Jan Gruber

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Jan Gruber

Subventionen: Slowenien stellt 15 Wunschstrecken vor

Die slowenische Regierung hat jene 15 Routen, auf denen man Fluggesellschaften Subventionen anbieten will, vorgestellt. Unter den Zielen, denen man die höchste Priorität einräumt, findet sich auch die österreichische Hauptstadt Wien. Die Einteilung der Destinationen erfolgt in drei Gruppen. Unter jenen, die man seitens Slowenien als besonders wichtig betrachtet, finden sich Wien, Kopenhagen, Athen, Madrid, Amsterdam und Helsinki. In der zweiten Gruppe sind Charleroi, Skopje, Prag und Berlin zu finden. Die dritte Gruppe wird als „ergänzend“ bezeichnet und enthält Rom Fiumicino, Stockholm, Oslo, Barcelona, Lissabon, Pristina und Paris Orly. Vorbehaltlich der Genehmigung durch die EU-Kommission sollen unter den Carriern, die sich im Rahmen einer Ausschreibung bewerben können 16,8 Millionen Euro verteilt werden. Auch will die Regierung etwa die Hälfte der Flughafengebühren übernehmen. Die Laufzeit der Subventionen soll drei Jahre betragen.

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Kanada: Leasinggeber lässt vier Flair-Flugzeuge an die Kette legen

Die kanadische Fluggesellschaft Flair Airlines musste am Wochenende zahlreiche Flüge streichen. Hintergrund ist, dass der Leasinggeber Airborne Capital die Beschlagnahme von vier Maschinen durchgesetzt hat. Der Lessor behauptet, dass der Carrier Zahlungsrückstände habe. In Toronto wurden zwei Maschinen an die Kette gelegt, je eine weitere in Edmonton und Waterloo. Flair reagierte auf die Zwangsmaßnahme ein wenig verschnupft und sagte unter anderem, dass es sich um eine „extreme und ungewöhnliche Maßnahme“ gehandelt habe. Ungeachtet dessen, dass man die Zahlung umgehend überwiesen habe, hätte Airborne Capital die Sicherstellung der vier Jets veranlasst. Man räumte jedoch ein, dass man gegenüber diesem Lessor in Zahlungsverzug geraten war. „Die Fluggesellschaft ist verärgert über diese beispiellose Aktion“, so ein Sprecher von Flair in einer Erklärung. „Flair Airlines steht in ständiger Kommunikation mit dem Leasinggeber, und die Zahlung wurde eingeleitet, wie dies bereits früher der Fall war.“ Flair kündigte an, drei Ersatzflugzeuge einzusetzen, um die Auswirkungen auf die Passagiere so gering wie möglich zu halten, und rechnete nicht mit größeren Beeinträchtigungen des Flugplans. „Es tut uns sehr leid, dass die Passagiere heute betroffen waren, und wir ergreifen Maßnahmen, um sie mit minimalen Beeinträchtigungen zu befördern“, so der Medienreferent.

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Air Greenland hat einzigen A330-200 ausgeflogen

Die Fluggesellschaft Air Greenland hat am 10. und 11. März 2023 ihren einzigen Airbus A330-200 von Kopenhagen über Tucson nach Marana überstellt. Die Gelegenheit hat man auch genutzt, um sich mittels Lowpass in Nuuk zu verabschieden. Über einige Jahre hinweg war die OY-GRN ein wichtiges Arbeitstier im Grönland-Dänemark-Verkehr. Mittlerweile hat sich Air Greenland mit der OY-GKN einen werksneuen Airbus A330-800 zugelegt. Nach einer kurzen Übergangsphase wurde der Vorgänger in die USA überstellt. Dort wird der A330-200 als Ersatzteilspender dienen.

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SAS versilbert zehn Airbus A320neo

Im Rahmen eines Sale-and-Leaseback-Deals macht das Star-Alliance-Mitglied SAS zehn Flugzeuge des Typs Airbus A320neo zu Geld. Das Geschäft wurde mit der Aviation Capital Group abgeschlossen. „Wir kommen mit unserem Transformationsplan weiter voran, und diese neuen Sale-and-Leaseback-Vereinbarungen sind ein wichtiger Teil davon – sie sichern eine wettbewerbsfähige Finanzierung für unsere erneuerte Flotte moderner und treibstoffeffizienter Flugzeuge. Wir freuen uns, dass wir unsere langfristige strategische Partnerschaft mit ACG, einem der weltweit führenden Flugzeugfinanzierungspartner, erneuern können“, so Airlinechef Anko van der Werff.

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Etihad Holidays wird vollwertiger Reiseveranstalter

Mit den Marken Etihad Holidays und Capital Holidays will Tourism 365, eine Tochter des Messebetreibers Andec, ins Reiseveranstaltergeschäft einsteigen. Bereits ab Oktober 2023 sollen erste Charterflüge zwischen Deutschland und Abu Dhabi angeboten werden. Die Marke „Etihad Holidays“ ist nicht neu. Unter diesem Brand wurden schon touristische Leistungen in Kooperation mit der staatlichen Fluggesellschaft angeboten. Nun will man das Geschäft deutlich ausbauen und über die Gesellschaft Tourism 365 selbst als Reiseveranstalter auftreten. Nebst Paketen, die Etihad-Flüge beinhalten, sollen ab drei deutschen Airports, zwei französischen und nicht näher bezeichneten in Österreich und dem Vereinigten Königreich zwischen Oktober 2023 und Dezember 2025 zahlreiche Charterflüge angeboten werden. Man werde unter den Marken Etihad Holidays und Capital Holidays aktiv sein. Mit Hilfe von Pauschalreisen, die Tourism 365, eine Tochtergesellschaft des staatlichen Messebetreibers Andec, will man zusätzliche Touristen nach Abu Dhabi bringen. Geleitet wird die Gesellschaft von Roula Jouny, die vormals an der Spitze einer FTI-Tochter stand. Die Verantwortlichen betonen, dass der neue Tour Operator bereits voll einsatzfähig sein soll. Man will aber nicht nur Abu-Dhabi-Reisen anbieten, sondern auch Ziele wie Thailand, Sri Lanka und die Malediven im Portfolio haben. Daraus folgt auch, dass man zu einer besseren Auslastung der Etihad-Airways-Umsteigeflüge beitragen will. Umgekehrt will man mit der Marke Capital Holidays auch Reisende aus Abu Dhabi und anderen Märkten für Urlaube in Europa gewinnen. Beispielsweise wird man in diesem Sommer Pauschalreisen in der Mittelmeerregion anbieten. Grundsätzlich sind die nun vorgestellten Pläne nicht gänzlich neu. Bereits vor der Corona-Pandemie wurde bekannt, dass unter der Marke Etihad ein

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USA: B737-700 von Rosneft soll beschlagnahmt werden

Die Vereinigten Staaten von Amerika haben angeordnet, dass eine Boeing 737-7JU der in Moskau ansässigen Rosneft Oil Company beschlagnahmt werden soll. Der Wert der Maschine wurde mit 25 Millionen U.S.-Dollar beziffert. Das US-Bezirksgericht für den östlichen Bezirk von New York genehmigte die Beschlagnahmung am 8. März 2023. Die Behörden erhielten grünes Licht für die Beschlagnahme des Flugzeugs aufgrund von Verstößen gegen den Export Control Reform Act (ECRA) und die kürzlich gegen Russland verhängten Sanktionen. Der Boeing-Jet befand sich zuletzt im März 2014 in den Vereinigten Staaten und wird derzeit in Russland oder auf dem Weg von oder nach Russland vermutet. Insofern ist es fraglich, ob die Anordnung der USA tatsächlich durchgesetzt werden kann.

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Berlin: Wizz Air nimmt Iasi auf

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air bietet ab 27. März 2023 Nonstopflüge zwischen Berlin und dem rumänischen Iasi an. Die Route dient auch als Ersatz für die Flüge in die Republik Moldau, die man aufgrund von Sicherheitsbedenken Mitte März 2023 einstellen wird. Aufgrund der geografischen Nähe nutzt man den Iasi-Airport als alternativen Landeplatz für Chișinău. Wizz Air teilte vor wenigen Tagen mit, dass man aufgrund von Sicherheitsbedenken das Moldau-Angebot temporär einstellen wird.

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Frankfurt-Hahn: Lufthansa droht nächste Schlappe vor dem EuGH

Im Rechtsstreit um Subventionen am Flughafen Frankfurt-Hahn droht Lufthansa eine weitere juristische Niederlage. In einem vor dem EuGH verhandelten Fall empfahl der Generalanwalt die Aufhebung eines Urteils der Vorinstanz. Der Kranich-Konzern hatte zuvor vor dem europäischen Höchstgericht bereits zwei Verfahren verloren. Derzeit ist die Bewilligung von Beihilfen aus dem Jahr 2021 anhängig. Das EU-Gericht hatte zu Gunsten von Lufthansa entschieden und das grüne Licht der EU-Kommission gekippt. Der Generalanwalt am EuGH empfiehlt nun das Urteil aufzuheben. Die Richter sind daran nicht gebunden, folgen jedoch häufig der Empfehlung.

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Tunisair-A330 sitzt mit kaputter Tür in Montreal fest

Bereits am 4. März 2023 erlitt der von Tunisair betriebene Airbus A330-200 mit der Registrierung TS-IFM eine Beschädigung bei der Tür 2L. Der Vorfall ereignete sich In Kanada. Eigentlich sollte die betroffene Maschine am 4. März 2023 unter der Flugnummer TU203 von Montreal nach Tunis fliegen. Doch dazu kam es nicht, denn schon während der Vorbereitungen auf den Rückflug nach Tunesien erlitt das Langstreckenflugzeug einen erheblichen Sachschaden. Dieser konnte bislang noch nicht vollständig behoben werden, so dass sich die TS-IFM weiterhin auf dem kanadischen Flughafen Montreal befindet. Offensichtlich wurde die Beschädigung durch die Fluggastbrücke herbeigeführt. Es ist unklar, ob es durch unsachgemäße Bedienung durch das Personal des Ground-Handling-Dienstleisters oder aber durch eine Fehlfunktion passiert ist. Dies wird nun genauer unter die Lupe genommen, da dies auch für etwaige haftungsrechtliche Ansprüche von Bedeutung ist.

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Southwest rechnet mit B737-Max-7 erst im nächsten Jahr

Bei der U.S.-amerikanischen Billigfluggesellschaft Southwest Airlines rechnet man nicht mehr damit, dass die Boeing 737-Max-7 noch in diesem Jahr in Dienst gestellt werden kann. Firmenchef Bob Jordan geht davon aus, dass es frühestens in 2024 der Fall sein wird. Das genannte Muster ist die kleinste Variante der 737-Max-Reihe und hat derzeit noch keine Zulassung durch die FAA. Im Zuge einer Veranstaltung des Aero Clubs sagte der Manager in Washington, dass er nicht davon ausgeht, dass Southwest Airlines noch in diesem Jahr die Boeing 737-Max-7 in den Liniendienst stellen kann. Dabei verweist er auch darauf, dass zwischen der Zertifizierung durch die FAA und der tatsächlichen Inbetriebnahme durch einen Operator zumeist mindestens sechs Monate liegen. Gegenüber Reuters lehnte FAA-Chef Billy Nolen die Beantwortung der Frage wann die Max-7 die Zulassung erteilt bekommen könnte ab. Für Southwest spielt dieses Modell eine besondere Rolle, denn man hat 271 Boeing 737-Max-7 bestellt. Laut Jordan habe sich der Hersteller dazu verpflichtet in diesem Jahr zumindest 100 Maschinen auszuliefern. Er verwies auch darauf, dass man derzeit keinen Mangel an Fluggerät habe, sondern zu wenige Piloten. Daher würden etwaige Verzögerungen nichts an der geplanten Kapazität ändern. Im Dezember 2022 erteilte der Senat der Vereinigten Staaten Boeing und anschließend der FAA die Genehmigung, weiter an der Zertifizierung der 737 Max-7 und Max-10 zu arbeiten. Zuvor war länger über dieses Thema kontrovers diskutiert worden, da in den USA ein strengeres Gesetz in Kraft getreten ist.

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