Jan Gruber

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Jan Gruber

Fotogalerie: Neue Grazer Lounge mit Relax-Zone

Der Flughafen Graz hat vor wenigen Tagen die VIP-Lounge wieder in Betrieb genommen. Aus behördlichen Gründen war diese über einen langen Zeitraum hinweg geschlossen, doch man nutze die Gelegenheit, um dem exklusiven Wartebereich einen neuen Look zu verpassen. Immer wieder kritisierten Geschäftsreisende, dass es in dieser Lounge zu wenige Steckdosen gab. Die Betonung liegt auf “gab”, denn man passte sich den geänderten Bedürfnissen an und hat die Möglichkeiten zum Aufladen von Laptop, Smartphone oder Tablet PC deutlich erhöht. Angesteckt werden können alle Geräte, deren Stecker in die in Österreich üblichen Steckdosen passen. Theoretisch also auch einen Staubsauger, doch welcher Reisende macht das schon in einer Lounge? Gleichzeitig ist die Lounge “gewachsen”, denn nach den Toiletten ist nun ein zusätzlicher Raum zu finden, der als Relax-Zone gedacht ist. Dort finden sich sofaähnliche Sitzgelegenheiten und Liegen. Auf Snacks und Getränke muss man aber auch hier nicht verzichten, denn ein kleines Grundangebot ist bereitgestellt, sprich den Weg zum Haupftbuffet kann man sich sparen. Das Motto der Grazer Lounge steht offensichtlich unter dem Aspekt Gemütlichkeit und Wohlfühlen, denn verwendet Oberflächenmaterial, das stark an hochwertige Sofas erinnert. Das Getränke- und Snackangebot wurde ein wenig erweitert, ist jedoch dem Passagieraufkommen in der jeweiligen Zeitenlage angepasst. Sprich: Hungrig muss niemand die Lounge verlassen, aber je nach Tageszeit gibt es ein unterschiedliches Angebot. Wichtig: In Graz gibt es die Besonderheit, dass Inhaber von Lounge-Zutrittskarten zunächst den Infoschalter im öffentlichen Bereich aufsuchen müssen. Dort erhalten die Vielflieger einen Barcode, mit dem dann der exklusive Wartebereich betreten werden kann. Weiß

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Finnair startet Langstreckenflüge ab Stockholm

Das Oneworld-Mitglied Finnair wird künftig drei Langstreckenziele mit Airbus A350 ab Stockholm-Arlanda anbieten. Diese sollen im Winterflugplan 2021/2022 aufgenommen werden. Der finnische Carrier künftig auch ab der schwedischen Hauptstadt nach Bangkok, Phuket und Miami fliegen. Die Aufnahme der Flüge nach Bangkok ist für den 22. Oktober 2022 angekündigt. Vorerst soll an den Verkehrstagen Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag und Sonntag geflogen werden. Per 28. November 2021 ist eine Aufstockung auf eine tägliche Bedienung angekündigt. Phuket soll ab 24. Oktober 2021 vorerst an Sonntagen angeflogen werden. Im November 2021 sollen zusätzliche Umläufe an den Verkehrstagen Dienstag und Donnerstag hinzugefügt werden. Miami wird am 23. Oktober 2021 mit zwei wöchentlichen Rotationen starten. Per 29. November 2021 will Finnair auch an den Verkehrstagen Montag und Freitag fliegen. „Wir freuen uns, die Reisebedürfnisse unserer schwedischen Kunden mit einem Nonstop-Service von Arlanda nach Thailand und Miami zu erfüllen, die zu den Top-Winterurlaubszielen für Schweden gehören“, sagt Ole Orvér, Chief Commercial Officer von Finnair. „Die neuen Flüge werden unser Angebot auf dem schwedischen Markt stärken.“

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Eurowings setzt auf den hohen Norden

Die Lufthansa-Tochter Eurowings setzt im Winterflugplan 2021/22 verstärkt auf Destinationen in Nordeuropa. So werden ab Düsseldorf bzw. Stuttgart die Ziele Tromsø (Norwegen), Rovaniemi (Finnland), Luleå und Kiruna (beide Schweden) neu aufgenommen. Nach Tromsø geht es ab 4. Dezember 2021 einmal pro Woche. Per 21. Dezember 2021 soll ein zweiter Umlauf, der mit Airbus A319 durchgeführt werden soll, hinzugefügt werden. Ab 5. Dezember 2021 will Eurowings einmal pro Woche das finnische Rovaniemi anfliegen. Kiruna und Luleå sollen am 1. Dezember 2021 ab Stuttgart aufgenommen werden. Beide Ziele sollen an den Verkehrstagen Mittwoch und Sonntag mit Airbus A319 bedient werden. Mit 4. Dezember 2021 soll nach Kiruna eine Samstag-Rotation hinzugefügt werden.

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Ab Ende Oktober 2021: Alltours sperrt Ungeimpfte aus

Schon vor einigen Monaten kündigte der Tour Operator Alltours an, dass man künftig nur noch Geimpfte als Gäste in den konzerneigenen Hotels einchecken lassen wird. Nun macht der Reiseveranstalter ernst und nennt einen konkreten Termin: 31. Oktober 2021. Ab diesem Tag dürfen nur noch Geimpfte und Genesene die Allsun-Hotels nutzen. Kinder und Jugendliche im Alter von 2 bis 17 Jahren benötigen einen Nachweis über einen negativen Corona-Test. Für Kinder unter 2 Jahren ist kein Test erforderlich. Alltours begründet den Schritt damit, dass nun genügend Impfstoff zur Verfügung stehen soll. Gäste müssen bei Ankunft im Allsun Hotel ab dem 31.10.2021 einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis vorlegen. Die Nachweise in gedruckter oder digitaler Form müssen rechtssicher belegen, dass ein vollständiger Corona-Impfschutz besteht oder eine vorherige Infektion vorgelegen hat. Die Erkrankung muss mindestens 28 Tage und darf maximal 6 Monate zurückliegen. Kinder und Jugendliche im Alter von 2 bis 17 Jahren müssen einen negativen Corona-Test (PCR- oder Antigen-Test) mitbringen, der von einem autorisierten Institut durchgeführt wurde. Bei Einreise darf der Test nicht älter als 48 Stunden sein. Ein Tag nach Ankunft wird im Hotel ein zweiter, kostenloser Antigen-Test von geschultem Personal durchgeführt. Kinder unter 2 Jahren benötigen keinen Test, da sie ausschließlich unter Aufsicht der Eltern stehen. In der laufenden Sommersaison gilt weiterhin in den Allsun Hotels für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren eines der 3G-Nachweis (Geimpft, Genesen oder Getestet). Der Corona-Test (PCR- oder Antigen-Test) darf bei Einreise nicht älter als 48 Stunden sein. Diese Regelung gilt in sämtlichen Allsun Hotels auf

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Lufthansa Cityline soll A321P2F-Operator werden

Lufthansa-Chef Carsten Spohr stellte vor einigen Tagen in Aussicht, dass wieder Narrowbodies im Cargobereich angeschafft werden könnte. Es zeichnet sich allerdings ab, dass diese nicht in den Betrieb von Lufthansa Cargo kommen, sondern von der Konzernschwester Cityline betrieben werden. Lufthansa Cargo investiert in den Ausbau ihrer Frachtkapazitäten. Ab Anfang 2022 bietet das Unternehmen seinen Kunden zusätzliche Kapazitäten in Europa durch den dauerhaften Umbau von Airbus 321 Passagierflugzeugen zu Frachtern. Die zweistrahligen Mittelstreckenflugzeuge erhalten dafür große Frachttüren, damit auch auf dem Hauptdeck der Transport von Containern ermöglicht wird. Zunächst ist der Umbau von zwei Airbus Flugzeugen geplant. Diese Flugzeuge werden von Lufthansa CityLine im Auftrag von Lufthansa Cargo betrieben. Sie werden in Frankfurt stationiert. „Lufthansa Cargo möchte im eCommerce-Segment Kunden schnelle innereuropäische Verbindungen anbieten. Mit den umgerüsteten A321 erfüllen wir die steigende Nachfrage unserer Kunden nach Same Day-Services und stärken unser dichtes Netz an globalen Verbindungen sowie unser Produktangebot weiter“, sagte Dorothea von Boxberg, Vorstandsvorsitzende von Lufthansa Cargo. „Mit dem gewählten Flugzeugmuster können 28t pro Flug transportiert werden, also erheblich größere Frachtmengen als in den Bellies der Kurzstreckenmaschinen. Neben Spediteuren, Integratoren und Postgesellschaften werden eCommerce-Anbieter Kunden für dieses Angebot sein.“, so von Boxberg weiter. „Mit über 60-jähriger Erfahrung im europäischen Luftverkehr steht Lufthansa CityLine für zuverlässige und effiziente Operations als wichtiger Partner in der Lufthansa Group. Flexibilität im Betrieb und Schnelligkeit in der Identifikation und Umsetzung neuer Chancen sind die Grundlage unseres Geschäfts. Mit diesen Eigenschaften wollen wir uns für Lufthansa Cargo und ihre Kunden einsetzen“, sagt Steffen Harbarth, Geschäftsführer der

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Trotz Corona: Mehr Fluggeräte in Österreich zugelassen

Im Corona-Jahr 2020 wurde definitiv weniger geflogen, jedoch legte die Anzahl der in Österreich zugelassenen zivilen Luftfahrzeuge weiter zu. Um 3,4 Prozent mehr Maschinen wurden im Jahresvergleich in der Alpenrepublik eingetragen. Zum Bestand zählten 1.328 Motorflugzeuge (2019: 1.280), 236 Drehflügler (2019: 219), 85 Ultraleichtflugzeuge (2019: 84), 165 Motorsegler (2019: 167) sowie unverändert 1 Wasser- und Amphibienfahrzeug. Unbemannte Luftfahrzeuge gab es im Berichtsjahr keine. Daneben wurden wie im Vorjahr 20 im Eigentum der Republik Österreich befindliche Motorflugzeuge (1 Flugzeug und 19 Hubschrauber) ermittelt, so eine aktuelle Auswertung der Statistik Austria. Die Gewichtsklassen setzen sich in Österreich wie folgt zusammen: Gewichtsklasse A: einmotorig bis 2.000 kg. Gewichtsklasse B: einmotorig mehr als 2.000 kg bis 5.700 kg. Gewichtsklasse C: mehrmotorig bis 5.700 kg. Gewichtsklasse D: ein- und mehrmotorig mehr als 5.700 kg bis 14.000 kg. Gewichtsklasse E: mehrmotorig mehr als 14.000 kg bis 20.000 kg. Gewichtsklasse F: mehrmotorig mehr als 20.000 kg. Entwicklung des Bestands in Österreich: Jahr A B C D E F Wasser-undAmphibien-fahrzeug unbemannte Luftfahrzeuge Dreh-flügler Ultraleicht-flugzeuge Motor-segler Bund Flugzeuge Bund Hub-schrauber Insgesamt 2020 661 21 140 63 29 414 1 – 236 85 165 1 19 1.835 2019 651 18 137 61 28 385 1 3 219 84 167 1 19 1.774 2018 647 15 135 57 27 372 1 – 208 90 166 1 15 1.734 2017 647 17 136 56 30 276 1 – 189 91 169 1 17 1.630 2016 647 14 130 59 31 213 1 2 175 89 174 1 17 1.553 Quelle: Statistik Austria.

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Lufthansa setzt weiterhin auf Boeing 747-400

Im Gegensatz zur Airbus-A380-Flotte wird es bei Lufthansa für die Boeing 747-400 definitiv ein Comeback geben. Die größte Airline Deutschland will die Jumbojets schrittweise ausmotten und zumindest bis 2023 betreiben. Das Unternehmen bestätigte, dass die acht Boeing 747-400 wieder in den Liniendienst gestellt werden. Als Ersatz werden ab 2023 Zweistrahler des Typs Boeing 777 dienen. Bis dahin sollen die Vierstrahler noch gute Dienste leisten. Das Phase-Out der 747-400 soll laut Lufthansa im Jahr 2023 starten. Damit geht der Kranich einen abweichenden Weg, denn viele Airlines trennen sich momentan von ihren Vierstrahlern. Lufthansa stellt beispielsweise bestimmte Airbus A340 außer Dienst und Konzernchef Carsten Spohr hält den Wiedereinsatz der A380-Flotte für „äußerst unwahrscheinlich“. Die Boeing 747-400 soll auch wieder im Transatlantik-Verkehr eingesetzt werden. Auch in Indien wird das Muster nach und nach wieder sichtbar werden. Beabsichtigt ist, dass dieses Muster schrittweise ausgemottet wird und in etwa bis Dezember 2021 die Teilflotte wieder weitgehend reaktiviert ist. Die tatsächliche Umsetzung hängt aber von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie, die nicht vorhersehbar ist, ab.

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Lockdowns: Qantas-Chef Joyce hat die Schnauze voll

So langsam scheint Qantas-Chef Alan Joyce kein Verständnis mehr für Grenzschließungen und Lockdowns in Australien zu haben. Er fordert nun öffentlich, dass die Maßnahmen aufgehoben werden. Damit reagiert die Fluggesellschaft auf die neuerlichen Lockdowns, die in verschiedenen Städten Australiens verhängt wurden. Seit März 2020 sind die Grenzen des südlichen Kontinents weitgehend geschlossen. Es gibt nur wenige Ausnahmen, von denen der internationale Flugverkehr von Qantas profitieren könnte. Dementsprechend liegt der Flugbetrieb weitgehend lahm. Joyce prangert das Verhalten der Behörden: Diese würden „wegen einem oder zwei Covid-Fälle“ ganze Metropolen in den Lockdown schicken. Dies ist seiner Ansicht nach „unverhältnismäßig“. Australien und der Nachbarstaat Neuseeland sorgen seit dem Beginn der Corona-Pandemie mit zum Teil knallharten Maßnahmen für Aufsehen. Jahreszeitbedingt steigen die Neuinfektionen wieder an und ganze Regionen werden wegen – aus europäischer Sicht – weniger Fälle unter Lockdowns gestellt. Die Ausgangsbeschränkungen sind mancherorts wesentlich strenger aus in Europa.

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Portugal kassiert Klimasteuer

Portugal bittet nun sämtliche Passagiere „für das Klima“ mit zwei Euro zur Kasse. Das Land führte eine so genannte Kohlenstoffdioxid-Steuer ein. Diese ist von allen abfliegenden Fluggästen zu bezahlen und muss von den Airlines im Rahmen der Flugbuchung kassiert werden. Schon länger wurde die Einführung einer solchen Abgabe diskutiert, jedoch erfolgte die Einführung fast geräuschlos per 1. Juli 2021. Tickets, die vor diesem Stichtag gebucht wurden, sind ausgenommen. Unabhängig von der Flugdauer sind zwei Euro zu entrichten. Das „Inkasso“ erfolgt durch die Fluggesellschaften, die jeweils zum fünften des Folgemonats abführen müssen. Weiters muss ein Report an die Luftfahrtbehörde erstattet werden. Was genau mit den Steuereinnahmen geschieht, ist nicht so transparent. Zwar heißt es, dass diese in klimafreundliche Mobilität investiert werden soll, doch das ist ein eher schwammiger Begriff. Während bei Langstreckenflügen die neue Abgabe kaum auffallen wird, könnten sich Ryanair-Tickets, die oftmals im einstelligen Eurobereich angeboten werden, durchaus verteuern.

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Air France beendet Embraer-145-Ära

Mittlerweile ist das Muster Embraer 145 in Europa nur noch selten anzutreffen. In größerem Umfang hatte die Air-France-Tochter Hop den kleinen Regionaljet noch im Einsatz, doch damit ist nun offiziell Schluss. Geflogen ist die letzte Einheit, F-GRGC, ohnehin schon länger nicht mehr. Air France entschied sich vor längerer Zeit dafür, dass die mittlerweile in die Jahre gekommenen Embraer 145 die Hop-Flotte verlassen werden. Nun kommt das endgültige Aus für die F-GRGC, die seit 1997 im Dienst der Firmengruppe stand. Dieser Regionaljet war am 20. März 2020 letztmalig im kommerziellen Liniendienst. Seither wartet dieser Embraer 145, der letzte seiner Art bei Air France, auf bessere Zeiten. Diese wird er bei Air France nicht mehr haben, denn am 5. Juli 2021 wurde die Maschine formell außer Dienst gestellt. Damit endet beim französischen Luftfahrtkonzern auch die Ära der Embraer 145. Oder auch nicht? Weiterhin im Einsatz bleiben die von der slowenischen Amelia im Rahmen eines Wetlease-Vertrags betriebenen E145-Regionaljets. Die drei Maschinen kommen ab Paris-Orly zum Einsatz.

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