Jan Gruber

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Jan Gruber

Wizz Air Hungary: Dubai statt Abu Dhabi

Eigentlich wollte Wizz AIr die Präsenz in den Vereinigten Arabischen Emiraten in Abu Dahbi bündeln. Dazu gründete man sogar einen lokalen Ableger, aber nun werden einige Strecken ins Nachbar-Emirat Dubai verlegt. Es soll sich laut einem Sprecher aber nur um eine temporäre Maßnahme handeln, denn Abu Dhabi praktiziert wesentlich strengere Einreiseregeln als das nahe gelegene Dubai. Betroffen sind nur Flüge, die von Wizz Air Hungary durchgeführt werden. Jene von Wizz Air Abu Dhabi werden weiterhin den Hauptstadt-Flughafen nutzen. In der Vergangenheit nutzte Wizz Air den Flughafen Dubai-World Central. Sämtliche ab diesem Airport angebotenen Verbindungen wurden nach Abu Dhabi umgezogen. Nun werden die Flüge ab Bukarest, Budapest, Catania, Cluj, Kattowitz und Sofia zumindest bis Jahresende 2021 in Dubai-International statt Abu Dhabi starten und landen. Man hofft, dass die Einreisebestimmungen gelockert werden und will dann wieder die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate zurückkehren. Wie bereits erwähnt: Verbindungen, die von Wizz Air Abu Dhabi bedient werden, sind von der temporären Maßnahme nicht betroffen.

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AUA hat kein Interesse an „Ryanair-Handgepäcksregeln“

Bei der Austrian-Airlines-Konzernschwester Eurowings gelten seit wenigen Tagen neue Handgepäckbestimmungen. Diese orientieren sich offensichtlich an jenen, die von den Mitbewerbern Ryanair und Wizz Air schon seit längerer Zeit praktiziert werden. Die AUA hat eigenen Angaben nach keine Pläne, dass man die bestehenden Regeln ändert. Eine Sprecherin sagte gegenüber Aviation Direct bezüglich der maximalen größe des kostenfreien Handgepäcks: “Seitens Austrian Airlines gibt es derzeit keine Überlegungen die Größe des maximal erlaubten Handgepäcks zu verkleinern.” Da auch die AUA in der Economy-Class im am häufigsten gebuchten Tarif “Economy light” für die Aufgabe von Gepäckstücken am Schalter extra kassiert, versuchen viele Reisende das inkludierte Handgepäck maximal auszureizen. Wie bei fast allen Fluggesellschaften kann es – sofern die Maschine komplett ausgebucht ist – in den Fächern ziemlich eng werden.  Auf die Frage was eigentlich passiert, wenn viele Reisende die Freigrenze für ihr Handgepäck ausnutzen und noch dazu Duty-Free-Sackerln und ggfs. Damenhandtaschen dabei haben, antwortete die Medienreferentin: “Sollte jeder Passagier die Handgepäcksgrenze ausreizen und es an Bord keinen Platz mehr zum Verstauen der Gepäckstücke geben, dann werden sie kostenlos im Frachtraum verladen”.

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Lufthansa: Spohr rechnet mit langem, kaltem Winter

Die Hoffnung, dass die Verfügbarkeit von Impfstoffen gegen Covid-19 zu einer raschen und dauerhaften Erholung der Luftfahrt führen wird, hat man bei Lufthansa derzeit nicht mehr. Konzernchef Carsten Spohr rechnet mit einem “langen und kalten Winter”, auf den sich der Firmengruppe derzeit vorbereitet. Während der Sommerferien war in der Branche die Nachfrage durchaus hoch, aber ein Blick auf den Herbst und Winter zeigt, dass die Anzahl der Vorausbuchungen Grund zur Sorge bereitet. Lufthansa bleibt von dieser Entwicklung nicht verschont. Der Mitbewerb aus dem Lowcost-Segment übertrumpft sich derzeit selbst mit Rabattaktionen und auf manchen Strecken sind die Ticketpreise in den einstelligen Euro-Bereich gepurzelt. Dies ist ein klares Indiz dafür, dass man versucht über die Preise zusätzliche Buchungen an Land zu ziehen. Was Lufthansa anbelangt, so will Spohr an den selbstgesteckten Zielen festhalten. Für den Nordamerika-Markt traut er sich aber keine Prognose mehr zu, so der Manager gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Spohr rechnet damit, dass sich China nicht vor dem zweiten Quartal des kommenden Jahres öffnen. Beides hat Auswirkungen auf das Langstreckengeschäft des Konzerns. “Der Weg zur Normalität wird für uns länger dauern als für viele andere”, so Spohr. Derzeit ist man mit etwa der Hälfte der Kapazität von 2019 in der Luft. Für das Gesamtjahr rechnet der Kranich-Chef mit etwa 40 Prozent.

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Easyjet brockte Passagieren teure Hotel-Quarantäne ein

Viele Staaten kündigen Änderungen hinsichtlich der Corona-Einstufung von Herkunftsländern mittlerweile mit etwas Vorlaufzeit an. So auch das Vereinigte Königreich, das Montenegro in die “rote Liste” verschoben hat. Easyjet wollte mit einem Sonderflug zahlreiche Passagiere noch rechtzeitig am 29. August 2021 nach UK zurückfliegen. Das ging aber gehörig daneben. Seit 30. August 2021 stuft die UK-Regierung Montenegro rot ein. Das hat zur Folge, dass man eine teure Hotel-Quarantäne antreten muss. Hat man es aber noch rechtzeitig vor der Umstellung geschafft, so genügen Impf- und Testnachweis. Und genau das ist auch das Problem an der Sache, denn der Easyjet-Sonderflug von Tivat nach London-Gatwick war verspätet. „Wir bedauern diese äußerst schwierige Situation, die sich bei dem betroffenen Flug durch den veränderten Status von Montenegro als rotes Herkunftsland für Reisen nach Großbritannien und den technischen Defekt des Flugzeuges ergeben hat. Wir haben alles in unserer Macht Stehende getan und ein zweites Rückführungsflugzeug eingeflogen, um alle Kunden rechtzeitig vor Ablauf der Frist nach Großbritannien zurückzubringen. Wir sind unseren Piloten und unserer Crew sehr dankbar, dass sie 155 Kunden noch vor Ablauf der Frist zurückbringen konnten“, so eine Easyjet-Sprecherin. Die Reisenden sind damit erst nach der Umstufung angekommen und müssen im Landesteil England eine zehntägige Hotelquarantäne auf eigene Kosten antreten. Die Selbstisolation zu Hause ist bei “roten Ländern” nicht erlaubt. Die Behörden bleiben, auch wenn es sich nur um wenig “überzogene” Zeit handelt, hat. Dabei wollte sich Easyjet besonders bei den Kunden profilieren, denn der Carrier bietet neuerdings “Quarantäne-Evakuierungsflüge” an, wenn die UK-Regierung Länder auf die

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Eurocontrol: Corona-Kontrollen verursachen Verspätungen

An vielen Flughäfen in Europa bilden sich vor Check-in-Schaltern, Passkontrolle oder behördlichen “Corona-Checks” zum Teil enorm lange Warteschlangen. Laut Eurocontrol wirkt sich das auch auf die Pünktlichkeit von Flügen aus. “Während der Pandemie sind die Abflugverspätungen aufgrund von „Einwanderung, Zoll und Gesundheit“ von nahezu null auf 0,6 bis 0,8 Minuten für jeden Flug gestiegen. Tatsächlich erreichten die vorläufigen Daten für Juli 0,8 Minuten pro Flug. Das sind 10-20% aller primären Verspätungen, die auf die zusätzliche Zeit zurückzuführen sind, die hauptsächlich beim Check-in benötigt wird, um zu überprüfen, was das Reiseziel konkret benötigt, ob die Passagiere die richtige Kombination aus Test- und Impfbescheinigungen haben. Auch wenn die Passagiere früh ankommen, ist es in manchen Fällen nicht früh genug, wenn es lange Schlangen für diese Kontrollen gibt. Da es sich um Abflugstatistiken handelt, enthalten sie außerdem keine weiteren Kontrollen der Passagiere bei der Ankunft, für die auch vereinzelte Berichte über erhebliche Verspätungen vorliegen”, so Eurocontrol. Zum Teil sind die Probleme aber auch von den Airlines hausgemacht, denn punktuell wird viel zu wenig Personal eingesetzt. Zuletzt sorgte Ryanair am Flughafen Wien mit sehr langen Warteschlangen für Aufsehen. Auch meinen immer mehr Airlines “Hilfssheriff” spielen zu müssen, obwohl es seitens des Ziellandes gar keine Anweisung zur Dokumentenkontrolle gibt. Das Bodenpersonal, das meist bei Drittanbietern beschäftigt ist, ist manchmal mit den vielen unterschiedlichen Bestimmungen überfordert.

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Staatskredit: Air Austral bekommt nochmals 20 Millionen Euro

Die im französischen Übersee-Department La Réunion ansässige Air Austral erhält abermals einen staatlich garantierten Kredit über 20 Millionen Euro. Dies wurde im Amtsblatt der Republik Frankreich publiziert. Mittlerweile greift die Regierung diesem Anbieter zum dritten Mal unter die Flügel. Es handelt sich um Darlehen, für die der Staat zumindest teilweise haftet. Zunächst wurden im Vorjahr 120 Millionen Euro vergeben. Bei diesem hat die Regierung nur eine teilweise Bürgschaft abgegeben.  Für den Kredit in der Höhe von 30 Millionen Euro, der im April 2021 überweisen wurde, haftet der Staat gänzlich. Ebenso verhält es sich mit jenen 20 Millionen Euro, die in Kürze fließen sollen. Grundsätzlich ist vorgesehen, dass Air Austral die Hilfskredite zurückbezahlen muss.

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Tui schickt Reisebüro-Mitarbeiter wieder in Kurzarbeit

Der deutsche Reiseveranstalter Tui rechnet offenbar damit, dass im Herbst die Nachfrage niedrig sein könnte. Die Reisebüromitarbeiter sollen ab Oktober 2021 erneut in Kurzarbeit geschickt werden. Das Unternehmen will die Arbeitsleistung auf 70 bis 90 Prozent reduzieren. Betroffen sind sämtliche 400 Reisebüros, die man in Deutschland selbst betreibt. Franchise-Filialen sind selbstständige Unternehmer und daher von der Vereinbarung mit dem Gesamtbetriebsrat nicht betroffen. Vom Beginn der Corona-Pandemie bis Anfang 2021 hatte der Konzern viele Beschäftigte in Kurzarbeit. Jene, die in den Reisebüros arbeiten, konnten diese Anfang dieses Jahres wieder verlassen. Nun droht diese Maßnahme erneut.

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Russland hebt Flugbeschränkungen für Tschechien auf

Die Russische Föderation hat die Flugbeschränkungen für Passagierflüge, die in Tschechien starten, vollständig aufgehoben. Ebenso handelte man bezüglich Südkorea und der Dominikanischen Republik. Aufgrund der Corona-Pandemie hat Russland den Flugverkehr aus verschiedenen Staaten kommend beschränkt. Die Bandbreite der Maßnahmen reicht von der Einschränkung der Sitzplatzanzahl über maximale Anzahl von Flügen pro Woche bis hin zum vollständigen Bann. Für Flüge, die in Tschechien, Südkorea oder der Dominikanischen Republik starten gibt es nun keinerlei Corona-Beschränkungen mehr. Einige Fluggesellschaften haben bereits reagiert und ihr Russland-Angebot aufgestockt. Auch lokale Carrier haben in den letzten Tagen zusätzliche Strecken angekündigt. Die Aufhebung der Flugbeschränkungen bedeutet aber nicht, dass die Einreisebestimmungen gelockert wurden. Diese sind weiterhin aufrecht und ganz abseits der Corona-Reiseregeln benötigen viele auch weiterhin ein Visum.

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Jet2 bestellt 36 Airbus A321neo

Die britische Fluggesellschaft Jet2 hat sich nun auf ein Nachfolgemuster für die teilweise in die Jahre gekommenen Boeing-Maschinen festgelegt. Der Auftrag ging an Airbus. Insgesamt ordert der Carrier 36 A321neo. Die Maschinen werden mit 232 Sitzen bestuhlt und mit der Airspace-Kabine ausgerüstet sein. Bei letzterem verspricht der Hersteller, dass bis zu 60 Prozent mehr Stauraum für Handgepäck zur Verfügung stehen soll. Hinsichtlich der Triebwerke hat man sich noch nicht entschieden.  „Jet2.com wird stolz darauf sein, in den kommenden Jahren den Airbus A321neo zu betreiben. Dieses Flugzeug ist unserer Meinung nach das effizienteste und umweltfreundlichste Flugzeug, das derzeit am Himmel fliegt. Es wird unseren Fluggästen ein wunderbar komfortables und angenehmes Erlebnis bieten, wenn sie mit uns in ihren wohlverdienten Jet2-Urlaub fliegen“, sagte Philip Meeson, Executive Chairman von Jet2.

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Wizz Air fährt Dortmund-Präsenz schon jetzt herunter

Die Fluggesellschaft Wizz Air reduziert die Präsenz auf dem Flughafen Dortmund bereits vor der offiziellen Schließung der Basis. Die Anzahl der stationierten Flugzeuge wird auf einen Airbus A320 reduziert. Sowohl der Airport als auch Wizz Air betonen, dass lediglich die Station geschlossen wird, jedoch Dortmund weiterhin von anderen Bases aus angeflogen werden soll. Im Winterflugplan 2021/22 wird die Präsenz aber deutlich kleiner ausfallen, denn aus dem Reservierungssystem des Billigfliegers geht hervor, dass zahlreiche Strecken künftig nicht mehr angeboten werden. Unter anderem fallen Marrakesch, Santorini, Thessaloniki, Athen, Keflavik, Palma de Mallorca, Split, Fuerteventura, Split und Catania dem Rotstift zum Opfer. Die bereits pausierenden Strecken nach Lissabon und Porto sollen nicht mehr reaktiviert werden. Da in obiger Liste einige klassische saisonale Ziele enthalten sind, bleibt es abzuwarten, ob Wizz Air diese im Sommerflugplan 2022 wieder auflegen wird oder nicht. Marrakesch und Fuerteventura gelten eigentlich als beliebte Sommerziele. Aufgrund der – beispielsweise im Vergleich mit Dortmund-Wien – längeren Flugzeit scheint eine Bedienung im Rahmen der Kabotage an den Flight Duty Regulations zu scheitern. Hierfür wäre in Dortmund stationiertes Personal von Vorteil. Die einzige deutsche Basis wurde erst im Vorjahr eröffnet und soll zum 24. Oktober 2021 geschlossen werden. Daher ist es kein Zufall, dass viele Routen bis zum 23. Oktober 2021 eingestellt werden. Einige setzt man ab Anfang September aus und bedient sie während der Herbstferien nochmals. Für Athen ist jedenfalls schon am 3. September 2021 Schluss. Die Wien-Strecke hingegen soll in Kürze erneut reaktiviert werden.

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