheit noch aus einer von Niki Lauda getätigten Order. Die Langstreckenflotte von Austrian Airlines ist zwar in die Jahre gekommen, jedoch gibt es auch in Europa und sogar innerhalb der Lufthansa Group Operators, die älteres Fluggerät auf dem AOC haben. Die „Problematik“ der alternden AUA-Langstreckenflotte ist weniger im „jetzt“, sondern in der Zukunft zu sehen. Der nachstehend zur Illustration dargestellte Vergleich ist stark vereinfacht: Ähnlich wie bei einem Auto steigen mit höherem Alter auch die Wartungskosten. Hie und da geht mal ein Teil kaputt, das ausgetauscht werden muss und der Umfang der notwendigen Arbeiten wird immer umfangreicher. Dazu kommt, dass ältere Fahrzeuge tendenziell mehr Treibstoff verbrauchen als jüngere. Bei Flugzeugen sind die Aufwendungen für professionelle Wartungen und das Kerosin natürlich bedeutend höher als bei einem Kraftfahrzeug, jedoch vom Grundsatz her vergleichbar. Irgendwann wird es einfach zu teuer Die meisten Fluggesellschaften können Flugzeuge nicht aus verfügbaren Barmitteln bezahlen, sondern finanzieren diese über Kredite oder aber entscheiden sich alternativ für Leasing. Ältere, aber dafür abbezahlte Maschinen verursachen weder Leasingraten noch Tilgungen für Darlehen. Dieser Kostenblock fällt weg. Ähnlich wie bei einem Auto: Wenn der Kredit abgestottert ist, spart man sich monatliche Zahlungen. Solange die Wartungs- und Treibstoffkosten nicht ins gefühlte unermessliche

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