Jan Gruber

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Jan Gruber

Ab Leipzig und Düsseldorf: European Air Charter fliegt für FTI

Im Auftrag des Reiseveranstalters FTI bedient European Air Charter ab sofort Ziele ab Leipzig/Halle und Düsseldorf. Am Freitag wurde ab dem sächsischen Airport der Erstflug durchgeführt. Angeboten werden ab Leipzig die Ziele Marsa Alam, Hurghada, Lamezia Terme. Die zuletzt genannte Destination wird zwischen dem 5. September und 14. November 2021 bedient. Ab Düsseldorf stehen Heraklion, Hurghada, Rhodos und Kos auf dem Flugplan.  „Wir sind froh, dass wir mit Leipzig/Halle und Düsseldorf zwei der wichtigsten Abflughäfen Deutschlands für unsere Kooperation mit European Air Charter gewinnen konnten. Mit dieser breiten Aufstellung für exklusive Charterflüge bieten wir unseren Gästen deutschlandweit maximale Flugkapazität für den Urlaubsendspurt“, so FTI Group CEO Ralph Schiller. Im kommenden Jahr soll die Zusammenarbeit mit European Air Charter auch auf Frankfurt und München ausgedehnt werden. Im ersten Schritt wird man bereits ab November 2021 unter anderem die kanarischen Inseln und Ziele in Montenegro anbieten. Auf den Deutschland-Strecken sollen im Regelfall Maschinen des Typs Airbus A320 zum Einsatz kommen. European Air Charter ist eine bulgarische Fluggesellschaft, die im Jahr 2000 gegründet wurde. Erst heuer wurde der Firmenname von Bulgarian Air Charter in European Air Charter geändert. Die Flotte besteht aus sechs Airbus A320 (Durchschnittsalter: 29,6 Jahre) sowie sechs McDonnell Douglas MD-82 (Durchschnittsalter: 29,6 Jahre). In Österreich ist man unter anderem im Auftrag von Tui tätig.

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Malaysia hebt Boeing-737-Max-Flugverbot auf

Die Zivilluftfahrtbehörde von Malaysia hat mit Wirksamkeit zum 2. September 2021 das Flugverbot für das Muster Boeing 737 Max aufgehoben. Das hat zur Folge, dass Airlines mit diesem Muster Airports in Malaysia anfliegen dürfen und auch den Luftraum nutzen dürfen. Die Behörde teilte unter anderem mit: “CAAM hat alle zutreffenden Veröffentlichungen der FAA und der Hersteller zur Boeing 737 MAX in Bezug auf die Wiederinbetriebnahme überprüft und validiert. Basierend auf diesen und allen anderen damit verbundenen Faktoren hat CAAM eine Sicherheitsrisikobewertung (SRA) für die Wiederinbetriebnahme in Malaysia durchgeführt”. Momentan gibt es keinen AOC-Holder in Malaysia, der das Muster Boeing 737 Max in der Flotte hat. Allerdings hat Malindo Air drei B737 Max 8 bestellt. Weiters wartet Malaysia AIrlines auf 25 Exemplare dieses Typs.

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Buchtipp: „Remote, small but essential“

Der Österreicher Dieter Haselsteiner hat ein neues Buch auf den Markt gebracht, das 100 kleinere Airports in Europa präsentiert. Diese sind zum Teil auch eingefleischten Luftfahrt-Afficionados weniger bekannt, verfügen jedoch über Linienflüge. Der Autor befasst sich in einem Werk, das den TItel “Remote, small but essential – an indispensable guide to a selection of 100 European regional airports“ trägt intensiv mit der Bedeutung für die Regionen, denn viele der vorgestellten Flughäfen befinden sich in zum Teil stark abgelegenen Gebieten. “Die portraitierten Airports sind deshalb so interessant da sie einen unverzichtbare Infrastruktur für die lokale Bevölkerung darstellen, um nebst der medizinischen Versorgung auch ethnischen Verkehr, Tourismus und den Anschluss an die Welt zu gewährleisten weil alternative Verkehrsträger nicht vorhanden bzw. nur sehr schwach ausgeprägt sind. Im Buch finden Sie u.a. den weltweit nördlichsten kommerziell betriebenen Flughafen, den einzigen Flughafen auf der Welt der den Strand als Landebahn nutzt sowie jene Flughäfen die durch den kürzestens Linienflug der Welt miteinander verbunden sind. Begeben Sie sich auf eine spannende Reise zu entlegenen Plätzen in Europa die es Wert sind entdeckt zu werden”, so Haselsteiner gegenüber Aviation.Direct. Das neue Buch wurde im Eigenverlag aufgelegt und ist derzeit zum Preis von 29,95 Euro auf Amazon erhältlich. Dabei handelt es sich um ein gedrucktes Taschenbuch, das 136 Seiten stark ist und in englischer Sprache verfasst wurde. Interessenten können das Werk unter diesem Link bestellen bzw. eine kostenfreie Leseprobe einsehen.

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Eurowings Europe baut Führungsspitze um

Bei der österreichischen Fluggesellschaft Eurowings Europe ist es zu einer Änderung in der Geschäftsleitung gekommen. Dieter Watzak-Helmer, der das Unternehmen seit der Gründung leitete, ist ausgeschieden. Robert Jahn leitet den Carrier nun alleine. Weiters ist Michael Knitter aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden. Seine Funktion wurde von Jens Ritter übernommen. Eurowings Europe hat mit Stefan Beveridge und Jan Reiter auch zwei neue Prokuristen bestellt. Bis zum Ausscheiden des Dieter Watzak-Helmer hatte Eurowings Europe zwei Geschäftsführer. Robert Jahn, der zuvor an seiner Seite stand, leitet die Lufthansa-Tochter nun als Alleingeschäftsführer. Alle Veränderungen bei Eurowings Europe gehen aus Pflichtveröffentlichungen im Amtsblatt der Wiener Zeitung hervor.

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Salzburg: Eurowings hat Köln/Bonn reaktiviert

Ab Salzburg steht ab sofort wieder die Köln/Bonn-Strecke zur Verfügung. Die Lufthansa-Tochter Eurowings hat diese reaktiviert und bietet vorerst zwei Rotationen pro Woche an. Weitere Destinationen, die dieser Carrier ab der Mozartstadt anbietet, sind: Berlin, Düsseldorf und Hamburg. Lufthansa bedient Frankfurt am Main bis zu dreimal täglich. Eine Flug-Anbindung an das Austrian-Airlines-Drehkreuz Wien gibt es nicht mehr. Diese wurde in Zusammenarbeit mit den ÖBB auf die Schiene verlagert. „Wir freuen uns, dass wir mit der Flugverbindung nach Köln wieder das gesamte, bewährte Deutschlandprogramm anbieten können. Immerhin ist Deutschland unser größter und damit wichtigster Markt. Insbesondere die Frankfurt-Verbindung ist für Geschäftsreisende unerlässlich, so Christopher Losmann, Bereichsleiter Aviation & Sales. „Umso wichtiger, dass unsere Salzburger und bayerischen Fluggäste die angebotenen Flüge eifrig buchen! Nur so können die Flugverbindungen durch die Airlines in der bestehenden Frequenz angeboten bzw. ausgebaut werden”. Ferienziele wie Heraklion und Palma de Mallorca werden heuer auch über die Herbstferien hinaus bedient. Ab Anfang Oktober 2021 stehen auch Teneriffa und Gran Canaria auf dem Flugplan. Seit wenigen Wochen gibt es auch eine von FlyDubai bediente Anbindung an das Emirates-Drehkreuz Dubai. In Dauerwarteschleife befindet sich das Comeback des Billigfliegers Wizz Air, der im Sommer des Vorjahres kurzzeitig in Salzburg präsent war. Seither wurde die Rückkehr unzählige Male verschoben. Dem aktuellen Informationsstand nach soll Kiew-Schuljany ab 28. März 2022 bedient werden. Nach Sankt Petersburg soll es ab 17. Dezember 2021 gehen und Varna ist für den 13. Juni 2022 angekündigt. Da der Carrier die Erstflüge häufig und zum Teil enorm kurzfristig nach

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August 2021: Karlsruhe überrascht mit mehr Flugbewegungen

Hinsichtlich der Starts und Landungen konnte der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden im August 2021 das Rekordjahr 2019 um 161 Flugbewegungen übertreffen. Man hatte 3.601 Movements. Allerdings wirkte sich das nicht steigend auf die Passagierzahlen aus. Den Baden-Airpark haben im August 2021 insgesamt 117.726 Fluggäste genutzt. Im August des Jahres 2019 hatte man etwa 160.000 Reisende. Dennoch zeigt sich Geschäftsführer Uwe Kotzan zufrieden: „Dank der Anstrengungen unserer Mitarbeiter und Partner, die unter schwierigen und sich ständig ändernden Randbedingungen agieren, konnte der Baden-Airpark täglich bis zu 6.000 Passagiere begrüßen.“ Momentan wird der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden von Corendon Airlines, Eurowings, Freebird, Pobeda, Ryanair und Wizz Air angeflogen. Ab Freitag wird auch London-Stansted wieder ab diesem Airport bedient. Ab November finden sich neu Faro, Lissabon, Sevilla, Valencia, Stockholm, Fuerteventura, Gran Canaria und Agadir im Flugplan.

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ABTA: Geschäftsreisen nehmen an Fahrt auf

Das für Fluggesellschaft wichtige Segment der Geschäftsreisen kommt zwar langsam wieder in Fahrt, bleibt jedoch noch deutlich unter dem Aufkommen, das in der Zeit “vor Corona” gab. Zu diesem Schluss kommt eine Kompaktanalyse der Austrian Business Travel Association. Demnach wurden im zweiten Quartal des Jahres 2021 um 270 Prozent mehr Flugscheine ausgestellt. Dem steht aber gegenüber, dass im ersten Quartal ein Minus von 84 Prozent verzeichnet wurde. Unter dem Strich beträgt der Rückgang im ersten Halbjahr 2021 gegenüber dem Vorjahresquartal 61 Prozent. ABTA-Präsident Andreas Gruber, der hauptberuflich bei Siemens Österreich tätig ist, erklärt dazu:  „Die Unternehmen reisen wieder zu Kunden, aber viele interne Meetings werden weiterhin durch Video-Konferenzen ersetzt.“ Für die Kompaktanalysen wertet die ABTA die ausgestellten Tickets führender Travel Management Companies aus. Die Werte basieren daher auf tatsächlichen Marktdaten und nicht auf Umfragen oder persönlichen Einschätzungen. Die Rückgänge im „Krisenquartal“ Januar bis März 2021 sind dramatisch im Vergleich zum relativ normalen ersten Quartal 2020: minus 75 Prozent bei Business-Class-Tickets, minus 85 Prozent bei Economy-Tickets. Bemerkenswert ist ein leichter Shift im zweiten Quartal: Business-Class-Tickets legten um 497 Prozent zu; Economy-Tickets nur um 255 Prozent. Für das erste Halbjahr, in dem die beiden extrem unterschiedlichen Quartale einflossen, beträgt der Rückgang der Business-Class-Tickets 43 Prozent, für Economy-Tickets 63 Prozent.

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Fly Arna: Air Arabia und Armenien gründen neuen Billigflieger

In Kooperation mit der Air Arabia Group will Armenien einen neuen Carrier in die Luft bringen. Dieser wird unter dem Namen Fly Arna an den Start gehen und als Billigflieger positioniert werden. Eine enge Zusammenarbeit mit Air Arabia ist vorgesehen. Die Eigentümer dieser Neugründung sind der staatliche Armenian National Interest Found, der die Mehrheit hält, sowie die Air Arabia Group und andere private Investoren. Die Marke Fly Arna soll eine Kurzform von “Armenian National Airlines” darstellen. Gegründet wurde das neue Unternehmen im Juli 2021. Die Homebase soll der Zvartnots International Airport (Eriwan) werden. AOC und Betriebsgenehmigung hat man bislang noch nicht erteilt bekommen, jedoch wurde mitgeteilt, dass die entsprechenden Anträge in Kürze bei der Zivilluftfahrtbehörde Armeniens eingebracht werden sollen. Der Erstflug soll spätestens im kommenden Jahr durchgeführt werden.

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Play flottet fünf A320neo ein

Die isländische Fluggesellschaft Play beabsichtigt die Flotte um fünf Maschinen des Typs Airbus A320neo zu erweitern. Dabei handelt es sich um fabrikneue Flugzeuge, die im Vorjahr produziert wurden. Mit einer Leasinggesellschaft wurde bereits eine entsprechende Absichtserklärung unterschrieben. Die ersten beiden A320neo sollen im ersten Quartal des kommenden Jahres übernommen werden. Die drei weiteren Exemplare sollen im Frühjahr 2023 folgen. Der Deal mit dem Lessor umfasst auch einen weiteren A321neo. Die Übergabe ist ebenfalls für 2023 vorgesehen. Play erklärt, dass die Flotte auf insgesamt zehn Maschinen anwachsen soll. Für neun hat man bereits Verträge abgeschlossen. Spätestens im Sommer 2022 will man die Ziele in Nordamerika ab Keflavik anbieten. Dabei sollen überwiegend Airbus A321neo zum Einsatz kommen. Die Einflottung von Widebodies schließt man derzeit aus.

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AUA übergibt letzte dezentrale Strecken an Air Dolomiti und Eurowings

Die letzten dezentralen Austrian-Airlines-Strecken werden schon bald Geschichte sein, denn die Route Innsbruck-Frankfurt wird ab Ende Oktober 2021 von der Konzernschwester Air Dolomiti übernommen. Damit würde nur noch Graz-Düsseldorf verbleiben, jedoch wird auch diese Strecke künftig nicht mehr von Austrian Airlines bedient. Eurowings wird die Route spätestens mit dem Wechsel auf den Winterflugplan 2021/22 übernehmen. Da Austrian Airlines schon länger kein Fluggerät in Graz stationiert hat, kamen bislang Airbus A319/320 sowie Embraer 195, die im Rahmen von Wien-Graz-Umläufen eingeflogen wurden, zum Einsatz. Die Konzernschwester Eurowings wird diese Route von Düsseldorf aus bedienen. In Innsbruck ändert sich für die Passagiere nicht einmal das Fluggerät, denn bislang kamen im Regelfall Embraer 195 zum Einsatz. Air Dolomiti beabsichtigt diesen Maschinentyp einzusetzen. Die Flüge nach Frankfurt werden künftig sowohl unter Lufthansa- als auch Air-Dolomiti-Flugnummern vermarktet. Austrian Airlines befindet sich in den österreichischen Bundesländern bereits seit einigen Jahren auf dem Rückzug. Der Umstand, dass man die beiden Routen ab Graz und Innsbruck an die Konzernschwestern übergibt, ist genau genommen keine Neuigkeit. Lediglich der Zeitpunkt des Betreiberwechsels hat sich aufgrund der Corona-Pandemie nach hinten verschoben. Nur noch Wien-Flüge ab Klagenfurt, Innsbruck und Graz Linienmäßig steuert Austrian Airlines die Flughäfen Klagenfurt, Innsbruck und Graz nur noch im Rahmen der Zubringerflüge von/nach Wien an. Dezentrale Strecken gibt es schon sehr bald nicht mehr. Ab Linz und Salzburg bietet der Carrier bereits seit einiger Zeit gar keine regulären Linienverbindungen an. Die Wien-Zubringer wurden im Rahmen einer Kooperation mit den ÖBB auf die Schiene verlagert. Die ehemaligen AUA-Strecken Linz-Düsseldorf und

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