Jan Gruber

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Jan Gruber

Etihad stockt Abu Dhabi-Wien weiter auf

Ab Ende Juli 2023 will Etihad Airways häufiger zwischen Abu Dhabi und Wien fliegen. Jüngst wurde diese Route auf fünf wöchentliche Umläufe aufgestockt. Künftig will man täglich mit Boeing 787-9 zwischen den beiden Städten pendeln. Etihad Airways beabsichtigt mit Wirksamkeit zum 28. Juli 2023 die Nonstop-Strecke Abu Dhabi-Wien täglich zu bedienen. Derzeit ist die Aufstockung bis vorerst 4. September 2023 befristet. Bei entsprechender Auslastung ist eine Fortführung der erhöhten Frequenzen nicht unwahrscheinlich, ist aus Unternehmenskreisen zu hören.

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Sommer 2023: Pegasus legt weitere Deutschland-Türkei-Strecken auf

Die türkische Fluggesellschaft Pegasus stockt im Sommerflugplan 2023 ihre Präsenz in Deutschland weiter auf. Im April 2023 wird man die zuletzt im Jahr 2011 bediente Nonstopverbindung zwischen Berlin und Ankara reaktivieren. Die Wiederaufnahme soll zunächst einmal wöchentlich mit Maschinen des Typs Boeing 737-800 bedient werden Per 14. Juni 2023 will Pegasus jeweils an Donnerstagen mit Airbus A320 zwischen Elazig und Köln/Bonn fliegen. Ebenso im Sommerflugplan 2023 zu finden: Izmir, das ab 1. April 2023 ab Berlin und Frankfurt am Main jeweils dreimal wöchentlich angeboten werden soll.

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Japan: Bombendrohung aus Deutschland gegen Jetstar-A320

Am 7. Januar 2023 musste der Airbus A320 mit der Registrierung JA14JJ, betrieben von Jetstar Japan, aufgrund einer Bombendrohung nach Nagoya umgeleitet werden. Die Maschine war als GK501 zwischen Tokio und Fukuoka unterwegs. Der Mittelstreckenjet hob um 6 Uhr 35 Lokalzeit am Flughafen Tokio-Narita ab. Etwa eine halbe Stunde nach dem Start erhielt die Besatzung die bedrohliche Information, dass sich angeblich im Frachtraum ein Sprengsatz mit einem Gewicht von 100 Kilogramm befinden soll. Die Reise nach Fukuoka wurde abgebrochen. Den Passagieren wurde zwar mitgeteilt, dass man eine Notlandung auf dem nächstgelegen Airport durchführen muss. Über die Bedrohung wurden die Reisenden erst nach der Landung informiert. Ein Notfallteam hat die Passagiere und Besatzungsmitglieder in Empfang genommen. Die Evakuierung erfolgte über die Notrutschen, wobei sich dabei einige Fluggäste zumindest leicht verletzt haben sollen. Sprengstoffexperten der japanischen Polizei haben den Airbus A320 umfangreich untersucht. Es konnte glücklicherweise Entwarnung gegeben werden, da nichts gefunden wurde. Die Exekutive ermittelt nun gegen den Verursacher der Drohung. Offiziellen Angaben nach ging ein Drohanruf beim Flughafen Narita ein. Dieser soll aus Deutschland gekommen sein.

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Mexiko: Regierung will neue Mexicana in die Luft bringen

Die mexikanische Regierung will wieder eine Fluggesellschaft unter dem Namen Mexicana de Aviación in die Luft bringen. Aus diesem Grund plant man die Markenrechte der im Jahr 2010 stillgelegten Fluggesellschaft zu erwerben. Am 6. Jänner 2023 unterzeichneten das Verkehrsministerium und Gewerkschaften eine entsprechende Vereinbarung, die den Aufbau einer neuen kommerziellen Fluggesellschaft, die unter Führung des Militärs stehen soll, umfasst. Dazu sollen laut lokalen Medienberichten zunächst rund 42 Millionen U.S.-Dollar in ein Ausbildungszentrum samt Simulatoren investiert werden. Weiters gibt es bereits Verhandlungen mit Boeing sowie Leasinggebern. Ziel ist es möglichst junge Flugzeuge leasen zu können. Der „wiederbelebte“ Carrier soll noch im Laufe dieses Jahres den Betrieb aufnehmen. Derzeit ist zu den möglichen Strecken noch nicht bekannt, da das Projekt noch in der Aufbauphase ist. Mexicana war einst eine große mexikanische Fluggesellschaft. Man nahm im Jahr 1921 den Flugbetrieb auf. Erst 1934 wurde der Mitbewerber Aeromexico gegründet. In den 2000er-Jahren geriet man zunehmend unter Druck und einige Sanierungsversuche sind gescheitert. So kam es dann, dass im Jahr 2019 die Einstellung des Flugbetriebs und die anschließende Liquidation beschlossen wurden. Die „neue Mexicana“ wird mit dem historischen Vorgänger lediglich den Markennamen teilen.

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Tarom stellt Bukarest-München ein

Mit Ende der Winterflugplanperiode 2022/23 wird die rumänische Fluggesellschaft Tarom die Nonstopverbindung zwischen Bukarest und München einstellen. Dieser Schritt erfolge aus wirtschaftlichen Gründen. Der letzte Flug soll am 26. März 2023 durchgeführt werden. Seit einigen Jahren steht Tarom im Verkehr zwischen Deutschland und Rumänien unter starkem Konkurrenzkampf mit Billigfluggesellschaften. Dazu kommt, dass auch der Fernbusanbieter Flixbus als Mitbewerber nicht zu unterschätzen ist.

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Pistensanierung: Flughafen Korfu temporär geschlossen

Der Flughafen Korfu wird von 10. bis 24. Jänner 2023 vom Netz genommen. Grund dafür sind Sanierungsarbeiten, die an der einzigen Start- und Landebahn vorgenommen werden müssen. Im Feber 2023 muss der Betrieb zwischen 8. und 22. Feber 2023 unterbrochen werden, da die Bauarbeiten dann fortgesetzt werden. Der griechische Flughafen Korfu wird seit einigen Jahren von Fraport Greece betrieben.

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DFS hat Flugsicherungsdienste in Braunschweig übernommen

Der deutsche Flughafen Braunschweig wird seit 1. Jänner 2023 nicht mehr von der Austro Control kontrolliert. Die Flugsicherung wurde von DFS Aviation Services übernommen. Künftig ist geplant auf ein Remote-Tower-System zu wechseln. Abgesehen von einigen Charterflügen dominieren in Braunschweig die Business- und General Aviation. In Deutschland wird nur auf größeren Airports die Flugsicherung von der DFS gestellt. Kleinere Plätze müssen diese selbst besorgen oder aber beauftragen. Austro Control war in der Vergangenheit auch in Friedrichshafen tätig.

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Perm: Boeing 737 von Pobeda im Schnee stecken geblieben

Eigentlich wollte die russische Billigfluggesellschaft am Sonntag, den 8. Jänner, mit der Boeing 737 mit der Registrierung RA-73294 von Perm nach Moskau-SVO fliegen. Doch der Schnee machte dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung. Auf dem Weg von der Parkposition zur Runway blieb der Mittelstreckenjet zunächst im Schnee stecken. Der „Befreiungsversuch“ ging schief, so dass die Boeing 737-800 vom Weg abgeraten ist. Die Passagiere und Besatzungsmitglieder mussten die Maschine anschließend verlassen. Dafür wurden die Notrutschen genutzt.

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Ryanair: Belgische Gewerkschaft droht mit Dauerstreik

Am Samstag, den 7. Jänner 2023, fand auf dem Flughafen Charleroi eine Gewerkschaftsversammlung statt, in der beschlossen wurde, dass die Streikmaßnahmen des Ryanair-Kabinenpersonals bis vorerst Ende Jänner 2023 ausgesetzt werden sollen. Man erwartet, dass die Billigfluggesellschaft bis dahin einen verhandlungsfähigen Vorschlag unterbreitet. Andernfalls werde man monatlich an zwei Wochenenden streiken und zwar bis eine Lösung gefunden ist. Es wäre davon auszugehen, dass sich auch die Piloten anschließen, so die Gewerkschaft CNE.

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Einreisebestimmungen: Thailand führt Impfpflicht doch nicht ein

Die thailändischen Behörden haben am Samstag mitgeteilt, dass mit Wirksamkeit zum 9. Jänner 2023 neuerlich nur Personen, die mindestens zwei Covid-19-Impfungen nachweisen können, einreisen dürfen. Man reagiere darauf, dass China die Quarantänevorschriften fallen lässt und erhofft sich, dass man so eine weitere Coronawelle aufhalten kann. Am Montag wurde dieser Plan aber wieder verworfen. Thailand hatte im Vorjahr die Einreisebestimmungen, die aufgrund der Covid-19-Pandemie erlassen wurden, abgeschafft. Nun verschärft man diese wieder und verlangt von allen Personen, die über 18 Jahre alt sind, den Nachweis, dass man mindestens zweimal mit einem von der lokalen Regierung anerkannten Vakzin geimpft ist. Ausnahmen gibt es für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sowie für thailändische Staatsbürger sowie Personen mit Aufenthaltstitel, die lokal krankenversichert sind. Soweit der Plan, der am Samstag verkündet wurde. Umgesetzt wird er aber nicht. In einem aktuellen Statement gab Thailands stellvertretender Premier und Gesundheitsminister Anutin Charnvirakul heute bekannt, dass die Einreise in das Königreich für internationale Reisende unabhängig vom Impf- oder Genesenenstatus weiterhin ohne Einschränkungen möglich ist. Am Wochenende war kurzfristig über eine Wiedereinführung der Nachweispflicht einer vollständigen Impfung oder Genesung beraten worden. Diese Regelung wird nun jedoch doch nicht eingeführt. Somit hält Thailand an der im Oktober 2022 eingeführten Politik der vollständigen Öffnung für den Tourismus fest. „Internationale Reisende, die in Thailand ankommen, müssen keinen Impfnachweis vorlegen“, so Gesundheitsminister Anutin Charnvirakul. Auch PCR- oder Selbsttests sind nicht notwendig. Die Regierung weist jedoch darauf hin, dass einige Herkunftsländer, darunter China und Indien, möglicherweise bei Rückkehr oder Einreise einen negativen PCR-Test verlangen.

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