Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Lufthansa reduziert Flugangebot nach Südosteuropa für den Winter 2026/27

Die Deutsche Lufthansa hat ihre Flugpläne für die kommende Wintersaison, die vom 24. Oktober 2026 bis zum 27. März 2027 läuft, umfassend revidiert und dabei das wöchentliche Angebot im Vergleich zur ursprünglichen Planung um etwa 480 Flüge gekürzt. Im Jahresvergleich entspricht dies einer Reduktion von mehr als 800 Diensten pro Woche. Diese Maßnahme ist Teil einer konzernweiten Konsolidierung des Kurz- und Mittelstreckenverkehrs an den sechs Drehkreuzen der Lufthansa Group. Ziel dieser Kapazitätsanpassungen ist es, die Rentabilität der Kernmarke zu steigern und die operativen Abläufe an den Hubs Frankfurt und München zu optimieren. Besonders betroffen von diesen Streichungen sind wichtige Verbindungen in die Region des ehemaligen Jugoslawiens, darunter die Hauptstädte Sloweniens, Kroatiens und Serbiens. In Ljubljana kommt es zu einem vorübergehenden vollständigen Rückzug von der Strecke nach München. Nachdem die Verbindung bereits im April 2026 aufgrund der Schließung der Tochtergesellschaft CityLine temporär ausgesetzt wurde, strich die Airline nun alle geplanten zehn wöchentlichen Flüge für den gesamten Winterzeitraum. Eine Wiederaufnahme ist erst für den Sommerflugplan ab Ende März 2027 vorgesehen. Die Anbindung an das Drehkreuz Frankfurt bleibt hingegen mit zwei täglichen Rotationen stabil. Diese Entscheidung spiegelt den strategischen Fokus wider, Verkehrsströme in Ljubljana auf den Hub Frankfurt zu konzentrieren, während München als Zubringerknoten für diesen spezifischen Markt vorerst entfällt. Für den Standort Zagreb sieht die neue Planung eine Halbierung der Frequenzen von und nach Frankfurt vor. Statt der ursprünglich vorgesehenen zwei täglichen Verbindungen wird nur noch ein Flug pro Tag durchgeführt. Um die Kapazitätseinbußen abzufedern, setzt Lufthansa auf dieser Strecke verstärkt auf

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Japan Airlines testet Biodiesel aus Reiskleie-Nebenprodukten

Die japanische Luftfahrtgesellschaft Japan Airlines hat am Flughafen Yamagata ein innovatives Demonstrationsprojekt gestartet, das die Nutzung von neuartigem Biodiesel im Flughafenbetrieb untersucht. Seit dem 28. Mai 2026 wird ein spezieller Kraftstoff, der aus Nebenprodukten der Reiskleieöl-Produktion gewonnen wird, für den Antrieb eines Gepäckschleppers eingesetzt. Dieses Fahrzeug ist für den Transport von Fracht- und Gepäckcontainern auf dem Rollfeld verantwortlich und dient als Testobjekt für die Belastbarkeit des alternativen Kraftstoffs unter realen Einsatzbedingungen. Das Projekt, das in enger Kooperation mit der Wissenschaft und der Industrie durchgeführt wird, soll bis Ende Mai 2027 laufen und wertvolle Erkenntnisse über die technische Zuverlässigkeit und die logistische Handhabung dieses spezifischen Biotreibstoffs liefern. Es handelt sich dabei um den weltweit ersten Einsatz eines Biodiesels an einem Flughafen, der mittels des sogenannten Ionenaustauschharz-Verfahrens hergestellt wurde. Innovative Verfahrenstechnik aus der akademischen Forschung Der im Projekt verwendete Kraftstoff basiert auf Reiskleie-Fettsäuren. Dabei handelt es sich um ein nicht essbares Nebenprodukt, das bei der Raffinierung von Reiskleieöl anfällt. Die Herstellung erfolgt durch das Unternehmen Boso Oil and Fat, welches zur Showa Sangyo Gruppe gehört. Die technische Besonderheit liegt in der Anwendung des Ionenaustauschharz-Verfahrens, einer Technologie, die an der renommierten Tohoku-Universität entwickelt wurde. Im Gegensatz zu herkömmlichen Methoden der Biodiesel-Produktion ermöglicht dieses Verfahren eine effizientere Umwandlung von Fettsäuren in Treibstoff, wobei auch Rohstoffe genutzt werden können, die für die Lebensmittelproduktion ungeeignet sind. Die Beteiligung der Tohoku-Universität unterstreicht den wissenschaftlichen Anspruch des Vorhabens. Forscher der Universität begleiten die Testphase intensiv, um die chemische Stabilität des Kraftstoffs sowie dessen Auswirkungen auf die Motorenkomponenten des

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Piloten von Breeze Airways fordern ersten Tarifvertrag nach fünf Jahren Flugbetrieb

Die Feierlichkeiten zum fünfjährigen Bestehen der US-amerikanischen Fluggesellschaft Breeze Airways werden von einem massiven Arbeitskonflikt überschattet. Während das Management des Unternehmens auf eine Phase der schnellen Expansion und den Aufbau einer Flotte von über 60 Flugzeugen zurückblickt, versammelten sich Piloten und Vertreter der Gewerkschaft Air Line Pilots Association heute zu einer Protestkundgebung am Rhode Island T.F. Green International Airport. Der Kern des Streits liegt in dem Umstand, dass die Piloten der Fluggesellschaft seit der Gründung des Unternehmens ohne einen rechtskräftigen Tarifvertrag fliegen. Die Gewerkschaft wirft der Führung von Breeze Airways vor, die Verhandlungen über branchenübliche Vergütungen, soziale Absicherungen und Regelungen zur Lebensqualität systematisch zu verschleppen. Die Eskalation erreichte Anfang 2026 eine neue Stufe, als die ALPA eine Klage vor einem US-Bezirksgericht in Utah einreichte, in der sie dem Unternehmen unlautere Verhandlungstaktiken und Verstöße gegen das Bundesrecht vorwirft. Stagnation am Verhandlungstisch und juristische Auseinandersetzungen Die statistische Auswertung der bisherigen Verhandlungsrunden zeichnet ein Bild der zunehmenden Blockade. Von den insgesamt 32 Abschnitten, die für einen vollständigen ersten Tarifvertrag notwendig sind, konnten in fast fünf Jahren lediglich 15 einvernehmlich beschlossen werden. Besonders besorgniserregend für die Belegschaft ist der Umstand, dass die Dynamik der Einigungen massiv abgenommen hat: Wurden im Jahr 2023 noch neun Abschnitte finalisiert, sank diese Zahl im Jahr 2024 auf vier und erreichte im Jahr 2025 mit nur zwei abgeschlossenen Sektionen einen vorläufigen Tiefpunkt. Für das laufende Jahr 2026 liegen bisher keine weiteren Ergebnisse vor. Diese schleppende Entwicklung hat die ALPA dazu veranlasst, den Rechtsweg zu beschreiten. In der im Januar

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Expansion des Busreiseangebots nach Opatija zum Firmenjubiläum

Der österreichische Reiseveranstalter Mondial setzt im Reisejahr 2026 verstärkt auf Busverbindungen an die kroatische Adriaküste. Im Zentrum der Planungen steht die Stadt Opatija in der Kvarner Bucht, die traditionell als eines der bedeutendsten Zentren des Gesundheitstourismus in der Region gilt. Das Programm konzentriert sich bewusst auf die Randzeiten der touristischen Saison, mit Terminen im Frühjahr von April bis Juni sowie im Spätsommer und Herbst bis Mitte Oktober. Diese zeitliche Staffelung nutzt das milde Mikroklima der Region, das bereits seit der Zeit der österreichisch-ungarischen Monarchie für seine gesundheitsfördernde Wirkung bekannt ist und die Destination für Städtereisen sowie Kuraufenthalte attraktiv macht. Anlässlich des 60-jährigen Bestehens des Unternehmens integriert der Veranstalter zusätzliche Anreize in sein Portfolio. Neben einem Gewinnspiel für Reisende im Herbst wurde ein spezielles Ausflugsprogramm für den Zeitraum vom 10. bis 18. Oktober 2026 entwickelt. Dieses Paket umfasst geführte Stadtspaziergänge sowie diverse Tagesfahrten in das Hinterland von Istrien und entlang der Küste, um die kulturelle Vielfalt und die historische Architektur der ehemaligen k.u.k. Sommerresidenzen erlebbar zu machen. Branchenanalysen bestätigen, dass solche kuratierten Zusatzangebote die Bindung von Stammkunden stärken und die Auslastung der Partnerhotels in der Nebensaison stabilisieren. Die logistische Abwicklung erfolgt über spezialisierte Reisebusse, die einen direkten Transfer von verschiedenen Zustiegsstellen in Österreich nach Kroatien ermöglichen. In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass die Nachfrage nach organisierten Busreisen in die Kvarner Bucht besonders bei Reisegruppen und älteren Urlaubern stabil bleibt, da der Komfort des direkten Transports und die Vor-Ort-Betreuung geschätzt werden. Opatija verfügt über eine weitreichende Hotelinfrastruktur, die von historischen

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Spirit Airlines: Bieterstreit um wertvolle Start- und Landerechte am Flughafen LaGuardia

Der Zusammenbruch der US-amerikanischen Billigfluggesellschaft Spirit Airlines am 2. Mai 2026 hat eine weitreichende Umverteilung der Machtverhältnisse im New Yorker Luftraum eingeleitet. Nachdem das Unternehmen aufgrund langjähriger finanzieller Instabilität den Betrieb einstellen musste, steht nun eines seiner wertvollsten Besitztümer zum Verkauf: Ein Paket aus 22 Abflug-Slots und den dazugehörigen Gates am Flughafen LaGuardia (LGA). Da dieser Flughafen aufgrund seiner extremen Verkehrsdichte strikten Kontrollen unterliegt und neue Kapazitäten kaum zu generieren sind, hat die Auktion ein intensives Tauziehen zwischen etablierten Traditionsfluggesellschaften und aufstrebenden Billigfliegern ausgelöst. Während Branchenriesen wie American Airlines eine aggressive Expansionsstrategie verfolgen, pocht die staatliche Luftfahrtbehörde FAA auf den Erhalt des Wettbewerbs, um eine Monopolisierung durch die großen drei US-Airlines zu verhindern. Marktwert und strategische Bedeutung des Erbes von Spirit Im April 2026, kurz vor der endgültigen Betriebseinstellung, bewertete Spirit Airlines seine Präsenz am LaGuardia Airport mit knapp 87 Millionen US-Dollar. Das zum Verkauf stehende Paket umfasst eine schlüsselfertige Operation, die es dem Käufer ermöglichen würde, sofort zwölf zusätzliche tägliche Flugpaare in sein Netzwerk zu integrieren. Besonders attraktiv ist dabei der Standort: Spirit war der Hauptnutzer des historischen Terminal A, auch bekannt als Marine Air Terminal. Das im Art-Déco-Stil errichtete Gebäude bietet eine exklusive Abwicklung abseits der hochfrequentierten Hauptterminals und gilt als logistisches Juwel für Fluggesellschaften, die ihren Marktanteil im Großraum New York ausbauen wollen. Sollte ein einzelner Bieter das gesamte Paket erwerben, würde dies seine Kapazität und Preisgestaltungsmacht am hart umkämpften New Yorker Markt massiv stärken. Die Verwalter der Insolvenzmasse haben angekündigt, das Paket an denjenigen Bieter zu

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Österreichischer Tourismus verzeichnet historische Rekordwerte in der Wintersaison

Die österreichische Tourismuswirtschaft blickt auf eine Bilanz der Superlative zurück und festigt damit ihre Position als eine der führenden Urlaubsdestinationen weltweit. Mit insgesamt 74,23 Millionen Nächtigungen in der Wintersaison 2025/26 konnte der bisherige Höchstwert übertroffen werden, was einem Zuwachs von 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Auch bei den Gästeankünften verzeichnete die Statistik Austria mit 21,33 Millionen Menschen ein deutliches Plus von 3,4 Prozent. Diese Zahlen unterstreichen die enorme Bedeutung der Branche für die regionale Wertschöpfung und die Sicherung von Arbeitsplätzen in wirtschaftlich volatilen Zeiten. Während der klassische Wintersport weiterhin das Rückgrat des Sektors bildet, zeigt die positive Entwicklung in städtischen Regionen wie Wien, dass die Strategie zur Etablierung einer Ganzjahresdestination zunehmend Früchte trägt. Vor dem Hintergrund dieses Erfolgs bereitet sich die Bundesregierung auf die Präsentation der neuen nationalen Tourismusstrategie Vision T vor, die im Juni die Weichen für die kommenden Jahre stellen soll. Ziel ist es, die internationale Wettbewerbsfähigkeit durch Qualität und Innovation abzusichern und gleichzeitig den Herausforderungen durch steigende Kosten und den Bedarf an Fachkräften aktiv zu begegnen. Analyse der Herkunftsmärkte und regionale Dynamik Der Blick auf die Details der vorläufigen Saisonergebnisse offenbart eine robuste Struktur der Nachfrage. Deutschland bleibt mit 26,5 Millionen Übernachtungen der mit Abstand wichtigste Herkunftsmarkt für die österreichischen Beherbergungsbetriebe. Die enge Verbundenheit mit dem nördlichen Nachbarland sorgt für eine stabile Grundauslastung, doch auch die Binnennachfrage aus Österreich selbst sowie Zuwächse aus anderen europäischen Märkten haben maßgeblich zum Rekordergebnis beigetragen. Besonders hervorzuheben ist die Performance der Bundeshauptstadt Wien, die ein Nächtigungsplus von 6,1 Prozent verbuchen

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Korean Air feiert 50 Jahre Flugverbindung zwischen Seoul und Zürich

Die südkoreanische Fluggesellschaft Korean Air beging am 27. Mai 2026 das 50-jährige Jubiläum ihrer Direktverbindung zwischen Seoul und Zürich. Im Rahmen eines Empfangs im Zürcher Hotel Widder blickten Vertreter der Airline sowie Repräsentanten des Flughafens Zürich und der südkoreanischen Diplomatie auf die historische Entwicklung der Strecke zurück. Der Erstflug am 14. Juli 1976 markierte die erste direkte Luftverkehrsverbindung zwischen der Republik Korea und der Schweiz. In den vergangenen fünf Jahrzehnten hat sich die Route als ein wesentlicher Pfeiler für den bilateralen Wirtschaftsverkehr und den Tourismus etabliert, wobei Zürich heute als eines der wichtigsten europäischen Drehkreuze im Netzwerk der Fluggesellschaft fungiert. Zur Stärkung der Marktposition in der Schweiz wurde das Dienstleistungsangebot pünktlich zum Jubiläum erweitert. Eine neue Kooperation mit den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) ermöglicht Passagieren durch ein Rail & Fly-Angebot eine integrierte Reisekette zwischen dem Flughafen Zürich und zahlreichen Schweizer Städten. Diese strategische Vernetzung zielt darauf ab, die Erreichbarkeit des Drehkreuzes für Geschäftsreisende und Touristen aus dem gesamten Land zu optimieren. Gleichzeitig festigt die Airline ihre Präsenz durch kontinuierliche Investitionen in die Bodeninfrastruktur und die Anbindung an den lokalen Verkehrsmarkt. Ab dem 2. Juni 2026 erfolgt auf der Strecke eine signifikante Kapazitäts- und Komfortanpassung durch den Einsatz der Boeing 787-10 Dreamliner. Die Maschinen sind mit der neuesten Kabinengeneration, den sogenannten Prestige Suites 2.0, ausgestattet, die Reisenden in der Business Class durch ein neues Design und erhöhte Privatsphäre entgegenkommen. Auch in der Economy Class wurden die Sitzabstände und Neigungswinkel der Rückenlehnen angepasst, um den Anforderungen auf der Langstrecke gerecht zu werden. Die

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Turkish Airlines prüft Übernahme von Spirit-Flugzeugen

Der globale Luftverkehrsmarkt sieht sich im Jahr 2026 mit einer paradoxen Situation konfrontiert: Während die Nachfrage nach internationalen Flugverbindungen weiterhin ein hohes Niveau erreicht, schränken Lieferverzögerungen bei den großen Flugzeugherstellern und geopolitische Spannungen die Expansionspläne der führenden Fluggesellschaften massiv ein. In diesem Kontext sorgt das Interesse von Turkish Airlines an der Übernahme von Flugzeugen aus der Insolvenzmasse der US-amerikanischen Spirit Airlines für Aufsehen in der Branche. Murat Seker, Finanzvorstand von Turkish Airlines, bestätigte gegenüber internationalen Medien, dass der Konzern die Akquisition von sieben bis zehn Airbus A320 prüfe. Diese Maschinen könnten eine sofortige Kapazitätssteigerung ermöglichen, da Neubestellungen bei Airbus und Boeing aufgrund von Lieferkettenproblemen und Produktionsrückstaus oft erst mit jahrelanger Verspätung ausgeliefert werden. Dennoch gestaltet sich der Verhandlungsprozess aufgrund der aktuellen politischen Lage im Nahen Osten und wirtschaftlicher Volatilität als hochkomplex. Geopolitische Herausforderungen und Netzwerkoptimierung Trotz des Status als eine der am schnellsten wachsenden Fluggesellschaften der Welt, die mit 132 angeflogenen Ländern das weltweit größte internationale Netzwerk unterhält, sieht sich Turkish Airlines gezwungen, auf externe Krisen zu reagieren. Die sogenannte Iran-Krise des Jahres 2026 hat erhebliche Auswirkungen auf die Flugrouten und die operative Stabilität in der Region. In Kombination mit gestiegenen Kosten für Kerosin führte dies dazu, dass die Fluggesellschaft vorübergehend 21 Destinationen aus ihrem globalen Streckennetz von ursprünglich über 350 Zielen streichen musste. Die Verhandlungen über die ehemaligen Spirit-Maschinen, die derzeit im Besitz verschiedener Leasinggesellschaften sind, befinden sich laut Unternehmenskreisen momentan in einer Wartestellung. Man wolle zunächst eine Stabilisierung der regionalen Sicherheitslage abwarten, bevor weitreichende finanzielle Verpflichtungen eingegangen werden.

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Österreichisches Hotelkonzept erreicht Meilenstein in der Hamburger HafenCity

Das steirische Hotelunternehmen Jufa Hotels verzeichnet mit seinem Standort in der Hamburger HafenCity einen bedeutenden wirtschaftlichen Erfolg. Knapp acht Jahre nach der Eröffnung steht das Haus kurz davor, die Marke von einer Million Übernachtungen zu knacken. Dieses Ergebnis wurde im Vorfeld einer Wirtschaftskonferenz bekannt gegeben, an der auch der Hotel- und Gaststättenverband Hamburg (Dehoga) sowie Steiermark Tourismus teilnahmen. Der Erfolg basiert maßgeblich auf der Strategie des „Open House“, bei der das Hotel nicht nur Reisenden vorbehalten bleibt, sondern durch öffentlich zugängliche Gastronomie- und Spielflächen bewusst als Begegnungszone für die lokale Nachbarschaft fungiert. Die Etablierung des österreichischen Familienhotel-Modells auf dem hochkompetitiven Hamburger Markt wurde durch eine enge Kooperation mit der Hansestadt ermöglicht. Die Stadtverwaltung unterstützte das Projekt von Beginn an durch die gezielte Vergabe des Grundstücks im damals neu entstehenden Quartier HafenCity. Laut Gerhard Wendl, dem Gründer der Jufa-Gruppe, beweist die aktuelle Bilanz die Krisenfestigkeit des Konzepts, das auf unkomplizierte und preiswerte Angebote für Familien setzt. Das Modell hat sich damit als touristischer Exportschlager aus der Steiermark in den urbanen Norden Deutschlands bewiesen. Parallel zum Erfolg des Hotels intensiviert sich der wechselseitige Reiseverkehr zwischen Norddeutschland und der Alpenrepublik. Marktforschungsdaten belegen, dass die Gästeankünfte aus dem norddeutschen Raum in der Steiermark seit dem Jahr 2020 um über 65 Prozent gestiegen sind. Besonders bemerkenswert ist dabei die überdurchschnittliche Aufenthaltsdauer der Hamburger Gäste, die im Winter sogar bis zu 4,7 Nächte in der Steiermark verbringen. Die Kombination aus regionaler Kulinarik und dem Angebot an Thermen sowie Almen macht den Süden Österreichs zu einem zentralen

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Bodenabfertigung am Flughafen Schiphol: Transavia zieht Klage gegen Lizenzreduzierung zurück

Der juristische Widerstand gegen die geplante Umstrukturierung der Bodenverkehrsdienste am Flughafen Amsterdam Schiphol hat eine unerwartete Wendung genommen. Die niederländische Fluggesellschaft Transavia, eine Tochtergesellschaft der Air France-KLM-Gruppe, hat ihre Klage gegen den Flughafenbetreiber kurz vor dem geplanten Verhandlungstermin vor dem Gericht in Haarlem zurückgezogen. Gegenstand des Rechtsstreits war die Entscheidung des Flughafens Schiphol, die Anzahl der zugelassenen Bodenabfertigungsunternehmen drastisch zu reduzieren. Statt wie bisher sechs Unternehmen sollen künftig nur noch drei Dienstleister eine Lizenz für die operativen Tätigkeiten auf dem Vorfeld erhalten. Während Transavia zunächst operative Nachteile und einen eingeschränkten Wettbewerb befürchtete, gab das Unternehmen nun bekannt, die Situation nach einer erneuten Prüfung neu bewertet zu haben. Diese Entscheidung ebnet den Weg für eine tiefgreifende Reform der Bodenabfertigung an einem der wichtigsten europäischen Luftfahrt-Drehkreuze, die darauf abzielt, die Effizienz zu steigern und die oft kritisierten Arbeitsbedingungen der Gepäckabfertiger zu stabilisieren. Strategische Neuausrichtung des Bodenverkehrs in Amsterdam Die Entscheidung von Schiphol, die Anzahl der Abfertigungsdienstleister zu halbieren, ist das Ergebnis einer langfristigen Strategie zur Konsolidierung des Flughafenbetriebs. In den vergangenen Jahren stand der Flughafen immer wieder in der Kritik, da ein zu starker Preiswettbewerb unter den sechs bisherigen Anbietern zu Lasten der Servicequalität und der personellen Ausstattung gegangen sei. Insbesondere während der Hauptreisesaisons kam es wiederholt zu massiven Problemen bei der Gepäckabfertigung, die zu Flugverspätungen und verärgerten Passagieren führten. Durch die Reduzierung auf drei Lizenznehmer verspricht sich die Flughafenleitung stabilere Verhältnisse. Die verbleibenden Unternehmen sollen durch größere Auftragsvolumina in die Lage versetzt werden, attraktivere Arbeitsbedingungen zu schaffen und in moderne Ausrüstung

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