Stefan Steiner

Weitere Artikel aus der Rubrik

Stefan Steiner

EuroAirport Basel-Mulhouse startet mit erweitertem Sommerflugplan und Pistensanierung

Der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg führt zum 29. März 2026 seinen neuen Sommerflugplan ein, der eine deutliche Ausweitung des Streckennetzes auf rund 100 Direktziele vorsieht. Über 30 Fluggesellschaften bedienen von der Drehscheibe im Dreiländereck aus vornehmlich Ziele in Europa und im Mittelmeerraum, darunter verstärkt Verbindungen nach Osteuropa und Skandinavien. Zu den neuen Destinationen zählen unter anderem tägliche Flüge nach Warschau sowie regelmäßige Verbindungen nach Bodrum, Chisinau, Podgorica und Stockholm. Parallel dazu erhöhen etablierte Airlines wie Lufthansa, Eurowings und Norwegian ihre Kapazitäten durch zusätzliche Frequenzen oder den Einsatz größerer Flugzeugtypen, um der steigenden Nachfrage im Privat- und Geschäftsreiseverkehr gerecht zu werden. Ein markanter Einschnitt im operativen Betrieb erfolgt zwischen dem 15. April und dem 20. Mai 2026 aufgrund notwendiger Instandhaltungsarbeiten an der Infrastruktur. Die Hauptpiste 15/33 muss nach jahrzehntelanger Nutzung für eine umfassende Sanierung der Deckschicht vollständig gesperrt werden. Während dieser fünf Wochen wird der Flugverkehr über die kürzere Sekundärpiste 07/25 abgewickelt. Da diese Bahn limitierte Kapazitäten aufweist, kommt es in diesem Zeitraum zu einem eingeschränkten Flugplan. Fluggesellschaften und Flughafenbetreiber haben die Flugbewegungen koordiniert, um die Sicherheit des Flugbetriebs zu gewährleisten und die Beeinträchtigungen für die Passagiere so gering wie möglich zu halten. Zusätzliche Recherchen zur Modernisierung des Terminals zeigen, dass der EuroAirport massiv in die Automatisierung der Bodenprozesse investiert. Seit Februar 2026 werden schrittweise Self-Check-in-Automaten und Vorrichtungen zur selbstständigen Gepäckaufgabe, sogenannte Self-Bag-Drop-Systeme, installiert. Nach einer vorübergehenden Schließung der Check-in-Halle 3 für Umbaumaßnahmen sollen pünktlich zum Start des Sommerflugplans Ende März alle vier Hallen wieder vollumfänglich zur Verfügung stehen. Diese technischen Neuerungen zielen

weiterlesen »

Finanzielle Turbulenzen bei AirAsia Philippines: Zivilluftfahrtbehörde setzt Ultimatum wegen Millionenrückständen

Die philippinische Zivilluftfahrtbehörde (CAAP) hat den Druck auf den Billigflieger AirAsia Philippines massiv erhöht und ein striktes Ultimatum zur Begleichung ausstehender Gebühren gestellt. In einem finalen Mahnschreiben fordert die Behörde die Zahlung von rund 833,7 Millionen Pesos (etwa 14,5 Millionen US-Dollar). Unter Berücksichtigung von Zinsen und Strafzahlungen könnten die Gesamtschulden des Unternehmens die Marke von einer Milliarde Pesos überschreiten. Die Forderungen setzen sich aus unbezahlten Navigations-, Lande- und Parkgebühren sowie nicht abgeführten Passagierservicegebühren zusammen, die die Fluggesellschaft bereits von ihren Kunden eingezogen hat. Die CAAP droht mit drakonischen Konsequenzen, die von der Verweigerung des Zugangs zu Flughafeneinrichtungen bis hin zum Entzug der Betriebslizenz reichen. Während die Airline-Leitung unter Präsident Suresh Bangah betont, dass man sich in internen Abstimmungen mit den Regulierungsbehörden befinde, wächst die Sorge vor massiven Störungen im Reiseverkehr, da der Konflikt unmittelbar vor der passagierintensiven Osterwoche eskaliert. Diese finanzielle Belastung trifft die Fluggesellschaft zu einem Zeitpunkt, an dem die gesamte Branche in Südostasien unter den stark gestiegenen Kerosinpreisen leidet, die durch die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten befeuert werden. Struktur der Rückstände und rechtliche Einordnung Die von der CAAP geltend gemachten Forderungen beziehen sich auf den Zeitraum bis zum 31. Dezember 2025, wobei Zahlungen bis Mitte Februar 2026 bereits gegengerechnet wurden. Ein besonders kritischer Punkt in der Auseinandersetzung ist die Handhabung der inländischen Passagierservicegebühren. Die Behörde stellt klar, dass es sich bei diesen Geldern, die auch Beträge aus abgelaufenen oder nicht genutzten Tickets umfassen, um Treuhandvermögen handelt. Diese Mittel müssen laut den geltenden Vorschriften ordnungsgemäß verbucht und an

weiterlesen »

Deutschland: Passagierzahlen im Februar stabilisieren sich bei geringerem Flugangebot

Die deutschen Verkehrsflughäfen verzeichneten im Februar 2026 ein moderates Aufkommen von insgesamt 12,63 Millionen Passagieren. Damit setzt sich der Trend einer schrittweisen Erholung fort, wenngleich das Niveau im direkten Vergleich zum Vormonat Januar um rund 232.000 Reisende leicht gesunken ist. Die aktuelle Recovery-Rate im Verhältnis zum Vorkrisenjahr 2019 liegt bei 80,9 Prozent, was verdeutlicht, dass der deutsche Luftverkehrsmarkt weiterhin einen signifikanten Abstand zu früheren Höchstwerten aufweist. Während das Passagieraufkommen im Vergleich zum Vorjahresmonat Februar 2025 um 2,6 Prozent zulegen konnte, zeigt sich bei den Flugbewegungen ein gegenteiliges Bild: Mit 114.217 gewerblichen Starts und Landungen wurde der Vorjahreswert um 3,7 Prozent unterschritten. Diese Entwicklung deutet auf eine höhere Auslastung der eingesetzten Maschinen sowie den Einsatz größerer Flugzeugtypen hin. Besonders dynamisch präsentiert sich das Frachtgeschäft, das trotz saisonaler Effekte wie dem chinesischen Neujahrsfest ein deutliches Wachstum von 7,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielte. In der kumulierten Betrachtung der ersten beiden Monate des Jahres 2026 nutzten 25,50 Millionen Passagiere die deutschen Flughäfen, was einem Zuwachs von 3,1 Prozent entspricht. Trotz dieser Zuwächse bleibt insbesondere der innerdeutsche Verkehr weit hinter den historischen Werten zurück, während das Interkontinental-Segment erstmals das Niveau von 2019 leicht übertrifft. Marktsegmente und regionale Verschiebungen im Reiseverhalten Der Februar gilt im Luftverkehr traditionell als ein eher schwächerer Monat, da der klassische Sommertourismus noch nicht eingesetzt hat und der Wintertourismus sich stark auf bodengebundene Verkehrsmittel oder weniger flugintensive Regionen konzentriert. Im Segment der innerdeutschen Flüge stagnierte die Nachfrage im Februar bei 1,58 Millionen Passagieren. Obwohl dies ein leichtes Plus von 1,6 Prozent

weiterlesen »

Flughafen Graz baut Sommerflugplan 2026 mit Fokus auf Inselflüge und neue Städteziele aus

Der Flughafen Graz startet mit einem erweiterten Angebot in die Sommersaison 2026 und festigt seine Position als zentraler Mobilitätsknotenpunkt im Süden Österreichs. Geschäftsführer Wolfgang Grimus präsentierte ein Portfolio, das insbesondere durch eine hohe Dichte an Feriendestinationen besticht. Von den insgesamt fünfzehn direkt angeflogenen Urlaubszielen befinden sich dreizehn auf Inseln, wobei Griechenland mit sieben Destinationen, darunter Heraklion, Rhodos und das exklusive Skiathos, den Schwerpunkt bildet. Als bedeutende Neuerung im Ferienflugsegment wurde Olbia auf Sardinien in den Plan aufgenommen. Zudem wird die Kapazität nach Antalya durch den Einsatz der Mavi Gök Airlines neben der etablierten SunExpress erhöht, während Hurghada weiterhin als Ganzjahresziel bedient wird. Im Bereich der Linienverbindungen setzt der Flughafen auf eine verbesserte Anbindung an internationale Drehkreuze und europäische Metropolen. Neu im Sommerflugplan ist die dreimal wöchentliche Verbindung nach London, die sowohl für den Städtetourismus als auch für Geschäftsreisende von Bedeutung ist. Ein weiterer Ausbau erfolgt auf der Strecke nach Zürich, die ab Ende Mai 2026 auf tägliche Rotationen aufgestockt wird. Insgesamt werden über die sechs großen Hubs Frankfurt, München, Wien, Istanbul, Zürich und Düsseldorf mehr als 200 Ziele weltweit mit nur einem Umstieg erreichbar gemacht. Allein nach Frankfurt starten wöchentlich 27 Flüge, was die Bedeutung dieser Anbindung für die steirische Wirtschaft unterstreicht. Zusätzliche Marktbeobachtungen zeigen, dass der Flughafen Graz verstärkt auf ein erweitertes Einzugsgebiet setzt. Durch die fortschreitende Inbetriebnahme von Teilstrecken der Koralmbahn verkürzt sich die Reisezeit für Passagiere aus Kärnten erheblich; Reisende aus Klagenfurt erreichen den Grazer Airport nun in etwas mehr als einer Stunde. Diese verbesserte intermodale Anbindung

weiterlesen »

United Airlines führt Liege-Option in der Economy Class auf Langstrecken ein

Die US-Fluggesellschaft United Airlines hat die Einführung eines neuen Kabinenprodukts angekündigt, das Passagieren der Economy Class auf Langstreckenflügen ab dem Jahr 2027 deutlich mehr Komfort bieten soll. Unter dem Namen „United Relax Row“ wird es Reisenden ermöglicht, eine Dreier-Sitzreihe in eine durchgehende Liegefläche zu verwandeln. Durch eine passgenaue Matratze, zusätzliche Kissen und eine Decke entsteht ein flaches Bett, das sowohl von Alleinreisenden als auch von Paaren oder einem Erwachsenen mit Kind genutzt werden kann. United positioniert sich damit als erste nordamerikanische Fluggesellschaft mit einem solchen Angebot, das Ähnlichkeiten zu bereits existierenden Modellen wie der „Skycouch“ von Air New Zealand aufweist. Die technische Umsetzung sieht vor, die speziellen Sitzreihen in den Großraumflugzeugen der Typen Boeing 787 Dreamliner und Boeing 777 zu installieren. Geografisch wird die United Relax Row zwischen der regulären Economy Class und der Premium Plus Kategorie angesiedelt. Pro Flugzeug sind bis zu zwölf dieser Einheiten vorgesehen. Der Roll-out soll sukzessive erfolgen, mit dem Ziel, bis zum Jahr 2030 mehr als 200 Maschinen der United-Flotte mit diesem System auszustatten. Zur Ausstattung gehören neben der Matratzenauflage auch ein spezielles Reise-Kit sowie Plüschspielzeug für mitreisende Kinder, um die Attraktivität für Familien zu erhöhen. Zusätzliche Marktanalysen der Luftfahrtbranche zeigen, dass United Airlines mit diesem Schritt auf den wachsenden Trend zur Individualisierung von Reiseleistungen reagiert. Branchenexperten weisen darauf hin, dass die kommerzielle Strategie dahinter auf eine Maximierung des Erlöses pro Sitzplatz abzielt, da die Relax Row preislich über einem Standard-Sitzplatz, aber unter der Business Class liegen wird. Vergleichbare Konzepte bei Fluggesellschaften wie Lufthansa oder

weiterlesen »

Sonderlackierung zum Jubiläum: Lufthansa würdigt Belegschaft auf Airbus A321neo

Die Deutsche Lufthansa AG feiert im Jahr 2026 ihr 100-jähriges Bestehen und markiert diesen Meilenstein mit einer besonderen Flugzeuglackierung. Ein Airbus A321neo mit der Registrierung D-AEIM und dem Taufnamen „Hamm“ wurde mit einem Design versehen, das unter dem Motto „Made by many. Remembered by all“ steht. Im Gegensatz zu klassischen Retrolackierungen konzentriert sich diese Gestaltung auf die persönlichen Geschichten und Erlebnisse der Angestellten. Zwölf ausgewählte Motive, die aus einem internen Ideenwettbewerb hervorgingen, zieren nun den Rumpf der Maschine. Laut Jens Ritter, CEO von Lufthansa Airlines, soll das Design die Historie des Unternehmens aus der Perspektive der Menschen erzählen, die im Flugbetrieb, in der Technik und in der Verwaltung tätig sind. Die Auswahl der Bildmotive erfolgte durch ein mehrstufiges Verfahren im Konzernintranet, bei dem die Belegschaft selbst über die Favoriten abstimmen konnte. Die Illustrationen decken ein breites Spektrum der Unternehmensgeschichte ab. So findet sich eine Darstellung des ersten deutsch-deutschen Linienflugs von Frankfurt nach Leipzig aus dem Jahr 1989 ebenso auf der Außenhaut wie private Anekdoten, darunter die Begegnung eines Paares beim Skifahren während eines Aufenthalts in Vancouver. Auch die technische Abteilung ist vertreten: Ein Motiv ineinandergreifender Hände symbolisiert die Kooperation zwischen den verschiedenen Geschäftsbereichen von Lufthansa Technik. Die Bilder sind in ein großflächiges Kranich-Logo integriert, das sich über den gesamten hinteren Teil des Flugzeugrumpfes erstreckt. Zusätzliche Recherchen zur Flottenstruktur verdeutlichen, dass der Airbus A321neo als eines der modernsten Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge der Lufthansa primär im europäischen Streckennetz eingesetzt wird. Die Maschine mit der Kennung D-AEIM gehört zur neuesten Generation der A320-Familie,

weiterlesen »

Ruag International verzeichnet deutlichen Nettoverlust im Geschäftsjahr 2025

Der Schweizer Technologiekonzern Ruag International hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem erheblichen operativen Defizit abgeschlossen. Nach offiziellen Unternehmensangaben beläuft sich der Nettoverlust auf 119 Millionen Schweizer Franken, was etwa 130 Millionen Euro entspricht. Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verschlechterte sich drastisch von einem Vorjahresplus in Höhe von 19,9 Millionen Franken auf minus 114,3 Millionen Franken. Dieser Rückgang steht in engem Zusammenhang mit der laufenden Transformation des Unternehmens und den damit verbundenen Einmalkosten. Während der Nettoumsatz nominal von 494,9 auf 412,0 Millionen Franken sank, weist das Unternehmen darauf hin, dass bereinigt um die Effekte aus Devestitionen ein organisches Umsatzwachstum von zwölf Prozent erzielt wurde. Zusätzliche Wirtschaftsanalysen verdeutlichen, dass das Ergebnis massiv durch die Entflechtung und den Verkauf ehemaliger Geschäftseinheiten beeinflusst wurde. Ruag International befindet sich in einem tiefgreifenden Privatisierungsprozess, bei dem das Unternehmen schrittweise in die Raumfahrtdivision Beyond Gravity umgewandelt wird. Die negativen Zahlen spiegeln unter anderem Wertberichtigungen und Rückstellungen wider, die im Zuge der Veräußerung des Flugzeugstrukturbaus und anderer Randbereiche notwendig wurden. Trotz des bilanziellen Verlusts bleibt die Liquidität des Konzerns mit einer Nettofinanzposition von 311,0 Millionen Franken solide, wenngleich dieser Wert im Vergleich zum Vorjahr um rund 109 Millionen Franken abgenommen hat. Branchenexperten beobachten den Umbau mit Interesse, da Beyond Gravity als Kernstück der künftigen Strategie eine führende Rolle im europäischen Raumfahrtmarkt einnehmen soll. Die Investitionen in neue Produktionskapazitäten, insbesondere für Satellitenstrukturen und Trägerraketen-Komponenten wie für das Ariane-Programm, belasten kurzfristig die Bilanz, sollen aber die langfristige Wettbewerbsfähigkeit sichern. Der Rückgang des nominalen Umsatzes ist primär auf den

weiterlesen »

Biometrische Passagiersteuerung ersetzt physische Trennung am Flughafen Manchester

Der Flughafen Manchester hat im Terminal 2 ein neues Betriebsmodell implementiert, das die herkömmliche räumliche Trennung von Inlands- und Auslandsreisenden aufhebt. Durch den Einsatz eines biometrischen Identitätsabgleichs des IT-Dienstleisters Amadeus werden Fluggäste digital gesteuert und nutzen dieselben Infrastrukturbereiche für Ankunft und Abflug. Das System prüft während der Bewegung durch das Terminal automatisch die Zugangsberechtigungen für spezifische Zonen. Damit reagiert der Flughafen auf die Ineffizienz starrer Terminalstrukturen, die oft zu einer Verdoppelung von Einrichtungen und einer geringeren Auslastung führen. Das neue Modell zielt darauf ab, die Kapazitäten der vorhandenen Gebäude besser auszuschöpfen und die Komplexität der Bodenabfertigung zu reduzieren. Zusätzliche Recherchen zur technischen Umsetzung verdeutlichen die Leistungsfähigkeit der Plattform: Laut Betreiberangaben erreicht das System eine stabile automatische Abgleichrate von rund 99 Prozent im laufenden Betrieb. Monatlich werden bereits Zehntausende Passagiere über diese biometrische Lösung abgefertigt. Während Reisende innerhalb der Common Travel Area (CTA) des Vereinigten Königreichs und Irlands das Terminal nahezu unterbrechungsfrei passieren können, werden internationale Passagiere durch die digitale Lenkung nahtlos zu den erforderlichen Grenzkontrollen der UK Border Force oder zu den E-Gates geleitet. Diese technologiegestützte Differenzierung ermöglicht es, unterschiedliche behördliche Anforderungen in einem gemeinsamen Raumsystem zu erfüllen, ohne gegen nationale Luftsicherheits- oder Grenzvorschriften zu verstoßen. Branchenexperten sehen in dem Projekt in Manchester ein Referenzmodell für die Modernisierung internationaler Luftverkehrsknotenpunkte. Der Verzicht auf physische Barrieren zwischen verschiedenen Passagierströmen erlaubt eine flexiblere Zuweisung von Gates und Wartebereichen, was besonders bei unvorhergesehenen Flugplanänderungen oder Verspätungen von Vorteil ist. Manchester investiert im Rahmen eines umfassenden Transformationsprogramms über eine Milliarde Pfund in die Modernisierung

weiterlesen »

Kollision auf der Startbahn: Jetblue-Maschine bricht Start nach Zusammenstoß mit Kojoten ab

Ein Zwischenfall am Rhode Island International Airport in Providence hat am Dienstag, den 24. März 2026, die Risiken verdeutlicht, die landgebundene Wildtiere für den modernen Flugverkehr darstellen. Eine Passagiermaschine der Fluggesellschaft Jetblue, die sich auf dem Weg zum New Yorker Flughafen JFK befand, kollidierte während des Startlaufs mit einem Kojoten. Der Vorfall zwang die Besatzung dazu, den Steigflug abzubrechen und das Flugzeug für eine Sicherheitsüberprüfung unmittelbar zum Ausgangsflughafen zurückzuführen. Obwohl weder Passagiere noch Besatzungsmitglieder verletzt wurden und das Flugzeug nach einer eingehenden Inspektion unbeschädigt blieb, wirft das Ereignis ein Schlaglicht auf die komplexen Herausforderungen des Wildtiermanagements an aktiven Verkehrsflughäfen. Experten weisen darauf hin, dass Zusammenstöße mit Säugetieren zwar seltener als Vogelschläge sind, jedoch ein erhebliches Potenzial für operative Störungen und materielle Schäden bergen. Die Luftfahrtbehörden setzen zunehmend auf technologische Innovationen und bauliche Maßnahmen, um die Sicherheit auf den Rollfeldern zu erhöhen und das Eindringen von Wildtieren in sensible Sicherheitsbereiche zu verhindern. Gefahrenmoment beim Startlauf in Providence Der Flug von Providence nach New York verlief bis zum Erreichen der Startgeschwindigkeit routinemäßig, als die Insassen der Airbus A320 einen deutlichen Schlag verspürten. Passagiere berichteten gegenüber Medienvertretern von einem dumpfen Geräusch, das kurz vor dem Abheben im Kabinenraum wahrnehmbar war. Die Piloten, die den Zusammenstoß am Fahrwerk oder am Rumpf registrierten, entschieden sich umgehend für eine Sicherheitslandung. Kurz nach dem Erreichen einer sicheren Flughöhe informierte die Besatzung die Fluggäste über den Vorfall: Das Flugzeug hatte einen Kojoten erfasst, der die Startbahn gekreuzt hatte. Nach der Landung wurde die Maschine auf dem Rollfeld von

weiterlesen »

Gastronomische Partnerschaft am Frankfurter Flughafen: Klüh übernimmt Verpflegung für Condor

Die Klüh Catering GmbH hat die operative Verantwortung für die gastronomische Versorgung der Condor Flugdienst GmbH in deren neuem Hauptquartier am Frankfurter Flughafen übernommen. Im Zentrum des modernen Business-Quartiers Gateway Gardens betreibt der Dienstleister ab sofort das Crew-Restaurant „The Galley“. Die Zusammenarbeit basiert auf einem spezifisch entwickelten Frischküchenkonzept, das auf die hohen Anforderungen des Flugdienstpersonals und der Verwaltungsmitarbeiter zugeschnitten ist. Das Angebot richtet sich jedoch nicht nur an die rund 5.500 Beschäftigten des Ferienfliegers, sondern steht über das Restaurant und eine integrierte Baristabar auch externen Gästen und Besuchern des Areals offen. In der täglichen Praxis werden rund 300 Tischgäste mit vor Ort frisch zubereiteten Speisen versorgt. Das Leistungsspektrum der Kooperation ist breit gefächert und deckt neben dem klassischen Frühstücks- und Mittagsangebot auch die Zwischenverpflegung sowie einen speziellen Besprechungsservice ab. Um den unregelmäßigen Arbeitszeiten im Luftfahrtsektor gerecht zu werden, wurde zudem ein umfangreiches Automatenkonzept für die Spät- und Nachtschichten implementiert. Klüh nutzt dabei gezielt die infrastrukturellen Vorteile des Standorts Gateway Gardens, um durch die zusätzliche Belieferung eines benachbarten Kunden logistische Synergien zu heben und die wirtschaftliche Effizienz der Produktion zu steigern. Zusätzliche Branchenanalysen unterstreichen die strategische Bedeutung dieses Auftrags für Klüh im wettbewerbsintensiven Markt des Business Caterings. Die Condor Flugdienst GmbH hat ihren Sitz erst kürzlich in das neugebaute Gebäudeensemble „Mira“ verlegt, welches über modernste Büroflächen und eine optimierte Verkehrsanbindung verfügt. Für Klüh bedeutet dieser Zuschlag eine Festigung der Marktposition im Rhein-Main-Gebiet, einem der wichtigsten Logistik- und Dienstleistungsknotenpunkte Europas. Das Catering-Unternehmen, das Teil der international tätigen Klüh-Gruppe ist, setzt dabei auf

weiterlesen »