Jan Gruber

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Jan Gruber

Treibstoff: Shell zieht sich vom Flughafen Klagenfurt zurück

Nach über 30 Jahren zieht sich der Mineralölkonzern Shell vom Flughafen Klagenfurt zurück. Das Unternehmen stellt mit 31. Dezember 2022 die Lieferung von Treibstoffen für Flugzeuge und Helikopter am Kärntner Flughafen ein. Zu den Gründen der Beendigung der Tätigkeit auf dem österreichischen Airport machte Shell keine Angaben. Es ist aber anzunehmen, dass der Absatz für den Mineralölkonzern nicht lukrativ genug ist. Man ist seit etwa 30 Jahren am Klagenfurter Flughafen tätig. Dieser muss nun einen neuen Anbieter finden oder aber den Verkauf von Treibstoffen in Eigenregie auf die Beine stellen. Derzeit ist noch nicht bekannt wer ab 1. Jänner 2023 Flugbenzin und Kerosin am Kärntner Airport verkaufen wird. Lilihill will im Dezember 2022 eine Neuregelung, die nahtlos erfolgen soll, vorstellen.

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Ab Nürnberg und Köln: Ryanair baut Kanaren-Angebot aus

Die Billigfluggesellschaft Ryanair nimmt ab Köln/Bonn und Nürnberg je eine Kanaren-Strecke auf. Vom NRW-Airport aus geht es nach Lanzarote und ab dem bayerischen Flughafen nach Teneriffa. Beide Strecken werden im April 2023 aufgenommen und sollen zunächst zweimal pro Woche bedient werden, so der Lowcoster in einer Medienmitteilung. „Mit Ostern und dem nahenden Sommer ’23 freuen wir uns, unseren deutschen Kunden mit der Aufnahme dieser beiden neuen Strecken – Köln nach Lanzarote und Nürnberg nach Teneriffa – in unseren Sommer ’23-Flugplan noch mehr Auswahl und Mehrwert zu bieten“, erklärt Annika Ledeboer, Ryanairs Country Managerin für die DACH-Region.

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Skyexpress deutlich aktiver als vor der Corona-Pandemie

Die griechische Fluggesellschaft Skyexpress konnte im direkten Vergleich mit dem Jahr 2019 besonders stark wachsen. Laut von Eurocontrol veröffentlichter Zahlen steigerte sich das Verkehrsaufkommen um 162 Prozent. Damit nimmt man Platz 38 unter den verkehrsreichsten Carriern ein. Im Jahr 2020 überraschte Skyexpress, die zuvor ein reiner Turboprop-Operator war, mit der Bestellung von Airbus A320neo. Viele Fluggesellschaften standen damals unter dem Schock der Corona-Pandemie und die Flugbetriebe waren stark reduziert. Das griechische Luftfahrtunternehmen stockte die Mittelstreckenflotte seither sukzessive auf. Momentan führt man im Durchschnitt 119 Flüge pro Tag durch. Damit ist man wesentlich mehr in der Luft als im Vorkrisenjahr 2019. Der Carrier behauptet, dass man im Sommer 2022 keinen einzigen Flug stornieren musste. In Zukunft will man den Flugverkehr von/nach Griechenland weiter ausbauen und sieht sich das Wachstumsmotor für den Tourismus.

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Norse Altantic beschafft sich frisches Geld

Die Billigfluggesellschaft Norse Atlantic Airways beschafft sich für die Expansion ihrer im Vereinigten Königreich angesiedelten Tochtergesellschaft frisches Geld. Dazu gibt man in zwei Schritten neue Aktionen aus. Zunächst bietet man im Rahmen einer Privatplatzierung 120 Millionen neue Anteilsscheine zum Preis von je 2,5 Norwegischen Kronen. Dadurch hat man bereits 300 Millionen Norwegische Kronen eingenommen. Im zweiten Schritt sollen abermals 60 Millionen neue Aktien ausgegeben werden.

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Vom Sitz bis zum Trolley: Sundair startet neuen Webshop

Die Ferienfluggesellschaft Sundair startet in Zusammenarbeit mit Blackforest Aviation einen neuen Webshop. In diesem kann man unter anderem Catering-Equipment, Modellflugzeuge und vieles, das an Bord des Carriers im Einsatz war, kaufen. Besonders für Sammler dürfte das Angebot durchaus spannend sein. Für Airlines wird der Bereich Ancillary Business immer wichtiger, denn allein der Verkauf von Tickets wirft besonders bei Billigfliegern nicht genug ab. So bietet man zusätzliche Optionen an, vermittelt Transfers und Hotelzimmer bzw. unterhält an Bord durchaus umfangreiche Shops. Sundair wird nun in Kooperation mit Blackforest Aviation einen umfangreichen Onlineshop anbieten. Selbstverständlich hat man auch die bei Luftfahrtliebhabern beliebten Trolleys im Programm. Nebst Produkten, die vormals bei Sundair im Einsatz waren, kann man auch andere Produkte aus dem Sortiment von Blackforest bestellen. „Mit Backforest Aviation, welches schon seit Jahren in diesem Bereich tätig ist, haben wir den idealen Partner gefunden, um den Shop für die Sundair aufzubauen und die zukunftsweisende strategische Planung fortzuführen“, sagt Robert Stahn, Manager Business Development der Sundair, „wir freuen uns auf die erfolgreiche Zusammenarbeit und unseren Gästen sowie Fans auch nach der Flugreise ein Stück Sundair für zu Hause anbieten zu können.“ „Der neu geschaffene Retail-Bereich soll die Markenidentität der Sundair stärken und somit eine bessere Relevanz, sowie auch eine größere Catchment Area erzeugen. Speziell in den Bereichen Content Management und Social Media werden wir unsere Tools einsetzen, um ein bestmögliches Ergebnis liefern zu können“, so Frank Benz, Geschäftsführer von Blackforest Aviation GmbH.

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Eisenbahner-Streik: Schienenersatzverkehr beim City Airport Train

Aufgrund des österreichweiten Eisenbahner-Streiks kann auch der City Airport Train nicht fahren. Hintergrund ist, dass man die Infrastruktur der ÖBB nutzt und diese am Montag nicht zur Verfügung steht. Ein Schienenersatzverkehr mit Autobussen wurde eingerichtet. Im Gegensatz zu den Railjets, die ab Wien Hauptbahnhof verkehren sowie der Schnellbahnlinie S7, können CAT-Fahrgäste auf einen Schienenersatzverkehr umsteigen. Das Unternehmen weist darauf hin, dass die Fahrzeit dadurch erheblich länger ist. Am Flughafen Wien fahren die Busse an der Haltestelle 1, die sich vor der Ankunft des Terminals 3 befindet ab. In Wien-Landstraße stehen die Fahrzeuge in der Marxergasse, gegenüber dem Justizzentrum, bereit.

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Eisenbahner-Streik in Österreich: Fast alle Räder stehen still

In Österreich stehen die Räder auf fast allen Eisenbahnstrecken still, denn zwischen Wirtschaftskammer und Gewerkschaft Vida konnte am Wochenende keine Einigung erzielt werden. Die Arbeitnehmervertreter werfen vor, dass der Eisenbahner-Streik „Teil des Vida-Drehbuchs“ sein soll. Zu einer signifikanten Annäherung ist es im Verhandlungsmarathon nicht gekommen. Dieser endete gar damit, dass das jüngste von Arbeitgeberseite vorgebrachte Angebot zurückgezogen wurde. Seitens der Gewerkschaft Vida heißt es, dass es gegenüber dem Vorherigen Vorschlag um lediglich acht Euro erhöht wurde. Die Arbeitnehmervertreter pochen darauf, dass die Löhne und Gehälter so angehoben werden sollen, dass die Beschäftigten pro Monat mindestens 400 Euro mehr bekommen. Von den Arbeitgebern wurden zuletzt 208 Euro angeboten. Die Gewerkschaft Vida argumentiert damit, dass die Löhne und Gehälter auf einem Niveau sein müssen, dass auch im Hinblick auf die stark gestiegenen Lebenshaltungskosten keine Armutsgefährdung stattfindet. Als Beispiel für besonders niedrige Bezahlung führt man die Bezahlung der Eisenbahner, die in den staatlich subventionierten Nachtzügen arbeiten, an. Das Einstiegsgehalt soll bei 1.356 Euro liegen. Die Armutsgefährdungsschwelle liegt inflationsbereinigt bei 1.500 Euro pro Monat. Von Arbeitgeberseite wird dagegenhalten, dass die Anhebung der Löhne und Gehälter um 400 Euro pro Monat für die Eisenbahnverkehrsunternehmen nicht darstellbar wäre. Man behauptet gar, dass die Gewerkschaft Vida versucht alle Forderungen mittels Streiks durchzusetzen. „Es gibt immer einen Tag nach dem Streik und an diesem beginnen wir wieder von vorne, das muss der den Arbeitnehmer-Vertretung klar sein. Es waren zu keinem Zeitpunkt faire Verhandlungen auf Augenhöhe mit konstruktivem Austausch von Argumenten, sondern ein Diktat der Gewerkschaft. Wir müssen zur

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Streikvorbereitungen: TAP streicht 360 Flüge

Die Fluggesellschaft TAP Air Portugal geht von einer hohen Beteiligung am für Anfang Dezember 2022 angekündigten Flugbegleiterstreik aus. Der Carrier hat bereits die Hälfte der für den 8. und 9. Dezember 2022 geplanten Flüge gestrichen. Zwischen den Gewerkschaften und dem Management konnte bislang keine Einigung erzielt werden. Nun geht die Fluggesellschaft davon aus, dass die zweitägige Arbeitskampfmaßnahme über die Bühne gehen wird. Aus diesem Grund ermöglicht man Passagieren kostenfreie Umbuchungen, die jedoch zeitlich beschränkt sind. Vorsorglich hat man in etwa die Hälfte des für den 8. und 9. Dezember 2022 geplanten Flugprogramms bereits jetzt gestrichen. Betroffen sind rund 360 Flüge. Im Rahmen einer Pressekonferenz kritisierte Firmenchefin Christine Ourmieres-Widener die Vorgehensweise der Arbeitnehmervertreter. Sie wirft den Gewerkschaften vor, dass der Streit auf dem Rücken der Passagiere ausgetragen werde. Von den Streichungen wären in etwa 50.000 Reisende betroffen. TAP Air Portugal würde ein finanzieller Schaden von zumindest 8,3 Millionen Euro entstehen. Seitens der Arbeitnehmervertreter werden höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen gefordert. Das jüngste Angebot des Managements hat man als unzureichend zurückgewiesen.

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Bilbao: Vueling nimmt Hamburg und Zürich auf

Die Billigfluggesellschaft Vueling bietet im Sommerflugplan 2023 ab Hamburg und Zürich Flüge nach Bilbao an. Diese werden je zweimal pro Woche mit Airbus A320 bedient. Der Carrier baut im Sommer 2023 die Präsenz auf dem spanischen Airport auf. Unter anderem reaktiviert man die Ziele Rom-FCO Brüssel, Florenz und Prag. Neu aufgenommen werden Hamburg, das ab 3. Juli 2023 an Montagen und Freitagen angeflogen werden soll, sowie Zürich, das ab 1. Juli 2023 jeweils dienstags und freitags angesteuert wird. Ebenso neu: Zwei wöchentliche Umläufe zwischen Bilbao und Marrakesch, die am 30. März 2023 erstmals bedient werden.

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Kapitalerhöhung: Regierung steckt 39,2 Millionen Euro in Croatia Airlines

Die Fluggesellschaft Croatia Airlines wird eine Kapitalerhöhung vornehmen. Dazu sollen 29,6 Millionen Aktien ausgegeben werden. Diese sollen vom Staat übernommen werden. Auf diesem Weg sollen 39,2 Millionen Euro in das Unternehmen eingeschossen werden. Es handelt sich nicht um die erste Rekapitalisierung dieser Art, denn bereits vor zwei Jahren hat die kroatische Regierung 35 Millionen neue Aktien für 46 Millionen Euro gekauft. Zwischenzeitlich gab es aufgrund der Corona-Pandemie weitere Hilfen und Darlehen. Derzeit hält der Staat 97,7 Prozent an Croatia Airlines. Die übrigen Anteile liegen bei staatlichen bzw. staatsnahen Betrieben.

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