Jan Gruber

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Jan Gruber

UK: App-Ausfall lässt Passagiere stranden

Eine technische Panne sorgte im Vereinigten Königreich für verärgerte Fluggäste, denn die britische Impfzertifikats-App ist einige Stunden lang ausgefallen. Das führte dazu, dass Reisende ihre Flüge nicht antreten konnten. Die Gesundheitsbehörde NHS bestätigte die technischen Probleme. Es handelte sich laut behördlichen Angaben nicht um Zurückweisungen bei der Einreise, sondern um das Verweigern des Boardings. Hintergrund soll sein, dass die Daten der App nicht überprüft werden konnten. Generell ist es äußerst empfehlenswert stets ein Backup auf Papier dabei zu haben. Das kann beispielsweise das ausgedruckte Impf- oder Testzertifikat sein oder aber der klassische Papier-Impfpass. Manche Staaten akzeptieren offiziell nur die QR-Code-Variante, jedoch ist man bei technischen Problemen zumeist kulant, wenn Papierdokumente vorgelegt werden können.

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Pegas Fly reaktiviert Berlin-Kaliningrad

Berlin und Kaliningrad sind gar nicht so weit voneinander entfernt, jedoch war das Reisen zwischen den beiden Städten seit der Pleite von Air Berlin durchaus umständlich. Das ehemalige Königsberg und Berlin verbindet eine lange gemeinsame Geschichte, die sich im Nachgang des Zweiten Weltkriegs stark verändert hat. Kaliningrad ist der “Außenposten” Russlands und befindet sich zwischen den baltischen Staaten. Touristisch ist das ehemalige Königsberg noch kaum entdeckt, hat jedoch sehr viel zu bieten. Wirtschaftlich gibt es viele Geschäftsbeziehungen zwischen der Wirtschaft der beiden Städte. Dennoch: Wer von Berlin nach Kaliningrad (oder umgekehrt) wollte, musste in den letzten Jahren mühsame Umwege fliegen. Das ist nun vorbei, denn die russische Fluggesellschaft Pegas Fly hat eine Nonstop-Verbindung aufgenommen. Diese wird zunächst einmal pro Woche bedient. Im November 2021 soll ein zweiter Umlauf hinzugefügt werden. Im Regelfall setzt der Carrier Regionaljets des Typs Embraer 190 ein. Kaliningrad ist nebst Sankt Petersburg eine von zwei Regionen, in die Touristen mit elektronischem Visum reisen können. Dieses ist kostenfrei und wird unter diesem Link vergeben. Achtung: Aufgrund der Corona-Pandemie werden derzeit keine vereinfachten Einreisegenehmigungen vergeben. Das bedeutet, dass der Gang ins Konsulat oder in die Botschaft temporär nicht erspart bleibt.

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Sundair in neuer Livery in der Luft

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Sundair verpasst ihren Maschinen eine neue Livery. Das erste Flugzeug, das das neue Farbenkleid trägt ist der von FlyAir41 betriebene Airbus A320 mit der Registrierung 9A-IRM. Bislang war Sundair nicht gerade dafür bekannt viel Geld für Farbe auszugeben. Manche Flugzeuge tragen lediglich einen Sticker auf dem Leitwerk. Dem Grundsatz bleibt man treu, jedoch sind nun schwarz und blau dazu gekommen. Weiters pragt auf dem Rumpf riesig der Name der Fluggesellschaft. Zunächst erhielt der von der Konzernschwester FlyAir41 betriebene A320 9A-IRM die neue Livery. Nach und nach sollen alle von Sundair betriebenen Maschinen in diesem Farbenkleid erschließen. Das schließt auch jene ein, die aufgrund einer Wetlease-Vereinbarung von der kroatischen Schwester FlyAir41 geflogen werden.

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Kurzfristig Wien-Miami? Austrian Airlines winkt ab

In den letzten Tagen sind Gerüchte aufgekommen, dass Austrian Airlines kurzfristig Nonstop-Flüge zwischen Wien und Miami aufnehmen könnte. Diese wurden auch aufgrund des Umstands, dass die Konzernschwester Swiss ab Zürich Reduktionen vornimmt, befeuert. Die Kapstadt-Strecke wird im bevorstehenden Winterflugplan 2021/2022 nicht bedient. Zumindest in der Theorie hätte man Fluggerät für Miami-Umläufe zur Verfügung. Derzeit besteht aufgrund der bevorstehenden USA-Grenzöffnung für Geimpfte eine hohe Nachfrage im Transatlantik-Verkehr. Soweit die Theorie. In der Praxis sieht es aber gänzlich anders aus, denn Austrian Airlines bestätigte gegenüber Aviation Direct, dass man keine Pläne zur kurzfristigen Aufnahme einer Flugverbindung zwischen Wien und Miami hat. “Das können wir nicht bestätigen”, stellte eine Sprecherin des Unternehmens auf Anfrage klar.

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Wien: Statt Iran-Air-Flug nach Teheran gab es Übernachtungen im A300

Am vergangenen Samstag wollten 170 Personen mit einem Airbus A300 von Iran Air von Wien nach Teheran fliegen. Doch die Reise gestaltete sich schon auf dem Vorfeld chaotisch und obendrein mussten die Passagiere sogar im Flugzeug übernachten. Eigentlich sollte die Maschine gegen 11 Uhr 50 in Richtung der Hauptstadt des Irans abheben, jedoch war dies aus technischen Gründen nicht möglich. Der Kapitän sagte den Flug aus Sicherheitsgründen ab. Laut einem Medienbericht der Gratis-Zeitung Heute, der sich auf einen Fluggast bezieht, sollen sich die Reisenden zu diesem Zeitpunkt schon zwei Stunden an Bord des Jets befunden haben. Iran Air flog zwar eine Ersatzmaschine ein, jedoch traf diese erst um 0 Uhr 30 des Folgetages ein. Die Odyssee war damit aber nicht beendet, denn auch in diesem Flugzeug mussten die Passagiere rund zwei Stunden warten. Angeblich wurde seitens der Crew erklärt, dass man auf die Startgenehmigung wartet. Das entpuppte sich schon bald als Hinhaltetaktik, denn dann wurde die Katze aus dem Sack gelassen: Das Flugzeug ist nicht startklar und Hilfe kann nicht vor 5 Uhr 00 kommen. Konkret wurde den Fluggästen erklärt, dass eine Enteisung notwendig ist. Diese stand aufgrund der Jahreszeit aber nicht sofort zur Verfügung, sondern musste vom Flughafen Wien erst aufgebaut werden. Laut dem Medienbericht war es den Passagieren nicht möglich den Airbus zu verlassen. Airport und Iran Air schieben sich gegenseitig den “Schwarzen Peter” zu. So behauptet Iran Air, dass der Flughafen keine Busse zur Verfügung gestellt habe. Das will ein Sprecher des größten Airports Österreichs so nicht

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Indien: Regierung will auch Alliance Air verkaufen

Die indische Regierung plant auch den Verkauf der Regionalfluggesellschaft Alliance Air. Der Operator von insgesamt 18 ATR72-600 ist primär im Inland tätig und betreibt viele subventionierte Strecken. Viele Jahre hat es gedauert, aber nun ist es fix: Air India und die Tochter Air India Express werden an Tata Sons verkauft. Die Regierung widmet sich nun der staatlichen Alliance Air, die ein dichtes Regionalnetz unterhält. Der Vorstand wird laut lokalen Medienberichten am Donnerstag zusammentreten, um das Ansinnen der Regierung zu beraten. Demnach plant Indien den Regio-Carrier komplett zu verkaufen. Das Vorhaben befindet sich noch in einem frühen Stadium, so dass sich noch keine Interessenten öffentlich bekannt haben. Es wird allerdings damit gerechnet, dass die indische Regierung noch in diesem Jahr zur Abgabe von Geboten für Alliance Air einladen wird. Alliance Air wurde im Jahr 1996 gegründet und hat mit der australischen Alliance Airlines nichts zu tun. Die Flotte besteht momentan aus 18 Turbopropflugzeugen des Typs ATR72-600. Diese sind auf verschiedenen sekundären und tertiären Airports, aber auch in Delhi und Hyderabad, stationiert. Unterhalten wird ein dichtes Regionalnetz, wobei viele Strecken PSO-subventioniert sind.

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Winter: Austrian Airlines streicht Wien-Kapstadt

Im unmittelbar bevorstehenden Winterflugplan 2021/22 wird Austrian Airlines nicht zwischen Wien und Kapstadt fliegen. Der Carrier bestätigte gegenüber Aviation Direct, dass die saisonale Route heuer ausgesetzt wird. “Wir haben uns aufgrund der immer noch volatilen Einreisebedingungen von und nach Südafrika dafür entschieden, die Rotation Wien-Kapstadt-Wien im heurigen Winterflugplan auszusetzen”, so eine Sprecherin der Austrian Airlines. Im Bereich der Warmwasserziele will sich die österreichische Lufthansa-Tochter heuer auf die Destinationen Cancun, Malé und Mauritius fokussieren. Unternehmensangaben nach soll der Absatz gut laufen: “Hier freuen wir uns bereits über sehr gute Buchungseingänge, weswegen wir etwa während der Weihnachtsferien bereits das Angebot stark aufgestockt haben (CUN: 10 statt 7 Rountrips zwischen 19DEC und 09JAN,  MLE 15 statt 10 Roundtrips zwischen 17DEC und 09JAN, MRU 13 statt 10 Roundtrips zwischen 17DEC und 09JAN)”, so die AUA-Medienreferentin.

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Wizz Air stockt Deutschland-Ukraine-Verkehr auf

Der ungarische Billigflieger Wizz Air beabsichtigt auf diversen Strecken zwischen Deutschland und der Ukraine die Frequenzen anzuheben. Betroffen sind Verbindungen nach Kiew-Schuljany und Lemberg (Lwiw). Wie berichtet will der Lowcoster mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2022 fünf zusätzliche Flugzeuge in der Hauptstadt der Ukraine stationieren. In Lwiw soll eine neue Basis mit zwei Airbus A321 entstehen. Nebst neuen Routen wird es auch auf Bestandsstrecken zu Aufstockungen kommen. Ab Deutschland beabsichtigt der ungarische Carrier wie folgt zu erweitern: Dortmund-Kiew (Schuljany): 5x wöchentlich Dortmund-Lwiw: 3x wöchentlich Berlin-Kiew (Schuljany): täglich Berlin-Lwiw: 4x wöchentlich Köln/Bonn-Kiew (Schuljany): 4x wöchentlich Hamburg-Kiew (Schuljany): 4x wöchentlich Memmingen-Lwiw: 3x wöchentlich

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Zehnjähriges Dreamliner-Jubiläum: ANA legt Sonderflüge auf

Wie schnell die Zeit vergeht: Vor zehn Jahren flottete die japanische All Nippon Airways das erste Langstreckenflugzeug des Typs Boeing 787 ein. Anfangs hatte man mit einigen Kinderkrankheiten zu kämpfen, aber nun feuert man das Jubiläum mit Sonderflügen. In Anlehnung an die ersten Flugrouten der ANA mit der ersten 787-8 vor zehn Jahren werden die Jubiläumsflüge auf den Routen Tokio/Haneda – Okayama und Tokio/Haneda – Hiroshima angeboten. Die Passagiere auf diesen Sonderflügen erhalten Erinnerungsgeschenke und werden bei der Ankunft an den Flughäfen Okayama und Hiroshima mit einer Wasserfontäne begrüßt. „Die Boeing 787 ist der wichtigste Flugzeugtyp unserer Flotte und hat ANA geholfen, den ohnehin bereits hervorragenden Kundenservice weiter auszubauen, unser internationales Streckennetz zu erweitern und die Effizienz unseres Flugbetriebs zu steigern“, erklärte Hideki Kunugi, Executive Vice President der ANA. „Die geplanten Sonderflüge sind Ausdruck der Dankbarkeit gegenüber unserem Partner Boeing für die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Boeing entwickelt Flugzeuge, die unsere Bedürfnisse als Fluggesellschaft erfüllen und gleichzeitig zu einem umweltfreundlicheren Flugbetrieb beitragen. Die Boeing 787 bleibt auch in den kommenden Jahren ein wichtiger Bestandteil unserer Flotte, da sie sich in den vergangenen zehn Jahren hervorragend bewährt hat.“ Zu den anstehenden Jubiläums-Events gehört unter anderem auch eine Online-Tour durch Japan, die von einem Piloten aus dem Cockpit einer Boeing 787 geführt wird. Die Sonderflüge sind für den 31. Oktober 2021 unter den Flugnummern ANA 653 (Haneda 10:25 – Okayama 11:45), ANA 656 (Okayama 12:30 – Tokio/Haneda 13:45), ANA 679 (Tokio/Haneda 13:10 Uhr – Hiroshima 14:40 Uhr) und ANA 680 (Hiroshima 15:25

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Air New Zealand lädt zum Impfen in einen Dreamliner

Impfen im Linienbus, in der Straßenbahn, im Schwimmbad, beim Kindergeburtstag oder im Supermarkt neben der Pfandrückgabe – alles schon bekannt und keine Neuigkeit mehr. Air New Zealand ermöglicht es am Samstag, dass man sich in einem Dreamliner die Spritze gegen Covid-19 geben lassen kann. Der Carrier versucht mit dieser durchaus kreativen Idee die Impfbereitschaft in Neuseeland anzukurbeln. Besonders Luftfahrtliebhabern will man damit die Entscheidung leichter machen. Die Aktion wird auf dem Flughafen Auckland am Samstag, den 16. Oktober 2021 durchgeführt. „Die Leute werden durch die Tür in Business Premier einsteigen, wo sie eine Dosis des Pfizer-Impfstoffs in ihrem Arm ihrer Wahl erhalten. Impfstoffe werden von Tāmaki Health verabreicht. Sie bewegen sich dann durch die Kabine in die Economy-Klasse, wo ein Snack-Service beginnt, während sie nach dem Beobachtungszeitraum auf das Aussteigen warten”, ist in einer Mitteilung zu lesen. Derzeit ist vorgesehen, dass es sich um eine einmalige Aktion handeln soll. Aber wer weiß das schon: Vielleicht gibt es wegen großem Erfolg dann eine Neuauflage?

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