Anzeigetafel am Flughafen Frankfurt am Main (Foto: Jan Gruber).
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BARIG drängt auf zügige Stärkung des Luftverkehrsstandortes Deutschland

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Nach der erfolgten Regierungsbildung in Berlin erwartet der internationale Airline-Verband BARIG (Board of Airline Representatives in Germany) nun eine rasche und konsequente Umsetzung der im Koalitionsvertrag vereinbarten Maßnahmen zur Stärkung des Luftverkehrsstandortes Deutschland. Der Verband sieht den Luftverkehr als wichtigen Motor für die deutsche Wirtschaft, der zuletzt jedoch ins Stocken geraten sei. Hauptursache hierfür seien die im europäischen Vergleich zu hohen und weiter steigenden Standortkosten.

Michael Hoppe, BARIG-Vorstandsvorsitzender, forderte die neue Bundesregierung auf, schnell zu handeln und insbesondere die nationale PtL-Quote (Power-to-Liquid) sowie die Luftverkehrssteuer umgehend abzuschaffen, um langfristige Planungssicherheit zu schaffen. Bereits jetzt würden die Flugpläne für die kommenden Winter- und Sommersaisonen erstellt. Die deutsche Wirtschaft benötige dringend positive Impulse und verlässliche Rahmenbedingungen für ihre globale Wettbewerbsfähigkeit, insbesondere auch zur Stärkung der Luftfracht und der industriellen Lieferketten.

Ebenfalls von großer Bedeutung sei eine deutliche Senkung der hohen Kosten in Bereichen wie Luftsicherheit, Infrastruktur, Flugsicherung und nachhaltige Kraftstoffe, um eine weitere Verlagerung von Passagier- und Warenverkehren ins Ausland zu verhindern. Zudem seien faire Rahmenbedingungen bei der Umsetzung der SAF-Quote (Sustainable Aviation Fuels) notwendig, um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden. Der BDF (Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften) unterstützt diese Forderungen und begrüßte bereits zuvor erste Signale im Koalitionsvertrag, wie die Rücknahme der Erhöhung der Luftverkehrssteuer. Nun liege es an der Regierung, den Worten Taten folgen zu lassen, wobei BARIG und seine Mitgliedsfluggesellschaften ihre Unterstützung anboten.

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