Jan Gruber

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Jan Gruber

Linz: Luftfrachtakademie nun IATA Regional Partner

Die Grow Now angehörige Luftfrachtakademie am Flughafen Linz-Hörsching wurde seitens der IATA zum Regional Training Partner ernannt. Die Kooperation mit dem Weltluftfahrtverband soll neue Schulungsmöglichkeiten bieten. Die Betreiber rechnen, dass in den nächsten Jahren der Bedarf stark steigen wird. Am Linzer Flughafen können die Abläufe praxisorientiert und hautnah erlernt werden. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit IATAund die Nominierung als IATA Regional Training Partner. Unsere Partnerschaft bietet den Teilnehmern neue und zusätzliche Ausbildungsmöglichkeiten in höchster Qualität und Wachstumschancen mit innovativen und praxisbezogenen Lernkonzepten, speziell für die Luftfracht-Logistik und Versandindustrie entwickelt“, so Grow-Now-Group-Chef Roland Zistler.

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Lettland untersagt die Einreise weitgehend

Ab 11. Feber 2021 ist die Einreise nach Lettland nur noch mit triftigem Grund möglich. Weiters werden Passagierflüge, die in Irland, Portugal und im Vereinigten Königreich gestartet sind untersagt. Unabhängig davon müssen jene Personen, die einreisen dürfen, einen negativen Coronatest vorlegen. Dies dürfte sich höchstwahrscheinlich auch negativ auf die Fluggesellschaft Air Baltic auswirken. Der Carrier beförderte im Jänner 2021 rund 44.400 Reisende. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat ein Minus von 86 Prozent. Die Anzahl der Flugbewegungen reduzierte sich von 4.529 im Jänner 2020 auf 900.

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USA-Strecken: Lufthansa pausiert First Class

Passagiere der Lufthansa müssen auf den USA-Strecken bis mindestens Mai 2021 auf die First Class verzichten. Der Carrier setzt wegen der schwachen Nachfrage, die auch den Einreiseverboten geschuldet ist, auf das Muster Airbus A350-900. Dieses hat keine Erste Klasse an Bord. Betroffen sind alle Strecken von Deutschland in die Vereinigten Staaten von Amerika. Bislang waren nur Chicago und Los Angeles betroffen. Nun werden alle Routen, sofern diese nicht ohnehin pausieren, nicht mehr mit Boeing 747-8, sondern beispielsweise mit dem kleineren Airbus A350-900 bedient. Die Maßnahme soll bis mindestens 30. April 2021 andauern, berichtet das Portal onemileatatime.com.

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EU: Air France soll Slots in Orly abgeben

Die EU-Kommission will, dass Air France-KLM bei Annahme zusätzlicher Staatshilfen mindestens 24 Slots am Flughafen Paris-Orly zurückgibt, so dass diese an Mitbewerber neu vergeben werden können. Wenig überraschend: Ryanair bekundete bereits Interesse an diesen. Die Wettbewerbshüter befürchten, dass weitere Staatshilfen für Air France-KLM zu Marktverzerrungen führen könnten. Daher soll der Konzern Start- und Landerechte am zweitgrößten Airport der französischen Hauptstadt aufgeben. Der Konzern will das aber nicht und auf das Geld will man erst recht nicht verzichten. Die Regierungen der Niederlande und Frankreichs wollen Air France-KLM gemeinsam mit einem Darlehen in der Höhe von fünf Milliarden Euro unter die Flügel greifen. Der Konzern erhielt bereits weit über 10 Milliarden Euro. Die für gewöhnlich gut informierte Tageszeitung La Tribune schreibt, dass die EU-Kommission nur dann grünes Licht geben wird, wenn besagte 24 Slots in Orly abgegeben werden. „Wir könnten es nicht nachvollziehen, drastischen Maßnahmen ausgesetzt zu werden, die unsere Position in Paris schwächen“, erklärt Konzernchef Ben Smith gegenüber L’Express. Weiters sagte er, dass er befürchtet, dass die Start- und Landerechte bei Ryanair landen könnten. Slot-Auflagen sind aber kein Einzelfall, denn Lufthansa musste in Frankfurt und München je 24 Paare freigeben. Alitalia wird auferlegt, dass in Rom und Linate ebenfalls abgegeben wird, wobei die Kommission hier noch weitergeht und verlangt, dass sich der Nachfolger Ita um die Start- und Landerechte neu bewirbt. Keine Überraschung: Ryanair schielt auch auf den beiden italienischen Airports auf jene Slots, die momentan von Alitalia gehalten werden.

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Aktualisierte Karte: Mittlerweile 506 Apotheken mit Gratis-Tests

Seit Montag bieten viele Apotheken in ganz Österreich kostenlose Antigen-Schnelltests an. An den Start gingen 415 Standorte. Mittlerweile wurde die Anzahl der teilnehmenden Apotheken laut Kammer-Liste auf 506 erweitert. Die am Sonntag von Aviation Direct in diesem Artikel dargestellte interaktive Karte wurde bereits auf den neuesten Stand gebracht und zeigt den von der Apothekerkammer am Nachmittag des 8. Feber 2021 veröffentlichten Datenstand. Aviation Direct wird die Google-Maps-Karte regelmäßig aktualisieren. Was beim Schnelltest in der Apotheke so beachtet werden muss, unter diesem Link im Artikel vom Sonntag. Hinweis: Sie müssen die Google Maps Karte nicht erneut in Ihre Maps-App oder unter MyMaps auf dem Computer einspielen. Sie haben automatisch immer die neueste Karte mit den Apotheken-Standorten mit Gratistests. Einmal in Ihrer App speichern ist ausreichend. Nützliche Links: PDF-Liste der Apothekerkammer interaktive Karte mit allen Gratis-Standorten für Google Maps

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Eis auf der Piste: Dortmund temporär gesperrt

Der deutsche Flughafen Dortmund musste am Montagvormittag aufgrund der Wetterlage temporär den Flugbetrieb einstellen. Zunächst rechnete man damit, dass die Sperre bis 13 Uhr 00 andauern wird. Zwischenzeitlich wurde diese bis zumindest bis 18 Uhr 00 verlängert. Ankommende Maschinen werden unter anderem nach Köln/Bonn oder Düsseldorf umgeleitet. Flugzeuge, die in Dortmund am Boden stehen, müssen die Dauer der Sperre abwarten. Hintergrund der Sicherheitsmaßnahme ist, dass starke Eisbildung auf der einzigen Runway festgestellt wurde. Der Airport geht kein vermeidbares Risiko ein und entschied sich für eine temporäre Schließung. Die Räumarbeiten laufen derzeit.

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Airbus beantragt Etops-180 für Beluga XL

Wenn es nach Airbus geht, könnten die Ziele künftig auch mal Florida, New Mexico oder Virgina heißen. Denn der Flugzeugbauer plant, für zwei der Beluga XL eine Etops-Zulassung von 180 Minuten zu beantragen. Dies erklärte Beluga-Chefingenieur Pascal Vialleton gemäß dem Fachmagazin Flightglobal bei einer Konferenz. Das Vorgängermodell, Beluga ST, verfügt über diese Genehmigung. Inwiefern dieses künftig eingesetzt wird ist noch unklar. Laut Airbus befindet man sich momentan in einer Evaluierungsphase. Die Etops-180-Zulassung für die beiden Beluga XL würde es ermöglichen, dass diese auf der Langstrecke fliegen könnten. So könnte Airbus beispielsweise Produkte aus der Raumfahrt-Produktion in die Vereinigten Staaten einfliegen..

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Swiss bittet alle Passagiere zum Check-In-Schalter

Bei der Fluggesellschaft Swiss müssen nun alle Passagiere, die in Richtung Schweiz fliegen zwingend am Check-In-Schalter vorsprechen. Der Web-Check-In produziert keine Bordkarte mehr, sondern nur mehr eine Bescheinigung, die am Counter vorgewiesen werden kann. An diesem lässt sich der Carrier die negativen PCR-Befunde, die nicht älter als 72 Stunden sein dürfen, vorweisen. Auch am Gate kann es dazu kommen, dass dieser neuerlich gesichtet wird. Weiters müssen alle Passagiere – auch Umsteiger – ein elektronisches Einreisformular ausfüllen. Dieses ist unter diesem Link auf der offiziellen Seite der Eidgenossenschaft abrufbar. „Aufgrund dieser neuen Abläufe kann es zu längeren Wartezeiten kommen. Fluggäste werden daher gebeten, sich frühzeitig am Flughafen einzufinden und sich vor ihrer Abreise eingehend über die geltenden Bestimmungen zu informieren“, so Swiss in einer Aussendung.

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Österreich spricht Inlands-Reisewarnung für Tirol aus

Die österreichische Bundesregierung spricht erstmals eine Reisewarnung im Inland aus: Das Bundeskanzleramt teilte am Montag mit, dass vor Reisen in das Bundesland Tirol gewarnt wird. Hintergrund ist, dass man die Ausbreitung der südafrikanischen Mutation des Coronavirus vermeiden will. „Die neuen Virus-Mutationen stellen uns vor große Herausforderungen, daher braucht es nun weitreichende Maßnahmen. Unser gemeinsames Ziel ist es, den Gesundheitsschutz der Bevölkerung sicherzustellen und die weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern. Dazu müssen wir jetzt alle beitragen. Wir überprüfen die Lage laufend – Zusatzmaßnahmen sind jederzeit möglich“, erklärt Gesundheitsminister Rudolf Anschober. Seit dem Beginn der Corona-Pandemie ist es eine Premiere, dass eine Reisewarnung, die eigentlich nur für das Ausland ausgesprochen wird, nun auch für ein einzelnes Bundesland ausgesprochen wird. Im Wortlaut teilte das Bundeskanzleramt mit: „1. Die Bundesregierung warnt vor nicht notwendigen Reisen nach Tirol und ersucht, nicht notwendige Reisen nach Tirol zu unterlassen. 2. Die Bundesregierung fordert alle, die sich in den letzten zwei Wochen in Tirol aufgehalten haben dazu auf, sich testen zu lassen. 3. An alle, die aus Tirol in ein anderes Bundesland reisen gilt die dringende Aufforderung, unmittelbar vor der Reise einen Covid-19-Test zu machen“. Österreichs Kanzler Sebastian Kurz sagte dazu: „Daher ist alles zu tun, um zu verhindern, dass sich diese Mutationen immer weiter ausbreiten. Neben den Maßnahmen, die in Tirol zum Schutz der Tirolerinnen und Tiroler gesetzt wurden, warnt die Bundesregierung vor Reisen nach Tirol, um eine Ausbreitung der Südafrika-Variante zu unterbinden und fordert von allen Bürgerinnen und Bürgern, Reisen nach Tirol auf das unbedingt

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Berlin: Sylt wird einziges innerdeutsches Easyjet-Ziel

Die Billigfluggesellschaft Easyjet wird vorerst die innerdeutschen Routen von Berlin nach Düsseldorf, Köln/Bonn, München und Stuttgart nicht reaktiveren. Dies erklärte Deutschland-Chef Stephan Erler gegenüber der Touristik-Zeitung FVW. Eine einzige innerdeutsche Route soll im Sommerflugplan 2021 das Comeback feiern: Ab Berlin will Easyjet wieder nach Sylt fliegen. Die Route soll ab 18. März 2021 bis vorerst 29. Oktober 2021 jeweils an den Verkehrstagen Freitag und Sonntag bedient werden. Zuletzt hatte der Carrier diese Strecke im Sommer 2019 im Programm. Erler erklärte gegenüber der FVW auch, dass sich Easyjet dieses Jahr auf touristische Strecken konzentrieren wird. Der Fokus liegt auf Urlaubern, die im In- und Ausland verweilen wollen. Das Geschäftsfeld „innerdeutsche Flüge“ will man allerdings nicht aufgeben, sondern zu einem späteren Zeitpunkt neu aufstellen.

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