Jan Gruber

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Jan Gruber

Video: Erster Brussels-A320neo hat den Paintshop verlassen

Der erste für Brussels Airlines bestimmte Airbus A320neo hat am Freitag den Paintshop im Werk Toulouse verlassen. In einem Youtube-Video gibt der Carrier ersten Einblicke. Derzeit geht man seitens der Lufthansa-Tochter davon aus, dass der erste A320neo Ende August 2023 übernommen werden kann. Es wird eine spezielle Enthüllungsveranstaltung geben. In den kommerziellen Liniendienst wird der Mittelstreckenjet voraussichtlich im Oktober 2023 gestellt werden.

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Westerland: Klimakleber beschädigen österreichischen Businessjet

Der im österreichischen Luftfahrtregister als OE-FMD eingetragener Businessjet des Typs Cessna 525 CitationJet CJ1 Plus wurde auf dem deutschen Flughafen Westerland das jüngste Opfer der Klimakleber der letzten Generation. Die Maschine wurde von diesen mit oranger Farbe beschädigt. Auch klebten sich vier Personen dieser Gruppierung, die sich illegal Zutritt zum Vorfeld verschafft haben, auf den Tragflächen fest.  Der betroffene Businessjet ist auf eine Privatperson mit Wohnsitz im deutschen Grevenbroich zugelassen. Die Klimakleber der „letzten Generation“ hatten sich unrechtmäßig Zutritt zum Vorfeld, das Teil des Sicherheitsbereichs ist, verschafft und anschließend das Flugzeug mit einer großen Menge orangener Farbe beschmutzt. Dabei schreckten diese auch nicht davor zurück die Abdeckungen der Triebwerke zu entfernen, um auch diese kräftig zu verunstalten. Anschließend klebten sich zumindest vier Personen mit je einer Hand auf den Tragflächen fest und hielten ein für diese Gruppierung typisches Transparent in die Höhe. Auf diesen war wie folgt zu lesen: „Euer Luxus = Unsere Dürre“ und „Euer Luxus Unsere Ernteausfälle“.  Polizeiangaben nach sollen sich insgesamt fünf Personen illegal Zutritt zum Vorfeld verschafft haben. Davon klebten nach der Verschandelung des Privatjets vier an den Tragflächen. Die fünfte dürfte wohl das Foto, das anschließend regelrecht stolz über die Social-Media-Kanäle der Gruppierung verbreitet wurde, aufgenommen haben.  Die Exekutive bestätigte, dass man nach Rücksprache mit der lokal zuständigen Luftfahrt-Aufsichtsbehörde, dem Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein, ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen verschiedener mutmaßlicher Delikte gegen die fünf Personen eingeleitet hat. Die Höhe des Sachschadens, der sowohl am Zaun des Flughafens Westerland als auch an der OE-FMD entstanden

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Rasenmähen: Flughafen Nürnberg setzt wieder auf Schafe

Auch in diesem Jahr setzt der Flughafen Nürnberg wieder eine Schafherde als „Rasenmäher“ ein. Damit will man die Nachhaltigkeit des Airports unterstreichen, denn die Tiere ernähren sich ganz natürlich von Gras und benötigen keinen Antrieb. Wie schon 2022 wurden die Wiesen nahe dem renaturierten Bucher Landgraben mehrere Tage lang von rund 700 Schafen eines benachbarten Schäfereibetriebes beweidet. Im August soll die Herde erneut kommen. Der tierische Einsatz fördert die Biodiversität: Durch Verbiss und Tritt entsteht ein Mosaik an vielfältigen Lebensräumen. Diese locken Insekten an, die wiederum Nahrung für Vögel oder Fledermäuse sind.

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Toter flog nach Athen zurück: Swissport hat Sarg in Dublin nicht ausgeladen

Während eines Urlaubsaufenthalts in Griechenland ist ein Ire verstorben. In einem Sarg wurde er dann im Frachtraum eines Aegean-Fluges nach Dublin überstellt, jedoch vergaß das Ground-Handling-Personal des beauftragten Dienstleisters Swissport diesen auszuladen, so dass der Tote wieder zurück nach Athen geflogen wurde. Die Heimreise vom Urlaub hat sich der Verstorbene bestimmt anders vorgestellt, denn eigentlich wollte er als normaler Passagier wieder nach Hause fliegen. Leider kam es anders, denn in Griechenland ist er aus nicht näher bezeichneter Ursache verstorben. Die Angehörigen haben dann veranlasst, dass er in einem Sarg in die Heimat überstellt werden soll. Dies erfolgte im Frachtraum eines Aegean-Linienfluges. Bis zur Landung in der irischen Hauptstadt war es eine normale Reise, wenn auch aus sehr traurigem Anlass. Laut einem Bericht der Irish Sunday Independent ist dann nach der Landung in Dublin so ziemlich alles schiefgegangen, das in einer solch schwierigen Situation nur schiefgehen kann. Das beauftragte Handlingunternehmen Swissport hat nämlich schlichtweg vergessen den Sarg auszuladen und an das bereits außerhalb des Sicherheitsbereichs wartende Bestattungsunternehmen zu übergeben. Auch einige Angehörige sollen beim Leichenwagen auf ihr verstorbenes Familienmitglied gewartet haben. Der Tote trat somit abermals eine Reise nach Griechenland an, denn Aegean flog ihn in seinem Sarg einfach wieder zurück nach Athen. Das hatte erhebliche Folgen, denn das bereits organisierte Begräbnis musste verschoben werden, denn der Tote war schlichtweg nicht da. Er befand sich nämlich noch bzw. schon wieder in Athen. Bemerkenswerterweise sollen die Vorfeldmitarbeiter in Dublin den Sarg schlichtweg „übersehen“ haben. Da solche „Beförderungen“ nicht jeden Tag durchgeführt werden

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Legend Airlines fliegt mit zwei Airbus A340-300 für Spicejet

Vor wenigen Tagen wurden zwei Airbus A340-300 der rumänischen Legend Airlines nach Indien überstellt. Der Carrier konnte einen Wetlease-Auftrag, der seitens der Billigfluggesellschaft Spicejet erteilt wurde, an Land ziehen. Das ausländische Fluggesellschaften eine Sondergenehmigung seitens der indischen Zivilluftfahrtbehörde benötigen, um ACMI-Aufträge für indische Carrier erfüllen zu dürfen, jedoch Legend Airlines diese bislang nicht hatte, wurden zwei Airbus A340 am 29. Mai 2023 nach Delhi überstellt. Zwei Tage später kehrten diese wieder zu ihren Stationierungsorten zurück, um dann am 5. bzw. 6. Juni 2023 erneut nach Indien zu fliegen. Laut Spicejet beginnt der Widebody-Wetlease-Auftrag am 7. Juni 2023. Aus welchem Grund die Maschinen die wenigen Tage nicht auf dem Subkontinent verblieben sind, konnten weder Auftragnehmer noch -geber schlüssig beantworten. Auch zur voraussichtlichen Dauer der Zusammenarbeit macht man keine näheren Angaben. Indische Fluggesellschaften können sich einer sehr hohen Nachfrage erfreuen. Da es momentan an Flugzeugen und Crews mangelt, hat die Zivilluftfahrtbehörde die ACMI-Regeln für ausländische Carrier gelockert. Genehmigungen werden nun auf ein Jahr befristet ausgestellt und können auf Antrag und bei Bedarf verlängert werden. Beispielsweise Corendon und Turkish Airlines führen Wetlease-Aufträge in Indien durch. Allerdings ist die hohe Nachfrage kein Garant dafür, dass man auch Rekordeinnahmen hat. Die Billigfluggesellschaft Go First musste vor einigen Wochen Insolvenz anmelden. Im Gerichtsdokument erhebt man schwere Vorwürfe gegen Pratt & Whitney. Der Triebwerkshersteller kontert aber und wirft vor, dass diese Fluggesellschaft eine langjährige Vorgeschichte in Sachen zähfließender Zahlungen haben soll. Mittlerweile macht auch die Zivilluftfahrtbehörde Druck und hat einen umfangreichen Aufgabenkatalog samt Frist an Go First

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Alltours läutet „Comeback“ der Last-Minute-Urlaubsreisen ein

Wochen- und monatelang haben die meisten Reiseveranstalter in Abrede gestellt, dass es in dieser Saison attraktive Last-Minute-Angebote geben wird. Die Buchungslage wäre dermaßen gut, dass man dies nicht notwendig habe, deutete der eine oder andere Firmenchef an. Wenig überraschend: Es kommt anders, denn Alltours prescht nun offensiv mit Last-Minute-Angeboten vor. Fluggesellschaften, Tour Operators, Bahn- und Busfirmen haben ein großes Interesse daran, dass Reisende möglichst früh buchen. Man lockt mit vermeintlichen Preisvorteilen, jedoch liegen die Vorteile der frühzeitigen Buchungen eher auf der Seite der Anbieter. Man hat Planungssicherheit, denn frühzeitig lässt sich abschätzen welche Destinationen mangels Nachfrage aus dem Programm genommen werden müssen und welche im Gegenzug aufgestockt werden sollten. Bei Pauschalreisen spielt die Zahlung eine untergeordnete Rolle, da im Gegensatz zu Flug-, Bahn-, Bus- und Schiffstickets diese im Regelfall nicht sofort bei Buchung vollständig bezahlt werden müssen, sondern zunächst eine Anzahlung kassiert wird und der Rest einige Wochen vor der Abreise zu überweisen ist bzw. abgebucht wird. Bei Verkehrsunternehmen spielt das Geld aber eine sehr große Rolle, denn man schafft sich in gewisser Weise mit „zinslosen Krediten der Kunden“ mehr Liquidität. Bekanntermaßen fließt das Geld in die andere Richtung, beispielsweise bei Flugstreichungen, äußerst langsam und zäh. Die Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass viele Passagiere aufgrund der unklaren Lage was sich die Politik wieder für sinn- und nutzlose Reisebeschränkungen und Schikanen einfallen lässt, wenn überhaupt äußerst kurzfristig gebucht haben. Für die Touristik- und Verkehrsbranche war dies durchaus ein Problem, denn nicht nur Einnahmen kamen sehr spät (oder manchmal auch gar nicht),

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Mai 2023: Ryanair mit 17 Millionen Fluggästen

Im Mai 2023 hatte die Ryanair Group rund 17 Millionen Passagiere an Bord. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat konnte man um zehn Prozent zulegen. Die Auslastung der Firmengruppe, der die operativen Fluggesellschaften Ryanair DAC, Ryanair UK, Buzz, Malta Air und Lauda Europe angehören, lag im Mai 2023 bei 94 Prozent. Gegenüber dem Vorjahresmonat konnte man sich somit um zwei Prozentpunkte verbessern.

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Carpatair flottet zweiten Airbus A319 ein

Die rumänische Charterfluggesellschaft Carpatair stockt ihre Airbus A319-Teilflotte um ein weiteres Exemplar. Es handelt sich um eine Maschine, die vormals bei Chair Airlines im Einsatz war. Carpatair wird diesen Mittelstreckenjet als YR-ABB betreiben. Mit dem einzigen baugleichen Flugzeug bedient man derzeit einen Wetlease-Auftrag für Air Baltic. Die übrigen Maschinen der Flotte sind des Typs Fokker 100.

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Erste Boeing 787-9 trägt Riyadh-Air-Livery

Der geplante Netzwerkcarrier Riyadh Air hat am Montag die erste von zwei Standard-Liveries vorgestellt. Die Maschine absolvierte bereits einen Testflug, der innerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika durchgeführt wurde. Voraussichtlich Anfang 2025 soll Riyadh Air als zusätzlicher Netzwerkcarrier Saudi-Arabiens abheben. Die Neugründung befindet sich im Eigentum des staatlichen Public Investment Funds und ist Teil einer großangelegten Tourismus-Strategie des Wüstenstaats. Auch sicherte man sich bereits zahlreiche Flugzeuge, die teilweise über den eigens gegründeten Leasinggeber Avilease bezogen werden. https://twitter.com/RiyadhAir/status/1665752148590616578 Das erste Flugzeug, das in der Livery von Riyadh Air erscheint, ist eine Boeing 787-9. Das Langstreckenflugzeug trägt derzeit noch eine Werksregistrierung. Zu Testzwecken ist die Maschine am Montag am Portland International Airport abgehoben. Das junge Luftfahrtunternehmen sprach im Zuge der Präsentation der Livery davon, dass es sich um das erste von zwei Lackierungsschemas handeln handeln wird. Dies ist ein Indiz dafür, dass noch eine weitere Livery folgen könnte. https://twitter.com/NeptasMars/status/1665644480945422341

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Ischgl-Causa: OGH bestätigt Vorinstanzen

Der Oberste Gerichtshof hat die vom Verbraucherschutzverein unterstützen Klagen auf Amtshaftung rund um die Vorfälle in Ischgl im Jahr 2020 zu Beginn der Corona-Pandemie abgewiesen und die Urteile der vorherigen Instanzen bestätigt. Damit ist Peter Kolba so ganz und gar nicht zufrieden und sieht um Umstand, dass keine Vorabentscheidung beim EuGH an als Grund für die Einbringung einer Staatshaftungsklage. Der OGH berücksichtigt in seiner Veröffentlichung nicht, dass die Kläger sich auch auf die EU-Grundrechte-Charta berufen haben und dazu eine Auslegung durch den Europäischen Gerichtshof (EuGH) notwendig wäre, so Kolba. „Diese Abfuhr für Geschädigte aus 45 Nationen ist eine tiefe Enttäuschung für diese, die durch die Fehler der Behörden in Tirol zum Teil schwere Schäden erlitten haben. Das Urteil ist ein Freibrief für Behörden, die während einer Pandemie nunmehr jeden Unsinn machen können, der ihnen einfällt. Wir werden das Urteil, wenn es uns im Volltext vorliegt, genau analysieren und ziehen in Erwägung gegen die Republik Österreich nun mit einer Staatshaftungsklage vorzugehen“, erklärt VSV-Funktionär Peter Kolba in einer Aussendung.

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