Jan Gruber

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Jan Gruber

Gebührenerhöhung: Air France-KLM droht Amsterdam mit Klage

KLM ist alles andere als glücklich darüber, dass am Flughafen Amsterdam-Schiphol die Gebühren innerhalb der nächsten drei Jahre um 40 Prozent erhöht werden sollen. Nun droht die Konzernmutter auch mit rechtlichen Schritten. Man ist der Ansicht, dass die Preiserhöhung auch im Angesicht der Coronakrise “unvernünftig, unangemessen und inakzeptabel” ist. Unter anderem verweist man auch darauf, dass die Fluggesellschaften stark gebeutelt sind und den Einnahmenausfall weitgehend aus eigener Kraft stemmen müssen. Der Flughafen Amsterdam würde dies einfach an die Airlines weiterreichen. Air France-KLM argumentiert auch damit, dass das niederländische Luftfahrtgesetz die “Ausnutzung von Monopolstellungen” verbieten würde. Sollte der Airport nicht einlenken, werde man vor Gericht ziehen. Unterstützung hat der Mitbewerber Easyjet bereits angedeutet. Am Flughafen Schiphol sieht man die Sachlage gänzlich anders und will an der Kostenanhebung festhalten.

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Swiss startet Gepäckabholung in der Schweiz

In Kooperation mit dem Startup AirPortr bietet Swiss einen Abholservice für Check-in-Gepäck an. Dieser soll je nach Wohnort zwischen 39 und 59 Franken kosten und Passagieren quasi kofferloses Reisen ermöglichen. Die Gepäckstücke müssen spätestens 23 Stunden vor planmäßigem Abflug durch den Transferdienst übernpmmen worden sein. Swiss ist derzeit die erste Fluggesellschaft, die einen solchen Service in der Schweiz anbietet. Dieser wird in Kürze auf weitere Fluggesellschaften der Lufthansa Group ausgeweitet. “Unsere Kunden sagen uns, dass die Beförderung des Gepäcks einer der schwierigsten Aspekte des Reisens darstellt. Wir haben ihnen zugehört und bieten ihnen dank der Partnerschaft mit Airportr ein neues Reiseerlebnis, das bereits zu Hause beginnt. Gemeinsam zeigen wir, dass Reisen einfach, schnell und transparent sein kann, ganz gleich, wie unsere Kunden reisen. Dieser Service ist den traditionellen Gepäcklieferdiensten weit überlegen und trägt zu unseren Bemühungen für nachhaltiges Reisen bei”, so Tamur Goudarzi Pour, Chief Commercial Officer von Swiss.

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DHL Air Austria ist in der Luft

Die Frachtfluggesellschaft DHL Air (Austria) GmbH bekam kürzlich AOC und Betriebsgenehmigung erteilt. Mit der OE-LNZ wurde die erste Cargoverbindung ab dem ungarischen Budapest bedient. Das eingangs genannte Flugzeug ist eine Boeing 757-200, die zuletzt bei der Konzernschwester im Vereinigten Königreich im Einsatz war. Die OE-LNZ trägt die Seriennummer 32398 und war ehemals als G-DHKP registriert. DHL Air Austria ist eine Tochtergesellschaft des Logistikkonzerns Deutsche Post-DHL und wurde erst heuer gegründet. Der neue Ableger befindet sich derzeit auch auf der Suche nach Mitarbeitern.

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Israel: El Al soll sich für Arkia-Übernahme interessieren

Die israelische Fluggesellschaft El Al greift nach dem Mitbewerber Arkia. Laut lokalen Medien gibt es bereits erste Gespräche, die in einer vollständigen Übernahme enden könnten. Wettbewerbsrechtlich gibt es aber bereits jetzt erste Bedenken. Würde El Al den Konkurrenten Arkia schlucken, so würde nur noch Israir als Mitbewerber im Linienbereich verbleiben. Alle drei Anbieter stehen aufgrund der Corona-Pandemie massiv unter finanziellem Druck. Die Zeitung “The Jerusalem Post” schreibt aber auch, dass es derzeit überhaupt keine Garantie gibt, dass es tatsächlich zu einem Zusammenschluss kommen wird. Sowohl die beiden Firmen könnten sich nicht einig werden als auch die Wettbewerbsbehörde könnte sich dagegen aussprechen. Wenig verwunderlich also, dass weder El Al noch Arkia die lokale Medienberichterstattung kommentieren wollten. Es bleibt also abzuwarten, ob es in Israel zu einer Konsolidierung kommen wird oder eben nicht.

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Comeback am 1. November 2021: Qantas reaktiviert London und Los Angeles

Die australische Fluggesellschaft Qantas kann die Wiederaufnahme der Langstreckenflüge kaum noch erwarten und zieht das Comeback der Routen Sydney-Los Angeles und Sydney-London auf den 1. November 2021 vor. Die Strecke in das Vereinigte Königreich wird mit einem Tankstopp in Darwin durchgeführt. Hintergrund ist, dass Einwohner Australiens ab 1. November 2021 wieder quarantänefrei einreisen können. Das gilt aber nur dann, wenn diese vollständig gegen Covid-19 geimpft sind. Ab Juli 2022 will Qantas schrittweise den Maschinentyp Airbus A380 reaktivieren. Zunächst soll dieser auf der Los-Angeles-Strecke zum Einsatz kommen. Spätestens ab November 2022 will der Carrier mit Superjumbos via Singapur nach London fliegen. Allerdings reduziert sich die Anzahl der Airbus A380 um zwei Einheiten. Man will im kommenden Jahr zunächst fünf Stück reaktivieren und bis 2024 weitere fünf Einheiten. Zwei Stück wird man dem aktuellen Informationsstand nicht mehr in den Liniendienst stellen.

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Sundair fliegt auch im Sommer 2022 ab Kassel-Calden

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Sundair wird auch im kommenden Sommerflugplan 2022 ab Kassel-Calden fliegen. Der Carrier wird zwischen Mai und Oktober 2022 die Destinationen Palma de Mallorca, Heraklion, Rhodos, Hurghada und Fuerteventura anbieten. Der Verkauf von Flugscheinen wurde zwischenzeitlich bereits aufgenommen. Die deutsche Fluggesellschaft startet nächstes Jahr von Mai bis Oktober viermal wöchentlich nach Mallorca (montags, mittwochs, freitags und sonntags), dreimal wöchentlich nach Kreta (dienstags, donnerstags und samstags), und je zweimal wöchentlich nach Rhodos (donnerstags und samstags), nach Fuerteventura (mittwochs und sonntags) sowie nach Hurghada/Ägypten (montags und freitags). „Wir freuen uns sehr, dass wir unseren Kunden ab Kassel ein gewohnt sonniges Programm für den kommenden Sommer anbieten können. Die Vielfalt an Destinationen gibt unseren Urlaubern eine breite Vielfalt an Möglichkeiten für ihren Sommerurlaub“ so Marcos Rossello, Geschäftsführer der Sundair.   Dieses Jahr geht es noch bis Ende Oktober mehrmals wöchentlich mit Sundair nach Mallorca, Kreta, Rhodos, Fuerteventura und Antalya. Ergänzt wird der Flugplan im Oktober an den Samstagen durch Flüge der Rhein-Neckar-Air nach Sylt und Usedom. Am 01. November 2021 startet der Winterflugplan mit wöchentlichen Flügen nach Hurghada/Ägypten, Gran Canaria, und Fuerteventura. Lars Ernst, Geschäftsführer Kassel Airport: „Ich freue mich, dass die sonnenhungrigen Passagiere in unserer Region mit dem jetzt veröffentlichten Flugplan schon heute die Möglichkeit haben, frühzeitig den nächsten Sommerurlaub ab Kassel Airport zu buchen. Viele haben jetzt lange Zeit auf Urlaub verzichtet und können nun endlich wieder langfristig Urlaub planen. Ich bin überzeugt, dass die frühe Buchbarkeit auch den Reisebüros die Arbeit erleichtert. Wir freuen uns riesig, dass wir die

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OMV errichtet Anlage für SAF-Kerosin in Bayern

Derzeit ist Kerosin, das nicht aus verrotteten Dinosauriern, sondern aus nachwachsenden Rohstoffen stammt, sehr teuer. Das hängt auch damit zusammen, dass es derzeit kaum Massenproduktion gibt. Das will das deutsche Bundesland Bayern ändern. In der Region Burghausen, wo es bereits eine klassische Raffinerie gibt, soll eine Anlage zur Herstellung von “grünem Kerosin” entstehen. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) sagte unter anderem, dass im ersten Schritt etwa 50.000 tonnen pro Jahr hergestellt werden sollen. Hinter dem Projekt steht ein Konsortium, dem unter anderem Lufthansa, der Flughafen München, Siemens, MAN, MTU und die TU München angehören. Angeführt wird das Konsortium von der österreichischen OMV, die Eigentümerin und Betreiberin der bestehenden Raffinerie in Burghausen ist.

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Prag: Eurowings Europe zahlt Flugbegleitern nur 857 Euro pro Monat

In Kürze eröffnet Eurowings Europe in Prag eine neue Basis, jedoch bietet man dem Personal Löhne an, die auch für tschechische Verhältnisse sehr niedrig sind. Die Flugbegleiter der österreichischen Fluggesellschaft sollen für ein Grundgehalt von brutto 857 Euro pro Monat arbeiten. Eine Vollzeitanstellung ist gar nicht vorgesehen, denn man beabsichtigt das Kabinenpersonal lediglich in Teilzeit zu beschäftigten. Zwar gibt es leistungsabhängige Gehaltsbestandteile, jedoch fallen diese auch im Vergleich mit Mitbewerbern wie Buzz niedrig aus. Das Unternehmen, ein Mitglied der Lufthansa Group, selbst schreibt, dass während der Hochsaison der Bezug aus bis zu 50 Prozent variablen Gehaltsbestandteilen bestehen wird. Für die ersten 70 Flugstunden zahlt Eurowings Europe in Prag lediglich 4,70 Euro pro Flugstunde drauf. Danach gibt es zwischen 71 und 110 Flugstunden 9,30 Euro und ab 110 Stunden 14 Euro pro Stunde. Aufgrund der momentanen Lage rund um Corona ist es sehr schwierig die 70er Schwelle zu überschreiten. Beispielsweise für Standby-Dienste werden für die ersten 70 Flugstunden nur 90 Cent pro Stunde bezahlt. Anschließend 1,80 Euro pro Stunde und ab 110 Stunden gibt es dann 2,70 Euro pro Stunde. Bei allen genannten Werten ist zu berücksichtigen, dass beim Erreichen der nächsten Stufe nicht ab der ersten Stunde der höhere Wert bezahlt wird, sondern nur für jene, die die Schwelle überschreiten. Lediglich zwischen April und Oktober sollen die Eurowings-Europe-Flugbegleiter in Prag in Vollzeit beschäftigt werden. Außerhalb der genannten Monate reduziert sich der Beschäftigungsumfang auf bis zu 80 Prozent Teilzeit. Das hat natürlich Auswirkungen in der Geldbörse der Mitarbeiter, zumal im Winter

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Pakistan: Airblue übernimmt ersten Airbus A321neo

Die pakistanische Airblue erfreut sich über einen Neuzugang in der Flotte: Mit der AP-BOE wurde am Freitag in Hamburg der erste Airbus A321neo übernommen. Der Mittelstreckenjet wurde als PA9001 in sieben Stunden und 19 Minuten nach Karachi überstellt. Der kommerzielle Erstflug soll in den nächsten Wochen durchgeführt werden. Ein konkreter Termin hierfür steht noch nicht fest. Airblue feiert den Neuzugang, denn es handelt sich um den ersten Airbus A321neo in der Flotte. Airblue wurde im Jahr 2013 gegründet und sitzt in den Islamabad Stock Exchange Towers in Islamabad. Die Homebase ist der Flughafen Karachi. Angeflogen werden in erster Linie Destinationen in der näheren Umgebung. Die Verbindungen ins Vereinigte Königreich sind unter anderem aufgrund der Corona-Pandemie auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Die Flotte des Carriers besteht aus vier Airbus A320, fünf A321 und neu einem A321neo. In der Vergangenheit hatte man auch Widebodies wie A330 und A340 in Betrieb. Diese wurden aber schon vor einigen Jahren ausgeflottet.

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Genf: Busunternehmer gibt kopiertes Swiss-Logo auf

Ein Busunternehmen aus Genf und die Fluggesellschaft Swiss haben sich eine Auseinandersetzung um das Logo geliefert. Unter dem Namen “Swiss Tours” warb man auf Bussen für Ausflüge. Das Problem an der Sache: Die Farbe und die Schriftart sahen sich zum Verwechseln ähnlich. Laut einem Bericht der Aargauer Zeitung bemängelte die Fluggesellschaft diesen Umstand erstmals im Frühjahr 2020. Die Corona-Pandemie führte aber zunächst dazu, dass die Angelegenheit nicht mit Priorität verfolgt wurde. Die Busse waren ohnehin nicht auf der Straße und die meisten Flugzeuge der Swiss waren am Boden. Die Airline konnte aber nun erreichen, dass der Reisebusunternehmer das Logo ändert. Enthalten ist zwar noch immer der Name Swiss, jedoch hebt sich dieses nun deutlich von jenem der Airline ab. Der bloße Bestandteil “Swiss” dürfte nur sehr schwer schützbar sein, es sei denn es geht um eine Fluggesellschaft.  Der Carrier bestätigte gegenüber dem Blatt, dass Swisstours Transport nach einem “Austausch” eingelenkt habe und das Logo abgewandelt habe. Auf der Homepage wurde es bereits gewechselt und die Busse sollen bei nächster Gelegenheit ebenfalls in einem neuen Erscheinungsbild auftreten. Der betroffene Reisebusunternehmer wollte sich zur Angelegenheit nicht öffentlich äußern.

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