Jan Gruber

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Jan Gruber

GlobalX will EU-Ableger gründen

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft GlobalX denkt darüber nach in Europa einen Ableger zu gründen. Mit der Tui Group hat man bereits einen potentiellen Großkunden, mit dem man schon jetzt kooperiert, an der Angel. Firmenchef Ed Wegel erklärte während der jüngsten Telefonkonferenz, die anlässlich der Präsentation der Quartalszahlen abgehalten wurde, dass der von ihm geleitete Konzern die Errichtung eines europäischen AOCs prüft. Explizit genannt wurde der Ausbau der Zusammenarbeit mit dem Reisekonzern Tui. Daraus resultiert, dass sich der Tour Operator dafür interessiert zahlreiche von GlobalX betriebene Flugzeuge zu chartern bzw. bei den eigenen Flugbetrieben ins Wetlease zu nehmen. Möglicherweise könnten auch Boeing 717 in die Flotte aufgenommen werden. Diese sind aufgrund des Umstands, dass der weltgrößte Operator Delta Air Lines diese sukzessive ausflottet, vergleichsweise günstig erhältlich. Auch argumentiert man damit, dass wegen der Flottenerneuerung beim Mitbewerber viele Piloten mit MD-80-Typerating verfügbar wären. Dies würde auch die Einflottung der A319/A320-Maschinen entlasten, da hier – zumindest in den USA – die Anzahl der verfügbaren Flugzeugführer kleiner sein soll. Das Unternehmen prüft jedenfalls die Zeitnahme Einflottung von Boeing 717. Ob diese dann auch auf dem geplanten EU-AOC registriert werden ist aber völlig offen.

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Cunard muss Indienststellung der Queen Anne verschieben

Die aktuellen Lieferengpässe sowie hohe Energiekosten haben auch Auswirkungen auf die Reederei Cunard. Diese muss die Indienststellung der Queen Anne verschieben. Daraus folgt, dass die Jungfernfahrt abgesagt wurde. Laut Mitteilung des Kreuzfahrtenanbieters wurden sämtliche Ausfahrten, die mit diesem Schiff geplant waren, im Zeitraum von 4. Januar bis 14. April 2024 abgesagt. Es ist geplant, dass die ersten Reisen erst im Mai 2024 durchgeführt werden sollen. Betroffene Fahrgäste sollen von der Reederei kontaktiert werden. Der Verkauf von Kreuzfahrten-Tickets soll am 6. Dezember 2022 aufgenommen werden. Zunächst soll dieser für Mitglieder des Cunard World Clubs geöffnet werden. Ab 7. Dezember 2022 können dann alle Interessierten buchen. Die für Mai 2024 geplanten Fahrten führen ab Southampton nach Skandinavien, ins Mittelmeer, zu den Kanaren und den norwegischen Fjorden.

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Sommer 2023: Croatia Airlines nimmt München-Brač auf

Das Star-Alliance-Mitglied Croatia Airlines bietet im Sommerflugplan 2023 eine neue Strecke von München nach Brač an. Damit wird man ab dem bayerischen Airport fünf Destinationen in Kroatien anbieten. Weitere Neuaufnahmen im Sommer 2023 sind ab Split die Städte Oslo und Skopje. Ab Dubrovnik wird Croatia neu nach Prag fliegen. Die vier geplanten Routen sind vorerst saisonal angelegt. Insgesamt wird der kroatische Carrier im Sommerflugplan 2023 auf 47 internationalen Strecken, die zu 22 Destinationen führen, fliegen. Das Angebot wird seitens des Unternehmens mit 1,82 Millionen Sitzplätzen, die sich auf 17.000 Flüge verteilen sollen, beziffert. Gegenüber der Sommerperiode 2022 erhöht man die Leistung um 20 Prozent, jedoch wird weiterhin unter dem Angebot vom Sommer 2019 liegen. Nachträgliche Justierungen des Flugplans sind jederzeit möglich.

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Air Belgium braucht frisches Geld

Die Finanzlage der Fluggesellschaft Air Belgium soll derzeit stark angespannt sein. LN24 berichtet, dass der Carrier bis Ende dieses Jahres eine Refinanzierung in der Höhe von zumindest zehn Millionen Euro benötigt. Andernfalls stehe die Insolvenz im Raum. Weiters berichtet das Medium, dass für dieses Jahr ein Verlust von etwa 40 Millionen Euro erwartet wird. Derzeit wäre unklar, ob die Kernaktionäre der Fluggesellschaft weitere Mittel bereitstellen werden. Mit einer Beteiligung von 49 Prozent ist die chinesische Hongyuan Group der größte Anteilseigner. 35 Prozent gehören der wallonischen Region und zehn Prozent dem Staat. Der Rest befindet sich im Streubesitz. Offenbar hat die Corona-Pandemie Air Belgium wesentlich stärker getroffen als bislang angenommen. Vor der Pandemie schrieb das Unternehmen einen Gewinn in der Höhe von sechs Millionen Euro. Laut LN24 sollen jene 16 Millionen Euro, die vor acht Monaten von den Aktionären eingebracht wurden, bereits aufgebraucht sein. Völlig unklar ist, ob der Carrier eventuell Staatshilfe erhalten könnte. Die Berichterstattung von LN24 und insbesondere die darin genannten Zahlen wurden von der Fluggesellschaft nicht offiziell bestätigt. Daher gilt es auch die Entwicklungen der nächsten Tage abzuwarten.

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Streik: Tuifly Belgium nach Maastricht und Köln ausgewichen

Die Fluggesellschaft Tuifly Belgium hat am Mittwoch, den 9. November 2022 sämtliche Flüge, die ab belgischen Airports geplant waren, nach Maastricht und Köln/Bonn verlagert. Unternehmensangaben nach will man so verhindern, dass man aufgrund des Generalstreiks Flüge streichen muss. Die Passagiere wurden mit Shuttlebussen von/nach Brüssel, Charleroi, Antwerpen, Ostende und Lüttich gebracht. Der Konkurrent Wizz Air hat alle für Charleroi geplanten Flüge bereits im Vorfeld abgesagt. Brussels Airlines musste aufgrund der Arbeitsniederlegungen viele Flüge streichen. Vom Generalstreik sind auch die Eisenbahn und der ÖPNV betroffen.

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Uber akzeptiert neu auch Air Plus

Der Reisekartenanbieter Air Plus und der Fahrtenvermittler Uber arbeiten künftig zusammen. Künftig können die Reisestellenkarten in der App hinterlegt werden und für die Bezahlung von Fahrten verwendet werden. Im Hintergrund übernimmt Air Plus die Abrechnung. Für Unternehmen entfallen dadurch aufwändige Abrechnungen mit physischen Quittungen. Stattdessen erhalten sie einen genauen Überblick über die Ausgaben samt Integration in ihre Buchhaltungssysteme. Mitarbeitende müssen nicht in Vorleistung treten und sich dann hinterher über eine Reisekostenabrechnung die Kosten erstatten lassen. Bezahlung und Abrechnung erfolgen stattdessen mit dem im System bereits hinterlegten AirPlus Company Account. So funktioniert die Abrechnung genauso einfach und reibungslos wie der gesamte Buchungsprozess. Zudem lässt sich anhand der zentralen Bezahlung sicherstellen, dass die Fahrten den Reiserichtlinien entsprechen. Unternehmen erhalten so die volle Kontrolle über ihre Kosten inklusive detaillierter Auswertungsmöglichkeiten. „Mit dem AirPlus Company Account als zentralem Abrechnungskonto konnten Firmen bislang bereits Flug- und Bahnreisen sowie Mietwagen und Hotelbuchungen abrechnen. Durch die Integration in das Uber Wallet profitieren Unternehmen nun auch bei der Buchung von Fahrten und weiteren Leistungen von Uber von der gebündelten Abrechnung und Auswertung. Wir sind sehr glücklich, unseren Kunden Uber for Business anbieten zu können. Ab sofort können Geschäftsreisende ihre Fahrten einfach über die Uber-App anfordern, während die Bezahlung zentral und automatisch über den AirPlus Company Account abgewickelt wird“, so Air-Plus-Chef Oliver Wagner.

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Australien: de Havilland Dash 8-200 erleidet Fahrwerksbrand

In Australien geriet am Abend des 8. November 2022 eine von QantasLink betriebene deHavilland Dash 8-200 VH-TQS nach der Landung in Sydney in Brand. An Bord sollen sich rund 27 Personen befunden haben. Laut Qantas konnten alle Passagiere und Crewmitglieder das Turbopropflugzeug unverletzt verlassen. Flug QF2265 befand sich auf dem Weg von Lord Howe Island nach Sydney. Kurz nach der Landung, die gegen 17 Uhr 30 Lokalzeit erfolgte, sollen Flammen im Bereich der Reifen aufgestiegen sein. Offiziellen Angaben nach sollen die Bremsen des hinteren Fahrwerks betroffen gewesen sein. Die Passagiere wurden unverzüglich über die Airstair evakuiert. Die Feuerwehr löschte den Brand sofort.

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Brussels Airlines fliegt neu nach Monastir und Djerba

Die Lufthansa-Tochter Brussels Airlines legt im Sommerflugplan 2023 mit Monastir und Djerba zwei zusätzliche Tunesien-Strecken auf. Diese sollen saisonal in der warmen Jahreszeit angeboten werden. Beide Destinationen sollen am 1. April 2023 aufgenommen werden und zunächst einmal pro Woche bedient werden. Nach Monastir soll es ab 16. Mai 2023 zweimal wöchentlich gehen, ehe man per 6. Juli 2023 auf drei Umläufe aufstocken wird. Nach der Hauptreisezeit, also ab 9. September 2023 soll wieder auf zwei wöchentliche Kurspaare reduziert werden. Djerba wird man per 4. Juli 2023 auf zwei Rotationen pro Woche erhöhen. Diese Route ist vorerst bis zum 29. August 2023 befristet. Die beiden Neuaufnahmen in Tunesien werden ab dem größten belgischen Flughafen, Brüssel- Zaventem, angeboten.

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Teuerungen: Dehoga sieht 19 Prozent der Betriebe vor dem Aus

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) hofft, dass die Strom- und Gaspreisbremse schnell bei den Betrieben und Konsumenten ankommen wird. Andernfalls sieht man etwa 19 Prozent der Mitglieder unmittelbar vor der Schließung. Die im Jahr 2022 erheblich gestiegenen Energiekosten belasten nicht nur private Haushalte, sondern auch Hotels und Gastronomie. Es ist bereits zu erheblichen Preissteigerungen gekommen, jedoch können nicht alle Mehrkosten eins zu eins weitergereicht werden, denn dies geht auch zu Lasten der Nachfrage. Eine unter den Dehoga-Mitgliedern durchgeführte Umfrage hat ergeben, dass der Umsatz im Oktober 2022 um rund 5,9 Prozent unter dem Wert des Oktober 2019 gelegen haben soll. Über die ersten zehn Monate hinweg lagen die Betriebe um 9,5 Prozent unter dem Vorkrisenniveau. Die aktuelle Buchungslage soll in Deutschland durchaus unterschiedlich sein. Viele Betriebe rechnen damit, dass das Weihnachtsgeschäft allenfalls „befriedigend bis gut“ werden könnte. Immerhin vermuten 45 Prozent der Umfrageteilnehmer, dass dieses „schlecht“ wird. Dabei werden auch vergleichsweise geringe Vorausbuchungszahlen angeführt. Die größten Herausforderungen sollen in den hohen Energiekosten, teuren Lebensmitteln sowie den Personalkosten liegen.

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Sommer 2023: Austrian Airlines mit sieben zusätzlichen Destinationen

Mit Porto, Marseille, Billund, Tivat, Palermo, Vilnius und Tromsø wird Austrian Airlines im Sommerflugplan 2023 insgesamt sieben zusätzliche Destinationen ab Wien-Schwechat anbieten. Das gesamte Programm besteht aus etwa 1.250 wöchentlichen Flügen zu 120 Destinationen. Komplett neu im Programm sind die Destinationen Porto, Marseille, Billund und Tivat. Die vier Ziele werden jeweils bis zu drei Mal wöchentlich ab Wien angeflogen. Bisher saisonal bedient, wurde darüber hinaus auch Palermo im Linien-Sommerflugplan aufgenommen. Außerdem wird die Verbindung nach Vilnius, die bereits vor der Corona-Pandemie Bestandteil des AUA-Streckennetz war, wieder angeboten. Sowohl die italienische Stadt an der Nordküste Siziliens als auch die Hauptstadt von Litauen werden, wie die vier anderen Neuzugänge, drei Mal pro Woche angeflogen. Weiters wird Tromsø im Sommer zwischen Juni und August jeweils einmal wöchentlich bedient. Neben insgesamt 43 Destinationen und knapp 300 wöchentlichen Flügen ans Mittelmeer, hat natürlich auch die Langstrecke im kommenden Sommer wieder einiges zu bitten. So wird beispielsweise Los Angeles wieder im Austrian-Streckenplan mit Nonstop-Flügen ab Wien angeboten. „Das Wachstum um vier neue A320neo wird im Sommerflugplan sichtbar. Mehr Flugzeuge ermöglichen auch mehr Destinationen. Das Austrian Team hat bewiesen, dass wir ready to fly sind, 2023 gehen wir somit ambitioniert ins Rennen“, so Austrian Airlines CCO Michael Trestl. „Wir haben die Krise genutzt und uns wettbewerbsfähig aufgestellt. Mit aller Entschlossenheit bauen wir unseren Point-to-Point Verkehr im Sommer 2023 deutlich aus und untermauern damit einmal mehr unsere Position als klare Nummer 1 in Österreich. Wir sind der charmanteste und vertrauensvollste Reisebegleiter und setzen unseren Weg, Österreich mit den

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