
Zwischenfall am Flughafen Newark: Beinahe-Kollision unterstreicht die Belastung der US-Flugsicherung
Der internationale Flughafen Newark Liberty (EWR) im US-Bundesstaat New Jersey ist am Abend des 17. März 2026 Schauplatz einer gefährlichen Annäherung zweier Verkehrsflugzeuge geworden. Eine Boeing 737 Max 9 der Alaska Airlines und ein Frachtflugzeug vom Typ Boeing 777 der FedEx kamen sich bei der Landung auf sich kreuzenden Start- und Landebahnen kritisch nahe. Vorläufige Radardaten, die derzeit von den zuständigen Aufsichtsbehörden ausgewertet werden, deuten darauf hin, dass der vertikale und horizontale Abstand zwischen den beiden Maschinen zeitweise nur rund 90 Meter betrug. Erst in letzter Sekunde wiesen die Fluglotsen die Piloten der Alaska-Maschine an, den Landeanflug abzubrechen und ein Durchstartmanöver einzuleiten. Die US-Bundesluftfahrtbehörde FAA hat umgehend eine Untersuchung eingeleitet, um die Ursachen dieses Vorfalls zu klären, der erneut die systemischen Schwachstellen im hochkomplexen Luftraum der Metropolregion New York offenbart. Während das Sicherheitssystem letztlich durch das Eingreifen der Lotsen funktionierte, wirft der Vorfall ein Schlaglicht auf den anhaltenden Personalmangel und die infrastrukturelle Überlastung der US-Flugsicherung, die seit Jahren mit Rekrutierungsschwierigkeiten und veralteter Technik zu kämpfen hat. Rekonstruktion des operativen Ablaufs am Abend des 17. März Gegen 20:17 Uhr Ortszeit näherten sich zwei Flugzeuge aus unterschiedlichen Richtungen dem Flughafen Newark, einem der verkehrsreichsten Knotenpunkte der Vereinigten Staaten. Alaska Airlines Flug 294, eine Verbindung aus Portland, befand sich im Endanflug auf eine der Landebahnen, während gleichzeitig der FedEx-Frachtflug aus Memphis für die Landung auf einer damit interagierenden Bahn freigegeben war. Die Nutzung von sich kreuzenden Bahnen ist ein gängiges Verfahren an Großflughäfen wie Newark, um den Durchsatz zu erhöhen und Verspätungen zu








