Derzeit rollt eine neue Lockdown-Welle über Europa und mit Thessaloniki wurde auch bereits der erste Flughafen wieder behördlich geschlossen. Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft fordert nun nochmals die Einführung von Schnelltests bei der Einreise und kritisiert die Zwangsquarantäne, die ab 8. November 2020 gelten soll.
Im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeine Zeitung weist Verbandspräsident Peter Gerber darauf hin, dass man bei fünf Tagen bis zu einem möglichen PCR-Test nicht weiß wer infiziert ist und wer nicht. Das wäre mit Schnelltestungen direkt nach der Einreise anders. Deutschland betrachtet mittlerweile fast ganz Europa als Risikogebiet und will ab 8. November 2020 sämtliche Personen, die aus solchen Zonen kommen, zehn Tage in Quarantäne stecken. Wer einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, vorweisen kann, wird nur fünf Tage isoliert. Diese Vorgehensweise wird seitens der Fluggesellschaften heftig kritisiert. Gerber zweifelt übrigens auch an, dass sich Personen ohne Symptome überhaupt an die Absonderung halten werden.