Jan Gruber

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Jan Gruber

Irland: Ryanair wegen Umgang mit Corona in der Kritik

In der Zentrale der Billigfluggesellschaft Ryanair im irischen Swords ist Corona ausgebrochen. Der Carrier informierte die Belegschaft über positive Testungen. Die lokale Gesundheitsbehörde hat nicht lange auf sich warten lassen, denn diese rückte an und unterzog alle Büromitarbeiter einer Massentestung. Die Anzahl der positiven Fälle wurde nicht kommuniziert, doch der Irish Examiner berichtet, dass sich Ryanair mit juristischen Kniffen geweigert haben soll die Namen der Mitarbeiter herauszugeben. Dabei berief man sich auf die DSGVO und soll einen positiv getesteten Beschäftigten angewiesen haben, dass dieser gegenüber der Gesundheitsbehörde HSE sagen solle, dass er keinen nahen Kontakt zu den Büromitarbeitern hatte und „alle Maßnahmen eingehalten wurden“. Solle die Behörde hartnäckig bleiben, so sollen alle Fragen vor der Beantwortung an einen Senior Manager weitergeleitet werden. Die Behörde HSE setzte die Massentestungen dennoch durch. Ryanair war der Ansicht, dass diese nicht notwendig sind, da man ohnehin ein eigenes Programm habe. Allerdings erhielt der HSE zuvor Hinweise, dass es angeblich im Ryanair Office eine „erhebliche Anzahl an Mitarbeitern mit Symptomen gibt“, so die irische Tageszeitung unter Berufung auf einen Ryanair-Beschäftigten. Ryanair: Kein Kommentar Lokale Medien stellen nun die Corona-Sicherheitsmaßnahmen des Carriers in den Office-Räumlichkeiten in Frage. Hierbei geht es um die Großraumbüros, in denen viele Mitarbeiter arbeiten und die Belüftung suboptimal sein soll. Gegenüber dem Irish Examiner sagten einige, dass sie befürchten, dass sich das Virus sehr rasch durch die ganze Etage verbreiten könnte. Es habe bereits viele positive Fälle gegeben und einige Beschäftigte wären deswegen verängstigt. In einem internen Rundschreiben ist zu lesen, dass

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SAS: Auslastung auf 30 Prozent gesunken

Das skandinavische Star-Alliance-Mitglied SAS beförderte im Jänner 2021 rund 280.000 Passagiere und damit um 28 Prozent weniger als im Dezember 2020. Gegenüber dem Vorjahresmonat sank das Aufkommen gar um 85 Prozent. Die Auslastung lag bei nur 30 Prozent, was seitens SAS auf die harten Einreise- und Quarantänebestimmungen in den Heimatmärkten Schweden, Norwegen und Dänemark zurückgeführt wird. Das Angebot wurde im Jänner 2021 – gegenüber Dezember 2020 – abermals um 15 Prozent reduziert. „Im Januar wurden in Skandinavien und der übrigen EU kurzfristig neue Reisebeschränkungen eingeführt. Dies bedeutet, dass ab dem 1. Februar für alle internationalen Ziele von SAS entweder eine Quarantäne, ein negativer PCR-Test oder ein allgemeines Einreiseverbot für Nichtansässige erforderlich ist. Wieder eingeführte und erweiterte Reisebeschränkungen haben die Nachfrage nach Flugreisen erheblich reduziert und SAS gezwungen, sowohl die angebotenen Ziele als auch die Abflüge an die jeweiligen Bedingungen anzupassen. Aufgrund der zunehmenden Einschränkungen schätzen wir, dass die Nachfrage und damit unsere Kapazität für den Rest der Wintersaison auf einem niedrigen Niveau bleiben wird“, so SAS-Chef Rickard Gustafson.

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Österreich: Nehammer lässt Grenzkontrollen verschärfen

Österreichs Innenminister Karl Nehammer ÖVP) kündigte am Sonntag an, dass am Montag die Grenzkontrollen zu allen Nachbarländern verschärft werden sollen. Das schließt auch den Landweg zur Bundesrepublik Deutschland an. Man habe sich mit den Regierungen der Nachbarn abgestimmt. Der Politiker will die Anzahl der Reisebewegungen mit Hilfe von „Kontrolldruck“ weiter reduzieren. Es gibt auch weiterhin Ausnahmen, jedoch will man „engmaschig“ prüfen, ob die Personen tatsächlich darunter fallen. Falls nicht, dann blüht Quarantäne. Bislang kontrollierte Österreich an den Grenzübergängen zu Ungarn, Slowenien, Tschechien und der Slowakei regelmäßig. Nun kommen auch die anderen Nachbarstaaten inklusive Liechtenstein dazu. Was jedoch Nehammer genau unter „Intensivierung der stichprobenartigen Kontrollen“ versteht, sagte er natürlich nicht.

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Lauda lässt 30 Passagiere trotz gültigem PCR sitzen

Eigentlich sollten Lauda Europe und Ryanair froh sein, dass am Freitag überhaupt Passagiere auf Flug FR 104 von Wien nach Palma gebucht waren. Doch gleich 30 Reisende hat der Billigflugkonzern wegen gültiger, jedoch von der Airline nicht anerkannter, österreichischer PCR-Befunde in Wien sitzen lassen und versuchte dann noch dreist 300 Euro Umbuchungsgebühr zu kassieren, berichtet die Mallorca Zeitung. Wenn den 30 Betroffenen kein finanzieller Schaden entstanden wären, könnte man darüber fast lachen: Ryanair und Lauda Europe interpretieren die spanische Einreiseverordnung auf ihre ganz eigene Art und haben das Ground Handling angewiesen, dass sehr genau auf die Art des PCR-Tests geachtet werden soll: Nur wer negative RT-PCR-Befunde vorweisen kann darf nach Palma mitfliegen. Wer jedoch mittels RNA-PCR negativ getestet wurde, für den endet die Reise am Gate. Spanien akzeptiert jedoch ausdrücklich beide Testverfahren für die Einreise. Das interessierte Ryanair und Lauda Europe nicht. Das Bodenpersonal unter Verweis auf eine Anweisung der Airline auf RT-PCR-Befunde und verweigerte die Beförderung. Betroffen waren- wie bereits erwähnt – gleich 30 Passagiere. Selbstredend hat Ryanair nirgendwo kommuniziert, dass RNA-PCR-Befunde bei dieser Fluggesellschaft nichts mehr wert sind. Billigflieger wollte 300 Euro pro Person abkassieren Doch jetzt wird es richtig dreist: Betroffene schilderten übereinstimmend gegenüber der Mallorca Zeitung und Aviation Direct, dass die Aufforderung erging einen „passenden“ PCR-Test zu machen. Man könne ja dann mit dem Flug am Sonntag nach Palma fliegen, jedoch für die Umbuchung wollte man sage und schreibe 300 Euro sehen. Die Stimmung, die ohnehin schon aufgeheizt war, dürfte nun – wenn man den Schilderungen

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Mutationsgebiete: Lufthansa fährt das Angebot stark zurück

Zunächst kündigte Lufthansa an, dass man ungeachtet der Verschärfungen und Einreiseverbote den Flugplan unverändert bedienen wird. Nun setzt der Kranich aber den Rotstift an und kürzt die Verbindungen in so genannte „Mutationsgebiete“ stark. Die Nachfrage dürfte im Keller sein, denn abgesehen von wenigen Ausnahmen besteht Beförderungsverbot, sofern eine Einreise in Deutschland beabsichtigt ist. Umsteiger sind von diesem jedoch nicht erfasst und können beispielsweise in München oder Frankfurt das Flugzeug wechseln. Die Nachfrage scheint jedoch nicht zu passen, berichtet das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. So wird das Ziel Kapstadt ab Frankfurt und München temporär gestrichen. Johannesburg bleibt jedoch mit vorerst drei Rotationen pro Woche aktiv. Auch in Richtung Portugal und Irland, die ebenfalls auf der Regierungsliste der „unerwünschten Herkunftsländer“ zu finden sind, wird das Angebot stark gekürzt.

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Danzig: Schon wieder crasht ein Bodenfahrzeug einen Wizz-Air-Airbus

Bereits zum zweiten Mal binnen weniger Wochen machte auf dem Flughafen Danzig eine Maschine der ungarischen Billigfluggesellschaft Wizz Air unfreiwillige Bekanntschaft mit einem Bodenfahrzeug. Diesmal krachte am Samstag ein Servicefahrzeug in den A320neo mit der Registrierung HA-LJC. Es ist noch gar nicht lange her, da steckte ein Fahrzeug, das für das Bordwasser zuständig ist, unter einem Airbus der Wizz Air. Auch dieser Vorfall ereignete sich auf dem polnischen Flughafen Danzig. Der Jet wurde durch beschädigt und musste repariert werden. Diesmal wollte der Carrier die HA-LJC eigentlich nach Dortmund fliegen. Doch ein Bodenservice-Fahrzeug krachte in diese Nase des Airbus A320neo. Dadurch wurde erst im April 2020 ausgelieferte Mittelstreckenjet beschädigt. Zum Zeitpunkt der Kollision stand das Flugzeug still und befand sich in den Flugvorbereitungen. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist noch unklar. Fotos zeigen allerdings Schnee und Eis auf dem Vorfeld. Dies könnte gegebenenfalls eine Rolle gespielt haben. Wizz Air führte den Flug nach Dortmund mit einer Ersatzmaschine durch. Wie stark die HA-LJC beschädigt ist, ist noch nicht bekannt. Es bleibt angesichts zweier Vorfälle am gleichen Airport mit der gleichen Airline zu hoffen, dass der Flughafen Danzig gut versichert ist…

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Österreich: In diesen 415 Apotheken gibt es Gratis-Tests

Exakt 415 Apotheken in ganz Österreich werden kostenlose Antigen-Schnelltests anbieten. Knapp 400 davon bereits ab dem morgigen Montag. Einige wenige starten ein paar Tage später. Die Standesvertretung veröffentlichte am Sonntag die von vielen Bürgern heißersehnte Liste. Die nachstehende interaktive Karte basiert auf der von der Apothekerkammer zur Verfügung gestellten Liste jener Standorte, die kostenfreie Schnelltests anbieten. Über einen Klick auf diesen Link kann diese über das Smartphone mit der Google Maps App geöffnet und gespeichert werden, so dass im Bedarfsfall jederzeit die nähestgelegene „Gratis-Apotheke“ gefunden werden kann. Wem eine PDF-Liste lieber ist wird unter diesem Link auf der Page der Kammer fündig. Wichtig: Die Gratis-Tests können nicht nur, um sich für einen Friseur-Besuch „freitesten“ zu können verwendet werden, sondern auch für das „Freitesten“ aus der Quarantäne nach einer Reise. Manche Länder, darunter Deutschland, anerkennen Antigen-Ergebnisse für die Einreise. Hinweis: Sie müssen die Google Maps Karte nicht erneut in Ihre Maps-App oder unter MyMaps auf dem Computer einspielen, wenn Aviation Direct diese für Sie aktualisiert. Sie haben automatisch immer die neueste Karte mit den Apotheken-Standorten mit Gratistests. Einmal in Ihrer App speichern ist ausreichend. Die Karte zeigt den Datenstand vom 8. Feber 2021 mit 506 Apotheken. So funktioniert der Gratis-Test laut Kammer: Die Standesvertretung der österreichischen Apotheker weist ausdrücklich darauf hin, dass eine telefonische Voranmeldung erforderlich ist. Die Nummer der jeweiligen Apotheke kann obiger Karte oder der PDF-Datei entnommen werden. Melden Sie sich unbedingt telefonisch für einen Termin in der Apotheke Ihrer Wahl an. Nehmen Sie zu Ihrem Testtermin die E-Card

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Nachtflugverbot: FC Bayern-Team musste am BER in Airbus A350-1000 übernachten

Auch für die Bundesliga-Fußballer des FC Bayern München gab es keine Ausnahme beim Nachtflugverbot am Flughafen Berlin-Brandenburg. Das führte dazu, dass die Mannschaft nach dem Match gegen Hertha BSC im Airbus A350-1000 mit der Registrierung A7-ANB am Vorfeld des BER übernachten musste. Der FC Bayern teilte mit, dass die Starterlaubnis am Flughafen Berlin-Brandenburg verweigert wurde. Der Langstreckenjet, der unter der Flugnummer QR7402 nach Doha fliegen sollte, musste noch enteist werden. Nur eine Minute vor Mitternacht war die A7-ANB dann bereit zum Start, doch das Nachtflugverbot beginnt eben um Mitternacht. Die Erlaubnis wurde verweigert und trotz mehrmaliger Versuche bleib die zuständige Behörde des Landes Brandenburg hart und die Fußballer mussten am Boden bleiben. Ungeplanter Zwischenstopp in München Das Team und der Betreuerstab sowie die Crew übernachteten dann auf dem Vorfeld des BER im Airbus A350-1000 von Qatar Airways. Erst am Samstagmorgen um 6 Uhr 52 gab es dann grünes Licht und der Langstreckenjet mit dem Fußballern des FC Bayern an Bord durfte abheben. Doch dann kam schon das nächste Problem: Aufgrund der Flight Duty Regulations musste Qatar Airways die Besatzung der A7-ANB austauschen. Die Folge daraus: Der Airbus A350-1000 musste eine Zwischenlandung in München einlegen, wo eine andere Crew übernahm. Der Weiterflug zum eigentlichen Ziel, Doha, hob um 9 Uhr 16 in der bayerischen Landeshauptstadt ab. Gegenüber der Bild-Zeitung sagte FC-Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge, dass er sich „von den zuständigen Stellen bei der brandenburgischen Politik total verarscht“ fühlt. Die wüssten gar nicht was sie dem Fußballteam „damit angetan haben“. Der Champions-Leauge-Sieger trifft

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Fotogalerie: Airbus A320 OE-LXB beim C-Check

In keiner anderen Branche ist gute und regelmäßige Wartung so wichtig wie in der Luftfahrt. Nahezu jeden Tag werden Arbeiten an den Maschinen durchgeführt, um sie flugtauglich und insbesondere sicher halten zu können. Europa gilt als weltweit führend in Sachen Wartungsstandards. Derzeit führt Austrian Airlines im Hangar in Wien einen so genannten C-Check, der auch als Base-Check bezeichnet wird, am Airbus A320 mit der Registrierung OE-LXB durch. Dieser kann bis zu 5.000 Arbeitsstunden in Anspruch nehmen. Die ungefähre Dauer für die Wartungsmaßnahme ist in etwa drei Wochen. Beim C-Check ist es nicht mit ein paar Handgriffen getan, sondern unter anderem werden die Struktur und die Außenhülle umfangreich kontrolliert und im Bedarfsfall nachgebessert. Dafür muss das Flugzeug teilweise zerlegt werden. Das schließt auch ein, dass so ziemlich die gesamte Kabine ausgebaut wird. Der Airbus A320 mit der Registrierung OE-LXB befindet sich derzeit mitten im C-Check. Wie die Maschine so aussieht, zeigt die nachstehende Fotogalerie.

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Österreich: Anschober droht mit Lockdown ab Inzidenz von 200

Der österreichische Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne), der noch vor wenigen Wochen explizit ausgeschlossen hat, dass es nochmals einen Lockdown geben wird, doch zeitnah danach einen verkündete, will Österreich ab einer Siebentages-Inzidenz von 200 in den vierten Lockdown schicken. Gegenüber ATV sagte er, dass es dann eine Krisensitzung gibt und in dieser eine Gesamtbewertung gemacht wird. Die Maßnahmen könnten dann von regionalen Lockdowns bis hin zu einem österreichweiten „harten Lockdown“ gehen. Die Schwelle von 200 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner pro sieben Tage würde sowohl für einzelne Bundesländer als auch ganz Österreich gelten. Somit lässt Anschober offen, ob er dann nur Regionen oder das gesamte Bundesgebiet „zusperren“ will. Drohung mit Lockdown-Weisung an die Landeshauptleute Angesprochen auf die Äußerung von Tirols Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP), dass dieser eine Abriegelung Tirols ausschließt, meinte Anschober, dass beim Landeshauptmann „nur ein Missverständnis“ vorliegen kann. „Er wird gemeint haben, aus heutiger Sicht. Wir haben das gemeinsam paktiert, dass wir bis Sonntag am Abend die Informationen sammeln und dann Entscheidungen treffen. Daran hält sich der Landeshauptmann von Tirol, wie ich ihn kenne, mit Sicherheit“. Eine unmissverständliche Lockdown-Drohung in Richtung der Landeshauptleute lässt Rudolf Anschober auch gleich los, denn er könne eine „Weisung“ für einen Lockdown in einem oder mehreren Bundesländern nicht ausschließen: „Das Steuerungszentrum in dieser Republik, was die Begrenzung der Pandemie betrifft, ist das Gesundheitsministerium“.

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