Jan Gruber

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Jan Gruber

Saudia will A321XLR in 2024 in Dienst stellen

Die Fluggesellschaft Saudia will ihren ersten Airbus A321XLR im Laufe des Jahres 2024 in den aktiven Liniendienst stellen. Der Carrier hat insgesamt 15 Exemplare dieses Typs bestellt. CH-Aviation.com berichtet in diesem Zusammenhang unter Berufung auf Firmenchef Ibrahim al-Koshy, dass das Muster A321XLR auf Strecken nach Europa und Asien sowie innerhalb des arabischen Raums eingesetzt werden soll. Der Manager rechnet damit, dass die Order bis Ende 2026 vollständig ausgeliefert sein wird. Saudia sorgte heuer bereits für Aufsehen, denn man organisierte sich von verschiedenen Banken rund drei Milliarden U.S.-Dollar. Mit diesem Finanzmitteln will man rund 70 neue Flugzeuge anschaffen. Mit Airbus und Boeing laufen dem Vernehmen nach intensive Verhandlungen.

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Cathay Pacific schließt auch Crew-Basis London

Die Fluggesellschaft Cathay Pacific wird künftig keine Piloten mehr in der britischen Hauptstadt London beschäftigten. Die Schließung der dortigen Basis zeichnete sich schon einige Wochen ab, wurde jedoch erst jetzt offiziell bestätigt. Der Carrier aus Hong Kong will durch die Aufgabe ausländischer Crew-Bases die Kosten reduzieren. Dem Rotstift sind schon jene in Neuseeland, Australien, Kanada und Deutschland zum Opfer gefallen. Zwar sollen alternative Arbeitsplätze in Hong Kong angeboten werden, jedoch dürfte dies für nur wenige eine attraktive Lösung sein. Ausländischen Flugzeugführern wurden bereits vor einiger Zeit die Bezüge gekürzt. Auf dem Prüfstand stehen auch die Crew-Stützpunkte, die in den Vereinigten Staaten von Amerika unterhalten werden. Es handelt sich um die letzten außerhalb Hong Kongs. Von einer möglichen Schließung wären in etwa 140 Piloten betroffen. Eine finale Entscheidung ist aber noch nicht gefallen.

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Dortmund will über OTA Kiwi mehr Umsteiger gewinnen

Der Online Travel Agent Kiwi und der Flughafen Dortmund arbeiten seit 1. September 2021 im Bereich Anschlussflüge zusammen. Der Airport im Ruhrgebiet wird überwiegend von Lowcostern, die keine Umstiege anbieten, angeflogen. Und genau da kommt schon das erste Problem, denn Ryanair und Kiwi liegen sich so sehr in den Haaren, dass man sich diverse Auseinandersetzungen vor Gericht liefert. Beispielsweise akzeptiert der Billigflieger keine Bordkarten, die über den Check-in-Service von Kiwi ausgestellt wurden und erwirkte vor tschechischen Gerichten auch einige Einstweilige Verfügungen. Kiwi bietet seit einigen Jahren Umsteigeflüge an, die regulär bei den Fluggesellschaften nicht buchbar sind. Eigenen Angaben nach übernimmt man eine Garantie für die Verbindungen. Für Reisende mit Gepäck ist aber der zentrale Nachteil, dass in vielen Fällen die Gepäckstücke am Band abgeholt und am Schalter neu aufgegeben werden müssen. Mit dem Flughafen Dortmund hat Kiwi nun eine Partnerschaft abgeschlossen, die Umsteigern dieses OTAs die Nutzung der Security-Fastlane ermöglichen soll. Laut Airport soll dies die Umsteigezeit reduzieren. Dortmund hofft offenbar darauf, dass über Kiwi mehr Transferpassagiere gewonnen werden können. Vor Ort sind die Airlines Wizz Air und Ryanair dominierend. Beide bieten offiziell keine Umsteigeflüge über diesen Airport an. „Wir freuen uns mit Dortmund Airport einen weiteren Partnerflughafen begrüßen zu dürfen. Zusammen werden wir den Transferprozess mit unserem Smart Pass Service für die Passagiere verbessern und den Dortmunder Flughafen als einen attraktiven, unkomplizierten Umsteigepunkt positionieren“, erklärt Patrick Zeuner, Head of Airport Partnerships bei Kiwi. „Der große Vorteil für die Passagiere ist, dass über Kiwi.com Flüge von unterschiedlichen Airlines miteinander kombiniert

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Australien untersagt Kooperation von Qantas und Japan Airlines

Die Oneworld-Mitglieder Qantas und Japan Airlines wollen ihre Kooperation im Verkehr zwischen Japan und Australien vertiefen. Allerdings hat man die Rechnung ohne die Wettbewerbsbehörde Australiens gemacht. Diese hat die Pläne vorläufig untersagt. Das Amt teilte unter anderem mit, dass der Wettbewerb auch nach der Aufhebung der Reisebeschränkungen aufrecht bleiben muss. Man ist der Ansicht, dass eine Abstimmung der Flugpläne und Tarife von Qantas und Japan Airlines mögliche Mitbewerber behindern könnte. Auch rechnet man mit steigenden Ticketpreisen. Die beiden betroffenen Carrier zeigen sich in einer ersten Medienerklärung enttäuscht, wollen jedoch die Zusammenarbeit im Rahmen der Oneword-Allianz fortsetzen. Das betrifft auch Codeshare-Verträge. Die vorgesehene vertiefte Kooperation wird jedoch aufgrund der Untersagung seitens der australischen Wettbewerbsbehörde vorerst nicht kommen.

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August 2021: Zürich meldet 1.593.672 Passagiere

Der Flughafen Zürich-Kloten hatte im August 2021 insgesamt 1.593.672 Fluggäste. Damit lag man bei 51,2 Prozent der Leistung, die man „vor Corona“ erzielen konnte. Gegenüber dem Vorjahresmonat lag man bei einem Plus von 119,7 Prozent. Zürich konnte im August 2021 erstmals seit dem Beginn der Pandemie die 50-Prozent-Schwelle des Vorkrisenniveaus knacken. Dies führt man insbesondere auf die verstärkte Urlaubsnachfrage zurück. Wie bereits im Juli sind auch im August 2021 über eine Million Passagiere über den Flughafen Zürich gereist. Spitzentag war mit 68.862 Passagieren der Sonntag, 1. August 2021. Trotz herausfordernder Passagierprozesse zieht die Flughafenbetreiberin eine positive Bilanz im Rückblick auf die Sommermonate und bedankt sich bei allen Partnern und Passagieren für die gute Zusammenarbeit. Trotz der herausfordernden Situation haben die Prozesse weitestgehend gut funktioniert und die meisten Passagiere sind gut vorbereitet an den Flughafen gekommen. Die Anzahl Lokalpassagiere lag im August 2021 bei 1.188.143. Der Anteil der Umsteiger betrug 25,1 Prozent was 398.190 Fluggästen entspricht. Die Anzahl Flugbewegungen stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 49,5 Prozent auf 16.228 Starts oder Landungen. Verglichen mit August 2019 fanden 35,7 Prozent weniger Movements statt. Die durchschnittliche Zahl der Reisenden pro Flug lag mit 127,0 Fluggästen 34,5 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Sitzplatzauslastung ist im Berichtsmonat um 16,3 Prozentpunkte auf 74,8 Prozent gestiegen. Insgesamt wurden am Flughafen Zürich im August 31.278 Tonnen Fracht abgewickelt. Das entspricht einer Zunahme von 48,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Verglichen mit dem August 2019 wurde 11,8 Prozent weniger Cargo abgewickelt.

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Croatia Airlines will 15 neue Flugzeuge leasen

Die Regierung Kroatiens beabsichtigt die Flotte von Croatia Airlines mittels der Anschaffung von bis zu 15 fabrikneuen Flugzeugen zu erneuern. Diese sollen über Leasinggesellschaften bezogen werden, berichtet die lokale Tageszeitung Jutarnji. Die entsprechenden Mittel sollen über die so genannte „Post-Covid-Strategie“ bereitgestellt werden. Diese ist im Kabinett beschlossen, muss jedoch noch den parlamentarischen Weg passieren. Die Zustimmung ist noch nicht in trockenen Tüchern. Jedenfalls ist beabsichtigt, dass die Flotte von Croatia Airlines innerhalb von drei Jahren erneuert werden soll. Nicht betroffen sind die DHC Dash 8-400, die weiterhin betrieben werden sollen. Wie berichtet buhlt der europäische Flugzeugbauer Airbus um Bestellungen für das Muster A220. Dazu führt man in der kroatischen Hauptstadt auch eine entsprechende Demonstration mit einem von Air Baltic betriebenen Muster durch. Croatia Airlines will vier A320neo nicht mehr abnehmen und verhandelt über den Ausstieg aus dem Vertrag. Der Flugzeugbauer will stattdessen den A220 anbieten und hofft auf eine größere Bestellung.

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Kommentar: Reisende sollten Antikörper-Abbau im Auge behalten

Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass Österreich die Gültigkeit des Status „vollständig gegen Covid-19 geimpft“ auf 12 Monate aufbläst. Gleichzeitig kann man sich bereits für eine Auffrischungsimpfung, die als „off label“ durchgeführt wird, anmelden. Die Vorgehensweise Österreichs ist durchaus problematisch, weil diese sowohl Warnungen der Hersteller als auch wissenschaftliche Erkenntnisse schlichtweg missachtet. Die Problematik liegt darin, dass die mRNA-Impfstoffe nicht das halten was versprochen wurde. Die „Haltbarkeit“ der Antikörper ist wesentlich geringer als ursprünglich von den Produzenten prognostiziert. Genau das ist ein großes Problem, denn beispielsweise beim Vakzin von Biontech/Pfizer sinkt die Anzahl der Antikörper innerhalb von sechs Monaten nach der zweiten Impfung stark ab. Kein Wunder: Pfizer empfiehlt, dass nach einem halben Jahr eine Auffrischungsimpfung, die von manchen Politikern auch als „Booster“ bezeichnet wird, vorgenommen werden sollte. Antikörper-Pegel kann im Labor bestimmt werden Wie stark der Abbau der Antikörper sein kann, ergibt sich in einem österreichischen Labor durchgeführten Antikörper-Tests, die eine mit Biontech/Pfizer geimpfte Person zur Verfügung gestellt hat. Die erste Testung wurde am 20. Mai 2021, exakt 18 Tage nach der zweiten Impfung vorgenommen, und weist 1381.0 BAU/ml aus. Zu diesem Zeitpunkt war das Niveau also sehr hoch. Selbige Person hat am 10. September 2021 einen weiteren „Antikörper-Check“ in selbigem Labor vornehmen lassen. Der Pegel ist auf 300 BAU/ml abgesunken. Damit liegt man zwar immer noch im „guten Bereich“, jedoch ist das Absinken durchaus stark. Unter der Annahme, dass die Reduktion linear stattfindet, könnte es innerhalb der nächsten zwei Monate „knapp“ werden. Ein Arzt, der in diesem Zusammenhang

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Auktion: Teile zweier Ex-Lufthansa-B707 unter dem Hammer

In Deutschland kommen Einzelteile zweier Boeing 707, die vormals die Farben von Lufthansa getragen haben, unter den Hammer. Dabei handelt es sich um die ehemaligen D-ABOD und D-ABOC. Die Versteigerung wird vom Auktionshaus Dechow durchgeführt. Bei der D-ABOD handelt es sich um jene Boeing 707, die in Hamburg abgestellt war und unter großem Protest von Luftfahrtliebhabern zur Verschrottung geschickt wurde. Die andere Maschine ist jene, die über Jahrzehnte auf dem Gelände des Flughafens Berlin-Tegel herumstand. Diese war niemals bei Lufthansa im Einsatz und im Zusammenhang mit dieser Maschine ist die Registrierung fiktiv, denn offiziell wurde sie nie an diese Boeing 707 vergeben. Sie war ein Geschenk von Boeing, das der Kranich eigentlich nicht haben wollte. Im Rahmen der Versteigerung, die von Dechow durchgeführt wird, können Teile beider Maschinen erworben werden. Die Auktion startet am Freitag, den 24. September 2021 und endet am 24. Oktober 2021 gegen 15 Uhr 00. Nähere Informationen zur Auktion direkt bei Dechow unter diesem Link.

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Linz: Eurowings reaktiviert Düsseldorf-Strecke

Oberösterreich musste eine gefühlte Ewigkeit auf die Wiederanbindung an Düsseldorf warten. Die einst von Austrian Airlines bediente Strecke war seit dem Beginn der Corona-Pandemie ausgesetzt. Der neue Betreiber Eurowings verschob die Aufnahme mehrfach. Am Montagvormittag landete der Airbus A320 mit der Registrierung D-AEWK auf dem Flughafen Linz und eröffnete damit die Nonstop-Strecke Düsseldorf-Linz-Düsseldorf. Die Route wird nicht mehr von Austrian Airlines, sondern von der Konzernschwester Eurowings bedient. Diese unterhält in Düsseldorf einen ihrer größten Stützpunkte. Während Austrian Airlines vormals ab Linz mit Turbopropflugzeugen des Typs DHC Dash 8-400 flog, setzt die Konzernschwester auf Airbus A319 und A320. Der Grund ist simpel: Eurowings hat schlichtweg keine kleineren Flugzeuge zur Verfügung. Geflogen wird nicht mehr ex Oberösterreich, sondern ex Düsseldorf. Die Umstellung auf den Billigflieger der Lufthansa Group hat aber auch Nachteile für die Passagiere, denn im Gegensatz zu Austrian Airlines hat Eurowings auf das „Ryanair-Handgepäcksystem“ umgestellt. Das bedeutet konkret, dass im Basic-Tarif die Mitnahme von Handgepäck im IATA-Standardformat extra bezahlt werden muss. Eurowings bietet vorerst bis zu fünf wöchentliche Flüge zwischen Linz und Düsseldorf an. Diese sind bis inklusive 29. Oktober 2021 im Reservierungssystem geladen. Wie der Flugplan im Winter aussehen wird oder ob der Carrier gar einen „Winterschlaf“ einlegen wird, ist zum aktuellen Zeitpunkt noch völlig offen. Vieles wird von der Auslastung, die in den nächsten Wochen erzielt werden kann, abhängen.

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Israel öffnet sich teilweise für Touristen

Nach mehreren Verschiebungen will sich Israel ab 19. September 2021 wieder für Touristen öffnen. Voraussetzung ist, dass man vollständig gegen Covid-19 geimpft ist. Die letzte erforderliche Dosis darf maximal ein halbes Jahr zurückliegen. Die Entscheidung der Regierung Israels ist unter dem Aspekt, dass wissenschaftlich festgestellt wurde, dass beispielsweise bei mRNA-Impfstoffen die Anzahl der Antikörper nach etwa einem halben Jahr stark abgesunken sein kann, durchaus interessant. Bislang hat kein anderer Staat explizit sechs Monate festgelegt. Ganz im Gegenteil: Viele Länder, darunter auch Österreich, blasen die Gültigkeit der Impfungen auf bis zu 12 Monate auf. Aus den offiziellen Einreisebestimmungen Israels geht hervor, dass man eine dritte Impfung nachweisen muss, wenn die letzte erforderliche Dosis mehr als ein halbes Jahr zurückliegt. Andernfalls kann die Einreise verweigert werden. Generell muss zusätzlich ein negativer PCR-Test, der maximal 72 Stunden alt sein darf, vorgewiesen werden. Nach der Ankunft an einem israelischen Airport wird ein weiterer PCR-Abstrich genommen. Zusätzlich führt man einen serologischer Test durch. Erst wenn die Befunde beider vorliegen und den Bestimmungen entsprechen, darf man sich frei bewegen. Achtung! Israel öffnet sich vorerst nur für organisierte Gruppenreisen. Das bedeutet konkret, dass diese über einen Reiseveranstalter, der die entsprechende Genehmigung der israelischen Behörden hat, gebucht werden müssen. Individualreisende – sprich man bucht sich alles selbst – müssen noch länger auf die Einreise zu touristischen Zwecken warten. Es gibt noch keinen Termin wann sich Israel für diese öffnen wird.

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