Jan Gruber

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Jan Gruber

Boeing montiert B737-Max künftig auch in Everett

Die Einstellung der Produktion der Boeing 747 hat beim U.S.-amerikanischen Flugzeugbauer zur Folge, dass man die Kapazitäten am Standort Everett anderweitig nutzen. Man wird in diesem Werk eine vierte Produktionslinie für die B737-Max-Reihe aufziehen. Zwischenzeitlich wurden die Beschäftigten mittels internem Memo darüber informiert, dass in Everett die 737-Max-Fertigung expandiert wird. Derzeit geht die Geschäftsleitung davon aus, dass die zusätzliche Endmontagelinie im Laufe des zweiten Halbjahres 2024 in Betrieb genommen werden. Damit soll die monatliche Fertigungsrate deutlich angehoben werden. Momentan wird dieser Maschinentyp, der der meistverkaufte aus dem Portfolio ist, ausschließlich am Standort Renton endmontiert. Im genannten Werk hat man drei Produktionslinien. In Everett wurde bis zuletzt die Boeing 747 hergestellt, jedoch ist die Herstellung ausgelaufen. Die letzte Maschine wird am 31. Jänner 2023 an Atlas Air übergeben. Weitere Maschinentypen, die in Everett montiert werden, sind unter anderem die B767 und die B777.

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Southwind Airlines hat ersten Airbus A321neo übernommen

Die türkische Fluggesellschaft Southwind hat ihren ersten werksneuen Airbus A321neo übernommen. Die Maschine trägt die Registrierung TC-GRE und wurde laut CH-Aviation.com am 20. und 21. Jänner 2023 von Hamburg (Finkenwerder) nach Antalya überführt. Zum Zeitpunkt des Ferry-Fluges erschien der Mittelstreckenjet noch in Full-White. Zwischenzeitlich erhielt dieser in der Türkei die Livery des Carriers, der ursprünglich gegründet wurde, um den Flugverkehr zwischen Russland und der Türkei auszubauen. Im Sommerflugplan 2023 wird man aber auch Westeuropa-Ziele ins Streckennetz aufnehmen. Bislang wurde der Flottenneuzugang noch nicht kommerziell eingesetzt. CH-Aviation.com berichtet unter Berufung auf das Unternehmen, dass der Erstflug mit der TC-GRE voraussichtlich Mitte Feber 2023 durchgeführt werden soll. Bislang bestand die Flotte aus einem Airbus A321 und zwei A330. Es handelt sich um Gebrauchtflugzeuge, die von der Air Lease Corporation geleast werden.

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Corendon streicht Las Palmas und Rhodos ab Graz und Linz

Die Fluggesellschaft Corendon Europe wird im Sommerflugplan 2023 die Ziele Rhodos und Las Palmas nicht ab Graz und Linz bedienen. Weiters wurde von Corendon das Ziel Kayseri ab Wien-Schwechat aus dem Reservierungssystem entfernt. Weitere Streichungen wurden in Deutschland und Belgien vorgenommen. So fliegt man ab Erfurt nicht mehr nach Rhodos, in Karlsruhe/Baden-Baden fällt Fuerteventura weg, in Friedrichshafen streicht man Las Palmas, in Brüssel entfällt Teneriffa, in Paderborn fällt Fuerteventura dem Rotstift zum Opfer, ab Rostock trifft es Rhodos, Hurghada und Fuerteventura, in Saarbrücken streicht man Las Palma und in Stuttgart entfallen Rhodos und Las Palmas. Corendon Airlines wird das Ziel Kayseri nicht mehr ab Stuttgart, München, Frankfurt, Hamburg und Wien anbieten.

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New York: Delta fliegt Berlin und Genf ganzjährig an

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Delta Air Lines wird künftig die Destinationen Genf und Berlin ganzjährig ab New York-JFK ansteuern. Bislang handelte es sich um saisonale Routen. Ebenso wird man London-Heathrow ganzjährig mit Los Angeles verbinden. Selbiges gilt für Paris-Charles de Gaulle, das bislang ebenfalls nur saisonal mit der Westküsten-Metropole verbunden war. In Richtung Berlin sind ab New York-JFK bis zu fünf wöchentliche Umläufe pro Woche geplant.

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Lion Air beschädigt mit Boeing 737-900ER ein Flughafengebäude

Am 26. Jänner 2023 wurde ein Gebäude am Flughafen Mopah Merauke durch eine von Lion Air betriebene Boeing 737-900ER beschädigt. Die PK-LFO touchierte beim Verlassen der Parkposition das Bauwerk mit der rechten Tragfläche. Eigentlich sollte Lion Air mit dieser Maschine unter der Flugnummer JT797 nach Jayapura fliegen. Allerdings ist es beim Verlassen der Rampe zu einem Missgeschick gekommen. Mit der rechten Tragflächenspitze berührte der Mittelstreckenjet ein Flughafenbauwerk. Dies erlitt deutlich sichtbare Schäden, wie auch in einem von einem Fluggast aufgenommen Video ersichtlich ist. Für die Reisenden war der Vorfall ebenfalls unangenehm, denn aus Sicherheitsgründen konnte die PK-LFO nicht eingesetzt werden. Die Maschine kehrte daher zur Parkposition zurück und die Passagiere wurden zum Verlassen der Boeing 737-900ER ersucht. Wie es zu diesem Vorfall kommen konnte, wollen Lion Air und die indonesische Zivilluftfahrtbehörde genauer unter die Lupe nehmen.

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SkyUp MT legt Charterflüge ab Rumänien auf

Noch hat die sich im Aufbau befindliche SkyUp MT AOC und Betriebsgenehmigung nicht erteilt bekommen, jedoch soll dies nur noch eine Frage von wenigen Wochen sein, ist aus Kreisen der maltesischen Zivilluftfahrtbehörde zu hören. Nun wurden die ersten Routen, die man im Auftrag der Konzernschwester Join Up bedienen wird, bekannt. Vor einiger Zeit wurde bekannt, dass die maltesische Billigfluggesellschaft SkyUp eine Tochtergesellschaft auf Malta gegründet hat. Mit dieser will man einen verbesserten Zugang zum EU-Markt erhalten. Wegen dem von Russland angezettelten Krieg kann der Lowcoster das eigene Liniennetz seit rund einem Jahr nicht mehr bedienen. Mit ACMI- und Charteraufträgen versucht man sich seither über Wasser zu halten. Da Nicht-EU-Fluggesellschaften innerhalb des Unionsgebiets nur eingeschränkt bzw. gegebenenfalls mit Ausnahmebewilligung der jeweils zuständigen Luftfahrtbehörden tätig sein dürfen, hat sich SkyUp dazu entschlossen eine EU-Tochter ins Leben zu rufen. Diese soll den ukrainischen Carrier nicht ersetzen, sondern dauerhaft ergänzen. Man will sukzessive jene Aufträge, die man von Reiseveranstaltern und Airlines in der Europäischen Union an Land ziehen konnte, auf das neue AOC übertragen. Dies gibt SkyUp dann ein kleines Stück Unabhängigkeit zurück, denn aufwendige Sonderbewilligungen sind dann nicht mehr notwendig. Auch beabsichtigt SkyUP MT Linienstrecken auf eigene Rechnung aufzunehmen. Das Projekt befindet sich aber in Verzug, denn ursprünglich rechneten die Verantwortlichen damit, dass man Ende November/Anfang Dezember 2022 AOC und Betriebsgenehmigung seitens TM-CAD erteilt bekommt. Das Zulassungsverfahren dauert aber länger als ursprünglich angenommen. Derzeit ist aus Kreisen der Behörde zu hören, dass es nur noch eine Frage von wenigen Wochen sein dürfte. Mittlerweile

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Helvetic übernimmt zwei Ferienziele ab Bern

Im Sommerflugplan 2023 wird Helvetic Airways im Auftrag von Reiseveranstaltern ab Bern-Belp nach Alicante und Jerez de la Frontera fliegen. Die Olbia-Route, die im Vorjahr von Lübeck Air bedient wurde, wird heuer mit de Havilland Dash 8-400 von Skyalps geflogen. Nach Alivante geht es ab 9. Juni 2023 einmal wöchentlich mit Helvetic Airways. Jerez wird ab Anfang September 2023 einmal pro angeboten. Lübeck Air wird im Sommerflugplan 2023 ab Bern-Belp neu das Ziel Bastia ansteuern. Olbia soll im Sommer 2023 von Skyalps bedient werden.

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Drei Lippenbären wegen Schneechaos am Flughafen Lüttich erfroren

Das Winterchaos, das am Wochenende des 21. und 22. Jänner 2023 am Flughafen Lüttich herrschte, hatte für drei Lippenbären, die an Bord eines Frachtfluges befördert wurden, fatale Konsequenzen. Die Tiere sind aufgrund der 24-stündigen Sperre und mutmaßlich mangelhafter Versorgung verendet. Am 21. Jänner 2023 ist ein Frachtflug einer Airline mit Sitz in Katar auf dem Flughafen Lüttich gelandet. Im Cargoraum befanden sich auch neun Lippenbären. Aufgrund des Umstands, dass die Runway wegen dem starken Schneefall rund 24 Stunden lang nicht benutzt werden konnte, mussten die Tiere im Frachtraum ausharren. Dabei wurden drei Lippenbären die niedrigen Temperaturen zum Verhängnis, denn diese sind verstorben. Zunächst berichtete die Zeitung „Sudinfo“ über das tragische Ereignis, das auch zahlreiche Fragen aufwirft. Den Verantwortlichen muss bekannt gewesen sein, dass die Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad Celsius haben und sehr empfindlich auf Frost und Kälte reagieren. Warum man die Tiere mehr als 24 Stunden im Transportcontainer belassen hat und nicht in einen geheizten Bereich des Airports gebracht hat, ist völlig offen. Im Nachgang will jedoch niemand die Verantwortung übernehmen, denn Airline, Flughafen und das Ground Handling Unternehmen schieben sich in Stellungnahmen gegenseitig die Schuld zu. Dass sich der Vorfall ausgerechnet in Lüttich ereignet hat, ist ungewöhnlich. An diesem Airport ist man auch auf lebende Tiere spezialisiert, denn besonders häufig werden Pferde über den Flughafen Liege transportiert. Dass jedoch mehr als 24 Stunden lang niemand nach dem Wohl der Lippenbären gesehen hat, hat nun auch ein juristisches Nachspiel. Das zuständige Veterinäramt hat

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Ita Airways stockt Rom-Delhi schrittweise auf

Die Fluggesellschaft Ita Airways beabsichtigt im Winterflugplan 2023/24 den Verkehr zwischen Italien und Indien auszubauen. Die Anzahl der Frequenzen soll bereits zuvor schrittweise angeboten werden. Zum 1. Juli 2023 will man viermal wöchentlich zwischen Rom-Fiumicino und Delhi fliegen. Ein Monat später soll ein fünfter Umlauf hinzugeführt werden. Mit Beginn der Winterflugplanperiode 2023/24 will Ita Airways dann auf dieser Strecke täglich fliegen. Im Regelfall sollen Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A330-200 zum Einsatz kommen.

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Dramatische Finanzsituation: Flyr droht die Pleite

Bereits im November 2022 hatte die Billigfluggesellschaft Flyr ernsthafte Finanzprobleme. Damals wurde ein neuer Businessplan samt Investoren präsentiert. Dieser scheint nun geplatzt zu sein, was zu die Situation dramatisch verschärft. Noch läuft der Flugbetrieb planmäßig, aber schon am Dienstag soll nicht mehr geflogen werden. Das Unternehmen teilte wie folgt mit: „Der Geschäftsplan, der im November 2022 veröffentlicht wurde, ging von einem bestimmten Aktienkurs aus. Im Laufe der Zeit lag der Aktienkurs jedoch unter dem, was zur Umsetzung des Plans notwendig war. Das Unternehmen hat daher seit vor Weihnachten an Lösungen gearbeitet, um das notwendige Kapital für einen alternativen Finanzierungsplan zu erhalten“. Flyr sah eine große Nachfrage nach Charterflügen und ACMI-Charterflügen für andere Fluggesellschaften. Vor Weihnachten traf Flyr eine Vereinbarung mit einer europäischen Fluggesellschaft über den Betrieb von sechs Flugzeugen im Sommer 2023. Der Vorstand und die Finanzberater waren davon überzeugt, dass diese Vereinbarung zum Erfolg des Geschäftsplans führen würde. Doch es kam ganz anders als gedacht: „Leider war Flyr mit dem alternativen Geschäftsplan nicht erfolgreich und befindet sich nun in einer Situation, in der der Vorstand prüfen muss, ob es Alternativen für den weiteren Betrieb gibt“, so Firmenchef Erik Braathen. Am Montag soll noch regulär geflogen werden, wobei man ohnehin nur Málaga, Alicante und Las Palmas ansteuern wird. Für den 31. Jänner 2023 wurden alle Flüge abgesagt. So rasch wie möglich will man darüber informieren wie es weitergehen wird. Weiters teilt Flyr mit: „Flyr wird so schnell wie möglich aktualisierte Informationen zur Verfügung stellen und hat Verständnis dafür, dass diese

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