Jan Gruber

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Jan Gruber

Gericht kippt Kündigungen von 1.700 Qantas-Mitarbeitern

Der australischen Fluggesellschaft Qantas kommt eine Entscheidung, die ihr kürzlich über einen Konsumentenschutzskandal gestolperter Firmenchef Alan Joyce getroffen hat, teuer zu stehen. Der High Court of Australia hat die Kündigung von über 1.700 Bodenmitarbeitern für nichtig erklärt.  Zu Beginn der Corona-Pandemie sprach das Unternehmen vielen Beschäftigten die Kündigung aus und sagte gleichzeitig zu, dass man wieder eingestellt wird. Beim Bodenpersonal lief es aber in vielen Fällen anders, denn man beauftragte dann externe Dienstleister.  Das Gericht erklärte die Vorgehensweise für nichtig. Zwar habe Qantas wirtschaftliche Gründe für die Vorgehensweise gehabt, jedoch wurde das Arbeitsrecht missachtet. Konkret habe man auch die Abhaltung eines Streiks sowie Verhandlungen mit den Gewerkschaften sabotiert. All dies kommt Qantas nun teuer zu stehen, denn man muss die 1.700 Betroffenen nicht nur wiedereinstellen, sondern diesen auch Lohnnachzahlungen zuzüglich Zinsen leisten. 

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British Airways: Maskenverweigernder Pilot verliert Kündigungsklage vor Gericht

Ein Pilot der British Airways, der sich während der Corona-Pandemie weigerte eine Maske zu tragen, verlor vor dem zuständigen Arbeitsgericht einen Rechtsstreit gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber. Das Gericht lehnte die Argumente, die auch in Richtung religiöse Themen gingen, ab. Der Mann war als Erster Offizier für British Airways tätig. Während der Corona-Pandemie kam es zum Zerwürfnis, denn er soll sich strikt geweigert haben die damalige Maskenpflicht zu befolgen. In weiterer Folge sprach die Fluggesellschaft die Kündigung aus. Der Flugzeugführer wollte dies nicht akzeptieren und zog vor das zuständige Arbeitsgericht. Während der mündlichen Verhandlung, von der unter anderem „Mail Online“ berichtet, soll der Co-Pilot gesagt haben, dass er als „souveränes Wesen, das ein Recht darauf hat, frei zu atmen“. Weiters argumentierte er, dass seine Verweigerung eine Maske zu tragen „einer religiösen Überzeugung entspreche und daher geschützt werden müsse“. Der Mann stellte auch einen Vergleich zwischen Maske und Kopftüchern, die beispielsweise im Islam weitverbreitet sind, an. Die vorsitzende Richterin überzeugte das Vorberingen des gekündigten Ersten Offiziers aber nicht. Sie wies es zurück, dass Kündigungen, die aufgrund der Verweigerung Masken zu tragen, gegen die Gleichstellungsgesetze des Vereinigten Königreichs verstoßen würden. Weiters stellte sie fest, dass der Co-Pilot durch seine Verweigerung das Recht auf Leben anderer Personen beinträchtigen könnte, denn diese könnten ohne Maske leichter mit Covid-19 angesteckt werden. Das Vorgehen der Fluggesellschaft British Airways habe den damaligen wissenschaftlichen Erkenntnissen entsprochen. Letztlich wurde die Klage abgewiesen. In der Urteilsbegründung sagte die Richterin unter anderem, dass der Kläger „zu erkennen scheint, dass die Ausübung seiner

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Stockholm: Finnair-A330 musste wegen unruly PAX zum Gate zurück

In der vergangenen Woche musste der von Finnair betriebene Airbus A330-300 mit der Registrierung noch vor dem geplanten Abflug nach Doha zum Gate zurückkehren, da ein so genannter unruly PAX an Bord für Ärger sorgte.  Finnair-Flug AY1983 sollte am 12. September 2023 von Stockholm-Arlanda nach Doha fliegen. Dazu kam es zunächst nicht, denn ein nicht näher bezeichneter Fluggast benahm sich so dermaßen daneben, dass der Kapitän entschied zum Gate zurückzukehren. Dort wurde der unruly PAX von der Polizei abgeführt. Nach etwas über einer Stunde konnte das Langstreckenflugzeug dann doch noch starten. 

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Eurocontrol: Flugaufkommen im Sommer 2023 um sieben Prozent unter dem Vorkrisenniveau

Die jüngsten Eurocontrol-Zahlen zeigen, dass der Flugverkehr über Europa in den Kalendermonaten Juni bis August 2023 rund 93 Prozent des Vorkrisenniveaus erreicht hat. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum war dieser um seiben Prozent erhöht.  Besonders stark war das Aufkommen auf der Südost-Achse von Kroatien nach der Türkei, war sogar ein noch stärkerer Anstieg des Verkehrsaufkommens zu verzeichnen – weit über 10 % gegenüber 2022. Im Durchschnitt gab es 32 495 Flüge pro Tag.  Durchschnittlich waren die Flüge um 3,8 Minuten verspätet. Damit lag man ungefähr auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr. Wetterbedingte Verspätungen stiegen deutlich von 1,0 Minuten/Flug auf 1,6 Minuten/Flug. Ohne den Wetterfaktor sanken die ATFM-Verspätungen pro Flug um 18 % von 2,7 Minuten/Flug auf 2,3 Minuten/Flug. 

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AUA Technik: 21 Lehrlinge starten ihre Berufsausbildung

Auch in diesem Jahr hat Austrian Airlines wieder neue Lehrlinge im Technikbetrieb aufgenommen. Die 21 jungen Menschen haben Anfang September 2023 ihre Berufsausbildung begonnen und wurden nun offiziell von Vorstandsmitglied Francesco Sciortino begrüßt. Laut Austrian Airlines hat man in diesem Jahr – im direkten Vergleich mit dem Vorjahr – fast doppelt so viele Lehrstellen besetzen können. Unter den neuen Lehrlingen sind insgesamt fünf Frauen, eine von ihnen ist Andrea Aschauer aus dem Bezirk Mödling. „Technik hat mich immer interessiert. Ich habe mich für Austrian Airlines entschieden, weil das keine alltägliche Lehre ist – nicht jeder hat die Chance an einem Flugzeug zu schrauben“, sagt sie. Gemeinsam mit den anderen Lehrlingen absolviert Andrea Aschauer die 3,5-jährige Ausbildung im Bereich „Mechatronik-Fertigungstechnik“ in der unternehmenseigenen Lehrwerkstätte. Dabei packen die Lehrlinge mit an und absolvieren neben einer Theorieausbildung auch ein „Training on the Job“ in den Fachwerkstätten und in der Flugzeugwartung, stellen mechatronische Bauteile her und sammeln Kenntnisse in der Metallverarbeitung. „Die Ausbildung und Förderung von jungen Menschen hat bei Austrian eine lange Tradition und liegt uns am Herzen. Mit unseren Lehrlingen holen wir junge Talente und Innovationskraft in unser Unternehmen“, sagt COO Francesco Sciortino. Das Unternehmen bildet seit über 25 Jahren Lehrlinge aus.

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Tromsø: Norwegian nimmt Berlin, Bergamo und Paris auf

Die Billigfluggesellschaft Norwegian Air Shuttle beabsichtigt im Winterflugplan 2023/24 drei zusätzliche Destinationen ab Tromsø anzubieten. Dabei handelt es sich um die Ziele Berlin, Bergamo und Paris-Charles de Gaulle.  Die französische Hauptstadt steuert man ab Tromsø im Zeitraum von 15. Jänner bis 29. März 2024 an. Nach Bergamo geht es von 16. Jänner 2024 bis 30. März 2024. Berlin-Brandenburg hat man zwischen 18. Jänner 2024 und 28. März 2024 im Programm. Alle drei Routen sollen jeweils zweimal pro Woche bedient werden. 

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Leipzig und Dresden mit starkem Sommer 2023

Die Flughäfen Dresden und Leipzig/Halle hatten in den ersten acht Monaten des laufenden Jahres gemeinsam 1.948.172 Passagiere. Damit lag man um rund 31 Prozent über dem Aufkommen, das man im Vergleichszeitraum des Jahres 2022 hatte.  Der Flughafen Leipzig/Halle zählte von Januar bis August über 1.349.600 Fluggäste, rund 41 Prozent mehr als im Vorjahr. Stark nachgefragt wurden insbesondere Flüge in Urlaubsregionen rund um das Mittelmeer, am Roten und Schwarzen Meer sowie im Atlantik. Rund drei Viertel aller Fluggäste ab Leipzig/Halle nutzten diese Angebote für ihre Urlaubsreise. In den Sommerferienwochen im Juli und August wurden fast 310.000 Passagiere auf den Verbindungen zu Sonnenzielen gezählt.  Den Flughafen Dresden nutzten in den ersten acht Monaten annähernd 599.000 Passagiere, 13 Prozent mehr als im Vorjahr. Deutliche Zuwächse verzeichnen unter anderem die Verbindungen zu den internationalen Drehkreuzen Frankfurt, Amsterdam und Zürich, über die Dresden an das weltweite Netz der Lufthansa, KLM sowie Swiss angebunden ist. 

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August 2023: Zürich hatte 2.921.620 Fluggäste

Der Flughafen Zürich-Kloten wurde im August 2023 von 2.921.620 Reisenden genutzt. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat konnte man um 18 Prozent zulegen, jedoch lag man noch immer sechs Prozent unter dem Aufkommen, das man im August 2019 hatte.  Die Anzahl der lokalen Fluggäste lag zuletzt bei 2.027.409 Reisenden. Weiters hatte man 889.180 Umsteiger, was einem Transferanteil von 30 Prozent entspricht. Im August 2023 gab es in Zürich 23.234 Flugbewegungen. Dies entspricht 92 Prozent des Werts, den man vor der Corona-Pandemie hatte.  Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug lag mit 142 Fluggästen 5% über dem Vorjahreswert. Die Sitzplatzauslastung ist im Berichtsmonat im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1 Prozentpunkt auf 84% gestiegen. Insgesamt wurden am Flughafen Zürich im August 27.251 Tonnen Fracht abgewickelt. Das entspricht einer Abnahme von 12% gegenüber dem Vorjahresmonat. Verglichen mit August 2019 wurde 23% weniger Fracht abgewickelt. 

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Ab 2025: Flughafen Zürich erbringt PRM-Dienstleistungen selbst

Der Flughafen Zürich-Kloten wird so genannte PRM-Services ab 2025 wieder selbst anbieten. Die Mitarbeiter des Dienstleisters Goldair AAS Assistance AG, die bislang diese Dienstleistungen anbietet, sollen übernommen werden.  Noch bis Ende 2024 wird die Dienstleistung für Flugreisende mit eingeschränkter Mobilität (PRM) am Flughafen durch Goldair AAS Assistance AG erbracht. Dann läuft ihr aktuell gültiger Fünf-Jahres-Vertrag aus und die Flughafen Zürich AG übernimmt den PRM-Service. Bisher war die Flughafen Zürich AG lediglich an den PRM-Einfinde-Punkten (pick-up points) durch eigene Mitarbeitende präsent. Durch die Erbringung mit eigenem Personal kann die Dienstleistungen noch besser gesteuert und Optimierungen in der Zusammenarbeit mit anderen Dienstleistungen der Flughafen Zürich AG erzielt werden.    Die Verantwortung für die PRM wurde in der Schweiz mittels Verordnung der Europäischen Gemeinschaft im Jahr 2009 den Flughafenbetreibern übertragen. Die Dienstleistung kann der Flughafenbetreiber selbst erbringen oder mittels Ausschreibung einem Dienstleister übergeben. 

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Deutsche Bahn: Spartickets nur noch gegen persönliche Daten

Waren das noch Zeiten: Man ging am Bahnhof kurz vor der Abfahrt des Zuges zum Fahrkartenschalter, sagte dem Bahnbeamten wo man hin möchte und in welcher Wagenklasse, bezahlte – zumeist – in bar und schon ging es auf den Bahnsteig. Den Beamten interessierte nicht wer man war und schon gleich gar nicht welche Telefonnummer oder E-Mail-Adresse man hat. Voraussichtlich ab Oktober 2023 will die Deutsche Bahn Fernverkehrstickets nur noch gegen Angabe von Kontaktdaten verkaufen. Es bleibt aber ein letztes Schlupfloch: Die Automaten. Die geplante Regelung soll zunächst ausschließlich die so genannten Spar-Fahrscheine betreffen. Zum Vollpreis soll auch weiterhin „anonym“ gekauft werden können. Bei Verbraucherschützern stößt das Vorhaben von Deutschlands größtem Eisenbahnbetreiber naturgemäß auf wenig Gegenliebe. Die Fragestellung ist ganz klar: Warum will die DB plötzlich bei Billig-Fahrscheinen die Kontaktdaten der Reisenden haben und zwar auch dann, wenn am Schalter gekauft wird? Über Jahrzehnte hinweg war dies nicht notwendig. Die Verbraucherzentrale Bundesverband befürchtet, dass hinter dem „Digitalisierungszwang“ ganz andere Interessen stecken könnten. Unter anderem gegenüber dem Rundfunk Berlin-Brandenburg sagte eine Sprecherin, dass die geplante Regelung der DB, die voraussichtlich ab Oktober 2023 gelten soll, beim Schalterverkauf überhaupt keinen Sinn machen würde. Im Internet bzw. über die App kann man schon lange keine „anonymen Fahrkarten“ für den Fernverkehr erwerben. Zumindest die Vermutung besteht, dass die DB die Daten auch zu Werbezwecken, beispielsweise für die Zustellung von „Sonderangeboten“ per Mail und/oder SMS nutzen könnten. Konsumentenschützer fragen sich „wozu eigentlich?“ Die Verbraucherschützer gehen aber auch davon aus, dass es bei den Fahrkartenschaltern schon alleine

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