Jan Gruber

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Jan Gruber

Winter 2023/24: Condor reaktiviert Agadir-Flüge

Die deutsche Fluggesellschaft Condor beabsichtigt im Winterflugplan 2023 ab vier deutschen Airports die Flüge nach Agadir zu reaktivieren. Vorerst handelt es sich um saisonale Strecken. Condor hatte Agadir bereits in der Vergangenheit im Portfolio. Aufgrund der Corona-Pandemie ist man ab einigen Airports schon länger nicht mehr zu diesem Flughafen in Marokko geflogen. Ab Frankfurt, Düsseldorf, München und Hamburg soll ab Anfang November 2023 wieder je zweimal wöchentlich mit Airbus A320 geflogen werden. Ab dem größten Airport Deutschlands geht es ab 1. November 2023 an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag wieder nach Agadir. Einen Tag später folgen jeweils an Donnerstagen und Sonntagen die Flüge ab München und Düsseldorf. Von Hamburg aus geht es ab 4. November 2023 an Montagen und Samstagen in die Stadt an der Atlantikküste.

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Krems: Wachaubahn startet in den Sommer 2023

Die touristische Wachaubahn wird am Samstag, den 18. März 2023 ihre Winterpause beenden und in die Sommersaison 2023 eröffnen. Das Klimaticket ist auf dieser Route nicht gültig. Inhaber der Netzkarte erhalten lediglich eine Ermäßigung. Die Wachaubahn verbindet Krems an der Donau mit Emmersdorf und verkehrt in der Saison 2023 ab 18. März jeden Samstag, Sonntag und Feiertag. Von 29. Mai bis 1. November ist sie täglich für die Gäste unterwegs. Im Advent – von 2. bis 17. Dezember – fährt die Bahn an Samstagen-, Sonn- und Feiertagen. Eine Reservierung von Fahrradstellplätzen wird dringend empfohlen. Klimaticket Besitzerinnen und Besitzer fahren zum ermäßigten Fahrpreis.

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Zürich kann erneut den ASQ-Award gewinnen

Der schweizerische Flughafen Zürich-Kloten konnte im Jahr 2022 erneut den ASQ-Award „Bester Flughafen Europas“ in der Kategorie 25 bis 40 Millionen Passagiere gewinnen. Diesen hat man bereits in den Jahren 2006, 2008, 2018, 2019, 2020 und 2021 belegt. „Ich freue mich und bin sehr dankbar, dass wir erneut den ASQ Award als bester Flughafen Europas in unserer Kategorie gewinnen konnten. Das Jahr 2022 brachte mit dem schnellen Wiederhochfahren des Betriebs einige Herausforderungen mit sich. Dass sich die Passagiere bei uns wohl fühlen und unser Engagement wahrgenommen wird, freut mich sehr. Der Dank gilt auch unseren Partnerfirmen und allen Mitarbeitenden am Flughafen, die jeden Tag zu dieser Leistung beitragen“, sagt Stephan Widrig, CEO der Flughafen Zürich AG.

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Turkish-Flotte auf 400 Flugzeuge angewachsen

Die Fluggesellschaft Turkish Airlines hat mit dem Airbus A350-900, der die Registrierung TC-LGH und den Taufnamen „Tek Yürek“ trägt, das Flugzeug Nummer 400 in die Flotte aufgenommen. Zur Feier der Inbetriebnahme ihres 400. Flugzeugs organisierte Turkish Airlines einen besonderen Flug für Familien, die aus den von der Erdbebenkatastrophe betroffenen Städten Adıyaman, Hatay (Reyhanlı, Antakya), Gaziantep, Kahramanmaraş, Malatya, Şanlıurfa und Osmaniye evakuiert worden waren und im Sancaktepe KYK-Gästehaus in Istanbul untergebracht wurden. Der Name des 400. Flugzeugs „Tek Yürek“ wurde über eine Umfrage auf den Social-Media-Kanälen des Unternehmens sowie unter dem eigenen Personal bestimmt. Der A350-900 mit der Registrierung TC-LGH verfügt über 329 Sitze, 32 in der Business und 297 in der Economy Class. Die Bemalung erfolgte in den Einrichtungen der Turkish Airlines Technic am Flughafen Atatürk.

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Im A330: Eurowings Discover bietet künftig Wlan an

Die Ferienfluggesellschaft Eurowings Discover will ihren Passagieren auf ausgewählten Flügen künftig Wlan-Internet und den Zugang zur Airport-Lounges anbieten. Generell soll das Produktangebot noch enger mit der Lufthansa Group abgestimmt werden. Im Laufe des zweiten Quartals beginnt Eurowings Discover, sukzessive Connectivity Systeme auf ihren Langstreckenflugzeugen zu aktivieren. Auf insgesamt zehn der zwölf Airbus A330 können Reisende zukünftig auf dem Flug das Internet nutzen, analog des FlyNet-Angebots von Lufthansa. Die Nutzung ist kostenpflichtig. Schon heute bietet Eurowings Discover ihren Premium- und Statuskunden Zugang zu zahlreichen Lounges weltweit, insbesondere auf der Langstrecke. Sukzessive ergänzt der Ferienflieger sein Angebot nun um weitere Airport-Lounges, so folgten etwa in den vergangenen Wochen Cancún, Sansibar und Mombasa. In den nächsten Monaten werden auch auf der Kurz- und Mittelstrecke, immer dort wo verfügbar, Airport-Lounges in das Angebot aufgenommen, um Gästen größtmöglichen Komfort zu bieten. An Destinationen, an denen keine Lounges vorhanden sind, prüft Eurowings Discover Möglichkeiten, Gästen ein attraktives Alternativangebot machen zu können.

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Jacksonville: Spirit-A320 musste nach Brand notlanden

Der von Spirit Airlines betriebene Airbus A320 mit der Registrierung N695NK erlitt auf Flug NK256 von Dallas/Fort Worth nach Orlando einen Brand in einem Gepäckfach. Derzeit wird davon ausgegangen, dass dieser von einem Akku ausgelöst wurde. Die Besatzung konnte an Bord auf die fachkundige Hilfe eines Experten zurückgreifen, denn rein zufällig befand sich ein Feuerwehrmann im Ruhestand in der Kabine. Der Fluggast half dem Kabinenpersonal beim Löschen des Feuers und konnte den für solche Fälle gut ausgebildeten Flugbegleitern mit zusätzlichem Fachwissen unter die Arme greifen. Der Kapitän entschied sich angesichts des Vorfalls den Flug, der eigentlich nach Orlando führen sollte, abzubrechen. Die Maschine forderte in Jacksonville eine Landung mit Priorität an, die auch erfolgreich absolviert wurde. Am Boden wurde der Airbus A320 von Rettungskräften und der Flughafenfeuerwehr empfangen. Offiziellen Angaben nach haben sich durch den Vorfall zehn Passagiere und/oder Crewmitglieder zumindest leicht verletzt. Diese wurden vorsorglich in ein sich nahe dem Jacksonville-Airport befindliches Krankenhaus eingeliefert. Die NTSB hat mittlerweile ein formelles Ermittlungsverfahren eingeleitet. Dieses soll aufklären was genau den Brand ausgelöst hat und wie künftig solche Ereignisse vermieden werden können.

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Eurowings setzt auf Wachstum in Berlin

Die Fluggesellschaft Eurowings wird im Sommerflugplan 2023 ein deutlich ausgeweitetes Angebot ab Berlin-Brandenburg anbieten. In gewisser Weise reagiert man auch auf die von Mitbewerber Easyjet vorgenommen Reduktionen. „Unser Wachstum in Berlin steht exemplarisch für den ersten ungetrübten Sommer ohne Reisebeschränkungen und Kontaktverbote. Luftverkehr und Touristik atmen auf – endlich wieder Urlaub, endlich wieder ITB“, sagt Eurowings CEO Jens Bischof vor dem Start der weltgrößten Reisemesse in den Berliner Messehallen. „Wir gehören als größte Ferienfluglinie Deutschlands in die Hauptstadt, denn sie ist ein absoluter Touristenmagnet und eine der spannendsten Metropolen Europas. Wir bringen aber auch für die Hauptstadt viel mit. Fluggäste aus Berlin und Brandenburg können sich auf zahlreiche neue Eurowings Ziele freuen, die auf der Wunschliste deutscher Urlauber ganz oben stehen.“ Mit einer Programmausweitung um fast 130 Prozent (gemessen an der Anzahl angebotener Sitze) reagiert Eurowings auch auf den Rückzug internationaler Wettbewerber, die sich im Zuge der Pandemie stark aus dem deutschen Markt zurückgezogen haben. Entsprechend baut Eurowings ihre führende Position im deutschen Markt aus, verdoppelt ihr Engagement in der Hauptstadt und hat künftig sechs Flugzeuge statt bisher drei am BER stationiert.

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Portugal: Regierung feuert Tap-Führungsspitze

Bei Tap Air Portugal haben sowohl Vorstandsvorsitzende Christine Ourmières-Widener als auch Verwaltungsratspräsident Manuel Beja die Kündigung kassiert. Hintergrund ist, dass eine ehemalige Managerin vor ihrem Wechsel in eine Regierungsposition eine Abfindung in der Höhe von einer halben Million Euro erhalten hat. Die Angelegenheit hat in Portugal hohe Wellen geschlagen und führte auch zu mehreren Rücktritten, darunter auch die betroffene Staatssekretärin im Finanzministerium. Die Gewerkschaften fordern seit mehreren Wochen, dass Firmenchefin Christine Ourmières-Widener den Hut nehmen soll, da ihr vorgeworfen wird, dass sie gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Verwaltungsrats die Abfindungszahlung durchgewunken haben soll. Derzeit befindet sich Tap Air Portugal im Mehrheitseigentum der Regierung. Politisch ist die Beteiligung an der Fluggesellschaft dem Finanzministerium unterstellt. Finanzminister Fernando Medina zog am Donnerstagabend die Reißleine und teilte mit, dass man sich von beiden Managern getrennt hat. „„Es war notwendig, das Vertrauensverhältnis zwischen Tap und dem Land und den Portugiesen wiederherzustellen“, so das Regierungsmitglied. Das Finanzministerium habe die 500.000-Euro-Abfindung untersucht und wäre zum Schluss gekommen, dass diese nicht gerechtfertigt war. Alexandra Reis, kurzzeitig Chefin von Tap und danach einige Zeit weiterhin als Managerin dem Unternehmen angehörig, hatte diese trotz Eigenkündigung vor ihrem Wechsel in die Politik erhalten. Sie bekleidete einige Monate die Position der Staatssekretärin im Finanzministerium ehe sie unter dem öffentlichen Druck zurückgetreten ist. Ein neuer Firmenchef für Tap Air Portugal wurde ebenfalls gefunden. Luís Rodrigues, bislang Geschäftsführer von Sata, wird sowohl die Funktion des CEO als auch des Verwaltungsratspräsidenten in Personalunion übernehmen. Es handelt sich um den zweiten Wechsel von der Azoren-Airline zur

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Made in Austria: Aircraft-Upcycling im Steigflug

Noch vor einigen Jahren hat sich kaum jemand Gedanken darüber gemacht was man aus einem ausgemusterten Produkt noch machen könnte. Ob Kleidungsstück, das nicht mehr gefällt oder ein in die Jahre gekommenes Flugzeug, Vieles wurde nicht wiederverwertet. Mittlerweile ist „Upcycling“ zu einem regelrechten Modetrend, der auch vor der Luftfahrt nicht Halt macht, geworden. Die japanische Fluggesellschaft ANA löste einen Hype um simple Pantoffeln, die aus Sitzbezügen hergestellt wurden, aus. Trotz eines nicht gerade preiswerten Kaufpreises war die Nachfrage so groß, dass man erst in einem Gewinnspiel die Kaufrechte gewinnen musste. Gratis gab es die „Patschen“ nicht, denn man musste ausgelost werden, um diese überhaupt kaufen zu dürfen. Sicherlich ist dies ein extremes Beispiel, jedoch erfreuen sich Upcycling-Produkte aus der Luftfahrt generell immer größerer Beliebtheit. Da in Verkehrsflugzeugen äußerst viele verschiedene Materialien verbaut sind, ist das Spektrum der Möglichkeiten, diesen ein zweites Leben einzuhauchen, äußerst groß. Es gibt nur wenige Dinge, die man nicht machen kann. Kreativität und natürlich ein bisschen Gespür, was Sammler und andere potentielle Käufer so schätzen, sind gefragt. Im Luftfahrt-Upcycling-Business ist auch ein österreichisches Startup, das von Piloten ins Leben gerufen wurde, aktiv. Beispielsweise hat man aus Komponenten der OE-LAW, einer ehemaligen Boeing 767-300ER von Lauda Air bzw. Austrian Airlines einige interessante Produkte generiert. Eigentlich klingt es ganz simpel aus einem Stück Rumpf eines Langstreckenflugzeuges zum Beispiel einen Schlüsselanhänger zu machen, aber auch nur in der Theorie. Die Herausforderung für das Team des österreichischen Startups Aicrafttag beginnt nämlich bereits bei der Suche nach geeignetem „Rohmaterial“. Ausgemusterte Verkehrsflugzeuge

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Austrian Airlines reaktiviert Teheran im Mai 2023

Voraussichtlich ab Mitte Mai 2023 will Austrian Airlines wieder zwischen Wien und Teheran fliegen. Geplant sind sechs wöchentliche Umläufe, die mit Airbus A320 bedient werden sollen. Seit einigen Wochen ist diese Route aufgrund von Sicherheitsbedenken unterbrochen. Aus vorliegenden Flugplandaten geht hervor, dass Austrian Airlines derzeit plant ab 11. Mai 2023 wieder zwischen Österreich und dem Iran zu fliegen. Die Flüge sollen täglich, ausgenommen am Verkehrstag Mittwoch, angeboten werden. Aufgrund der nicht abschätzbaren Entwicklungen im abgeschotteten Iran bleibt es abzuwarten, ob die AUA die Route tatsächlich reaktivieren wird.

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