Jan Gruber

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Jan Gruber

JetBlue übernimmt ersten A321LR

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft JetBlue Airways hat den ersten von insgesamt 13 bestellten Airbus A321LR übernommen. Die Maschine soll auf Transatlantik-Flügen nach London-Heathrow eingesetzt werden. Weiters ist der Jet mit der so genannten Airspace-Kabine ausgerüstet. „Bei JetBlue freuen wir uns sehr darauf, das Airbus A321 Langstrecken-Single-Aisle-Flugzeug mit Airbus-Luftraum-Innenraum für unsere neuen transatlantischen Dienste vorstellen zu können. Mit diesen Flugzeugen können wir unseren Kunden einen aufmerksamen Service im Boutique-Stil bieten und gleichzeitig viel persönlichen Raum, größere Gepäckfächer, maßgeschneiderte Beleuchtung und ein Design gewährleisten, das der Kabine ein breites Körpergefühl verleiht“, erklärt JetBlue-CEO Robin Hayes.

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Malta bereitet Tourismus-Öffnung vor

Das stark vom Tourismus abhängige Malta will ab 1. Juni 2021 wieder im großen Stil Touristen empfangen. In diesem Zusammenhang beginnt man bereits am 10. Mai 2021 mit Lockerungen. Beispielsweise sollen Restaurants und Bars wieder Speisen und Getränke am Tisch servieren dürfen. Vorerst gilt allerdings eine Sperrstunde um 17 Uhr 00. Derzeit bestehen im kleinsten EU-Mitgliedsstaat inländische Reisebeschränkungen. So darf beispielsweise die Gozo Channel Line nur von Pendlern und mit sonstigem triftigem Grund genutzt werden. So will die Regierung den Austausch des Corona-Virus zwischen den Inseln Gozo und Malta verhindern. Für Comino bestehen keine derartigen Beschränkungen, allerdings leben auf dieser Insel ohnehin nur vier Personen und sämtliche Fährdienste sind touristisch ausgerichtet. Neue Fähre von der Hauptstadt nach Mgarr (Gozo) Für Bewohner und Urlauber soll es in Kürze eine weitere Neuigkeit geben: Nach jahrelangem Hickhack wird ein zusätzlicher Fährdienst zwischen Valletta und Mgarr (Gozo) eingerichtet. Bislang war die einzige Möglichkeit, um ohne eigenes Boot zwischen Malta und Gozo reisen zu können, die Gozo Channel Line. Diese verkehrt zwischen Ċirkewwa und Mgarr (Gozo). Der neue Dienst wird – im Gegensatz zum bestehenden Service – nur Fußgänger befördern. Die Regierung bezeichnet die subventionierte neue Fähre als „Schnellservice“. Im Vorjahr zeigten sich die Auswirkungen der Corona-Pandemie im maltesischen Tourismus deutlich. Gähnende Leere herrschte an den wenigen Sandstränden und Hotels litten unter unterirdischer Auslastung. Heuer will man mit dem Grünen Pass oder alternativ mit negativen PCR-Tests wieder im großen Stil Touristen ins Land locken. Auf den maltesischen Inseln selbst sind etwa 50 Prozent der Bevölkerung

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Riga: Air Baltic macht Passagierabfertigung wieder selbst

Viele Fluggesellschaften haben sich in den letzten Jahren von ihrer eigenen Passagierabfertigung getrennt und diese an Drittanbieter ausgelagert. Die lettische Air Baltic geht nun den umgekehrten Weg und fertigt die Reisenden künftig mit eigenem Personal ab. Fast 20 Jahre lang hatte man hierfür einen Dienstleister beauftragt. „In den letzten 18 Jahren wurde die Passagierabfertigung ausgelagert. Jetzt, während der Krise, überarbeitet Air Baltic erfolgreich seine Produkte und seinen Service, um sich auf die Bereitstellung der Kernmarkenwerte zu konzentrieren, einschließlich eines starken Fokus auf alle Passagierkontaktpunkte. Ab dem nächsten Jahr werden die Passagiere beim Einchecken am Flughafen Riga und beim Einsteigen in das Flugzeug mit Air Baltic Mitarbeitern zusammentreffen, um einen nahtlosen Kundenservice zu gewährleisten“, erklärt Firmenchef Martin Gauss. Bemerkenswert am neuen Weg der lettischen Airline ist auch, dass der Carrier diese als Teil des Sparprogramms bezeichnet. In Fällen, in denen andere Fluggesellschaften genau den umgekehrten Weg gegangen sind, wurde dieser stets damit begründet, dass die Passagierabfertigung durch Fremdpersonal billiger kommen würde. Auf der Rampe wird RIX Ground Handling für Air Baltic tätig sein. Ein entsprechender Fünfjahresvertrag wurde unterschrieben. Die Passagierabfertigung hingegen wird nun eigenes Personal der lettischen Airline durchführen.

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Swiss prüft Verkleinerung der Flotte

Die Fluggesellschaft Swiss schließt das erste Quartal des Jahres 2021 mit einem Verlust in der Höhe von 201 Millionen Schweizer Franken ab. Im Vorjahreszeitraum lag der Fehlbetrag bei 84,1 Millionen Schweizer Franken. Der Umsatz ging um 67,5 Prozent auf 299,6 Millionen Schweizer Franken zurück. Eigenen Angaben nach konnte Swiss nur minimal von der erhöhten Frachtnachfrage profitieren. Aufgrund des mittelfristigen strukturellen Rückgangs der Nachfrage ist der Carrier gezwungen, eine signifikante Redimensionierung zur Wahrung der Investitions- und Wettbewerbsfähigkeit zu prüfen. Für eine Wiederbelebung der Reisetätigkeit fordert Swiss stabile, einheitliche und mobilitätsfördernde Rahmenbedingungen. Markus Binkert, CFO von Swiss, sagt: „In Anbetracht der äusserst schwierigen Marktsituation seit Jahresbeginn entspricht das Ergebnis den Erwartungen. Auch in diesem Jahr wird durch die stark verzögerte Erholung ein hoher Verlust resultieren.“ Die anhaltenden Reisebeschränkungen spiegeln sich deutlich in den Passagierzahlen wider. Im ersten Quartal 2021 beförderte Swiss) insgesamt rund 290.000 Passagiere, 90,4 Prozent weniger als im Vorjahr). Total führte die Lufthansa-Tochter 4.429 Flüge durch, was einem Rückgang um 83,8 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode entspricht. Auf dem gesamten Streckennetz hat Swiss im ersten Quartal 2021 insgesamt 72,8 Prozent weniger Sitzkilometer (ASK) angeboten, die Anzahl der verkauften Sitzkilometer (RPK) sank im selben Zeitraum um 89,8 Prozent. Der Sitzladefaktor betrug durchschnittlich 27,5 Prozent und lag damit um 45,9 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. Auf Europastrecken lag er weiterhin deutlich über dem Wert der Langstrecke. Lufthansa-Tochter sieht Liquidität gesichert Die Liquidität soll aufgrund des Sparprogramms gesichert sein. Finanzchef Binkert verweist auch darauf, dass „nicht betriebsnotwendige Projekte gestoppt wurden“. Das schließt auch ein, dass

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Hoensbroech aus dem Rennen: Van der Werff wird SAS-Chef

Die skandinavische Fluggesellschaft SAS soll ab Juli 2021 von Anko van der Werff geleitet werden. Er löst Rickard Gustafson, der von seinem Posten zurücktritt, ab. Der neue CEO ist derzeit noch für die kolumbianische SAS tätig. Lokale Medien haben vor einigen Tagen berichtet, dass unter anderem auch Austrian-Airlines-Chef Alexis von Hoensbroech in der engeren Auswahl ist. Die AUA wollte dies nicht kommentieren. Offensichtlich hat nun Anko van der Werff das Rennen um den SAS-Chefsessel gemacht. Ob von Hoensbroech tatsächlich Ambitionen hatte die Lufthansa-Tochter zu verlassen, ist nicht bekannt.

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Quartalszahlen: Airbus verkündet Gewinn

Im Gegensatz zum Konkurrenten Boeing konnte der europäische Flugzeugbauer für das erste Quartal des Jahres 2021 schwarze Zahlen verkünden. Der Konzern teilte am Donnerstag mit, dass man in den ersten drei Monaten einen Gewinn in der Höhe von 362 Millionen Euro geschrieben hat. Allerdings warnt Konzernchef Guillaume Faury vor Euphorie und verweist darauf, dass sich die gesamte Branche noch immer mitten in der Krise befindet. Er rechnet allerfrühestens gegen Jahresmitte mit einer leichten Erholung. Dennoch soll die Anzahl der ausgelieferten Flugzeuge im direkten Vergleich mit dem Vorjahr deutlich steigen. Der Umsatz lag im ersten Quartal 2021 bei etwa 10,5 Milliarden Euro und damit um zwei Projekt unter dem Vorjahreszeitraum. Im vergangenen Jahr waren die Monate Jänner und Feber sowie Teile des März von der Krise noch weitgehend unbetroffen. Dennoch ist es Airbus gelungen, dass unter dem Strich ein höherer Gewinn steht. Dies führt man unter anderem auch auf die erhöhte Nachfrage im militärischen Bereich zurück. In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres konnte der europäische Hersteller insgesamt 125 zivile Flugzeuge ausliefern. Dem gegenüber stehen 39 Neuaufträge sowie 100 Stornos. Mit vielen Kunden vereinbarte man spätere Termine für die Auslieferungen der Bestellungen. Die Produktionsrate der A320neo-Reihe soll im Laufe des Jahres 2021 auf 45 Einheiten pro Monat steigen. Erst kürzlich gingen die letzten ceo-Modelle in die Endmontage.

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Sommer 2021: Lufthansa plant mit 40 Prozent Kapazität

Die Lufthansa Group steckte – angesichts der Corona-Pandemie wenig überraschend – auch im ersten Quartal des Jahres 2021 tief in den roten Zahlen. Konzernchef Carsten Spohr ist davon überzeugt, dass die Nachfrage im Sommer 2021 stark steigen wird. Man rechnet aber nicht mit einem „Big Bang“, sondern einem langsamen und schrittweisen Anstieg der Buchungszahlen. Der von Spohr geleitete Konzern ist aber nicht mehr ganz so zuversichtlich, dass man die Hälfte der Kapazität des Jahres 2019 in der Luft haben wird. Wie am Donnerstag mitgeteilt wurde, geht man nun von etwa 40 Prozent des Niveaus vor der Corona-Pandemie aus. Mit anderen Worten ausgedrückt: Lufthansa geht davon aus, dass die Erholung der Nachfrage noch wesentlich länger als einst angenommen dauern wird. Das bereinigte Ebit lag zuletzt bei minus 5,45 Milliarden Euro. Damit liegt man zwar deutlich unter dem Wert des Vorjahreszeitraums, doch zeigen sich die finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie sehr deutlich. Konzernchef Carsten Spohr hebt hervor, dass die Sparprogramme Früchte tragen würden. Der Umsatz lag im ersten Quartal des Jahres 2021 um 60 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum und wird mit 2,56 Milliarden Euro beziffert. Unter dem Strich steht ein Verlust in der Höhe von 1,05 Milliarden Euro. Das bereinigte Ebit konnte man von minus 1,2 Milliarden Euro auf minus 1,1 Milliarden Euro verbessern. Der monatliche Geldabfluss soll bei 235 Millionen Euro gelegen haben. Für das zweite Quartal 2021 prognostiziert man etwa 200 Millionen Euro pro Monat. Passagiergeschäft schwach, Fracht boomt Die Kapazität war im ersten Quartal 2021 stark reduziert. Der Konzern teilte

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Kampfansage an Air Baltic: Buzz kündigt Basis in Riga an

Der lettischen Fluggesellschaft Air Baltic steht Ende Oktober 2021 bevor, dass die Ryanair-Tochter Buzz in Riga eine neue Basis eröffnen wird. Insgesamt sollen 16 zusätzliche Strecken aufgenommen werden, wobei die meisten bereits von Air Baltic bedient werden. Die Ryanair Group wird in der lettischen Hauptstadt von Buzz betriebene Boeing 737 stationieren. Weiters werden Malta Air, Ryanair und Lauda Europe von anderen Bases heraus nach Riga fliegen. Derzeit ist geplant, dass die Wien-Strecke sowohl von Riga aus mit Buzz-Fluggerät als auch von der österreichischen Haupstadt mit Lauda-Maschinen bedient wird. Schrittweise sollen ab Oktober 2021 die nachstehenden Ziele ab der lettischen Hauptstadt aufgenommen werden: Aarhus Bristol Budapest Burgas Frankfurt Hahn Götheburg Krakau Kiew Boryspil Lviv Malaga Memmingen Sandefjord Palmero Paris Beauvais Rom Ciampino Warschau Modlin Ryanair entschied sich für Buzz – Lauda Europe geht leer aus „Wir freuen uns, die Eröffnung einer neuen Basis in Riga bekannt zu geben, die die wirtschaftliche Erholung sowie die internationale Konnektivität unterstützt und ab Ende Oktober2021 16 neue Strecken bereitstellt“, so Jason McGuinness, Commercial Director bei Ryanair. Die polnische Tochter Buzz wird vorerst zwei Boeing 737 in Riga stationieren. Unter Berücksichtigung der neu angekündigten Strecken wird der Konzern 30 Routen ab der lettischen Hauptstadt anbieten. Vor der Corona-Pandemie wurde Riga als mögliche neue Base der damaligen Laudamotion gehandelt. Gerüchte hielten sich hartnäckig und auch intensive Gespräche mit dem Airport wurden bereits geführt. Während der Nachfolger Lauda Europe in Zagreb und Zadar je zwei Airbus A320 stationieren wird und je eine Base in Wien und Palma unterhält,

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Zahlreiche Lockerungen für Geimpfte stehen bevor

In Österreich und Deutschland bahnt sich nun an, dass Personen, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind, in vielen Bereichen des täglichen Lebens Erleichterungen erhalten sollen. Beispielsweise will Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) Geimpfte künftig negativ Getesteten gleichstellen. Die österreichische Bundesregierung verkündete, dass im Zuge der Einführung des „Green Pass“ jene Menschen, die gegen Covid-19 geimpft sind, künftig keine Tests mehr vorlegen müssen. Dies gilt auch hinsichtlich der geplanten neuen Einreisbestimmungen. Ausnahmen gibt es dem aktuellen Kenntnisstand nach nur für Gebiete, die sprichwörtlich knallrot eingestuft werden. Das deutsche Bundesland Baden-Württemberg gestattet bereits seit dem 19. April 2021 sämtlichen Personen, die gegen Covid-19 geimpft sind, die Einreise ohne Quarantäne. Voraussetzung ist, dass die letzte Dosis zumindest 14 Tage zurückliegt. Auch andere Bundesländer wollen nachziehen. Grundlage für die Entscheidung bildet eine Empfehlung des Robert-Koch-Instituts. Die bevorstehenden Änderungen bewirken aber auch, dass Personen, die sich nicht impfen lassen wollen, Schritt für Schritt schlechter gestellt werden. Offiziell will die Politik nicht von eine Impfpflicht sprechen, doch ergibt sich diese dem aktuellen Informationsstand nach indirekt und zwar dadurch, dass Ungeimpften das Leben komplizierter und bürokratischer gemacht wird.

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Boeing steckt noch immer tief in den roten Zahlen

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing hat im ersten Quartal des Jahres 2021 einen Verlust in der Höhe von 561 Millionen U.S.-Dollar geschrieben. Damit konnte man – im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum – den Fehlbetrag zwar reduzieren, jedoch bleibt es das sechste Quartal in Folge, das mit roten Zahlen geschlossen werden musste. Zwar versuchte Boeing-CEO Dave Calhoun im Zuge der Präsentation der nicht gerade erfolgreichen Finanzzahlen Optimismus zu verbreiten. Er sprach unter anderem davon, dass das Jahr 2021 ein wichtiger Wendepunkt für die gesamte Branche sein soll. Der weltweite Impffortschritt bereite ihm Hoffnung. Betrachtet man den Umsatz, den Boeing für das erste Quartal 2021 ausweisen kann, so zeigt sich deutlich, dass der Konzern noch tiefer in die Krise gerutscht ist. Dieser verschlechterte sich um zehn Prozent auf 15,2 Milliarden U.S.-Dollar. Der Umstand, dass im militärischen Segment ein Wachstum erzielt wurde, konnte die herben Verluste im Zivilbereich nicht wettmachen. Boeing belastet nicht nur die Corona-Pandemie schwer, sondern auch das „Dauerproblem“ B-737Max sorgt wieder für Ärger. Zahlreiche Maschinen sind von Elektronikproblemen betroffen. Diese könnten für den Hersteller teuer werden. Auch kommt das 777X-Programm nur sehr schleppend voran und beim Dreamliner wurden ebenfalls Mängel gefunden. Alles in allem teure Begleitumstände, die das Betriebsergebnis stark belasten.

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