Jan Gruber

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Jan Gruber

Jazeera Airways fliegt im großen Stil russische Touristen nach Tivat

Kürzlich hat die Billigfluggesellschaft Jazeera Airways eine Nonstopverbindung zwischen Kuwait-City und Tivat aufgenommen. Diese soll sich aber nicht nur auf den Point-to-Point-Verkehr konzentrieren, sondern auch im großen Stil Passagiere aus Moskau nach Montenegro bringen.  Laut einem Bericht des Portals Ex-Yu-Aviation hat der russische Reiseveranstalter Paks bestätigt, dass man ein größeres Sitzplatzkontingent bei Jazeera Airways eingekauft hat. Dahinter steckt, dass Montenegro eines von wenigen Reisezielen in Europa ist, das russische Staatsbürger ohne Visum erreichen können. Ein Blockvertrag mit Jazeera Airways soll beinhalten, dass man Tivat-Flüge nun günstiger anbieten kann als bislang Umsteigeflüge mit Air Serbia bzw. Turkish Airlines. Die russischen Passagiere müssen jedoch zunächst nach Kuwait-City fliegen und können dort dann in Richtung Montenegro umsteigen. 

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Dortmund: Wizz Air nimmt Brasov auf

Die Wizz Air Group kündigt ab dem rumänischen Flughafen Brasov zwei Routen an: Ab 2. August 2023 will man dreimal wöchentlich nach London-Luton fliegen und ab 2. September 2023 zweimal pro Woche nach Dortmund.  Die UK-Strecke wird laut Reservierungssystem des Carriers mit Airbus A321neo von Wizz Air UK bedient. Zwischen Dortmund und Brasov sind W6-Flugnummern von Wizz Air Hungary geladen. Die beiden Neuaufnahmen sind die ersten Strecken des Carriers ab diesem rumänischen Airport. 

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Zweite Linienstrecke: CSA kündigt Prag-Madrid an

Momentan bietet die tschechische CSA lediglich Flüge zwischen Prag und Paris-Charles de Gaulle an. Ende Juni 2023 soll sich das ändern, denn man beabsichtigt dann wieder zweimal wöchentlich Kurs auf Madrid zu nehmen.  Erst kürzlich wurde bekannt, dass CSA vier Airbus A220-300 von der Air Lease Corporation leasen wird. Diese sollen im kommenden Jahr an den Prager Carrier übergeben werden. Ab 29. Juni 2023 will das Luftfahrtunternehmen an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag die tschechische Hauptstadt mit Madrid verbinden. Vorläufig ist diese Route auf den Sommerflugplan 2023 befristet. 

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Österreich-Werbung startet KI-Chatbot

Potentielle Österreich-Urlauber sollen künftig von einem neuen KI-basierten Chatbot beraten werden. Dieser wurde von der Österreich-Werbung ins Leben gerufen und soll vorerst Interessierten aus der D-A-CH-Region Unterstützung bei der Reiseplanung bieten. Das Projekt befindet sich aber noch in Entwicklung, so dass mit einigen „Kinderkrankheiten“ zu rechnen ist.  Derartige Chatbots sind seit einiger Zeit auf dem Vormarsch. Beispielsweise hat Malta einen solchen eingeführt, der Touristen vor Ort unterstützen soll. Auch setzen immer mehr Unternehmen – oftmals zum Ärgernis der Kunden – auf solche Systeme, die gelegentlich auch mal die einzige Kontaktmöglichkeit sein können.  Bei der Österreich-Werbung sieht man das aber etwas anders und feiert die Errungenschaft. „Wir sind begeistert von den Möglichkeiten, die der aktuelle Entwicklungsschub im Bereich der künstlichen Intelligenz für den Tourismus bietet“, sagt Astrid Steharnig-Staudinger, Geschäftsführerin der Österreich-Werbung. „Mit dem KI-Chatbot können wir unseren Gästen einen noch stärker personalisierten und effizienteren Service auf unserem B2C-Portal bieten. Dieses richtungsweisende Projekt, das auch die Vorreiterrolle der Österreich Werbung im Bereich Innovation für die österreichische Tourismusbranche unterstreicht, hilft uns dabei, unseren Besucherinnen und Besuchern ein einzigartiges Reiseerlebnis zu ermöglichen.“ 

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Tipp: Flughafenfest in Leipzig/Halle

Am Flughafen Leipzig/Halle geht am 10. und 11. Juni 2023 ein Flughafenfest über die Bühne. Geboten werden unter anderem eine Flugzeugschau, Rundflüge, Flughafen-Rundfahrten und zahlreiche Mitmachaktionen. Das Fest findet am Samstag von 12:00 bis 20:00 Uhr und am Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr statt. Für die Anreise werden die Nutzung des ÖPNV sowie der Deutschen Bahn empfohlen. Der Eintritt ist frei. Gäste können sich an beiden Tagen über unterschiedlichste Flughafen-Technik informieren. Ausgestellt werden z. B. Geräte und Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr, des Winterdienstes und auch Spezialgeräte zur Flugzeugabfertigung. Exklusiv zum Flughafenfest haben Besucher auch die Möglichkeit, eine Flugzeug-Schau zu erleben. Dabei können – je nach Flugzeugtyp – das Cockpit, die Kabine bzw. der Frachtraum besichtigt werden. Zu sehen sind unter anderem ein Airbus A300 und A310, eine Antonov 124 sowie weitere Fracht- und Sportflugzeuge. Außerdem ist die Besichtigung des historischen und restaurierten Flugzeugs vom Typ IL-18 möglich. Die Maschine wurde 1960 in Dienst gestellt und war die erste dieses Typs, die bei der damaligen Lufthansa Ost eingesetzt worden ist. Der Preis pro Erwachsenen beträgt 2,- Euro. Kinder unter 1,20 Meter sind kostenfrei.

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Ita Airways: Vereinigung Cockpit und Anpac vereinbaren Schulterschluss

Als Reaktion auf den geplanten Einstieg der Lufthansa bei Ita Airways haben die Vereinigung Cockpit und ihr italienisches Pendant Anpac eine engere Zusammenarbeit vereinbart. Die Präsidenten der beiden Gewerkschaften wollen aber auch die Interessen der Beschäftigten der beiden Länder wahren. Indirekt befürchtet man, dass es zu einem konzerninternen Unterbietungswettbewerb kommen könnte. Darauf deuten Aussagen von Konzernchef Carsten Spohr hin, denn dieser sagte kürzlich, dass Air Dolomiti künftig verstärkt Zubringerdienstleistungen von/nach Rom-Fiumicino für Ita Airways durchführen soll. „Wir haben im deutsch-italienischen Schulterschluss der Gewerkschaften auf die jüngsten Entwicklungen innerhalb des Lufthansa-Konzerns reagiert und eine enge Abstimmung vereinbart,“ sagt VC-Präsident Stefan Herth. „Innerhalb der deutschen Lufthansa-Flugbetriebe haben wir mit der Group-Tarifkommission bereits eine gut funktionierende Verzahnung aufgebaut. Auch mit den Kolleginnen und Kollegen in der Schweiz und in Österreich stehen wir in engem Kontakt. Die logische Konsequenz daraus ist, nun auch Richtung Italien nicht nur in einen informellen Austausch zu kommen, sondern unsere Aktivitäten gemeinsam zu koordinieren. Über die Lufthansa-Gruppe hinaus gedacht brauchen wir von der Politik endlich auch einen Rechtsrahmen für Tarifverträge, die europaweit gelten. Dafür werden die Gewerkschaften weiter auf Öffentlichkeit und Politik einwirken.“

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EuGH: Repatriierungsflüge sind keine Ersatzbeförderung

Zu Beginn der Corona-Pandemie haben viele Airlines ihre Flugbetriebe stark eingeschränkt bzw. sogar eingestellt. Zum Teil, weil seitens einiger Regierungen generelle Verbote angeordnet wurden, aber überwiegend hatte es wirtschaftliche Gründe. Der EuGH entschied nun, dass von Regierungen organisierte Repatriierungsflüge keine Ersatzbeförderung im Sinne der Fluggastrechteverordnung darstellen. Die österreichische Bundesregierung setzte im März 2020 besonders auf den Faktor Angst, um einschränkende Maßnahmen wie Lockdowns und Einreisesperren durchsetzen zu können. Der Flugverkehr kam nahezu vollständig zu Erliegen, denn nur wenige Carrier hielten die Passagierflüge von/nach Österreich aufrecht. Austrian Airlines, Lauda und Wizz Air sagten von/nach Österreich alle planmäßigen Flüge ab. Die Folge daraus: Tausende Fluggäste sind an den verschiedensten Orten der Welt gestrandet. Unter anderem aus diesem Grund wurden spezielle Rückholerflüge, die von Lauda, Austrian Airlines und Level Europe durchgeführt wurden, organisiert. Diese waren aber nicht kostenfrei, sondern die Betroffenen hatten einen Kostenbeitrag zu leisten. Dieser war auch nicht gerade billig, jedoch gab es kaum eine Alternative. Mit einem Fall hatte sich der Europäische Gerichtshof zu befassen. Die Vorgeschichte: Ein Ehepaar fliegt im März 2020 im Rahmen einer Pauschalreise von Wien nach Mauritius. Der Rückflug für den 20. März muss jedoch aufgrund der durch die österreichische Bundesregierung verhängten Maßnahmen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie annulliert werden. Eine alternative Beförderung scheidet aus, da der kommerzielle Flugverkehr nach Österreich generell eingestellt wurde. Das Reisebüro des Ehepaars verweist dieses schließlich auf einen von der Republik Österreich organisierten Repatriierungsflug. Die Fluggäste registrieren sich in der Folge auf der Homepage des Außenministeriums und werden nach Wien befördert,

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Deutschlands Luftfahrterholung hinkt anderen EU-Staaten hinterher

Mit klaren Forderungen wenden sich die Arbeitsgemeinschaft der deutschen Verkehrsflughäfen in Richtung Politik, denn die im Vergleich mit anderen EU-Staaten langsame Erholung der Branche gibt nicht ganz unberechtigt Sorge, dass sich Deutschland zunehmend „abhängen“ könnte.  Sowohl in Österreich als auch in der Bundesrepublik reagierten die jeweils amtierenden Regierungen auf das Auftreten von Greta Thunberg und ihrer Anhänger. Unter dem Motto „Fliegen muss fürs Klima teurer werden“ wurden die Ticketsteuern erhöht und das mitten in einer schwierigen Phase der Corona-Pandemie. Allerdings wurden nicht alle Vorhaben tatsächlich umgesetzt, denn die Ankündigung von Österreichs Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne), dass ab September 2020 Mindestpreise von rund 40 Euro für Flugscheine eingeführt werden, hat man bis heute nicht umgesetzt und generell wurde es um das Vorhaben, das sich laut ihrem „Klimaschutzministerium“ seit vielen Monaten in der „finalen Phase“ befinden soll, sehr ruhig.   Selbst der damalige Staatssekretär und heutige Finanzminister, Magnus Brunner (ÖVP), äußerte von Anfang an Bedenken, dass Gewesslers Traum mit dem EU-Recht und internationalen Luftfahrtverträgen in Einklang gebracht werden kann. Die Ministerin, die Privatjets in Österreich verbieten will, jedoch selbst häufig mit Businessjets, die laut einem ihrer Sprecher gar keine sind, da es sich um Bedarfsfluggesellschaften handeln würde, unterwegs ist, hat sich seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr zu den von ihr avisierten Mindestpreisen für Flugtickets geäußert.  In der Bundesrepublik Deutschland ist das „politische Klima“, das der Luftfahrt gegenüber an den Tag gelegt wird, weniger von populistischen Ankündigungen geprägt, jedoch auch nicht sonderlich freundlich. Im Gegensatz zu anderen EU-Staaten hat man nur wenige

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Waldbrände: FAA schränkt Flugbetrieb in New York ein

Die U.S.-amerikanische Zivilluftfahrbehörde hat am 7. Juni 2023 den Flugverkehr ab den Flughäfen im Großraum New York reduziert und verlangsamt. Hintergrund ist, dass die Sicht aufgrund der Waldbrände stark beeinträchtigt war. Hauptsächlich betroffen waren La Guardia und Newark, wo es zahlreiche Verspätungen und Ausfälle gab. Auch der John-F.-Kennedy-Airport war betroffen, jedoch war an diesem Flughafen das Ausmaß wesentlich geringer. Selbiges galt auch für den Stewart International Airport. Seit dem 6. Juni 2023 wird die Ostküste der Vereinigten Staaten von Rauch geplagt, der durch Waldbrände in Zentralkanada verursacht wurde. Der Rauch führte zu Schulschließungen, beeinträchtigte Unternehmen, verspätete Flüge und verursachte Rauchvergiftungen bei den Anwohnern. In einer Erklärung der FAA ist unter anderem zu lesen, dass man sich voll darauf vorbereitet habe, dass der Betrieb von Airports und Airlines bei Bedarf angepasst werden muss. Dazu zählt auch, dass unter Umständen aus Sicherheitsgründen auch temporäre Einstellungen bzw. Sperren verfügt werden können.

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Airbnb spendet Gemeindebau-Umsätze an Wiener Hilfswerk

Die Untervermietung von Gemeindebau-Wohnungen über Airbnb und andere Plattformen ist in Wien nicht zulässig. Dennoch konnte der Anbieter seit 2012 nicht vollständig verhindern, dass Mieter ihre Wohnungen bzw. Zimmer über die Plattform anbieten. Nun will man die Einnahmen, die man aus der unzulässigen Vermietung erzielt hat, spenden. Das Geld, das Airbnb in den letzten elf Jahren aus Inseraten aus dem Gemeindebau verdient hat, soll vollständig an das Wiener Hilfswerk gespendet werden. as Wiener Hilfswerk nutzt die Spende von Airbnb für Projekte in der Wohnungslosen- und Flüchtlingshilfe, wo das Geld vor allem Menschen in Notsituationen helfen soll. Außerdem werden damit neue Projekte des sozialen Wohnungsmanagements etabliert und unterstützt. „Wir sind sehr dankbar für diese großzügige Spende, die – zu Airbnb passend – im Bereich Soziales Wohnen eingesetzt wird. Das Wiener Hilfswerk betreibt Häuser für ehemals obdachlose Menschen, auch betreuen und unterstützen wir unsere Klientinnen und Klienten mobil dezentral in Wohnungen, die wir zur Verfügung stellen. Die zusätzlichen finanziellen Mittel werden uns zudem dabei helfen, neue innovative Projekte für soziales Wohnen zu starten und voranzutreiben“, freut sich Dir. Sabine Geringer, Geschäftsführerin des Wiener Hilfswerks.

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