Jan Gruber

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Jan Gruber

Finnair führt Ryanair-Handgepäcksystem ein

Mit dem Oneworld-Mitglied Finnair verkleinert nun auch ein klassischer Netzwerkcarrier die Größe des in der Economy-Class inkludierten Handgepäcks. Seit einigen Jahren erlauben Ryanair, Wizz Air und Condor nur noch die Mitnahme einer „kleinen Tasche“. Mittlerweile haben unter anderem auch Eurowings und andere Anbieter nachgezogen. Zumindest in Europa waren Handgepäckfreigrenzen, die deutlich kleiner sind als das IATA-Standardformat, eher eine Sache von Ferien- und Billigfliegern. Zuerst eingeführt hat diesen „Trend“ der Billigflieger Ryanair. Der Mitbewerber Wizz Air zog rasch nach, Condor folgte und mit zeitlicher Verzögerung wurde das Konzept auch von Eurowings und anderen Anbietern kopiert. Die Lufthansa-Tochter behauptete damals in einer Aussendung, dass die Einführung der neuen Regeln auf „Kundenwunsch“ geschehen würde. Wohl er steht bei den Airlines die Monetarisierung im Vordergrund, denn um zusätzlich ein Handgepäckstück im IATA-Standardformat mitnehmen zu dürfen, muss entweder ein höherwertiger und damit teurerer Tarif gebucht werden oder aber kostenpflichtig so genannte „Priority-Pakete“ dazu gekauft werden. Diese können mitunter sehr teuer sein, denn aufgrund flexiblem Pricing können durchaus auch 50 Euro und mehr verlangt werden. Klassische Netzwerkcarrier haben bislang zumindest bei ihren Hauptmarken auf das Kopieren des „Ryanair-Handgepäckkonzepts“ verzichtet. Beispielsweise die Lufthansa Group hat dieses bei der Tochter Eurowings bereits eingeführt, was durchaus ein Hinweis darauf ist, dass man die Erfahrungen bei der Billig- und Ferienflugtochter sammelt und dann evaluiert, ob man die Regeln auch bei den Netzwerkcarriern einführt. Finnair ist hier schon einen Schritt weiter und bietet nun einen so genannten „Superlight-Tarif“ an. Dieser ist künftig innerhalb Europas die günstigste Buchungsklasse und beinhaltet nur noch

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Korean-Air-Mitarbeiter helfen in Nepal aus

Zwischen 15. und 20. Mai 2023 haben Mitarbeiter von Korean Air freiwillig Reparaturarbeiten in einer Kindertagesstätte im m nepalesischen Distrikt Chitwan vorgenommen. Weiters haben diese als pädagogische Helfer ausgeholfen. Das Korean-Air-Team hat in einer Kindertagesstätte für sozial benachteiligte Kinder Warmwasserbereiter sowie Audiogeräte für die Klassenzimmer installiert und Englisch und Koreanisch unterrichtet. Darüber hinaus hat es den Bewohnern der Region Vitaminpräparate und medizinisches Material übergeben. Vor der Pandemie baute die Fluggesellschaft bereits einen Spielplatz und lud die Kinder der nepalesischen Kindertagesstätte zu einer Sightseeing-Tour nach Busan, Korea, ein.

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Frankreich: Symbolischer Bann von Inlandsflügen in Kraft

Unter dem Deckmantel „Klimaschutz“ ist in Frankreich ein Verbot von Inlandsflügen, das immer dann greifen soll, wenn es eine einigermaßen akzeptable Alternative auf dem Schienenweg gibt, in Kraft getreten. Vorerst sind nur drei Routen betroffen, jedoch sind diese schon seit über drei Jahren eingestellt. Im Zuge der Staatshilfe, die Air France-KLM gewährt wurde, meinte die französische Regierung, dass man gleichzeitig ein Verbot bestimmter Inlandsflüge durchsetzen muss. Davon ist aber nicht nur die genannte Firmengruppe betroffen, sondern alle Carrier. Der nunmehr in Kraft getretene Bann verbietet Inlandsflüge, wenn es auf dem Schienenweg eine Alternative mit maximal 2,5 Stunden Fahrzeit gibt. Dies hat zur Folge, dass vorerst lediglich drei Routen betroffen sind. Diese sind aber schon seit über drei Jahren aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt. Es handelt sich ab Paris-Orly um die Ziele Bordeaux, Lyon und Nantes.

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Avanti Air startet Charterflüge ab Klagenfurt

Der Flughafen Klagenfurt befindet sich gerade in äußerst turbulenten Zeiten, denn noch vor wenigen Tagen konnte man die Löhne der Beschäftigten nicht bezahlen, die öffentliche Hand wurde bedingt durch den Umstand, dass Lilihill sich an der Kapitalerhöhung nicht beteiligt hat wieder Mehrheitseigentümer und die Politik hat beschlossen, dass die Call-Option gezogen wird und somit der Airport wieder vollständig im Besitz von Stadt Klagenfurt und Land Kärnten sein wird. Da ist eine Erstflugmeldung aus der Landeshauptstadt schon fast „unspektakulär“. Eigenen Angaben nach wurde der Klagenfurter Flughafen seit Jahresanfang von rund 55.000 Fluggästen genutzt. Einige weitere sollen auf den von Springer Reisen organisierten Charterflügen dazu kommen. Am Freitag, den 26. Mai 2023 gab es den Auftakt mit dem ersten Flug der Charterkette nach Skiathos. Am Samstag folgt Paros. Die operative Durchführung erfolgt durch die deutsche Fluggesellschaft Avanti Air mit de Havilland Dash 8-400. Das Turbopropflugzeug ist über den Sommer 2023 in Graz stationiert und kommt über die Charterumläufe auch ab Klagenfurt für Springer Reisen zum Einsatz. In der Steiermark fliegt Avanti Air auch für Rhomberg Reisen. Während in der Vergangenheit zumindest ab der Steiermark Direktflüge auf die griechische Insel Naxos angeboten wurden, landen die Maschinen auf der Nachbarinsel Paros. Dies hat technische Gründe, denn die de Havilland Dash 8-400 darf nicht auf dem Naxos-Airport landen, da dieser für diesen Maschinentyp nicht geeignet ist. Ganz anders die in der Vergangenheit von Tyrolean Airways bzw. später InterSky eingesetzten de Havilland Dash 8-300, denn diese verfügten über Stol-Fähigkeiten. Es handelte sich aber stets um Direktflüge,

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Flughafen Münster/Osnabrück mit neuer Duty-Free-Zone

Der Flughafen Münster/Osnabrück hat diese Woche einen neugestalteten Duty-Free- und Gastronomiebereich eröffnet. Dieser ist rund 600 Quadratmeter groß und befindet sich unmittelbar nach der Sicherheitskontrolle. Die bislang getrennten Bereiche von Duty-Free und Gastronomie wurden in einem offenen und integrierten Konzept mit attraktivem Blick auf das Vorfeld zusammengefasst. Ein besonderes Augenmerk wurde neben dem klassischen Reisebedarf, Sonnenbrillen, Schmuck, Spirituosen, Süßwaren sowie Buch- und Presseartikel auch auf die Präsentation von Produkten aus der westfälischen Region gelegt. Dazu gibt es ein reichhaltiges gastronomisches Angebot inkl. Salaten und warmen Speisen wie Burger, Pasta und Pizza. Gleichzeitig mit der Inbetriebnahme des neuen Areals erfolgte auch die Wiedereröffnung der beliebten Vielflieger-Lounge. Zudem gibt es jetzt auch einen eigenen neuen „Smoke & Vape Bereich“ in der Wartezone.

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Sim-Karten-Fachgeschäft eröffnet am Flughafen Wien

Am Flughafen Wien-Schwechat hat der britische Sim-Kartenverkäufer Sim Local ein neues Geschäft eröffnet. Dieses befindet sich direkt in der Ankunftshalle und ist auf den Vertrieb von Prepaid-Mobilfunkkarten an Touristen spezialisiert. „Wir freuen uns sehr, dass sich Sim Local unserer Liste weltbekannter Marken angeschlossen hat. Wir sind davon überzeugt, dass internationale Reisende in Wien von der Erweiterung unseres Angebots um den internationalen Sim-Karten Experten Sim Local profitieren“, sagt Philipp Ahrens, Senior Vice President Center Management am Flughafen Wien. „Der Gewinn einer weiteren Ausschreibung und die Eröffnung unseres zwölften eigenständigen Ladens ist ein großer Erfolg für unser Unternehmen, mit dem wir in ein wichtiges neues Gebiet expandieren. Unsere Präsenz wächst kontinuierlich und wir freuen uns mit dem Flughafen Wien zusammenzuarbeiten. So können wir auch Kunden in Wien unser marktführendes Angebot an lokalen SIM-Karten präsentieren, unsere globale Partnerschaft mit Lyca erweitern und unsere Beziehung zu Hutchinson festigen“, so Ian Rankin, Chief Commercial Officer von Sim Local.

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HVO100: Blaguss Reisen testet biogene Kraftstoffe

Der österreichische Bus- und Touristikkonzern Blaguss testet derzeit mit fünf Bussen den Einsatz von biogenem Dieselkraftstoff. Das Unternehmen schreibt, dass bei Erfolg des Projekts die gesamte Fahrzeugflotte binnen weniger Tage umgestellt werden könnte. Laut Blaguss Reisen soll HVO100 um bis zu 90 Prozent weniger Kohlenstoffdioxid, 24 Prozent weniger Kohlenmonoxid und 33 Prozent weniger Feinstaub verursachen. Das Busunternehmen will im Rahmen des Pilotprojekts evaluieren, ob sich der Bio-Kraftstoff auch im Alltag bewährt. Zunächst betankt man fünf Fahrzeuge mit diesem Treibstoff. Auch will man herausfinden, ob der Spritverbrauch gleichbleibend ist und ob für den Einsatz des Biodiesels überhaupt eine Kundennachfrage besteht. Bis vor wenigen Jahren krähte kaum ein Hahn danach was in den Tanks von Flugzeugen, Zügen, Bussen, Schiffen und sonstigen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren steckt. Einige Politiker und Unternehmen sind mittlerweile auf den „Umweltschutz-Zug“ aufgesprungen und versuchen verschiedene Projekte umzusetzen. Gerade im Bereich der Kreuzfahrten und der Luftfahrt gibt es leider auch einige Werbeaussagen, die sich aufgrund von „Greenwashing“-Vorwürfen schon Klagen eingehandelt haben. Viele Firmen meinen generell auf den „Zug“ aufspringen zu müssen und stellen sich seit einiger Zeit als besonders umwelt- und klimafreundlich dar. Die tatsächlichen Werte lassen sich oftmals nur schwer bis gar nicht nachprüfen. Klar ist aber auch, dass in den meisten Fällen der Einsatz von alternativen Treibstoffen bzw. Antriebstechniken mit höheren Kosten verbunden ist. In der Luftfahrt werden von manchen Airlines, darunter die Lufthansa Group, sogar „Spenden“ für SAF-Kraftstoffe gesammelt bzw. in speziellen „Greentarifen“ behauptet man, dass die Nutzung von SAF bereits inkludiert wäre. Überprüfen können Passagiere aber

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Genf: Klimakleber störten Ebace-Messe

Bei der Privatflugzeugmesse European Business Aviation Convention & Exhibition haben radikale Klimakleber zugeschlagen und für Aufsehen gesorgt. Befeuert werden diese von den Gruppierungen Greenpeace, Stay Grounded, Extinction Rebellion, Scientist Rebellion sowie weiteren. Am Dienstag, den 23. Mai 2023, verschafften sich selbsternannte Aktivisten Zutritt auf das Vorfeld des Flughafens Genf und wedelt mit ihren Transparenten, auf denen unter anderem behauptet wird, dass Privatjets den Planeten zerstören würden. Die Folge daraus war, dass der Flugbetrieb temporär eingestellt werden mussten. Auch schreckte man nicht davor zurück fremdes Eigentum zu bekleben, denn man beschmierte, beklebte und bekleckerte Privatjets. Die Polizei musste einschreiten, um dem Treiben der Personen, die sich illegal Zutritt zum Sicherheitsbereich verschafft haben, Einhalt gebieten zu können.

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Fünfte Freiheit mit Ethiopian: Angenehme Abwechslung gegenüber europäischem Null-Service

Seit wenigen Tagen gibt es auf der Strecke Wien-Kopenhagen-Wien zumindest viermal wöchentlich mit Ethiopian Airlines eine Alternative zu Austrian Airlines und Ryanair. Während die beiden europäischen Anbieter auf Mittelstreckenjets setzen, ist der äthiopische Anbieter mit Langstreckengerät des Typs Boeing 787 unterwegs. Die Bordprodukte unterscheiden sich erheblich. Die Billigfluggesellschaft Ryanair ist einer der Pioniere im Bereich Lowcost-Flüge. Kunden dieses Carrier sind es schon seit vielen Jahren gewöhnt, dass im reinen Flugpreis so ziemlich gar nichts mehr inkludiert ist und beispielsweise für Aufgabegepäck, Snacks und Getränke extra bezahlt werden muss. Austrian Airlines hat sich über die Jahre hinweg schleichend von einem Full-Service-Carrier zu einem Anbieter, der zwar tendenziell höhere Ticketpreise verlangt, jedoch nicht nennenswert mehr Service bietet als die Billigflieger-Konkurrenz. Zumindest ist dies auf dem europäischen Streckennetz der Fall. Im Gegensatz zu Ryanair hat man zwar auf Wien-Kopenhagen-Wien eine Business-Class, jedoch bietet man lediglich freie Nebensitze während Ethiopian Airlines mit echten C-Sitzen aufbieten kann. Die Produkte der drei Anbieter auf dieser Route zu vergleichen ist daher relativ einfach, denn als einziger Player inkludiert Ethiopian Airlines auch in der Economy-Class Aufgabegepäck, Snacks und Getränke. Weiters bietet man an Bord kostenfreie Kopfhörer für das Bord-Entertainment-System sowie Decken und Polster an. Diese Serviceleistungen sind unabhängig davon, ob man in der Economy- oder Business-Class reist. In zuerst genannter sind zwei Gepäckstücke mit jeweils maximal 23 Kilogramm inklusive und in der „C“ entsprechend mehr. Auch ist die Auswahl an Speisen und Getränken in der Business, die als Cloud Nine bezeichnet wird, erheblich größer als im hinteren Teil

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Asky least zwei Boeing 737-Max-8 von Aercap

Die Fluggesellschaft Asky wird vom Leasinggeber Aercap zwei weitere Boeing 737-Max-8 leasen. Es handelt sich um gebrauchte Maschinen, die im Juni und August 2023 übergeben werden sollen. „Ich betrachte es als eine Ehre, hochmoderne B737-Max-8-Flugzeuge in die Asky-Flotte aufzunehmen, die unser breites regionales Netzwerk in unserem ständigen Bestreben, unsere geschätzten Kunden zu bedienen, unterstützen werden“, sagte Esayas W. Hailu, der CEO von Asky. „Ich bin zuversichtlich, dass die Einführung der Boeing 737-Max-8 das Markenimage von Asky in den Augen der Reisenden weiter verbessern wird. Es ist ein großartiges Gefühl, in der Region der führende Kunde von AerCap, dem weltweit größten Eigentümer von Verkehrsflugzeugen, zu sein.“

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