Jan Gruber

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Jan Gruber

Einreisebestimmungen: Das braucht man für Armenien

Immer mehr Fluggesellschaften entdecken Eriwan, die Hauptstadt Armeniens, für sich. Beispielweise hat Eurowings erst kürzlich eine Nonstopverbindung aufgenommen. Die Nachfrage ist schon allein deshalb hoch, weil viele Armenier zum Beispiel in der D-A-CH-Region arbeiten. In Zusammenarbeit mit Air Arabia will die Regierung Armeniens unter dem Namen Fly Arna einen neuen Billigflieger in die Luft bringen. Zu möglichen Zielen ist noch nicht viel bekannt, denn bezüglich etwaiger EU-Flüge hat man ein kleines Problem. Die Europäische Union führt die Luftfahrtbehörde Armeniens schon lange auf der „schwarzen Liste“. Das bedeutet konkret, dass armenische Carrier auf Wetlease-Dienstleistungen zurückgreifen müssen oder aber Einzel-Sondergenehmigungen einholen müssen. Für EU-Carrier gelten solche Auflagen nicht und diese bauen den Verkehr in Richtung Eriwan zunehmend aus. Ab Wien gibt es beispielsweise mit Austrian Airlines und Wizz Air zwei Anbieter, die diese Route bedienen. Touristisch ist die Hauptstadt Armeniens aufgrund zahlreicher Sehenswürdigkeiten enorm interessant, jedoch im EU-Raum wird die spektakuläre Stadt noch stark unterschätzt. Ganz anders in Russland, denn der Großteil des Flugverkehrs in Eriwan kommt aus der Russischen Föderation. Einreisebestimmungen einfach erfüllbar In Zeiten von Corona gilt es auch bei Reisen nach Armenien einiges zu beachten. Der Reisepass alleine ist nicht mehr ausreichend, denn es müssen zusätzliche Dokumente vorgelegt werden. Im Regelfall benötigen EU-Bürger für die Einreise nach Armenien kein Visum. Der insbesondere in Deutschland stark verbreitete Personalausweis ist aber nicht ausreichend, denn es gibt je einen Ein- und Ausreisestempel in den Reisepass. Derzeit ist die Einreise nach Armenien für „Ausländer“ zu touristischen Zwecken vergleichsweise einfach. Benötigt werden wahlweise: negativer

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„Falscher“ Impfstoff: Air Montenegro setzt Frankfurt aus

Die junge Fluggesellschaft Air Montenegro erleidet den ersten Rückschlag, denn man muss die Strecke Podgorica-Frankfurt vorübergehend aussetzen. Hintergrund ist der Umstand, dass Deutschland den Balkan-Staat auf die Hochrisikoliste gesetzt hat. In Montenegro ist die Durchimpfungsrate sehr hoch, aber davon haben viele Reisende im Deutschland-Verkehr nicht sonderlich viel. Die dortige Regierung setzt überwiegend auf das russische Vakzin Sputnik V sowie chinesische Impfstoffe. Diese führen bei der Einreise nach Deutschland zu keinen Erleichterungen, denn die Bundesrepublik anerkennt – mit wenigen Ausnahmen – nur die Vakzine mit EMA-Zulassung. Die Folge daraus ist: Wer beispielsweise mit Sputnik V geimpft ist, muss bei der Einreise nach Deutschland eine Quarantäne antreten. Da Montenegro als Hochrisikogebiet eingestuft ist würden nur Geimpfte ausgenommen sein. Da scheitertet es aber am verwendeten Vakzin, wodurch Nachteile entstehen. Bei Air Montenegro hat sich der Umstand ergeben, dass die Nachfrage eingebrochen ist. Laut Ex-Yu-Aviation wird die Frankfurt-Strecke am 13. September 2021 vorerst letztmalig bedient. Die Wiederaufnahme ist derzeit für den 1. Dezember 2021 angekündigt. Die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Termin halten könnte, ist hoch, den in der Weihnachtszeit reisen viele, die Familien in Montenegro haben, nach Hause.

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Schi-Charter: Peoples fliegt von Billund und Göteborg nach Altenrhein

Die österreichische Regionalfluggesellschaft Peoples wird im Winter Charterflüge von Billund und Göteborg nach Altenrhein durchführen. Diese werden von Mitte Jänner bis Ende März 2022 angeboten. Laut Peoples-Chef Thomas Krutzler handelt es sich um so genannten Incoming-Charter für Schifahrer. In der Nähe des Airports Altenrhein befinden sich unter anderem die Wintersportgebiete Arlberg und Montafon. Diese gelten bei Schifahrern und Snowboardern als besonders beliebt. Die Charterflüge von Billund und Göteborg nach Altenrhein sind über Reiseveranstalter buchbar. Diese bieten auch Pauschalreisen für Schiurlaube in Vorarlberg an. Die Wien-Strecke wird im Winterflugplan 2021/22 wie folgt bedient: Montag: PE100/101 (Morgenrotation) Dienstag: PE100/101 (Morgenrotation) und PE106/107 (Abendrotation) Mittwoch: PE100/101 (Morgenrotation) und PE106/107 (Abendrotation) Donnerstag: PE106/107 (Abendrotation) Freitag: Ab 12.11.2021 bis 17.12.2021: PE104 (Nachmittagsflug nach Wien) Sonntag: Ab 14.11.2021 bis 19.12.2021: PE125 (Abendflug nach Altenrhein) Rund um Weihnachten und Neujahr wird das Angebot zwischen Altenrhein und Wien stark ausgedünnt. Das ist jedoch nicht spezifisch für diesen Winter, sondern wurde von Peoples in der Vergangenheit generell so gemacht. Hintergrund ist, dass in diesem Zeitraum die Nachfrage traditionell niedrig ist.

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Lübeck Air stellt Winterflugplan 2021/22 vor

Im Winterflugplan 2021/22 wird Lübeck Air weiterhin die Destinationen München, Stuttgart und Bern mit der Hansestadt verbinden. Die Charterverbindung nach Salzburg wird dem aktuellen Informationsstand nach – zumindest vorläufig – nicht angeboten. Die operative Durchführung sämtlicher Verbindungen erfolgt weiterhin mit von Air Alsie betriebenen ATR72-500. Lübeck Air selbst ist keine Fluggesellschaft, sondern eine Vertriebsfirma des Airports. Operativ ist die dänische Air Alsie aktiv. Der aktuelle Winterflugplan 2021/22 von Lübeck Air ist unter diesem Link im PDF-Format zum Download bereitgestellt. Es wird darauf hingewiesen, dass die Bern-Strecke an Sonntagen mit Zwischenstopp in Stuttgart bedient wird.

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Salzburg: British Airways nimmt London City auf

British Airways wird im Winter 2021 auch von Southampton und London City aus nach Salzburg fliegen. Ab dem innerstädtischen Airport der britischen Hauptstadt sind derzeit zwei Umläufe pro Woche geplant. Durchgeführt werden die LCY-Flüge mit Embraer-Jets von der Tochtergesellschaft BA Cityflieger. Ab 10. Dezember 2021 will man jeweils an den Verkehrstagen Freitag und Sonntag fliegen. Laut British Airways sollen Return-Tickets ab 109 Pfund zu haben sein. Die Verbindung zwischen Southampton und Salzburg soll am 11. Dezember 2021 aufgenommen werden und jeweils am Verkehrstag Samstag bedient werden. Der günstigste Return-Flugschein kostet laut British Airways 75 Pfund. Der Flugplan auf einen Blick: Route Departure and arrival time Schedule Flight No Route Departure time Schedule Flight No LCY – SZG 07.05 – 09.00 Friday and Saturday BA8479 SZG – LCY 10.50 – 11.45 Friday and Saturday BA8480 SOU – SZG 13.00 – 15.00 Saturday BA2829 SZG – SOU 16.50 – 17.50 Saturday BA2930

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Tipp: Öffentlichkeitstag der Flughafenfreunde Wien

Die Flughafenfreunde Wien veranstalten auch heuer wieder einen Öffentlichkeitstag inklusive Sammlerbörse. Dieser wird am Samstag, den 18. September 2021 im Veranstaltungsaal des Office Park 4 am Flughafen Wien-Schwechat über die Bühne gehen. Aufgrund der aktuell gültigen Coronavorschriften der Bundesregierung gilt der so genannte 3G-Nachweis. Das bedeutet konkret, dass die Besucher am Eingang ihren Nachweis über Impfung, Genesung oder negativem Test vorweisen müssen. In Kooperation mit dem Flughafen Wien hat der Öffentlichkeitstag der Flughafenfreunde heuer ein neues Konzept. Zusätzlich zur traditionellen Aviation-Sammlerbörse gibt es heuer auch Infostände von Airlines und Reisebüros sowie weiteren luftfahrtbezogenen Partnern des Vereines. Die Flughafenfreunde selbst präsentieren sich auch an einem Stand. Mit dabei sind neben Flughafenfreunde-Airline-Partnern wie Qatar Airways, Aeroflot, All Nippon Airways uvm. auch die Flugschule Skyflight Academy, Austrocontrol, Diamond Aircraft, etc. Eine Fotobox, der Birdly Flugsimulator der VIE Besucherwelt und ein Jetshop-Pop up store runden das Programm ab und machen die Veranstaltung zu einem Event für die ganze Familie. Weiters werden kurze Reisevorträge im Eventraum des neuen Office Park 4, wo die Veranstaltung stattfindet, abgehalten werden. Gastroangebot vor Ort: Noodle King im OP4 ist für die Veranstaltung von 11-14 Uhr geöffnet und bietet zusätzlich zu asiatischen Speisen auch Coffee to go an. Termin auf einen Blick: Datum: Samstag, 18. September 2021 von 10 Uhr 00 bis 16 Uhr 00Tombola: Verlosung um 15 Uhr 00Eintritt: kostenlosOrt: Office Park 4, 1300 Flughafen Wien, Österreichweitere Informationen: direkt bei den Flughafenfreunden unter diesem Link

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Johan Vanneste verlässt Köln/Bonn

Am Flughafen Köln/Bonn kommt es zu einem Führungswechsel, denn Geschäftsführer Johan Vanneste scheidet auf eigenen Wunsch vorzeitig per Jahresende aus. Ein Nachfolger wurde noch nicht vorgestellt. Der Manager bat den Aufsichtsrat um Entbindung aus seinem Vertrag. Dieser wäre eigentlich noch bis April 2026 gelaufen. Das Kontrollgremium kam der Bitte von Vanneste nach. Mit 31. Dezember 2021 wird er den Flughafen Köln/Bonn verlassen. „Der Aufsichtsrat bedauert diesen Schritt von Herrn Vanneste sehr, hat aber großes Verständnis für seine Beweggründe und wünscht ihm für seine persönliche Zukunft alles Gute. Johan Vanneste hat den Flughafen in einer schwierigen Zeit übernommen und ihn erfolgreich durch die größte Krise im Luftverkehr geführt. Der Aufsichtsrat dankt Herrn Vanneste für die geleistete Arbeit und ist davon überzeugt, dass die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung bis zum Ende des Jahres in bewährter Weise fortgesetzt wird“, erklärt Aufsichtsratschef Klaus-Dieter Scheuerle. Johan Vanneste begründete seinen Entschluss gegenüber dem Aufsichtsrat mit Veränderungen in seinem persönlichen familiären Umfeld. Er wird nach Ende seiner Tätigkeit am Flughafen Köln/Bonn keine operative Verantwortung mehr in einem anderen Unternehmen übernehmen. Bis zu seinem Ausscheiden wird Johan Vanneste die Geschäfte der Flughafen Köln/Bonn GmbH gemeinsam mit Finanzgeschäftsführer Torsten Schrank leiten. Der Aufsichtsrat hat notwendige Schritte eingeleitet, um zeitnah eine Nachfolge zu finden.

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Air Canada bringt Rouge wieder in die Luft

Air Canada hat die Lowcost-Marke Rouge wieder in die Luft gebracht. Anfang dieser Woche wurden die ersten drei Routen reaktiviert. Das Management betont in einer Medienerklärung, dass dieses Brand in der Gesamtstrategie weiterhin von hoher Bedeutung ist. Zunächst wurden die Routen von Toronto nach Las Vegas, Orlando und Regina reaktiviert. Noch im Laufe des Septembers 2021 sollen unter anderem auch Cancun und Tampa folgen. Man ortet aufgrund der gelockerten Einreise- und Quarantänebestimmungen eine hohe Nachfrage. Unter der Marke Rouge bedient Air Canada zahlreiche touristische Strecken. Das Preissystem orientiert sich an jenem, das Billigfluggesellschaften praktizieren. Aufgrund der Coronapandemie bzw. der harten Einreisebestimmungen Kanadas kam der Flugbetrieb unter diesem Brand vollständig zum Erliegen. Nun soll das Streckennetz nach und nach wieder hochgefahren werden.

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Irland: Emerald erhält AOC und Betriebsgenehmigung

Der irischen Neugründung Emerald Airlines wurden AOC und Betriebsgenehmigung erteilt. Damit gilt das Unternehmen offiziell als Fluggesellschaft. Bereits zuvor konnte man eine Ausschreibung von Aer Lingus gewinnen. Der Carrier führte am 3. September 2021 den behördlichen Testflug durch und erhielt kurz darauf seitens der Behörde IAA das AOC und die Betriebsgenehmigung überreicht. Damit ist man zur Durchführung kommerzieller Flüge befugt. Das Rufzeichen des neuen Carriers ist Gemstone und der ICAO-Code lauter EAI. Eigentlich sollte Emerald Airlines erst in knapp über 1,5 Jahren die Aer Lingus Regional Verbindungen übernehmen. Damit könnte es jetzt wesentlich schneller gehen, denn der bisherige Operator Stobart Air musste Insolvenz anmelden. Übereinstimmend bestätigen die IAG-Tochter und die junge Fluggesellschaft, dass intensive Verhandlungen laufen. Möglicherweise könnte das Auftragsvolumen ausgedehnt werden, denn es wird über den Einsatz vier weiterer Flugzeuge verhandelt.

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Ab November: Kuba will Touristen die Einreise erleichtern

Ab 15. November 2021 will sich Kuba wieder schrittweise für den Tourismus öffnen. Das Land ist traditionell ein beliebtes Winterziel und durchaus auch auf die Deviseneinahmen aus diesem Segment angewiesen. Das Tourismusministerium teilte mit, dass man davon ausgeht, dass bis dahin etwa 90 Prozent der Einheimischen gegen Covid-19 geimpft sein werden. Zum Einsatz kommen Vakzine, die im eigenen Land entwickelt wurden. Ab dem 15. November 2021 werde man die bisherige PCR-Befund-Pflicht abschaffen, jedoch stichprobenartig weiterhin Testungen anordnen. Vollständig geimpfte Touristen sollen dann unter Vorlage eines Nachweises ohne weitere Auflagen einreisen können. Derzeit ist vorgesehen, dass die Erleichterungen nur für Geimpfte gelten sollen.

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